Schlagernacht in Weiß: Fans im Unwetter – wir lassen uns das Singen nicht vermiesen! 0

22. Juni 2019, die „Schlagernacht in Weiß“ in Döckingen drohte buchstäblich ins Wasser zu fallen! Mitten während der Veranstaltung kamen Unwetter auf und es regnete wie aus Eimern!

Daniela Alfinito bedauerte im Interview: „Die Leute haben ihre Regencapes an, und die kleben an denen wie eine zweite Haut“. (Im Übrigen hat zumindest Daniela für die „Schlagernacht in Weiß“ 2020 bereits fest zugesagt.)

Die Fans ließen sich aber von den Regengüssen die gute Stimmung nicht vermiesen. Frei nach dem Motto „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten vermiesen“, feuerten sie ihre Stars lauthals an und feierten so ausgelassen, als würde die Sonne bei angenehmen Temperaturen scheinen.

Die Moderatoren Harry Blaha und Jens Seidler präsentierten über 30 Künstlerinnen und Künstler auf der großen Open-Air-Bühne. Mit dabei waren bekannte Stars, aber auch Newcomer der Schlagerszene wie z.B. Andy Borg, Michelle, Ireen Sheer, Anita & Alexandra Hofmann, Olaf Henning, Norman Langen, Bata Illic, Eloy de Jong, Christian Lais, Daniela Alfinito, Sunrise, Mitch Keller, Herztattoo, Sonia Liebing, Die Capuccinos, Riko, Die Schlagerpiloten, Tanja Lasch, Manuel Dobler, Sandy Wagner, Lisa-Marie, Pablo Grande, Fredy Pausch, Vamos, Klaus Densow und Nadine Fabielle u.v.m.

Für die Veranstalter Stefan Pössnicker (bekannt als Stefan Peters) & Matthias Lohbeck (HERZFEST ENTERTAINMENT GbR) ein deutliches Signal, auch 2020 die ‚Schlagernacht in Weiß‘ in die sechste Runde zu schicken.

Und die deutschen Schlagerfans zeigten einmal mehr, dass wahre Fans zu ihren Stars stehen! Da komme was wolle – auch von oben…

Zum Glück sangen Anita & Alexandra Hofmann zu späterer Stunde „Ich knips den Sommer wieder an“, und der Wettergott hatte entsprechend Erbarmen. Das attraktive Geschwisterpaar, dem man ihr 30-jährige Jubiläum beim besten Willen nicht ansieht, hatte mit dem Italo-Hit „I Maschi“ (Gianna Nannini) eine weitere Überraschung auf Lager, brachte aber natürlich auch Erfolge wie „100.000 Volt“ und „Wahnsinn“.

Noch ein Nachwort zum Line-Up 2020: Daniela Alfinito würde gerne Udo Lindenberg treffen , da sie ihn mit ihrem Album „Du warst jede Träne wert“ von der Position -1- verdrängt hat. Und dabei erwähnte Daniela dann auch gleich, dass sie gerne im Duett „den Sonderzug“ singen könnten. Mal schauen, vielleicht klappt es ja zur „Schlagernacht in Weiß“ 2020?

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KERSTIN OTT: Vielsprechend! „Schau mal“ erzählt einfühlsam vom gemeinsamen Altwerden 0

Kerstin Ott meldet sich mit neuer Single „Schau mal“ zurück, das ihre neue CD einläutet. Es wird „das emotionalste Album bisher“, versprach die sympathische Sängerin. Der Album-Vorreiter löst dieses Versprechen schonmal ein. In ihrem neuesten Titel erzählt sie die Geschichte von Generationen. Ein mutmachender Song, der ganz viel Gefühl mitbringt und auch mal zum Innehalten und Genießen einlädt. Wir haben uns das Musikvideo angesehen, das ganz in Tradition der anderen Clips steht und starke Bilder liefert.

