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Howard Carpendale: „Ich will noch 15 Jahre singen“
Das eigene Alter ist ja mitunter nur eine Zahl. Bei Howard Carpendale zum Beispiel, dem Mann, der so auftritt, als sei er ewig in der 50ern und der seine 80 Jahre gerne vernuschelt. Nun lässt Carpendale wissen: „Ich will noch 15 Jahre singen.“ Er wäre dann 95 Jahre alt, eine Ansage also an seine Fans in Bergen auf Rügen, wo er am 21.08. eines seiner letzten Sommer-Open-Airs spielt.
Howard Carpendale denkt noch lange nicht ans Aufhören
Das Publikum erlebt einen bestens aufgelegten Sänger, der sich mit ein paar Gags durch den Abend kalauert, der mal den Text vergisst, mal den Einsatz verpasst, aber egal, alles ist live, Howard Carpendale bleibt locker. Wenn man böse ist, dann könnte man fragen, warum dieser alte weiße Mann auch nach 60 Jahren im Geschäft nicht einfach abtritt, auf dem Golfplatz ein paar Bälle schlägt und die Tage zufrieden vorbeiziehen lässt.
„Ti amo“, „Alice“ und „Hello Again“ kennen kein Verfallsdatum
Und man könnte fragen, ob es nicht langsam genug ist, immer noch „Ti amo“ und „Alice“ zu singen und „Hello again.“ Nein, ist es nicht, die Fans denken gar nicht daran, sich mit weniger zufrieden zu geben. Die Titel kennen kein Verfallsdatum – und Howard, die Show-Maschine, auch nicht.
2027: Howard plant besondere Shows in Frankfurt
Carpendale spielt noch am 3. September in Koblenz. Dann ist erst einmal Schluss, doch den nächsten Coup bereitet er mit den Frankfurt-Shows im nächsten Jahr schon vor. Carpendale tritt im Juni 2027 an vier Abenden hintereinander in der Alten Oper auf. Das Programm wird maßgeschneidert, er holt mit diesen Residenz-Shows ein bisschen Las Vegas nach Deutschland und wird damit durch mehrere Städte touren. Okay, Howard, lets do it again and again and again …
Text: SINA WORM










2 Kommentare
„… nach 60 Jahren im Geschäft nicht einfach abtritt, auf dem Golfplatz ein paar Bälle schlägt und die Tage zufrieden vorbeiziehen lässt.“ – weil ihn Golfen allein nicht (mehr) zufrieden sein lässt. Er braucht sein Publikum, die Bühne, hat viel zu sagen – wer seine Shows gesehen hat, weiß das. Die Titel werden nicht einfach runtergesungen und gut is‘. Howard agiert mit seinem Publikum, auch das macht seine Konzerte so besonders. In Schwerin z. B. übernahm sein Publikum den Text bei „Dann geh‘ doch“ – nur war Howard bei einer anderen Strophe, kam aber nicht gegen uns an. 😄
Wenn die Gesundheit „mitspielt“ (auf beiden Seiten), wird er uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Ausverkaufte Konzerte bestätigen, dass H. C. weiterhin ein gefragter Künstler ist. Seine Fans freuen sich auf Alles, was noch kommt.
Hallo ich kann das oben geschriebene nur bestätigen
warum meinen eigentlich alle such einmischen zu müssen .Man sollte die Art und Weise wie jemand lebt demjenigen selbst überlassen. Ich war übrigens gestern in Koblenz..Nicht 😁 immer höher weiter besser .Ruhig Mal bei altem belassen.