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ANDREAS MARTIN: Zum ersten Todestag singt Sohn ALEXANDER MARTIN: „MOND“ – ein sehr persönlicher Song für seinen verstorbenen Vater
Ein Jahr nach dem Tod seines Vaters ANDREAS MARTIN erinnert ALEXANDER MARTIN mit einem besonders persönlichen Lied an seinen Papa. Die neue Single trägt den Titel „MOND“ – und schon der Titel dürfte bei vielen Schlagerfans Erinnerungen an einen der bekanntesten Songs von Andreas Martin wecken: „Ich fang dir den Mond“. Für ALEXANDER MARTIN ist „MOND“ allerdings vor allem ein musikalischer Abschiedsgruß und eine ganz persönliche Liebeserklärung an seinen Vater.
In einem emotionalen Facebook-Beitrag erinnert ALEXANDER MARTIN an den Menschen, den er vor einem Jahr verloren hat. Er beschreibt, dass er seinen Vater noch lebend sehen und auch nach dessen Tod bei ihm sein konnte. Das habe ihm auf gewisse Weise geholfen zu begreifen, dass sein Vater tatsächlich gegangen sei – gleichzeitig habe es aber „unfassbar wehgetan“ und tue es bis heute.
„MOND“: Der wichtigste Song seiner bisherigen Karriere
Mit „MOND“ möchte ALEXANDER MARTIN seinem Vater etwas hinterlassen und zugleich seine Gefühle ausdrücken. Er bezeichnet das Lied als den „wichtigsten und wertvollsten Song“ seiner bisherigen Karriere. Dabei gehe es ausdrücklich nicht um Streams, Zahlen oder kommerzielle Erfolge.
Vielmehr stecke hinter jeder Zeile ein Gefühl und hinter jeder Note „ein Stück von dir“, wie ALEXANDER MARTIN seinem Vater schreibt. Damit bekommt „MOND“ eine Bedeutung, die weit über die Veröffentlichung einer neuen Single hinausgeht.
ALEXANDER MARTIN enttäuscht über zeitgleiche Veröffentlichung
In seinem Beitrag äußert ALEXANDER MARTIN allerdings auch deutliche Kritik. Er habe sich gewünscht, dass die Tage rund um die Veröffentlichung ausschließlich seinem Vater und dem Lied gewidmet seien. Nach seinen Angaben habe man sich bei Osnaton dennoch dazu entschieden, zeitgleich ebenfalls etwas zu veröffentlichen.
Der Sänger macht keinen Hehl daraus, dass ihn diese Entscheidung verletzt und massiv enttäuscht habe. Gerade angesichts der persönlichen Bedeutung des Zeitpunkts hätte er sich mehr Rücksicht und Respekt gewünscht. Seine Enttäuschung bringt ALEXANDER MARTIN ungewöhnlich offen zum Ausdruck.
Gleichzeitig stellt er am Ende seines Beitrags klar, dass es an diesem Tag nicht um diesen Streit gehen soll. Es gehe um seinen Vater.
„Wir werden dich niemals vergessen“
Mit sehr persönlichen Worten verabschiedet sich ALEXANDER MARTIN von seinem Papa. Er schreibt, dass die Musik, die Erinnerungen, die Art seines Vaters und vor allem die Liebe der Familie bleiben würden.
Besonders emotional ist der letzte Gedanke an seine Eltern: ALEXANDER MARTIN bittet seinen Vater, seine inzwischen ebenfalls verstorbene Mutter zu umarmen, wenn er sie „oben“ wiedersieht.
„MOND“ ist damit nicht einfach eine weitere Single von ALEXANDER MARTIN. Das Lied ist eine musikalische Erinnerung an Andreas Martin, einen Künstler, dessen Musik über Jahrzehnte hinweg Teil der deutschen Schlagerszene war – und für seinen Sohn bis heute untrennbar mit persönlichen Erinnerungen verbunden ist.
Pressetext „Mond“
Wenn ein Sohn seinem Vater noch einmal eine Stimme gibt
Alexander Martin schreibt den wohl persönlichsten Song seines Lebens – und lässt darin die große Liebe seiner Eltern noch einmal weiterleben.
Es gibt Lieder, die entstehen, weil man eine Melodie im Kopf hat. Und es gibt Lieder, die entstehen, weil etwas im Herzen keinen anderen Weg nach draußen findet.
Dieser Song gehört zur zweiten Kategorie.
Alexander Martin hat ein Lied für seinen verstorbenen Vater, den Sänger, Komponisten und Songwriter Andreas Martin, geschrieben.
Doch wer den Text hört, begegnet darin nicht dem Sohn.
Er begegnet Andreas.
Denn Alexander schrieb die Worte so, als hätte sein Vater sie selbst für seine große Liebe und Ehefrau Juliane geschrieben.
Ein letztes Lied von Andreas an Juliane – eine Liebeserklärung über die Grenzen des Lebens hinaus.
Dabei greift Alexander ganz bewusst Textbausteine, Bilder und Erinnerungen aus rund 40 Jahren Andreas Martin auf und gibt ihnen eine neue Bedeutung.
Und dann ist da plötzlich wieder der Mond.
Jener Mond, den Andreas Martin einst in seinem großen Hit „Ich fang dir den Mond“ vom Himmel holen wollte.
Viele Jahre später kehrt dieses Bild zurück:
„Ich wollte dir den Mond noch einmal fangen,
doch mein Lasso ist einfach weg.
Wollte dir nochmal wunderschöne Bilder mal’n,
doch jemand hat meinen Stift versteckt.
Wollte dir nur noch einmal zeigen,
wie wertvoll du für mich bist.“
Mit Wunderkerzen
Überreich ich dir den Schlüssel
Zu meinem Herzen‘‘
Was früher ein großes romantisches Versprechen war, wird plötzlich zu einem Bild des Abschieds.
Er wollte ihr den Mond noch einmal fangen – doch Juliane war nicht mehr da.
Und genau darin liegt die besondere Geschichte dieses Liedes: Ein Sohn schreibt für seinen Vater die Worte, die dieser seiner großen Liebe selbst nicht mehr sagen konnte.
Musikalisch entstand der Song gemeinsam mit Mick Dorth, der zusammen mit Alexander Martin die Komposition entwickelte und der Geschichte schließlich ihren außergewöhnlichen Sound gab. Seine Produktion trägt die Emotionen des Textes, ohne sie zu überladen – modern, kraftvoll und gleichzeitig mit dem nötigen Raum für jedes einzelne Wort.
Heute sind Andreas und Juliane beide nicht mehr hier.
Doch für die Dauer dieses Liedes scheint etwas möglich zu werden, das eigentlich unmöglich ist:
Ein Sohn gibt seinem Vater noch einmal eine Stimme.
Ein Mann spricht noch einmal zu seiner großen Liebe.
Und der Mond leuchtet ein letztes Mal über ihrer gemeinsamen Geschichte.
Text: Alexander Martin
Komposition: Mick Dorth / Alexander Martin
Produced: Mick Dorth
Quelle Pressetext: Alexander Martin









