Stefanie Hertel: In der Woche „Panther“, am Sonntag Schlagersängerin :-) 1

Kurz vor ihrem 40. Geburtstag zeigt Stefanie Hertel, wie vielseitig sie ist. Momentan ist sie donnerstags als „Panther“ in der PRO7-Show „The Masked Singer“ zu sehen und präsentiert sich da extrem sexy und gewohnt professionell. Okay, offiziell darf es offensichtlich niemand wissen, dass Stefanie der „Panther“ ist, die Faktenlage ist aber erdrückend. Das hatten wir bislang zwar schon bemerkt, aber vorsichtshalber nicht kommuniziert. Aber EIN Hinweis macht die Sache dann doch eindeutig: Es geht um „60 Punkte“, die der Künstlerin Glück gebracht haben – hier ein Screenshot der TV-Show:

Das hat uns von den Schlagerprofis neugierig gemacht. Wir haben mal im Branchenfachblatt „Musikmarkt“ nachgeschlagen. Dort war 1992 Folgendes zu lesen:

Mit anderen Worten ist eigentlich klar, dass der „Panther“ nur Stefanie Hertel sein kann. Andere „Verdächtige“ wie Carolin Kebekus oder Cosma Shiva Hagen haben keinen Wettbewerb mit 60 Punkten gewonnen.

Das Prinzip der „Masked Singer“-Serie ist klar – es soll bis zur Demaskierung des Interpreten nicht herauskommen, wer hinter der Maske steckt. Folglich darf niemand im Vorfeld darüber berichten, wer z. B. der „Panther“ ist. Wer also im  Umfeld Stefanie Hertels nachfragt, ob sie es wirklich ist, bekommt die Antwort, dass man die Show nur als Zuschauer kenne.

Als braves Schlagerportal haben wir uns dazu entschieden, daher erst einmal nicht weiter über Stefanies Metamorphose zu berichten. Immerhin macht sie ihre Sache sehr gut – wer wünscht sich als Schlagerfan da nicht, dass es die tolle Interpretin Stefanie Hertel da weit bringt? – Leider gibt es aber nicht nur Schlagerportale, sondern auch Nachrichtenagenturen, die klar erkannt haben, dass nur Stefanie der „Panther“ sein kann – siehe z. B. HIER. Ob Stefanie womöglich ohne ihr engstes Umfeld, das die PRO7-Show ja „nur als Zuschauer“ kennt, dort teilgenommen hat, darüber lässt sich trefflich spekulieren.

Man fragt sich nun: Wird Stefanie dem Schlager und der volkstümlichen Musik untreu? Geht sie womöglich passend zum 40. Geburtstag andere Wege? Wir glauben das nicht, immerhin tritt sie am heutigen Sonntag bei „Immer wieder sonntags“ auf – vermutlich ganz neutral, ohne den Hinweis auf ihre Aktivitäten im Kölner TV-Studio, von dem sie am Freitag angereist ist, jedenfalls wurde sie unseren Informanten zufolge in Offenburg auf dem Weg zu „Immer wieder sonntags“ gesichtet.

Wir von den Schlagerprofis drücken Stefanie Hertel jedenfalls feste die Daumen, dass sie es bei „The Masked Singer“ weit bringen möge. Dass sie eine sehr vielseitige und humorvolle Künstlerin ist, hat sie definitiv oft genug bewiesen. Gerne denken wir zum Beispiel an ihre köstliche Rolle zurück, die sie in Olli Dittrichs „Trixie Wonderland“-Sendung des WDR gespielt hatte.

Wir gehen davon aus, dass sich Stefanie gleich bei „Immer wieder sonntags“ als nette Schlagersängerin präsentieren wird und kein Wort über ihre Tätigkeit bei „Masked singer“ fallen lassen wird – vielleicht ist das auch genau richtig so. WIr drücken jedenfalls die Daumen, dass all ihre Aktivitäten von Erfolg gekrönt sein mögen…

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MICHELLE begeistert 1600 Fans beim Tourauftakt in Gera 0

Es war ein besonderer Moment für viele Michelle Fans. Nach über zwei Jahren tourt sie wieder live mit Band durch Deutschland.

