Menowin Fröhlich

MENOWIN FRÖHLICH: Seine Single „Mercy On Me“ hat es NICHT in die Midweeks geschafft

MENOWIN FRÖHLICH: Autsch – DSDS-Siegersong nicht mal Top-100?

Es war wohl für niemanden eine Überraschung, allerdings sorgte es bei vielen Menschen für „Stirnrunzeln“, wenn jahrzehntelange Regeln einfach mal ausgehebelt werden, damit der „Lieblingskandidat“ durch kommt. Ob das Konzept aufgeht, darüber geben insbesondere die offiziellen Single-Charts Aufschluss. Und die (also zumindest die Single-Midweek-Charts) sorgen für eine faustdicke Überraschung: Zumindest in den Midweeks ist „Mercy On Me“ von MENOWIN NICHT vertreten.

Zugegeben: Es wäre nicht das erste Mal, dass ein DSDS-Siegersong nicht die Top-100 knackt (wir erinnern uns: Früher gingen die Songs regelmäßig auf Platz 1(!!!)). Aber im Falle von MENOWIN hat das schon eine besondere Qualität, weil dessen Sieg ja schon ein großes mediales Interesse hervorgerufen hat. Wobei – „abgerechnet wird zum Schluss“, vielleicht klappt es ja bis zum Freitag noch mit einer Notiz in den Single-Charts. Der ganz große Superhit scheint jedenfalls nicht gefunden worden zu sein. Vielleicht hätte man lieber DIETER BOHLEN den Siegersong schreiben lassen sollen…

Single-Fact

Es ist eine Geschichte, die das Leben selbst nicht besser hätte schreiben können:

Menowin, der 2005 und 2010 zweimal kurz vor dem großen DSDS-Triumph stand, hat im dritten Anlauf endlich gewonnen – und das mit einer Single, die klingt, als wäre sie immer schon seine gewesen. Mit 57 Prozent der Zuschauerstimmen holte der 38-jährige Würzburger den Sieg bei Deutschland sucht den Superstar und veröffentlicht nun „Mercy on me“ – eine bewegende Hymne über Glaube, Gnade und den langen Weg zurück zu sich selbst.

Dabei wäre Menowin in dieser Staffel eigentlich gar nicht dabei gewesen: Er begleitete seine Tochter zum Casting – nur als Vater, nicht als Kandidat. Doch die Jury erkannte, wen sie vor sich hatte, und lud ihn ein, selbst teilzunehmen. Was folgte, war eine Staffel, die das Publikum von Woche zu Woche mehr in seinen Bann zog – und ein Finale, das keinen Zweifel ließ.

„Mercy on me“ trifft ins Mark, weil der Song mehr ist als ein Siegertitel. Eigens für Menowin komponiert, erzählt er von einem Menschen, der sich an einem dunklen Punkt an Gott wendet – und Antwort bekommt.

„Lord hear my prayers / For good I seek / I am callin for a savior / Losin belief“ – Zeilen, die Menowin nicht spielt, sondern lebt.

„Der Song erzählt davon, wer ich war, wer ich heute bin. Und dass Gott jeden liebt“, sagt er. Und auf die Frage, was der Sieg für ihn bedeute, antwortet er ohne zu zögern: „Segen. Mercy. Der Sieg ist Mercy.“

Dass dieser Moment so lange auf sich warten ließ, macht ihn nicht kleiner – im Gegenteil. Menowin hat in den vergangenen Jahren einen weiten Weg zurückgelegt: weg von den Dämonen der Vergangenheit, hin zu einem Leben im Glauben, in der Familie, in der Verantwortung.

„Mein Leben zeigt, dass man niemals aufhören sollte, an etwas zu glauben. Egal wie schlimm es ist. Nie aufgeben, immer weitermachen“ – das ist nicht nur seine Botschaft an das Publikum, es ist die Essenz seines Sieges.

Der Moment auf der DSDS-Bühne, als „Mercy on me“ zum ersten Mal als Siegersong erklang, wird Menowin nicht loslassen:

„Das war ein Moment, den ich in meinem ganzen Leben nie mehr vergessen werde. Ich glaube, den werden meine Ur-Ur-Urenkel noch ihren Kindern erzählen.“

„Mercy on me“ von Menowin ist ab sofort auf allen digitalen Plattformen erhältlich.

Quelle Single-Fact: Embassy of Music

Danke an MARKY für seinen Hinweis zu diesem Thema!

 

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