Fantasy: Ihr neues Album „Casanova“ erscheint am 13. September 1

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Lange mussten die Fans von Fantasy auf neue Songs des beliebten Duos warten. Nun ist das Nachfolge-Album zu „Bonnie & Clyde“ da: Das zehnte Album von Freddy und Martin heißt „Casanova“.

Die Erwartungshaltung ist groß: Das Best-Of-Album von Fantasy hat es an die Chartsspitze geschafft. Diesmal wird es schwer: Parallel zu Fantasy veröffentlicht auch Andreas Gabalier sein neues (Best Of) Album genau am 13. September.

Warum das Album Casanova heißt? Nicht etwa wegen des berühmten Schriftstellers und Frauen-Verführers, sondern wegen der wörtlichen Übersetzung: „Casa Nova“ bedeutet nämlich „Neues Haus“. Freddy erklärt laut Plattenfirma: „Wir waren viel auf Tournee, haben einiges erlebt und teilweise auch mit neuen Produzententeams gearbeitet. Letzten Endes sind wir allerdings wieder zu unserem alten Produzenten zurückgekehrt und es kam uns wie etwas völlig Neues vor. Schließlich waren wir zwei Jahre nicht dort.“

Weiter ist im Werbetext zu lesen: „Die Produktion war sehr, sehr emotional„, erinnert sich Freddy. „Wir haben über zwei Jahre kein neues Studio-Album veröffentlicht und hatten dementsprechend viel Spaß, aber auch Leid in der Gesangskabine. Denn wir haben in diesen zwei Jahren viele Dinge erlebt – schöne und nicht so schöne – die wir niedergeschrieben und nun musikalisch umgesetzt haben. Und darum geht es uns – wir wollten ein Album voller Emotionen: Liebe, Leid und Freude. Auch musikalisch haben wir uns verändert: wir sind frischer geworden, poppiger und die Texte sind moderner.“

Für Fans erfreulich: Es gibt neben der Standard-Edition auch wieder eine Fanbox, in der u. a. zwei Tonträger enthalten sind.

Den Titelsong schrieb Freddy Malinowski übrigens gemeinsam mit Felix Gauder, Oli Nova und Alexander Scholz.

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MICHELLE begeistert 1600 Fans beim Tourauftakt in Gera 0

Es war ein besonderer Moment für viele Michelle Fans. Nach über zwei Jahren tourt sie wieder live mit Band durch Deutschland.

Bei Michelle weiß man nie, was einen erwartet. Die Künstlerin erfindet sich immer wieder neu, was sicherlich ein Grund ist, weshalb sie seit Jahren zur ersten Liga des deutschen Schlagers gehört. Es ist Punkt 20 Uhr als drei riesige LED Wände zu leuchten beginnen. Ein Intro, das in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht, Spannung und Neugier werden geweckt, für den Bruchteil einer Sekunde ist Michelle zu sehen.

Und plötzlich steht sie da – Michelle – im Rampenlicht. Sie eröffnet ihre Show mit einem Song des neuen Albums. „Lass sie reden„, was könnte passender sein. Ihre Band hat sie völlig neu zusammengestellt. Jung und dynamisch könnte man die vier Jungs bezeichnen. Begleitet wird sie von einem Schlagzeug, Gitarre, E-Bass und Keyboards. Anscheinend musste man etwas Platz machen, denn auch vier Tänzer sind diesmal an Bord. Und die wirbeln sowohl Michelle als auch die Bühne ganz schön durcheinander.

Eine absolute Seltenheit in Michelles Live-Karriere ist die aktuelle Setlist. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren spielt sie wieder ihren ersten Single-Hit „Und heut Nacht will ich tanzen“ und nicht nur das. Auch „Erste Sehnsucht“ und der „Traumtänzerball“ finden zurück ins Repertoire. Überhaupt ist der erste Teil wie eine Reise in die Vergangenheit. Zwar finden auch neue Hits wie „Große Liebe“ ins Programm, dennoch dominiert die Jean-Frankfurter-Zeit.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Show. Die Band ist im Hintergrund, und Michelle steht oftmals allein auf weiter Flur. Sicherlich ist das so gewollt, und viele Interpretationen erinnern an ihre „Feste“-Auftritte. Aber Uwe Kanthak und sein „Michow-Concerts“-Team scheinen alles richtig gemacht zu haben, denn die Stimmung ist bombastisch. Das Publikum steht aber ab dem dritten Song, und Michelle feiert sich, die Menschen und den Abend.

Bei „Dein Püppchen tanzt nicht mehr“ ist die Halle endgültig am Beben. Nach der Pause geht es direkt rasant weiter. Noch bevor der erste Ton ertönt, steht Gera erneut Kopf und Michelle kann in „80 Küssen“ um die Welt reisen, auch „Ich tanz dich einfach weg“ findet den Weg vom neuen Album auf die Bühne.

Im Anschluss folgt ein akustischer Teil, wo es unter anderem in „Das Hotel in St. Germain“ geht. Auch beim Einlauf ins große Finale beweist Michelle ein glückliches Händchen und haut ihre Hits wie am Fließband raus. „Wer Liebe lebt“ bildet unter standing ovations das Ende des offiziellen Teils. Während sie im Zugabeteil ihren „Idiot“ im Publikum sucht, kommt Matthias Reim zu „Nicht verdient“ via Leinwand auf die Bühne. Zum Abschluss geht es nach „Paris„. Da das Publikum vehement Zugaben fordert, kommt Michelle trotz des bereits erscheinenden Lichts in der Halle nochmal hinaus und singt die Gänsehaut Ballade „Es gibt Dich„.

Unser Fazit: Das Showkonzept ist völlig neu, und Michelle mutet Ihren Fans einiges zu, da der Wandel zur „Dancing Queen“ ohne Vorankündigung kam. Wer sich darauf einlässt, wird einen fantastischen Abend erleben. Dennoch sei angemerkt: Ein bisschen trauern wir der „alten“ Band rund um Christoph Papendieck nach.

Foto: Anelia Janeva

NORMAN LANGEN präsentiert „Cordula Grün“ im Discofox-Style 0

Der Discofox-Spezialist Norman Langen (bzw. genauer gesagt seine Plattenfirma TELAMO) hat eine gute Idee gehabt – der Song, den der Österreicher Josh. ursprünglich zum Hit gemacht hat (wir haben früher als mancher TV-Show-Spezialist HIER auf die Qualitäten des Songs hingewiesen), kann nun auch die Clubs und damit die Foxtänzer der Nation begeistern. Norman hat eine tanzbare Version dieses Riesenhits erstellt – sehr zur Freude der tanzwütigen Fans.

Der Titel ist bereits am vergangenen Freitag erschienen und somit bereits auf den einschlägigen Downloadportalen erhältlich.