MARC MARSHALL im Gespräch mit Schlagerprofis.de 0

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Auf dem Soundtrack zum Musicalfilm „Ich war noch niemals in New York“, der kürzlich seine Weltpremiere feierte (siehe HIER), hat uns besonders Marc Marshalls Version des eher unbekannten Songs „Lieder“ berührt. Anlass genug, mit Marc Marshall über das Lied, seine Sendung „Herzschlag-Momente“, seine musikalischen Pläne und den Gesundheitszustand seines Vaters Tony zu sprechen. Hier gibt es das Interview in voller Länge:

Schlagerprofis.de: Hallo, Herr Marshall! Wir haben Sie angesprochen, weil Ihre Interpretation des Udo-Jürgens-Songs Lieder auf dem Soundtrack zum Musicalfilm „Ich war noch niemals in New York“ zu finden ist. Wie sind Sie auf dieses Lied aufmerksam geworden?

Marc Marshall: Ich habe im Sommer im SWR meine Sendung „Herzschlag-Momente“ aufgezeichnet. Das Konzept der Sendung ist: Ich lade Gäste ein, die mir sehr emotionale Geschichten erzählen, die für sie herzzerreißende Meilensteine in ihrem Leben sind und die mit einem bestimmten Lied verbunden sind. Da waren u. a. Lieder von Herbert Grönemeyer, Nena und Bushido dabei. Wir haben uns dann überlegt, wie man diese Sendung beginnen könnte, und der wunderbare, große Regisseur Pit Weyrich kam auf die Idee: „Mensch, es gibt ein Lied, das fasst das alles zusammen. Das Lied kennen gar nicht so viele, aber vom Text und von der Musik her passt es perfekt. Das ist das Stück Lieder.“ Er hat mir das Lied vorgespielt und ich war sofort begeistert. Wir haben dann „nur“ eine Kurzversion für das Opening der Sendung mit einer fantastischen Band live on Tape am Tag der Aufzeichnung eingespielt und ich bin sehr überrascht gewesen, dass ausgerechnet diese anderthalb Minuten bei der Plattenfirma und bei den Menschen, die ein bisschen nach Coverversionen von Udo recherchiert haben, so gut angekommen sind, dass sie es unbedingt haben wollten. Ich freue mich jetzt auch über Ihren Anruf und Ihre Initiative, mit mir darüber zu sprechen, denn ich war mir am Anfang nicht darüber bewusst, dass das so eine große Wirkung hat.

Schlagerprofis.de: Ich habe mir gestern zur Vorbereitung Ihre Sendung angeschaut. Wie werden denn die Gäste für die Sendung ausgewählt?

Marc Marshall: Die Gäste haben über verschiedene Kanäle an uns geschrieben. Wir haben über SWR 4 aufgerufen und ich habe das Thema „Herzschlag“ und „Herzschlag-Momente“ schon seit 2017, weil ich ein Album namens „Herzschlag“ habe und damit auch auf Tour war. Ich habe schon für meine Tour Menschen zu den Konzerten eingeladen, um genau das mit mir zu machen. Ich habe ihren Brief vorgelesen und anschließend das entsprechende Lied vorgetragen. So ist das über die Jahre gewachsen. Es gibt auch eine Homepage: www.herzschlag-momente.de. Ich habe daraus dann dieses Format „Herzschlag-Momente“ entwickelt.

Schlagerprofis.de: Sie sagten ja schon, dass es um „herzzerreißende Momente“ geht, aber es wird nicht auf die Tränendrüse gedrückt und die Menschen werden auch nicht vorgeführt. War das eine bewusste Entscheidung?