Bei Michelle weiß man nie, was einen erwartet. Die Künstlerin erfindet sich immer wieder neu, was sicherlich ein Grund ist, weshalb sie seit Jahren zur ersten Liga des deutschen Schlagers gehört. Es ist Punkt 20 Uhr als drei riesige LED Wände zu leuchten beginnen. Ein Intro, das in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht, Spannung und Neugier werden geweckt, für den Bruchteil einer Sekunde ist Michelle zu sehen.

Und plötzlich steht sie da – Michelle – im Rampenlicht. Sie eröffnet ihre Show mit einem Song des neuen Albums. „Lass sie reden„, was könnte passender sein. Ihre Band hat sie völlig neu zusammengestellt. Jung und dynamisch könnte man die vier Jungs bezeichnen. Begleitet wird sie von einem Schlagzeug, Gitarre, E-Bass und Keyboards. Anscheinend musste man etwas Platz machen, denn auch vier Tänzer sind diesmal an Bord. Und die wirbeln sowohl Michelle als auch die Bühne ganz schön durcheinander.

Eine absolute Seltenheit in Michelles Live-Karriere ist die aktuelle Setlist. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren spielt sie wieder ihren ersten Single-Hit „Und heut Nacht will ich tanzen“ und nicht nur das. Auch „Erste Sehnsucht“ und der „Traumtänzerball“ finden zurück ins Repertoire. Überhaupt ist der erste Teil wie eine Reise in die Vergangenheit. Zwar finden auch neue Hits wie „Große Liebe“ ins Programm, dennoch dominiert die Jean-Frankfurter-Zeit.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Show. Die Band ist im Hintergrund, und Michelle steht oftmals allein auf weiter Flur. Sicherlich ist das so gewollt, und viele Interpretationen erinnern an ihre „Feste“-Auftritte. Aber Uwe Kanthak und sein „Michow-Concerts“-Team scheinen alles richtig gemacht zu haben, denn die Stimmung ist bombastisch. Das Publikum steht aber ab dem dritten Song, und Michelle feiert sich, die Menschen und den Abend.

Bei „Dein Püppchen tanzt nicht mehr“ ist die Halle endgültig am Beben. Nach der Pause geht es direkt rasant weiter. Noch bevor der erste Ton ertönt, steht Gera erneut Kopf und Michelle kann in „80 Küssen“ um die Welt reisen, auch „Ich tanz dich einfach weg“ findet den Weg vom neuen Album auf die Bühne.

Im Anschluss folgt ein akustischer Teil, wo es unter anderem in „Das Hotel in St. Germain“ geht. Auch beim Einlauf ins große Finale beweist Michelle ein glückliches Händchen und haut ihre Hits wie am Fließband raus. „Wer Liebe lebt“ bildet unter standing ovations das Ende des offiziellen Teils. Während sie im Zugabeteil ihren „Idiot“ im Publikum sucht, kommt Matthias Reim zu „Nicht verdient“ via Leinwand auf die Bühne. Zum Abschluss geht es nach „Paris„. Da das Publikum vehement Zugaben fordert, kommt Michelle trotz des bereits erscheinenden Lichts in der Halle nochmal hinaus und singt die Gänsehaut Ballade „Es gibt Dich„.

Unser Fazit: Das Showkonzept ist völlig neu, und Michelle mutet Ihren Fans einiges zu, da der Wandel zur „Dancing Queen“ ohne Vorankündigung kam. Wer sich darauf einlässt, wird einen fantastischen Abend erleben. Dennoch sei angemerkt: Ein bisschen trauern wir der „alten“ Band rund um Christoph Papendieck nach.

Foto: Anelia Janeva

NORMAN LANGEN präsentiert „Cordula Grün“ im Discofox-Style 0

Der Discofox-Spezialist Norman Langen (bzw. genauer gesagt seine Plattenfirma TELAMO) hat eine gute Idee gehabt – der Song, den der Österreicher Josh. ursprünglich zum Hit gemacht hat (wir haben früher als mancher TV-Show-Spezialist HIER auf die Qualitäten des Songs hingewiesen), kann nun auch die Clubs und damit die Foxtänzer der Nation begeistern. Norman hat eine tanzbare Version dieses Riesenhits erstellt – sehr zur Freude der tanzwütigen Fans.

Der Titel ist bereits am vergangenen Freitag erschienen und somit bereits auf den einschlägigen Downloadportalen erhältlich.