Der Titel beginnt mit sanften Klaviertönen, ehe die Beats einsetzen, welche angenehm klingen und sich dezent zurückhalten. Wir sehen das Paar als Kinder am Flummi-Automaten. Die passende Zeile dazu: „Kannst du dich noch erinnern...“ und weiter „Haben jeden Tag das Geld zusammengekratzt, bis das Spiel von vorn beginnt“.

Wir begleiten das Paar mit mehreren Zeitsprüngen, bei ganz besonderen Momenten und Zeiten ihres Lebens. So sehen wir, wie sie ihre Wehen bekommt und sich die werdenden Eltern ins Auto zum Krankenhaus stürzen. Der Refrain besingt passend „Schau mal was hinter uns liegt. Es wär doch Zeit mal stolz zu sein„.

Nach einem Zeitsprung mit ihrem jungen Sohn sehen wir das Paar den Jahrtausendwechsel am Brandenburger Tor sowie die Weltmeisterschaft feiern. Mutmachend trifft die Zeile „Wir schaffen das zusammen, als wenn das gar nichts wär“  die Message sehr gut.

Nachdem wir erneut im Wechsel mit den Szenen die Sängerin dem Song performen sehen, folgen Bilder des inzwischen sichtlich stark gealterten Paares. Der Kreis schließt sich, als die beiden im Schaufenster eines Antiquitätengeschäfts einen alten Flummi-Automaten erblicken. Ganz klar, „es waren besondere Zeiten“.

Der erstklassige gemixte Sound und das toll gestaltete Tempo des Titels ergänzen sich perfekt mit dem tiefgehenden Text. Wir gratulieren zu dieser tollen Single und sind nun noch gespannter auf das am 01.11. erscheinende Album „Ich muss dir was sagen“!! HIER noch einmal der Link zu unserem Vorbericht.

Kevin Drewes

FLORIAN SILBEREISEN: Die Nachwuchssänger der „Schlagerchance in Leipzig – wer singt beim Schlagerbooom?“ sind bekannt 1

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Großes Rätselraten gab es in unserer Redaktion: Wer mögen die vier „Nachwuchstalente“ sein, die bei FLORIAN SILBEREISENs TV-Show „Schlagerchance in Leipzig“ ihr GLück versuchen dürfen? Werden es wieder die „üblichen Verdächtigen“ sein, oder ist es „echter“ Nachwuchs wie das Popduo NEON oder die Nachwuchssängerin Lena Laval? Nein, diese Namen wurden erneut nicht berücksichtigt. Naheliegend wäre gewesen, mit Sonia Liebing DEN Shootingstar des Schlagers einzuladen – aber auch die war nicht dabei. Denkbar wäre nun, dass Sonia ohne Qualifikation beim Schlagerbooom dabei ist – aber ob es so kommt, nachdem sie (warum auch immer) bei der Jubiläumsshow „25 Jahre Feste“ eingeladen war, bleibt abzuwarten.

Gerne präsentieren wir euch die Namen der Nachwuchskünstler, die bei der Qualifikationsshow dabei waren:

– JULIAN DAVID (Patin: Ute Freudenberg)
– MARINA MARX (Pate: Semino Rossi)
– LINDA HESSE (Patin: Inka Bause)
– JULIAN REIM (Pate: Giovanni Zarrella)

Linda Hesse war im Jahr 2013(!) 2-mal bei einer Feste-SHow dabei, auch Julian David war mit voXXclub schon mehrfach bei Florians Festen zu Gast. Immerhin: Mit Marina Marx und Julian Reim sind zwei „echte“ Newcomer dabei, wobei bei Julian der Nachname durchaus hilfreich gewesen sein könnte.

Insgesamt müssen wir anerkennen, dass diesmal nicht (wie im Vorjahr) Namen ausgewählt wurden, die ohnehin schon lange ins Schlagerbooom-Konzept gepasst hätten. NOCH verraten wir euch nicht, wer gewonnen hat – es soll ja spannend bleiben…

Foto: MDR / Jürgens TV / Dominik Beckmann