Marc Marshall: Ja. Das war die zweite Ausgabe und wir haben natürlich aus der ersten gelernt. Ich bin ein Mensch, dem die Menschen offensichtlich irgendwie vertrauen, also die Menschen würden mir in dem Moment wahrscheinlich alles erzählen, und ich höre auch gerne zu. Aber es geht ja nicht darum, jemanden vorzuführen, sondern einfach zu zeigen, wie gut es tut, wenn man über Belastendes spricht und Schönes teilt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der entweder – ich sag’s mal etwas übertrieben – nur gelogen wird, dass sich die Balken biegen, um sich positiv darzustellen, oder man erfährt über Menschen gar nichts, weil alles so ein bisschen unter Kontrolle ist. Dieses Format tut offensichtlich den Menschen gut. Sie genießen das und haben Freude, sich zu öffnen. Ich glaube, dass es auch hilft, Dinge zu verarbeiten. Es geht aber nicht darum, jemanden vorzuführen. Das Schlimmste wäre für mich, wenn ich mich auf Kosten dieser wunderbaren Menschen profilieren würde. Das ist auch gegen meine Natur, so bin ich eh nicht veranlagt, aber das ist eben eine sehr respektvolle Grundhaltung zu dem Umgang mit Menschen.

Schlagerprofis.de: Ich finde es besonders bemerkenswert, dass in der Sendung komplett live gespielt wird, was ja im Fernsehen absolut unüblich geworden ist. War es schwierig, das durchzusetzen?

Marc Marshall: Live zu spielen ist das, was ich am besten kann. Wenn man mit einem Künstler wie mir ein Format in dieser Form macht, müssen meine Fähigkeiten natürlich entsprechend rüberkommen. Denn genau da liegt ja die Sensibilität eines solchen Konzepts: wenn ich mit jemandem rede und mit der Emotion des Gesprächs ans Mikrofon gehe, hat das eine ganz andere Wirkung als wenn ich eine Konserve abspielen würde. Dann könnte ich ja auch sagen, dass wir jetzt das Originalstück von Herbert Grönemeyer einspielen. Dann wäre es genau so ein Fake wie vieles Andere auch und genau das wollten wir nicht. Deswegen war von vornerein klar, dass alles live gespielt wird.

Schlagerprofis.de: Haben Sie denn eine Erklärung dafür, dass im Fernsehen fast nur noch Playback gesungen wird?

Marc Marshall: Ja, weil viele Kollegen natürlich Angst haben, wenn sie monatelang im Studio waren, alles auf eine Art „perfekt“ inszeniert haben und diese Perfektion im Fernsehen nicht mehr abgebildet wird. Diese Angst kann ich einerseits nachvollziehen, andererseits bin ich ein Sänger der alten Schule. Ich bin in einem Sängerhaushalt aufgewachsen, mein Vater hat Gesang studiert, ich habe Gesang studiert und für uns ist das ein Handwerk. Wenn wir dieses Handwerk nicht mehr ausüben können, dann muss man diesen Beruf aus meiner Sicht anders nennen (lacht). Ich will eigentlich nicht, dass es irgendwann mal heißt: Es gab mal Menschen, die haben selbst gesungen.

Schlagerprofis.de: Der Crossover-Gedanke der Sendung zeichnet ja auch Ihre Musik aus. War es also wichtig, in der Sendung ein möglichst breit gefächertes Repertoire an Songs zu liefern?

