Herbert_Grönemeyer_Urverlust

HERBERT GRÖNEMEYER: Zweite Vorab-Single des neuen Albums erschienen

HERBERT GRÖNEMEYER: Ungewöhnlicher Lovesong “Urverlust” erschienen

Damit haben wir nicht gerechnet: Noch vor Weihnachten hat HERBERT GRÖNEMEYER tatsächlich einen zweiten Vorab-Track aus seinem 2023 erscheinenden Album “Das ist los” veröffentlicht. In “Urverlust” geht es um das schmerzliche Ende einer großen Liebe:

Pressetext

Eben noch hat Herbert Grönemeyer dieses massiv trostlose Jahr zumindest musikalisch gerettet – im Endspurt, mit der grandiosen Sisters-and-Brothers-Hymne „Deine Hand“. Jetzt gibt er uns heute sogar noch eine vorweihnachtliche Zugabe mit der neuen Single „Urverlust“. Ein Lovesong, der deshalb so speziell ist, weil er mit wirklich allen Regeln des Lovesongs bricht. Ein Stück, wie man es von Grönemeyer in mehr als 40 Karrierejahren noch nicht gehört hat.

Zuerst glaubt man, der Titel wäre eine der genialen Wortneuschöpfungen, die wir von ihm schon gelernt haben, von „Sekundenglück“ bis „Bananentext“. Aber „Urverlust“ bedeutet etwas, das wir alle kennen: das Ende der Liebe. Die in den Sand gesetzte Beziehung, die einem so tief in Kopf und Knochen stecken bleibt, dass sich das Nachbeben quer durch die Jahrzehnte zieht.

„Tausend Stunden, du bist in mir nie verklungen/ Dein Bild ist eine nicht heilende Wunde“, singt Grönemeyer zum Analogsynthesizer, der wie ein flatterndes, pochendes Herz klingt (und wie die zeitlosesten Sounds der frühen britischen New Wave). Der Beat setzt erst nach knapp zwei Minuten ein – und da ist es schon klar: „Urverlust“ ist ein durch und durch versöhnlicher Song. Einer, der davon erzählt, wie alles falsch laufen kann, obwohl man doch scheinbar alles richtig gemacht hat. Und davon, dass das halt manchmal passiert. Dass nicht nur der Schmerz bleibt. Sondern auch das Erhabene, die seltsame Weisheit.
„Es warst nur du/ Immer du, immerzu“, singt Herbert Grönemeyer, und auch das ist ein schöner, praktischer Trost: Zum ersten Mal alles richtig vergeigen – das kann man eben nur einmal. (Und obwohl es selbstverständlich ist, sagen wir es noch mal deutlich: Der Text hat keine autobiografische Dimension. Songwriterinnen und Songwriter schreiben Songs, keine Tagebücher.)
„Urverlust“ wurde – wie alle Grönemeyer-Musik seit „Bleibt alles anders“ von 1998 – von Alex Silva produziert, zu einem Teil in Berlin, zum anderen in den Londoner Abbey Road Studios. Dort kamen die Streicher hinzu, die den Blickwinkel erweitern, der sich beim Hören öffnet.

Phil Todd spielte das Saxophonsolo, mit dem der Song endet. Todd war schon auf Platten von Joni Mitchell, Roxy Music, Phil Collins und vielen anderen zu hören. In „Urverlust“ zieht sein Ton eine weitere Ebene ein: das Erinnern, das nicht auf eine gute alte Zeit verweist – sondern auf ein kostbares, manchmal bitteres Stück Ewigkeit. Schatten im Blick? Nein, vor allem Sonne. 

„Urverlust“ ist der zweite Vorbote von Herbert Grönemeyers neuem, insgesamt sechszehnten Studioalbum „Das ist los“. Es wird am 24. März 2023 erscheinen und ist bereits vorbestellbar. Die zugehörige Tournee beginnt am 16. Mai 2023 in Kiel, bisher sind 16 Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant. 2023 wird definitiv ein Grönemeyer-Jahr. Eine Aussicht, die wir gut gebrauchen können. 
Quelle Pressetext: UMD/ Vertigo 
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