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Sorge in der Musikindustrie: Amazon nimmt derzeit keine CDs ins Lager

Nicht nur die vielen ausgefallenen Konzerte und Events bereiten den Künstlern und Schaffenden der Musikindustrie große Sorge. Auch der Vertrieb physischer CDs, der ohnehin schon sehr gebeutelt ist, sorgt für Bauchweh und Stirnrunzeln bei den kreativen Köpfen der Musik- und Schlagerbranche. Die Sängerin LYANE HEGEMANN informierte ihre Fans und Freune darüber bereits vor einigen Tagen: Bereits am vergangenen Montag schrieb eine kleine Plattenfirma ihren Künstlern:

“Seit Montag bestellt Amazon bei uns keine CDs und Schallplatten mehr. Hier die Aussage: ‘Wir haben die Bestellung von Produkten, bei denen es sich nicht um Haushaltsklammern, medizinische Versorgung oder andere Produkte mit hoher Nachfrage handelt, vorübergehend unterbrochen.’ – Es gibt also keine CDs und Schallplatten mehr, es sei denn, Amazon hat sie noch auf Lager.

Da es erfreulicherweise (noch) nicht nur Amazon gibt, weist doch bitte eure Fans auf Angebote von Alternativhändlern hin. Davon gibt es Dutzende. Wir empfehlen z. B. jpc.de, wo der Musikbegeisterte bequem per Rechnung bezahlen kann.

Soweit zur mutigen Empfehlung einer Plattenfirma, die damit natürlich auch das Risiko eingeht, vom Marktführer Amazon sanktioniert zu werden. Die Kernaussage ist allerdings richtig – in der Tat priorisiert der Internetriese momentan klar die Dinge, die in Zeiten von Corona wichtig sind, was ja durchaus auch nachvollziehbar ist. HIER gibt es dazu einen interessanten Artikel. Nicht vergessen sollten gerade in Schlagerkreisen neben dem in der Tat sehr empfehlenswerten Händler jpc.de auch weitere Alternativen wie shop24direct, Weltbild, Saturn, Mediamarkt, bücher.de und andere Anbieter. Gerade in heutiger Zeit ist es durchaus sinnvoll, auch diese Anbieter im Auge zu haben, wie wir finden. Vielleicht ist es ja sogar eine Lehre, die wir aus der aktuellen Krise ziehen können, wieder mehr die lokalen Händler zu unterstützen (, wenn das wieder möglich ist,) oder eben eher kleinere Internetanbieter zu berücksichtigen.

Das gilt übrigens nicht nur für CDs, sondern beispielsweise auchfür Bücher, bei denen es wegen der Buchpreisbindung noch einfacher ist, in “normalen” Zeiten den örtlichen Buchhändler aufzusuchen, wenn das wieder möglich ist.

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