Marc Marshall: Ich bin ganz ehrlich, das hat sich durch die Geschichten der Zuschauer ergeben. Die Herausforderung war dann letztlich, dass ich entscheiden musste, ob ich das überhaupt kann, denn ich bin schon sehr wählerisch. Nicht, was die Qualität der Lieder angeht, sondern mit meiner Leistung. Ich muss schon das Gefühl haben, dass ich so einem Stück mit meiner Sprache gerecht werde. Ein Stück wie „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer zu singen, ohne diesen großen Künstler im Kopf zu haben und ihn nachahmen zu wollen, das war schon ein Schritt. Ich musste da wirklich mit mir selbst klarkommen, denn die Geschichte und die stimmlichen Herausforderungen, die das Lied hat, sind schon nicht leicht. Ganz viele haben mir geschrieben, sie hätten zum ersten Mal den Text richtig verstanden. Das war ein großes Kompliment für mich, denn es ist nicht einfach, ein so persönliches Stück wie „Der Weg“ zu singen. Deshalb habe ich das in der Sendung auch nochmal betont und mich bei Herbert Grönemeyer für dieses Lied bedankt, weil er natürlich vielen Menschen eine Form des Trostes gibt und vielen Menschen sicherlich auch damit geholfen hat. Damit muss man sehr sensibel umgehen, anstatt zu sagen: „Ich kann ja singen, dann singe ich das einfach!“ Das ist nicht meine Art und insofern haben Sie Recht. Das ist großes Crossover, das aber nicht meiner Wunschliste entsprochen hat, sondern das hat sich so ergeben. Das gilt auch für das Lied von Bushido. Ich bin kein Rapper, also musste ich auch da einen Weg finden, dass es glaubwürdig ist. Ich bin ja keine Musikbox (lacht). Das habe ich schon alles sehr ernstgenommen und mich akribisch darauf vorbereitet. Wir haben ja auch in der Sendung nicht einmal abgesetzt, das war alles am Stück aufgezeichnet, weil mir wichtig war, dass ich erstens mal die Geschichten verinnerlicht habe und die Gäste so gut es geht kenne und dass ich nicht auf Teleprompter, Zettel, Knopf im Ohr oder ähnliche Hilfsmittel, die von so einer emotionalen Sache nur ablenken würden, zurückgreife. Das ist dann entsprechend so rausgekommen.

Schlagerprofis.de: Sind denn noch weitere Ausgaben der Sendung geplant?

Marc Marshall: Es gibt Gespräche mit dem SWR, im Moment tun sich die Verantwortlichen noch ein bisschen schwer, weil die natürlich aus den von Ihnen angesprochenen Gründen nicht so wirklich wissen, ob das zeitgemäß ist. Ich bin der Meinung, es ist zeitgemäß, dass man auch ein Ergänzungsprogramm zu dem „Immer lauter, höher, schneller, Lightshow und Fake“ braucht, aber es ist eben heute schwer, das durchzusetzen. Wir arbeiten daran und ich bin jetzt erstmal für diese Ausgabe dankbar. Ich werde dem SWR natürlich immer berichten, dass ich allein wegen der Sendung auf dieser CD gelandet bin, wir jetzt telefonieren und mir persönlich auch viele Menschen schreiben, wie gut ihnen diese Sendung getan hat. Deswegen möchte ich schon, dass es weitergeht.

Schlagerprofis.de: Da Sie gerade nochmal auf das Lied zu sprechen gekommen sind: Planen Sie, es in voller Länge für ein Album aufzunehmen?

Marc Marshall: Ich überleg’s mir. Ich habe daran noch nicht konkret gedacht, weil ich mich gerade musikalisch auf ganz anderen Feldern bewege. Ich bin seit einem Jahr dabei, ein neues Album zu produzieren, das vielleicht im nächsten Jahr erscheint. Darauf wird das Lied keinen Platz finden, aber das heißt nicht, dass wir das Lied nicht doch mal komplett aufnehmen.

Schlagerprofis.de: Können Sie schon etwas zum neuen Album sagen?

Marc Marshall: Dazu kann ich leider noch nichts sagen. Das ist auch so ein „Baby“ von mir, mit dem ich erst an die Öffentlichkeit gehe, wenn es fertig ist und wenn ich wirklich weiß, wohin die Reise geht.

Schlagerprofis.de: Was darf denn das Publikum von Ihren Konzerten, die in diesem Jahr stattfinden, erwarten? Sie sind ja noch mit Jay Alexander und einem Weihnachtsprogramm unterwegs.

