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GIOVANNI ZARRELLA: Leider geht auch er der Moralpolizei auf den Leim und ändert Text von “Aber bitte mit Sahne”

GIOVANNI ZARRELLA: Textänderung von “Aber bitte mit Sahne” – einfach nur: WARUM???

Die Sprachpolizei hat wohl mal wieder zugeschlagen. Für uns absolut nicht nachvollziehbar: Nachdem FLORIAN SILBEREISEN in vorauseilendem Gehorsam einer kleinen Minderheit von Sprachdeppen zuvor kommen wollte und “1000 und 1 Nacht” textlich umgeändert hat und damit ja indirekt den Original-Textdichtern Rassismus unterstellt, wurde nun auch der Text von UDO JÜRGENS in “politisch korrekter” Form umgewandelt – diesmal von GIOVANNI ZARRELLA. 

Als ECKART HACHFELD Mitte der 1970er Jahre den Text von “Aber bitte mit Sahne!” verfasste, hat er den damals üblichen Begriff “Mohrenkopf” verwendet. Seitdem haben Millionen von Menschen den Song “einfach so” gesungen – dem Textdichter ging es sonnenklar darum, einfach eine Süßspeise zu benennen. Man muss den Text einfach auch auf den Zeitgeist bezogen sehen. Erst 2012 ist im DUDEN vermerkt, dass der Begriff als diskriminierend empfunden wird, inzwischen ist der Begriff “veraltet und diskriminierend”. 

Dass man heutzutage “Schaumküsse” oder eben “Schokoküsse” sagt, kann man vielleicht noch nachvollziehen. Warum ein Lied aus den 1970er Jahren nicht einfach so bestehen bleiben darf, ist uns ein Rätsel. Und warum textet man nicht “Süßgebäck mit Migrationshintergrund”, um es mal ketzerisch zu sagen?

Da weder Originalinterpret noch Originaltextdichter sich gegen die eigenmächtige Umtextung wehren können, dürfte GIOVANNI das Glück haben, dass ihm seitens der Urheber kein Ungemach droht. Wie gesagt: Generell kann man ja durchaus über bestimmte Worte und Formulierungen diskutieren – aber wie weit geht das noch – wenn Sprachschwurbler demnächst den Begriff “dunkel” als rassistisch diskriminierend empfinden, muss man dann singen: “Es war schon Nacht, als ich durch Vorstadtstraßen..” – oder wie weit soll das gehen? 

Schade, das UDO-Medley war wirklich schön – diese “Baustelle” hätte nicht sein müssen. In dem Zusammenhang sei auf einen Artikel hingewiesen, bei dem sich der Betreiber des CAFÉs MOHRENKOPF gegen Rassismus-Anfeindungen wehrt…

 

 

 

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10 Antworten

  1. Wie kann man wieder so ein riesen Thema draus machen? Ich finde das absolut nachvollziehbar, auch angesichts der Hautfarbe einiger Bandmitglieder und Tänzer:innen. Schade, dass die Schlagerprofis anscheinend nur noch das Sprachrohr alter weißer Männer ist…

      1. Ich finde es auch übertrieben. Wenn man sprachlich die Möglichkeit hat weniger diskriminierend oder rassistisch zu sein sollte man sie auch nützen !

        1. Was für ein Quatsch! Soll jetzt der Text jedes Liedes, das gesungen wird, umgedichtet werden? Ich gebe Herrn Imming Recht, alles einfach nur Sprachdeppen.
          Und zum Thema gendern sagt man auch besser nichts…, armes Deutschland.

    1. Dass man daraus ein Riesenthema macht, ist sehr wohl berechtigt. Nehmen wir an, Du würdest einen Song schreiben, komponieren und produzieren. Oder Du würdest ein Buch schreiben und dann kommen Leute um die Ecke und schreiben alles um oder machen sogar eine neue Geschichte daraus. Würde Dir das als Autor gefallen? Ich denke nicht….
      Und jeder normal denkende Mensch weiß, dass diese Songs eben aus einer anderen Zeit sind. Und damals waren eben diese Begriffe wie Indianer oder Mohrenkopf.
      Und wenn man schon so modern sein will, dann sollte man sie eben NICHT singen! Ganz einfach!
      Irgendwann ist auch mal gut! Die Deutschen schaffen sich selber mit diesem ganzen Wahnsinn ab!

      1. Schade, dass man Udo Jürgens nicht mehr fragen kann. Ich bin sicher, er hätte die Mini-Änderung (wir sprechen hier von nur einem einzigen Wort wohlgemerkt!) befürwortet, so wie er auch die zeitgemäße Umdichtung von “Ein ehrenwertes Haus” für das Musical gut fand.

  2. Man versucht sich heute für alles zu entschuldigen. Geschichte ist nun mal so wie sie war. Das lässt sich nicht ändern. Das entscheidende ist, das der Deutsche hier mal wieder Weltmeister sein will. Das ist genauso wie mit der Aneignung von Kultur. Weiße sollen jetzt keinen Reegge mehr spielen. Was ist dann mit der Band UB40!? Ab sofort dürften dann auch Schwarze Opernsänger keine Rollen bei Verdi oder Wagner singen. Die schwarze Operndiva Jessye Norman hat lange Zeit an der New Yorker Metropolitan Opera Wagner gesungen. Wenn sich Weiße eine Kultur aneignen, dann tun das Schwarze auch.. In der Biologie/Evolutionsbiologie fordern Genderisten ubrigens die Abschaffung von Mann und Frau. Stattdessen soll es jetzt heißen Eierproduzierendes Wesen und Samenproduzierendes Wesen. Egal ob Gendern, Woke- oder Cancelculture, das ganze hat nur einen Sinn, die Gesellschaft zu zerstören.

    1. Die Gesellschaft zu zerstören da helfen Sie ja jeden Tag fleissig mit, mit Ihren andauernden negativen Kommentaren !

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