HEINO: Versteckte Botschaft im Titel seines neuen Albums? – Tracklist ist da 0

Wenn man die Namen der letzten HEINO-Alben ansieht, könnte man meinen, dass das versteckte Botschaften an seinen ehemaligen Manager sein könnte. Hieß sein letztes Album „Und Tschüss“; heißt es nun „Weniger ist mehr“ – womöglich eine Antwort an dessen Forderungen?

Scherz beiseite, Heino macht Ernst und gehört in der Tat noch lange nicht zum alten Eisen. Nach seinen Rockmusik-Ausflügen hat er diesmal wieder ein traditionelles Album produziert, das ursprünglich – so war es bei einigen Internet-Händlern zu sehen „Anplugged“ heißen sollte – offensichtlich hat man davon wegen einer Verwechslungsgefahr zur MTV-Reihe Abstand genommen. Viele seiner Klassiker hat Heino in ein neues akustisches Gewand gepackt – gerne veröffentlichen wir als erstes Schlagerportal die Tracklist:

1 Jenseits des Talers
2 Am Brunnen vor dem Tore
3 In einem kühlen Grunde
4 Sah ein Knab ein Röslein stehen
5 Letzte Rose
6 Hohe Tannen
7 Guten Abend, gut Nacht
8 Ännchen von Tharau
9 Im schönsten Wiesengrunde
10 Ich weiß nicht, was soll es bedeuten (Loreley)
11 Adé zur guten Nacht
12 Kein schöner Land
13 Mein irisch Land (Danny Boy)
14 La Paloma
15 Schlafe mein Prinzchen
16 Der Mond ist aufgegangen
17 Der Junge mit der Gitarre (Unplugged) (Sebastian Kramm)
18 Karneval in Rio

So eine „traditionelle“ Tracklist haben wir bei HEINO lange nicht gesehen – offensichtlich begibt er sich jetzt wieder etwas „Back to the roots“.

Hier noch der kurze Pressetext zum Album, das am 13. Dezember erscheinen wird:

Kein schöner Land in dieser Zeit hieß 1967 das erste Album von Heino. Er präsentierte seinem Publikum Volks- und Fahrtenlieder in einem zeitgemäßen, aber nicht angepassten, Sound. Fortan waren Heino und das Volkslied ein fester Begriff im deutschen Musikgeschäft. Heino hat mit seiner faszinierenden Stimme das Volkslied für uns erhalten. Das Volkslied war ein Glücksfall für Heino, und Heino ein Glücksfall für das Volkslied. Auch wenn er heute manchmal andere musikalische Wege geht, so sind es doch die Volkslieder, die immer mit ihm verbunden bleiben. Mit diesem neuen Album präsentiert uns Heino noch einmal die schönen alten Lieder. Ohne Schnörkel, mit einer einfachen Begleitung weniger ist mehr wird seine sonore Stimme zu einem unvergesslichen Musikerlebnis.

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DANIELA ALFINITO: Schafft sie es Anfang 2020 wieder an die Chartsspitze? 0

Die erste große Schlagerüberraschung des Schlagerjahres 2019 war zweifelsohne der Nummer-1-Erfolg DANIELA ALFINITOS. „Du warst jede Träne wert“ stürmte die Spitze der deutschen Albumcharts – ein Kunststück, das im späteren Jahr weder Beatrice Egli noch Semino Rossi noch Roland Kaiser gelang – um nur einige prominente Namen zu nennen. Kurios: Bei den „Schlagern des Jahres“ durften wir Frank Schöbel und Uta Bresan erleben – die eigentlichen Hitparadenstürmer sind offensichtlich nicht „Freunde des Hauses“. Immerhin: Die Charts sprechen eine eindeutige Sprache. Wir gehen davon aus, dass Daniela auch ohne große TV-Unterstützung weiterhin große Erfolge feiern kann. Hier der TELAMO-Pressetext zum neuen ALbum „Liebes-Tattoo“:

Vor zehn Jahren war sie das erste Mal mit einer eigenen CD als Sängerin unterwegs. Und hat sich ihren Erfolg seitdem live erspielt, mit Auftritten an den Wochenenden eine solide Fanbase aufgebaut. Als ihre Album-CD „Du warst jede Träne wert“ im Januar 2019 von 0 auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Album-Charts schoss, strahlte ihr Stern sogar noch vor Kultstars wie Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg. 