Marc Marshall: Mit Jay Alexander habe ich in diesem Jahr noch zwei Konzerte. Da machen wir ein gemischtes Programm der letzten Jahre, gehen raus und singen alle möglichen Songs. Mir ist meine Weihnachtstournee ganz besonders wichtig, die am 02. Dezember beginnt und 17, 18 Konzerte vor Weihnachten umfasst. Da geht’s um Liebe, Frieden und Respekt – also im Grunde um die Werte, die ich auch mit der Sendung „Herzschlag-Momente“ versuche zu transportieren, weil ich der Meinung bin, dass Weihnachten nicht nur an Weihnachten gefeiert werden sollte. Es ist natürlich ein kommerzielles Fest, aber ich finde, die Werte, die transportiert werden, sollten das ganze Jahr Gültigkeit haben. Darum werde ich auch Lieder singen, die diese Werte zwar transportieren, aber nicht unbedingt weihnachtlich geprägt sind. Es gibt also einen Mix aus Liedern wie Imagine, was für mich eines der ganz großen Friedenslieder ist, ich rezitiere Pater Anselm Grün, Reinhard Mey, Erich Kästner und viele andere. Es ist ein sehr gemischtes Programm, das ich im letzten Jahr zum ersten Mal gespielt habe und nun als Tournee mache. Es ist ein sehr besinnliches, sehr emotionales, aber auch ein sehr lebensbejahendes Programm, das nicht nur mit den traditionellen Weihnachtsliedern zu tun hat.

Schlagerprofis.de: Darf ich Sie zum Abschluss noch fragen, wie es Ihrem Vater Tony Marshall gesundheitlich geht, wenn Sie darüber sprechen möchten?

Marc Marshall: Ich freue mich sehr über diese Frage. Es geht ihm gut. Er ist 81 Jahre alt und hat natürlich mit den Dingen, die das Alter mit sich bringt, zu kämpfen. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass er in diesem Jahr im Krankenhaus war und einige nicht so leichte Momente hatte, aber wir freuen uns über jeden Tag, den er da ist, und ich denke, er auch. Er singt auch immer wieder, hat immer noch Auftritte und das ist das Schönste überhaupt. Wir genießen ihn und er genießt das Leben auch. Es tut ihm natürlich sehr weh, wenn nach und nach seine Kollegen gehen – wie in diesem Jahr Costa Cordalis und Karel Gott, den er im letzten Jahr noch besucht hat, aber auch Dieter Thomas Heck und Chris Roberts. Das sind schon schwierige Momente für ihn, das zu verkraften.

Schlagerprofis.de Vielen Dank für das Interview!

Georg Fuchs

(Foto: Kerstin Joensson)

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DIE FLIPPERS: Tolle Raritäten auf ihrem Jubiläumsalbum zum 50. „Das weiße Album“ 0

Zum 50. Geburtstag „DER“ deutschen „Boyband“ schlechthin veröffentlich Sony Music Catalog einen labelübergreifenden Sampler, der wirklich keine Wünsche offenlässt. Neben den vielen Hits, die die Flippers bei ihrer langjährigen Plattenfirma hatten, wurden dort auch Songs anderer Labels veröffentlicht, so dass zum 50. Jubiläum eine imposante Werkschau vorgelegt wird.

CD 1 enthält neben den jüngsten Flippers-Hits (1997-2010) den neuen Titel „Mein Weg mit euch“ von Olaf dem Flipper. Darauf enthalten ist „Bye Bye Belinda“ – nicht das einzige „Bye Bye-Lied der Flippers: Schon 1971 hieß es „Bye Bye bis morgen“ und 1978 „Bye Bye Bella Senorita“. 1990 hatten wir „Santa Maria Good Bye“, ein Jahr später „Good Bye Eloisa“. Gleich in mehreren Sprachen nahm man mit „Adios, Arrivederci und Good Bye“ Abschied. Auf dem ersten Silberling ebenfalls enthalten: „Sie will einen Italiener“ – den Titel hat Olaf der Flipper später noch einmal in einer witzigen Version mit Andy Bor gesungen.

