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Nino de Angelo prangert an: Kein Datenschutz für Personen des öffentlichen Lebens?

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Nino de Angelo polarisiert. Als Sänger ist er hoch anerkannt – wohl kaum jemand stellt in Abrede, dass er einer der besten Sänger Deutschlands ist. Andrerseits polarisiert er mit seinem privaten Verhalten. Er stößt dabei Menschen, konkret auch Frauen, vor den Kopf – das ist wohl auch einigermaßen unbestritten. Seine Absage an den deutschen Schlager, der ihm zu dem gemacht hat, was er ist, hat nicht nur seine Fans vor den Kopf gestoßen und traurig gemacht. “Es ist wie es ist”, ist man da geneigt zu sagen. Das kann man akzeptieren, man kann es kritisieren – aber es ist irgendwo “sein Ding”.

Es ist nun so, dass Nino kein Kind von Traurigkeit ist – und das Ergebnis einer solchen Nacht die Zeugung eines Kindes war. Die genauen Hintergründe kennen wir nicht, sie gehen uns auch definitiv nichts an. Die ganzen Hintergründe und konkret, ob Nino die Verantwortung trägt oder überhaupt tragen kann angesichts seiner finanziellen Möglichkeiten, sind Privatsache und haben mit seiner Kunst nichts zu tun. Wenn Yellow Press Organe in der Hinsicht spekulieren oder peinliche Dinge offenlegen, ist das schon ärgerlich genug.

Was aber in den Augen Ninos gar nicht geht – und dieser Einschätzung schließen wir uns an – ist, wenn die Mutter des Kindes nicht nur Fotos des gemeinsamen Sohnes postet und den Sachverhalt der Vaterschaft öffentlich macht, sondern sogar Dokumente öffentlich macht, die Zahlungsrückstände dokumentieren. Juristisch und moralisch möge das jeder beurteilen wie er mag – wir kennen die Hintergründe nicht. ABER: Wir stimmen Nino in folgendem Statement uneingeschränkt zu – wir zitieren von seinem Facebook-Profil: “Warum kann in diesem Land eigentlich jeder jedem ans Bein pinkeln wie er Lust und Laune hat?! Dokumente öffentlich posten, die in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben! Datenschutz zählt für Personen des öffentlichen Lebens wohl nicht.

Was DAS angeht, muss man Nino Recht geben. Moralische Aspekte kann man so und so sehen – das ist aber eine Privatsache und sollte es auch bei Personen des öffentlichen Lebens bleiben. Dass Nino sich hier zur Wehr setzt ist genau so verständlich wie sein Unverständnis darüber, dass nicht wenige Personen in seinem Bekanntenkreis offensichtlich kein Problem mit den Aktivitäten der genannten Person haben…

 

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