Für viele, auch für Daniela selber, war der kometenhafte Aufstieg zunächst unfassbar – unfassbar schön!  Kein Jahr ging ins Land und sie legt bereits ihr neues Album nach. Das Album „Liebes-Tattoo“ mit dem gleichnamigen Titeltrack ist mindestens genauso tanzbar wie sein Vorgänger und pulsiert wie der Beat des Lebens, den Daniela im Frühling und Sommer mit einer Intensität gespürt und aufgesogen hat, die man erst mal aushalten und verarbeiten muss.

Die ersten neuen Songs hat sie noch unter dem frischen Eindruck des Charterfolgs ausgewählt und eingesungen. Doch auf die Euphorie folgte keinesfalls die Ernüchterung. Das lässt ihre Welt- und Weitsicht nicht zu. Sie hat mit der Songauswahl des aktuellen Longplayers ganz bewusst nach Sternen gegriffen – die sie zu einem Sternbild geordnet hat, das beschreibt, was uns im Innersten beschäftigt. Mit Musik lässt sich so vieles im Leben erschließen, weil sie aus dem Herzen kommt, den Verstand überstimmt und uns beim Bauchgefühl abholt. Fangen wir doch einfach mit der Ballade an, der einzigen auf diesem Album, das vor Energie sprüht. „Ein Gefühlslied, das wahnsinnig unter die Haut geht“, bekennt die Hessin und zitiert mit „…wenn Gefühle vergehen und im Winde verwehen, dann heißt es für uns zwei …“ den Refrain von „Time To Say Goodbye“.

Doch vor dem Abschied geht man durchs Feuer. „Kein Feuer wär mir heiß genug“ brennt sich ein. Und wenn man dann durch den Schmerz gegangen ist, tut es gut, jemanden zu haben, der dir nah ist, wenn man ihn braucht, um „Nur mit dir“ durch den Sternenhimmel zu gehen. Sternbilder waren und sind für den Menschen nicht fassbar, aber sichtbar. Sie sind Wegweiser „Im Dunkel der Nacht“. Wir schicken unsere Wünsche zu den Sternen und versuchen uns mit ihnen das Leben zu erklären. Für Daniela Alfinito sind Sterne Glücksbringer. Sie trägt sie als Tattoos auf ihrer Haut und hat sie als Begleiter gewählt. Ihre Sternen-Tattoos sind Zeichen der Hoffnung, eine Liebeserklärung ans Leben mit allen Höhen und Tiefen, Sehnsüchten und Enttäuschungen. Sie stehen für einprägsame Gefühle und Erinnerungen, von denen jede für sich eindrucksvoll Spuren hinterlässt, Tag für Tag, Punkt für Punkt, Stich für Stich. Unter die Haut gehend, bilden sie im Laufe der Zeit einem Mosaik gleich ein „Liebes-Tattoo“.

„Warum“ so manches im Leben genau so und nicht anders ist oder kommt, ist und bleibt oft unerklärlich. Man muss es hinnehmen und annehmen. So mancher ihrer Fans wird aus eigenem Erleben ein Lied davon singen können. Der Song liegt ihr deshalb besonders am Herzen, weil er die Frage zulässt und daraus sogar Kraft zieht – textlich und vom Arrangement her. Getextet von ihrem Vater Bernd Ulrich für seine Tochter, die sich mit platten Antworten genauso wenig zufrieden gibt wie mit Halbwahrheiten und halben Sachsen. Wenn Daniela etwas anfasst, dann geht sie aufs Ganze: „Ich wollte ein ziemlich fetziges Lied haben, bei dem ich aus dem Bauch raus mitgehen und mich ausdrücken kann. Wenn es um Emotionen und starke Gefühle geht, bin ich nicht so der Balladen-Typ. In mir steckt dann genau diese Energie, die raus will und neue Wege sucht.“ Und genau deswegen möchte sie zu dem Lied, das viele Fragen aufwirft, mit dem wohltuend leicht und unbeschwert daher kommenden „Ein schönes Leben noch“ auch eine Antwort geben.