Disk: 1

  1. Mein Weg mit euch – Olaf der Flipper
  2. Das ganze Leben ist eine Wundertüte (1998)
  3. Ein Herz aus Schokolade (1997)
  4. Der kleine Floh in meinem Herzen (2000)
  5. Liebe ist mehr als nur eine Nacht (1998)
  6. Bye Bye Belinda (2001)
  7. Isabella (2002)
  8. Sie will einen Italiener (2001)
  9. Im Hafen deiner Sehnsucht (2001)
  10. Immer immer wieder (2003)
  11. Wetten dass… (2004)
  12. Hundertmal (2005)
  13. Du bist der Oscar meines Herzens (2006)
  14. Du bist mein Talisman (2006)
  15. Er war der größte Casanova (2006)
  16. Kein Weg zu weit (2007)
  17. Solang in uns ein Feuer brennt (2004)
  18. Aloha He – Stern der Südsee (2009)
  19. Ay, Ay Herr Kapitän (2008)
  20. Das geht alles vorbei (2005)
  21. Es war eine wunderschöne Zeit (2010)
  22. Ihr bleibt für immer in unsern Herzen (2010)

  23. Mein Weg mit euch – Reprise – Olaf der Flipper

CD 2: Zu Beginn der 1990 er Jahre waren die Flippers bei der nicht mehr existenten Plattenfirma DINO unter Vertrag. Auch in diesen Jahren hatten sie Hits, die auf dem Sampler nicht fehlen dürfen. Seit 1992 war das Trio dann bei Ariola aktiv. Den 1995er Titel „Der letzte Bolero“, die Adaption eines niederländischen Titels, coverten übrigens in diesem Jahr (2019) die Kastelruther Spatzen. Den Song „Zauber einer Sommernacht“ schrieb übrigens Manfred Durban.

Disk: 2

  1. Mona Lisa (1991)
  2. Wenn Dein Herz friert (When I Need You) (1991)
  3. San Marino bei Nacht (Sail Along Silv’ry Moon) (1991)
  4. Sommerträume (Rag Doll) (1991)
  5. Mädchen von Capri (1992)
  6. Im heißen Sand von Rhodos (1992)
  7. Hasta la Vista (1992)
  8. Denn heut schenk ich dir rote Rosen (1992)
  9. Angelina (1993)
  10. Tanzen unterm Regenbogen (1993)
  11. Wilde Orchidee (1993)
  12. Auf der Straße unserer Liebe (1993)
  13. Sayonara (1994)
  14. Weit, weit von Hongkong (1995)
  15. Sommersprossen (1995)
  16. Der letzte Bolero (1995)
  17. Goodbye My Love, Goodbye (1996)
  18. Der Löwe schläft heut Nacht (The Lion Sleeps Tonight) (1996)
  19. Rote Sonne, weites Land (1996)
  20. Manuels Melodie (1997)
  21. Zauber einer Sommernacht (1998)
  22. Das letzte Souvenir (1994)
  23. In Venedig ist Maskenball (1999)
CD3: Von entscheidender Bedeutung war für die Karriere der Flippers sicherlich der Wechsel zum Produzententeam Uwe Busse und Karlheinz Rupprich, die fortan über Jahre hinweg die Hits der Flippers produzierten und hochprozentig schrieben. In diesen Jahren erarbeiteten die Flippers sich den Ruf, als „singendes Reisebüro“ zu fungieren – kaum ein Land, das von den Flippers nicht besungen worden wäre… Der Titel „Mit dir willl ich…“ wurde übrigens von Olaf geschrieben.

