ROLAND KAISER: Gast in der ersten NDR-Talkshow in der ARD 0

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Seit dem 5. Oktober 1979 läuft im Dritten Programm der Nordkette die NDR-Talkshow und ist damit (nach III nach 9) das zweitälteste TV-Talk-Format Deutschlands.  Offensichtlich haben „schon“ jetzt, 40 Jahre später, auch die Entscheidungsträger der ARD den anhaltenden Erfolg des Formats mitbekommen und beschlossen, dieses (und andere) Talkformate im Ersten zu etablieren. Der neue Markenname, also quasi das Dach der Erfolgsformate, nennt sich dann „Talk am Dienstag“.

Bei der Premierensendung am 24. September sind folgende Gäste dabei:

Gäste: Michael Mittermeier, Franziska van Almsick, Felix Neureuther, Stephanie zu Guttenberg, Roland Kaiser, Anton Dalichau

Die Schlagerfreunde wird sicher die Teilnahme Roland Kaisers erfreuen – die ARD beschreibt den Grandsigneur des deutschen Schlagers wie folgt:

Nomen est omen: Er ist der einzig wahre Kaiser der Schlagerbranche. Seit 45 Jahren begeistert er seine mittlerweile drei Generationen umfassende Fangemeinde. Sein Duett „Warum hast du nicht nein gesagt?“, das er 2014 mit Maite Kelly sang – wurde zum YouTube-Hit mit unglaublichen 107 Millionen Klicks. Seine Tonträger wurden mehr als 90 Millionen mal verkauft und werden regelmäßig mit Gold und Platin veredelt. Und seine Live-Tourneen, ob Open Air oder Arena, sind grundsätzlich im Voraus ausverkauft. Roland Kaiser ist eine Klasse für sich: Sein umfangreiches Repertoire liest sich wie eine musikalische Zeitreise durch die deutsche Schlagergeschichte der 70er, 80er und 90er Jahre. Er war 67-mal in der ZDF-Hitparade und ist somit der Interpret mit den meisten Auftritten. Doch nicht nur auf der Bühne ist der geborene Berliner ein Kämpfer: Roland Kaiser – selbst als Vollwaise aufgewachsen – engagiert sich vielfach für Kinder. Ein weiterer Bereich seines Engagements ist das Thema Organspende, dem er sich nach seiner Lungentransplantation 2010 zuwandte.

Das Talk-Jubiläum wird dann kurze Zeit später gefeiert: Am 11.10.wird im NDR ein Special zum Thema „40 Jahre NDR-Talkshow“ ausgestrahlt.

Bild: NDR/Uwe Ernst
Quelle: ARD

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MICHELLE begeistert 1600 Fans beim Tourauftakt in Gera 0

Es war ein besonderer Moment für viele Michelle Fans. Nach über zwei Jahren tourt sie wieder live mit Band durch Deutschland.

Bei Michelle weiß man nie, was einen erwartet. Die Künstlerin erfindet sich immer wieder neu, was sicherlich ein Grund ist, weshalb sie seit Jahren zur ersten Liga des deutschen Schlagers gehört. Es ist Punkt 20 Uhr als drei riesige LED Wände zu leuchten beginnen. Ein Intro, das in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht, Spannung und Neugier werden geweckt, für den Bruchteil einer Sekunde ist Michelle zu sehen.

Und plötzlich steht sie da – Michelle – im Rampenlicht. Sie eröffnet ihre Show mit einem Song des neuen Albums. „Lass sie reden„, was könnte passender sein. Ihre Band hat sie völlig neu zusammengestellt. Jung und dynamisch könnte man die vier Jungs bezeichnen. Begleitet wird sie von einem Schlagzeug, Gitarre, E-Bass und Keyboards. Anscheinend musste man etwas Platz machen, denn auch vier Tänzer sind diesmal an Bord. Und die wirbeln sowohl Michelle als auch die Bühne ganz schön durcheinander.

Eine absolute Seltenheit in Michelles Live-Karriere ist die aktuelle Setlist. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren spielt sie wieder ihren ersten Single-Hit „Und heut Nacht will ich tanzen“ und nicht nur das. Auch „Erste Sehnsucht“ und der „Traumtänzerball“ finden zurück ins Repertoire. Überhaupt ist der erste Teil wie eine Reise in die Vergangenheit. Zwar finden auch neue Hits wie „Große Liebe“ ins Programm, dennoch dominiert die Jean-Frankfurter-Zeit.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Show. Die Band ist im Hintergrund, und Michelle steht oftmals allein auf weiter Flur. Sicherlich ist das so gewollt, und viele Interpretationen erinnern an ihre „Feste“-Auftritte. Aber Uwe Kanthak und sein „Michow-Concerts“-Team scheinen alles richtig gemacht zu haben, denn die Stimmung ist bombastisch. Das Publikum steht aber ab dem dritten Song, und Michelle feiert sich, die Menschen und den Abend.

Bei „Dein Püppchen tanzt nicht mehr“ ist die Halle endgültig am Beben. Nach der Pause geht es direkt rasant weiter. Noch bevor der erste Ton ertönt, steht Gera erneut Kopf und Michelle kann in „80 Küssen“ um die Welt reisen, auch „Ich tanz dich einfach weg“ findet den Weg vom neuen Album auf die Bühne.

Im Anschluss folgt ein akustischer Teil, wo es unter anderem in „Das Hotel in St. Germain“ geht. Auch beim Einlauf ins große Finale beweist Michelle ein glückliches Händchen und haut ihre Hits wie am Fließband raus. „Wer Liebe lebt“ bildet unter standing ovations das Ende des offiziellen Teils. Während sie im Zugabeteil ihren „Idiot“ im Publikum sucht, kommt Matthias Reim zu „Nicht verdient“ via Leinwand auf die Bühne. Zum Abschluss geht es nach „Paris„. Da das Publikum vehement Zugaben fordert, kommt Michelle trotz des bereits erscheinenden Lichts in der Halle nochmal hinaus und singt die Gänsehaut Ballade „Es gibt Dich„.

Unser Fazit: Das Showkonzept ist völlig neu, und Michelle mutet Ihren Fans einiges zu, da der Wandel zur „Dancing Queen“ ohne Vorankündigung kam. Wer sich darauf einlässt, wird einen fantastischen Abend erleben. Dennoch sei angemerkt: Ein bisschen trauern wir der „alten“ Band rund um Christoph Papendieck nach.

Foto: Anelia Janeva

NORMAN LANGEN präsentiert „Cordula Grün“ im Discofox-Style 0

Der Discofox-Spezialist Norman Langen (bzw. genauer gesagt seine Plattenfirma TELAMO) hat eine gute Idee gehabt – der Song, den der Österreicher Josh. ursprünglich zum Hit gemacht hat (wir haben früher als mancher TV-Show-Spezialist HIER auf die Qualitäten des Songs hingewiesen), kann nun auch die Clubs und damit die Foxtänzer der Nation begeistern. Norman hat eine tanzbare Version dieses Riesenhits erstellt – sehr zur Freude der tanzwütigen Fans.

Der Titel ist bereits am vergangenen Freitag erschienen und somit bereits auf den einschlägigen Downloadportalen erhältlich.