ANDY_BORG_2018

ANDY BORG: Konstant tolle Quote ganz ohne Spielchen drum herum

ANDY BORG – der Fels in der Brandung

Ehrlich gesagt, hatten wir Bedenken, ob ANDY BORG sein kontinuierlich solides Quotenniveau halten kann. Anders als Andere bittet er nicht irgendwelche Stars, die eigenen Fans für dumm zu verkaufen, indem sie ihr Erscheinen ankündigen. Bei ihm wird live gesungen. Würde dieses Konzept erneut aufgeben? Erfreulich ist, dass die Antwort trotz bärenstarker Konkurrenz “JA” ist.

Die nackten Zahlen

ANDY BORG holte bundesweit 1,74 Mio. Zuschauer vor die Bildschirme, was einem Marktanteil von 5,4 Prozent entspricht. Beim SWR holte ANDY BORG 559.000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 9,1 Prozent entspricht. Und wohlgemerkt: Diese Zahlen ergeben sich aus seinen treuen Fans, da muss nicht im Vorfeld irgendwer Werbung machen, dass er dort auftrete. Die Sendung wird auch nicht plötzlich umbenannt und es werden auch keine konstruierten Jubiläen gefeiert. Hier wird solide Musik-Unterhaltung geboten, und das kommt an – zumindest, das muss man zugeben, bei den älteren Zuschauern.

Top-25 der meistgesehenen Sendungen

Auch wenn ANDY BORG im Vergleich zur “Tagesschau” im Südwesten Federn lassen musste, ist es doch etwas anderes, ob die ohnehin Unterhaltungs-affinen Zoosendung-Zuschauer abwandern, oder aber Nachrichten-Interessierte zur Fernbediennung greifen. Wie groß demzufolge der erneute Erfolg von “Schlager-Spaß mit ANDY BORG” ist, lässt sich auch daran erkennen, dass der Entertainer es einmal mehr in die Top-25 der meistgesehenen Sendungen des Tages geschafft hat. Wenn man bedenkt, dass “Klein gegen Groß” erneut eine unfassbare Hammerquote geholt hat (6,16 Mio. Zuschauer) und auch der ZDF-Krimi weit über 6 Mio. Menschen vor die Bildschirme holte, ist das schon ein großer Erfolg.

Vergleich mit FLORIAN SILBEREISEN

Nun kann man sich fragen: Warum wird FLORIAN SILBEREISENs “Schlager-des-Jahres”-Quote mit der von BERNHARD BRINK verglichen, und ANDY BORGs eigentlich schlechtere Quote wird hier gelobt? Die Antwort ist denkbar einfach: ANDY BORG hat sein EIGENES Format groß gemacht und daran festgehalten und spielt nicht mit gezinkten Karten. Die “Schlager des Jahres” hingegen wurden viele Jahre erfolgreich von BERNHARD BRINK moderiert. Da finden wir den Vergleich der Zahlen des ehemaligen Moderators mit dem des aktuellen Moderators nicht verwerflich. Erst recht nicht, wenn eine “Show” versprochen wird und eine Clip-Aneinanderreihung des eigenen Hauses geliefert wird.

Rückblick auf “Schalger-Spaß mit ANDY BORG”

Das Portal DWDL lobt: “Bundesliga und Borg sorgen für starke Quoten” – wir sind also nicht die Einzigen, die die bemerkenswerten Quoten loben. – Wer noch einmal einen Blick auf die schönsten Momente der gestrigen Sendung, die eine Aufzeichnung war und daher mit Publikum gesendet wurde, werfen möchte, kann das HIER tun.

Quelle: DWDL
Foto: SWR/MCP/Kerstin Joensson

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