Disk: 3

  1. Auf rote Rosen fallen Tränen (1985)
  2. Nur wer die Sehnsucht kennt (1986)
  3. Die rote Sonne von Barbados (1986)
  4. Malaika (1987)
  5. Mexico (1987)
  6. Aus Liebe weint man nicht (1987)
  7. Arrivederci, Ciao, Amor (1987)
  8. Summer Lady (1988)
  9. Acapulco (1988)
  10. St. Tropez (1988)
  11. Mitternacht in Trinidad (1989)
  12. Lotosblume (1989)
  13. Moskau im Regen (1989)
  14. Herzen brauchen Zärtlichkeit (1989)
  15. Wenn die wilden Kirschen blüh’n in Catania (1989)
  16. Mit dir will ich… (1989)
  17. Sommerwind (One Way Wind) (1989)
  18. Ich glaub‘ an Dich (Can’t Help Falling In Love) (1989)
  19. Du bist mein Leben (Vaya con dios) (1989)
  20. Je t’aime heißt: ‚Ich liebe Dich‘ (To Know Him Is To Love Him) (1989)
  21. Santo Domingo (dt. Version) (1989)
  22. Sieben Tage (1990)
  23. Santa Maria Goodbye (1990)
  24. Durch das Tal der bunten Blumen (1989)
  25. Wenn es Nacht wird (1990)

CD 4 beschäftigt sich mit den Anfangserfolgen der Flippers, als die Gruppe noch als Tanzmusik-Band aktiv war und ein Sextett war (, weswegen sie übrigens in der Heck-Ära der ZDF-Hitparade nie in der Kultshow zu Gast waren). Dennoch reihte sich auch und gerade damals wirklich Hit an Hit. Den Titel „Gipsy, ich bin so allein“ schrieb übrigens niemand geringerer als FRANK FARIAN. Der Song „Bleib mir treu“ stammt von Bernd Hengst. Einige Jahre wurden die Flippers auch vom Erfolgsproduzenten Jean Frankfurter in diesen Jahren produziert. In den frühen 1980er Jahren gesellten sich Sänger Albin Berger und das Produzententeam Walter Gerke und Mick Hannes zu den Flippers – erstaunlicherweise wollte sich in diesem Team kein Erfolg einstellen. Vermutlich waren Gerke und Hannes für die Flippers zu modern – ein Beleg dafür ist, dass Ibos späterer großer Hit „Bungalow in Santa Nirgendwo“ im Original von den Flippers stammt, mit denen aber kein Erfolg wurde.

Disk: 4

  1. Weine nicht, kleine Eva (1969)
  2. Sha La La I Love You (1970)
  3. Heut‘ ruft mein Herz nur nach dir (1969)
  4. Gipsy, ich bin so allein (1971)
  5. Aber dich gibt’s nur einmal für mich (1972)
  6. Du bist so schön wie Mona Lisa (1971)
  7. Bleib mir treu (1972)
  8. Komm auf meine Insel (1973)
  9. Hello My Love (1972)
  10. Bye Bye bis morgen (1971)
  11. Luana (1975)
  12. Das Schönste im Leben (1975)
  13. Rosemarie (1974)
  14. Wenn weiße Wolken heimwärts zieh’n (1976)
  15. Surf Baby Surf (1976)
  16. Kleine Sonja (1976)
  17. Kinder des Sommers (1977)
  18. Immer nur träumen (1981)
  19. Wünsche fliegen über’s Meer (1982)
  20. Maria La Catalania (1984)
  21. Hab ich Dich verloren (1984)
  22. Ich hab ’nen Bungalow in Santa Nirgendwo (1982)

CD 5 wartet mit vielen Specials und Raritäten auf.

Los geht’s mit einem seltenen Medley aus dem Jahr 1994 namens „Schön war die Zeit“, in dem Auszüge aus verschiedensten Liedern zusammengestellt wurden. Ein echtes Schmankerl ist die Single der Flippers-„Vorläufer“-Gruppe „Dancing Show Band“, deren A- und B-Seite veröffentlicht wurden. Die 1969 veröffentlichte englischsprachige Single u. a. mit der englischen Version von „Weine nicht, kleine Eva“ darf natürlich auch nicht fehlen. Vier Jahre später gab es auch eine Single auf Französisch – auch die wurde mit A-und B-Seite verkoppelt, genau so wie A- und B-Seite
der Debutsingle in instrumentaler Form. Drei Singles nahm Olaf als Solist unter dem Pseudonym „auf – die sind mit allen 6 Aufnahmen auf CD 5 enthalten. Ebenfalls verkoppelt wurde die seltene Single „Die Nacht der 1000 Rosen / Himalaya“ aus dem Jahr 1980. Ein echter Kracher ist die Nummer „Al Capone“ – damit bewarben sich die Flippers zur Teilnahme am Vorentscheid zur Eurovision (, als die noch keine Castingshow-Resterampe war).

