CD Cover Das Beste von Anna Maria Zimmermann 2

ANNA-MARIA ZIMMERMANN: “Das Beste von Anna” – VÖ schon wieder verschoben…

Nicht nur die Konzertveranstalter, auch die Plattenfirmen müssen sich wegen des Corona-Virus’ offensichtlich neu aufstellen. In letzter Zeit sind mehrfach Release-Verschiebungen zu beobachten. Eigentlich sollte die neue CD von ANNA-MARIA ZIMMERMANN am 13. März erscheinen, dann wurde der VÖ-Termin auf den 27. März verschoben. Nun bieten die Online-Händler ihr Album erst ab dem 5. Juni an – also dem Tag vor der geplanten “Schlager-Lovestory”.

Dürfen die Fans hoffen, dass “AMZ” an dem Tag “wirklich” ihr Album veröffentlicht? Wir haben gewisse Zweifel. Nach derzeitigem Stand dürfte auch der 6. Juni als neuer geplanter Ausstrahlungstermin der Silbereisen-Show nach unserer Vermutung vorsichtig gesagt “wackeln”. Was ist, wenn auch diese große TV-Show erneut aufgrund der aktuellen Ereignisse nicht stattfinden kann? Gibt es dann die nächste Verschiebung?

Wir drücken die Daumen, dass das aktuelle geplante VÖ-Datum (5. Juni 2020) nun final ist und Anna-Maria ihr Album (dann parallel zum Silbereisen/Anders-Duett-Album) veröffentlichen kann.

Artikel teilen:
Schlagerprofis – Der Podcast Folge 023

In dieser Folge blicken wir zurück auf den ESC-Vorentscheid und einige andere Themen.

Deine Schlager-Stars

Eine Antwort

  1. Es ist eine schwere Zeit – „Corona“ bringt viele Wirtschaftszweige zum Erliegen. Aus genau diesem Grund haben sich viele Musiker zu Online-Events entschlossen – eben um den Fans auch in dieser Zeit weiterhin ihre Musik näherbringen zu können.

    Wenn ich dann aber lese, dass das Album von AMZ erneut verschoben wird, sieht man ganz deutlich, worum es dem Label (Electrola/UNIVERSAL) wirklich geht. EINZIG UM KOHLE!

    Es interessiert das Label einen Sch**ß, ob es die Fans warten lässt. Hauptsache die Vorkosten für die CD-Produktion sind halbwegs gesichert. Da ist es natürlich “undenkbar”, dass man ein Album veröffentlicht, was dann (mangels der Markt-Öffnung) bei Media-Markt, Saturn und Co. käuflich erwerblich wäre.

    Interessanterweise ist aber der CD-Verkauf im Online-Geschäft deutlich näher zielgruppenorientiert als im stationären Markt. Hier kann man allenfalls die Laufkundschaft ins Visier nehmen – eine Zielausrichtung im stationären Markt ist kaum mehr möglich. Insbesondere, da die CD meist nur noch bei Media-Markt und/oder SATURN (Media-Saturn-Holding GmbH) angeboten wird. Und die Zielgruppe der Kundschaft der beiden Märkte liegt „musikalisch“ eher im jungen Publikum – Dance-Pop, EDM etc. „Schlager“ dürfte in beiden Märkten eine untergeordnete Rolle spielen.

    Und genau hier setzt die Kritik an:
    AMZs Label ELECTROLA scheint die WDR4-Krankheit zu haben. Trends werden mit ca. 4-6 jähriger Verspätung erkannt und dann erst (gegen den dann aktuellen Trend) umgesetzt. Statt in der aktuellen Krisensituation den Fans das CD-Album via JPC, amazon und Co. anzubieten, möchte man unbedingt den stationären Handel beliefern. Dieses Konzept ist mindestens genauso fragwürdig wie das “Aussparen” von Alben bei Spotify!
    Auch hier neigen Labels dazu, Alben nicht zu Spotify zu geben, weil sie den “physischen Absatz” stören.

    Ich sage: DUMMES ZEUG! Viele Konsumenten nutzen Spotify, um sich ein Album vorab anzuhören! Die Lust auf ein “haptisches Erlebnis” in Form einer CD mit Booklet bleibt davon ungebrochen! Streaming ist auf dem absoluten Vormarsch – aber eben nicht im deutschen Schlager- und Schlager-Pop-Segment. Hier wären die Labels gut beraten, sich mal wirklich den Markt anzusehen. Denn würden sie das tun, wäre auch das 2019er-Album von (z.B.) Tanja Lasch „Zwischen Lachen Und Weinen“ rechtzeitig bei Spotify erhältlich gewesen! Aber das permanente Ziel des „ROI“ (Return od Investment) vor Augen, erstickt die Weitsicht.

    Tanjas Album kam so erst erst fast 8 Monate später bei Spotify – zu einem Zeitpunkt, wo es faktisch “keine Sau” mehr interessierte! Im Übrigen gibt es durchaus nicht wenige Fans, die über solch ein Agieren der Labels schnell sauer reagieren!

    Liebe Labels und insb. Electrola: Hört auf, die Künstler auf die lange Bank zu schieben, nur weil die Alben zwingend mit Verkaufserlösen aus stationären Märkten gekoppelt werden ‘müssen’. Schlimmer noch: Mittlerweile sogar mit den Sendeterminen von Silbereisen & Co.!

    Ihr schafft euch selber ab – der Weg ist schon beschritten…

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite