Tokio Hotel Udo Lindenberg

TOKIO HOTEL entdecken Songperle von UDO LINDENBERG neu: „Na und?!“

TOKIO HOTEL rücken mutige Perle von UDO LINDENBERG ins Rampenlicht!

Man kann es kaum glauben, aber DER Rockstar Deutschlands schlechthin, UDO LINDENBERG, feiert in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag. Grund genug für eine bemerkenswerte Hommage-LP an den Meister, bei der viele deutsche Stars mitgewirkt haben – Motto: „We love Udo“. Auch die Band TOKIO HOTEL ist dabei – und die Jungs haben sich eine echte Perle aus dem Schaffen von LINDENBERG herausgegriffen, den Song „Na und?!“ aus der „Dröhnland Symphonie“ (1978).

Vor etwa zwei Jahren hat „LINDI“ höchstselbst darauf hingewiesen, dass erst am 10. März 1994 der (O-Ton) „unsäglich diskriminierende Paragraph zur Homosexualität abgeschafft“ wurde. Wie gesagt – der „Na und?!“-Song erschien 1978, was zeigt, dass LINDENBERG schon immer auch Mut hatte, gegen den Strom zu schwimmen. Grund genug für Tokio Hotel, den Song noch einmal neu aufzunehmen und ihm vielleicht auch die Popularität zu geben, die er verdient hat. Hier mal ein Textauszug:

Wir wurden Freunde immer mehr
und du erzähltest, dass es manchmal so schwer wär‘
Dass viele Schwule sich noch immer verstecken
auf dem Männerpissoir
Und der Pöbel sagt: „Weg damit!“
Wie das damals schon bei diesen Scheiß-Nazis war

Single-Fact

Eine Woche vor dem Release von „WE love UDO“ (08.05.) kehren Tokio Hotel mit „Na und ?!“ erstmals seit Jahren auf Deutsch zurück – und machen aus einem weniger bekannten Lindenberg-Track von 1978 über eine Beziehung zwischen zwei Männern ein persönliches Statement.
Im Original, erschienen auf „Dröhnland-Symphonie“ (1978), formuliert Lindenberg eines seiner klarsten frühen Statements: getragen von einem entspannten, jazzig gefärbten Rock-Groove und seinem typischen Sprechgesang erzählt der Song beiläufig von einer Beziehung zwischen zwei Männern – ohne Drama, ohne Pathos. Gerade diese Unaufgeregtheit macht den Song so kraftvoll: kein kalkulierter Tabubruch, sondern ein lakonisches „Na und?!“ als Haltung – bemerkenswert progressiv für die späten 70er.
Tokio Hotel nähern sich dem Stück mit Respekt, aber ohne Scheu vor einer eigenen Lesart: „Unser Ansatz war: neu aufnehmen, aber respektvoll interpretieren“, so Bill. Besonders die narrative Struktur hat sie gereizt: „Der Text ist eher wie eine Geschichte erzählt, nicht klassisch aufgebaut. Das hat uns total inspiriert.“
Gleichzeitig war die Umsetzung eine Herausforderung – vor allem Lindenbergs eigenwillige Phrasierung: „Als Sänger wollte ich meinen eigenen Zugang finden, aber gleichzeitig auch ein paar typische Udo-Momente als Hommage drinlassen“, so Bill Kaulitz.

Weitere Beteiligte des spektakulären Albumprojektes sind u. a. Hans Zimmer, Elif, Zoe Wees, Jan Delay, Johannes Oerding, Ina Müller, Michael Schulte, Max Giesinger, Alli Neumann, Peter Maffay, CÉLINE, Lara Hulo, Thomas D.

Quelle Single Fact: Warner
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