Disk: 5

  1. Schön war die Zeit (1994)
  2. Ring Ding – Dancing-Show-Band (1966)
  3. Gedanken an dich – Dancing-Show-Band (1966)
  4. Please Don’t Cry Little Eva (Engl. Version Weine nicht, kleine Eva) (1969)
  5. My Heart Is Calling For You (Engl. Version Heut ruft mein Herz nur nach dir) (1969)
  6. Hello My Love – französische Version (1973)
  7. C’est Ca La Vie (Good By My Lady / Bye Bye bis Morgen) – französische Version (1973)
  8. Heut‘ ruft mein Herz nur nach dir – Instrumental (1969)
  9. My Sweet Maria – Peters, Christian (1973)
  10. Schau mich an – Peters, Christian
  11. Mondschein und Wein – Peters, Christian (1973)
  12. Teddybär – Peters, Christian (1973)
  13. Mit 17 fängt das Leben erst an – Peters, Christian (1974)
  14. Sonne, Wind und Meer – Peters, Christian (1974)
  15. Die Nacht der tausend Rosen (1980)
  16. Himalaya (1980)
  17. Al Capone (1983) 
  18. Liebe ist mehr als nur eine Nacht – Karaoke Version
  19. Wirklich gegangen bist du nicht – Olaf der Flipper & Michael Hirte (2019)
  20. Die rote Sonne von Barbados – Flippers,Die
  21. Weine nicht, kleine Eva – Instrumental (1969)

Abschließend hier noch der kurze Pressetext, der alles zusammenfasst:

Zum 50-Jährigen Jubiläum erscheint das offizielle Album: 50 Jahre Flippers – Das weiße Album. 4CDs plus einer einzigartigen Bonus-CD mit vielen Raritäten und teils unveröffentlichten Aufnahmen. Der Clou an dieser Box ist, dass hier auf insgesamt 5CDs, das Gesamtwerk der Flippers, von den Anfängen bis heute, erstmalig Label übergreifend zusammengefasst wurde – doch damit nicht genug. Die Verpackung ist einzigartig mit tollem Booklet im veredelten Druck. Mit Hits wie Mexico, Die Rote Sonne von Barbados, Lotusblume oder Weine nicht kleine Eva, ist hier alles vertreten und das natürlich im Original und Rechtzeitig zum offiziellen 50.Jubiläum. Da hat es sich Bandleader Olaf nicht nehmen lassen an dieser Kollektion selbst mitzuwirken. 100% Flippers auf 5 fantastischen CDs. Einzigartig und komplett. Das Original von Sony Music

Quelle: Sony Music

COSTA CORDALIS: Kuriose Veröffentlichung „Das letzte Album“ 0

Der in diesem Jahr verstorbene Schlagersänger COSTA CORDALIS arbeitete mit seinem Sohn LUCAS bis kurz vor seinem Tod noch an neuen Titeln.

Einige dieser teils sogar unveröffentlichten Titel werden nun erstmals auf CD erscheinen. Dazu kommen Neuinterpretationen von Costas Hits. Lucas hat die Titel zu einem autorisierten Album zusammengefasst, das den Namen „Das letzte Album“ trägt. Gerne präsentieren wir euch als erstes Schalgerportal die Tracklist des am kommenden Freitag, 22. November 2019, erscheinenden Albums:

1. Feuer der Nacht
2. Amor
3. Tanz mit mir!
4. Ich seh‘ den Himmel
5. Happy Happy Birthday
6. Andrea
7. Damals in Mexico
8. Ich bin so verliebt
9. Paradies der Bouzoukis
10. Ich bin für dich da
11. Er nennt sie Baby
12. Dschungelkönig
13. Anita
14. Viva la Noche