Schlager Des Sommers 2019

Florian Silbereisen: Unwetter in Klaffenbach – Top Krisenmanagement bei “Schlager des Sommers”

Nicht ganz störungsfrei verlief die Aufzeichnung der “Schlager des Sommers” in Klaffenbach. Daniela Jäntsch war vor Ort und lobt das Krisenmanagement des Veranstalters. Vielen Dank an Daniela, dass wir ihre Eindrücke hier abdrucken dürfen:

Die Schlager des Sommers waren bis auf das Wetter echt geil. Im Vorfeld wusste man ja, dass es regnen würde. So konnte man sich dementsprechend auch kleiden. Ich hatte eine Regenjacke und einen Kameraschutz mit. Aber bei Unwetter hält das natürlich nicht. Aus meiner Sicht hat sich der Veranstalter richtig verhalten und schon bevor das Unwetter kam, den Hinweis gegeben, dass es sich um eine Unterbrechung handelt und das sich die Leute bitte in Sicherheit bringen. Dass 3.000 Menschen nicht alle im Hotel unterkommen können, ist auch klar. So hieß es erst, dass die Leute zu ihren Autos gehen und sich reinsetzen sollten. Desweiteren, wenn sie noch Platz frei hätten, andere mit aufzunehmen. Diejenigen, die kein Auto hatten, konnten auf den Fluren im Hotel Schutz suchen. Auch das gab der Veranstalter durch. Nach einer Stunde ging es weiter, zwar in umgekehrter Reihenfolge, aber immerhin war es auch möglich, bei der Nässe ein Feuerwerk zu sehen.

Eine Open-Air-Veranstaltung bzw. eine TV-Produktion im Freien ist immer wetterabhängig. Ganz abzubrechen, das wäre nicht möglich gewesen, zumal man nicht alle Künstler wieder unter einen Hut bekommt, da jeder seine Termine hat. Das Veröffentlichungsdatum einiger Künstler ist der 9.8.

Die Sendung im TV am 10.08. Komplett zu unterbrechen, hätte bedeutet, alles zu verschieben. Und dass Kameras bei Regen empfindlich sind und eine Pause brauchen, weiß eigentlich jeder, der selbst fotografiert. Zum Einen beschlagen die Linsen und zum Anderen, weil die Einstellungen rumspinnen. Ich selbst, habe es mit meiner Kamera an dem Tag erlebt.

Hätte der Veranstalter nichts gemacht, wäre die Panik beim Unwetter groß gewesen und alles wäre auf einmal aus dem Schloss gestürmt und dann wäre es mit Wahrscheinlichkeit zu Verletzungen gekommen. Insofern hat der Veranstalter alles richtig gemacht.
Desweiteren muss ich den Veranstalter loben, dass auch bei einem Notfall alles reibungslos ablief und die Sanitäter mit ihrer Krankentrage zu dem Notfall kamen und ihn somit versorgen konnten. Ein super Verhalten vom Veranstalter.

Daniela Jäntsch

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4 Antworten

  1. Sehr gut geschrieben, kann ich nur teilen. Das Einzige, was mich echt gestört hat, dass wir Fast Lane-Tickets hatten und das bei Wiedereinlass natürlich nicht kontrolliert wurde – so dass unser Platz natürlich weg war. Hierfür hätte man auch eine Lösung finden müssen, wir haben immerhin extra dafür gezahlt.

    1. Das ist ein guter Hinweis. Vermutlich hat daran im Eifer des Gefechts niemand dran gedacht. Für solche Vorkommnisse sollte man nach den gemachten Erfahrungen einen “Plan B” in der Tasche haben, da haben Sie recht…

  2. Ich weiß ja nicht was die Verfasserin des Berichtes damit sagen will, aber als der Veranstalter die Veranstaltung unterbrochen hat, war das Unwetter bereits im vollen Gange, es hatte zuvor bei strömendem Regen nämlich schon zweimal geblitzt. Ebenso wurde nicht wie hier beschrieben, zurvor auf das Hotel hingewiesen sondern es wurden ALLE aufgefordert das Gelände zu verlassen und diejenigen die KEIN Auto haben sollten bei anderen mit in das Auto.

    Beide Aussagen in dem Bericht stimmen nicht, warum schreibt man sowas? Sorry so eine Tatsachenverdrehung geht gar nicht

    1. Es stimmt, dass nicht mit beginnendem Regen sofort eine Evakuierung stattfand, was ja eigentlich auch normal ist, weil sonst viele Open-Air-Veranstaltungen sofort unterbrochen werden müssten.

      Als sich aber ein sehr heftiges Unwetter abzeichnete, wurde wie berichtet die Umgebung evakuiert.

      In der Tat wurde zunächst darum gebeten, in den Autos Schutz zu suchen. Für die, denen das nicht möglich war, bestand die Möglichkeit, sich im Hotel unterzustellen, auch das wurde kommuniziert. Der Erfolg gibt den Machern recht – die Veranstaltung wurde zu Ende geführt, und die meisten Fans blieben bis zum Schluss.

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