„Zu spät für Tränen“, „Passagiere der Liebe“, „Weil mein Herz kein Idiot ist“, „Belüge mich, betrüge mich“ und „Der Himmel würde uns verzeih’n“… – na, wo haben Sie in Gedanken eben ihr * Sternchen gesetzt. * Merken und reinhören? Bei Zeilen wie diesen hat man Bilder im Kopf. Man will vielleicht nicht darüber reden, aber sie ziehen einen an. Unterschwellig und übermächtig. Und überall, wo uns Emotionen einholen, schließt sich ein Kreis. Mit den 15 Titeln von „Liebes-Tattoo“ können wir die Spuren vergangener und tief gehender Lieben nicht abschütteln, aber sie geben uns einen Schlüssel in die Hand, um uns das Glück neu zu erschließen.

Ob Daniela an Chart-Platz 1 des 2019er Albums anschließen kann? „Ich hab‘s erst nicht geglaubt, aber so langsam hab ich es realisiert. ich hab’s mir immer gewünscht, aber wenn es dann passiert, ist es einfach nur ein schönes Gefühl! Natürlich bin ich noch immer total glücklich, froh und auch stolz. Ich versuche natürlich mit der neuen CD auf dem Erfolg aufzubauen, aber mache mir dabei keinen Stress. Alles, was jetzt noch kommt, lasse ich ganz locker auf mich zukommen. Denn was ich im vergangenen Jahr als Sängerin erfahren durfte, ist schon so viel mehr, als ich mir jemals hab vorstellen können.“ Manche Träume verglühen wie Sternschnuppen am Himmel, doch Daniela Alfinito hat sich mit ihren Liedern und mit ihrer eindrucksvollen Persönlichkeit längst in den Herzen der Schlagerfans fixiert. Entwaffnend ehrlich, unerschütterlich, unermüdlich und von mitreißender Lebenskraft bei allem, was sie aus tiefster Überzeugung tut, sucht sie mit „Liebes-Tattoo“ die Träume dazu. Die’s nur einmal gibt, wenn man liebt.

Quelle: Telamo / Dagmar Ambach

 

ANDREA BERG, SARAH CONNOR, PETER MAFFAY u. a.: Top Stars bei der Ultimativen Chartshow: Hits des Jahres 2019 0

Dass ein Fußballspiel  (mindestens) 90 Minuten lang ist, ist seit Sepp Herberger gemeinhin bekannt, zuletzt konnte sich der SC Paderborn gegen Borussia Dortmund davon ein Bild machen. Analog gilt eigentlich, dass ein Jahr auch 12 Monate hat – eigentlich. Die Fernsehschaffenden nehmen es nicht so genau, die traditionellen Rückblicke bei ZDF und RTL werden schon in diesem Monat, also im Dezember ausgestrahlt.

Noch erstaunlicher ist die Definition „Jahr“ bei der Ultimativen Chartshow. Die Ausgabe „Hits des Jahres“ wurde bereits am 13. November aufgezeichnet – also knapp sieben Wochen(!!!) vor Jahresende. Auch wenn die Erhebung der Daten eigentlich immer schon sehr „merkwürdig“ war, ist das in unserer Sicht sehr strange – oder um es mit Roland Kaiser zu sagen: „Kurios“.

Auch wenn also ein repräsentatives bzw. seriöses Abbild dessen, was wirklich erfolgreich war, zumidnest nicht vollständig gegeben werden kann, ist die Liste der Gäste doch sehr imposant – gerade auch für Freunde des Schalgers bzw. der deutschen Musik. Moderator Oliver Geißen begrüßt u. a.:

– PETER MAFFAY (konnte zum 19. Mal ein Album an der Spitze etablieren)
– ANDREA BERG
– SARAH CONNOR
– WINCENT WEISS
– KERSTIN OTT
– DJ ÖTZI

Als Co-Moderatoren bzw. Kommentaren darf man sich auf folgende Gäste freuen:

– EHRLICH BROTHERS
– GIOVANNI ZARRELLA
– CHEYENNE PAHDE

Wir sind gespannt, ob es sogar zu Livegesang kommen wird und freuen uns auf die Top-25 der Album – und der Singlecharts – auch wenn in der Auswertung sieben Wochen einfach weggelassen wurden. Angesichts der tollen Gäste ist das sicher zu verschmerzen – und wann tritt ANDREA BERG schon mal bei RTL auf? 🙂