Hein Simons: Neuauflage von „Heintje und ich“ erscheint am kommenden Freitag 1

Fast auf den Tag 50 Jahre ist es her, dass Hein Simons unter dem Namen Heintje ein Weihnachtsalbum veröffentlicht hat, das wohl für viele Menschen über Generationen hinweg das Weihnachtsfest versüßt hat. Das Album schaffte es auf Platz 2 der Albumcharts und wurde ein weihnachtlicher Dauerbrenner.

Wir haben es im August bereits als erstes Schlagerportal kommuniziert (siehe HIER): Nachdem Hein Simons‘ Idee, mit sich selbst im Duett zu singen, ein großartiger Erfolg geworden ist, hat er sich entschieden, sein Heintje-und-ich-Album nun noch einmal als Weihnachts-Edition herauszubringen – mit einer Extra-CD, auf der er mit sich selbst im Duett seine Weihnachtslieder singt.

Nachdem Hein Simons zuletzt vor über zehn Jahren(!) in der Feste-Reihe mit Florian Silbereisen zu Gast war, fänden wir seinen Auftritt beim Fest der 100.000 Lichter mehr als passend. Und wenn EINER in diesem Jahr das „Comeback des Jahres“ geschafft hat, dann doch wohl Hein Simons – das würde ihn gleich auch noch für die Schlager Champions qualifizieren. Insgesamt war „Heintje und ich“ schon jetzt 24 Wochen in den Top-100 der Album-Charts (zum Vergleich: Vanessa Mai hielt sich mit ungleich viel mehr Werbepower bislang 9 Wochen in der Liste).

Produzent Christian Geller hat damit neben Eloy de Jong ein weiteres sehr erfolgreiches Pferd im Stall, das erahnen lässt, dass Erfolg auch das Produkt eines Teams ist. Wir drücken für die Neuauflage von „Heinte und ich – Weihnachten“ die Daumen.

Hier die ausführliche Presseinfo zu „Heintje und ich – Weihnachten“ von der Plattenfirma Telamo:

Exklusive 2CD-Weihnachts-Edition des aktuellen Top-10-Albums „Heintje und Ich“ ++ Erweitert um einen brandneuen Titel sowie um ein komplettes zusätzliches Bonus-Album: „Weihnachten mit Heintje“ von 1968 ++ Das Weihnachts-Klassikeralbum erstmals eingesungen von Hein Simons und dem jungen Heintje!

Monatelang in den Top-10 der Charts vertreten, erscheint das allererste Duett-Album der Musikgeschichte, das ein Künstler mit seinem jüngeren Ich aufgenommen hat, pünktlich zum Beginn der Vorweihnachtszeit als erweiterte Weihnachts-Edition: Nachdem Hein „Heintje“ Simons im Dezember 2017 mit seinem „Heintje und Ich“-Album sensationell die Charts erobert und das Schlager-Comeback des Jahres eingeläutet hat, legt der Sänger aus Holland nun eine exklusive Version vor – erweitert um einen Weihnachts-Bonustitel sowie um ein zusätzliches wunderschön-festliches Bonus-Album, das er nun ebenfalls als Duett mit seinem jüngeren Ich präsentiert: „Weihnachten mit Heintje“ – ein absoluter Klassiker aus seinem Backkatalog. Die Produktion übernahm abermals Christian Geller.

Tatsächlich bescherte das geniale Konzept von „Heintje und Ich“ dem sympathischen Holländer die erfolgreichste Veröffentlichung seit Jahrzehnten: Platz #2 in den deutschen Schlagercharts und Platz #9 in den offiziellen Top-100, dazu mischte der Longplayer auch die Schweizer Top-20 auf sowie die Top-30 in Österreich – womit Hein Simons das Schlager-Comeback des Jahres gelungen war. Auch die dazugehörige DVD ging im Dezember 2017 direkt auf die #2 in Deutschland.

Höchste Zeit also für ein weihnachtliches Hit-Update mit reichlich Bonus-Features: Die nun erscheinende, erweiterte 2CD-Neuauflage des Erfolgsalbums vereint nicht nur einen exklusiven Bonustitel – „Schneeglöckchen im Februar, Goldregen im Mai“ –, sondern kommt obendrein mit einer kompletten Duett-Neuaufnahme des Albums „Weihnachten mit Heintje“ daher, erneut produziert von Hit-Produzent Christian Geller. Vinyl-Freunde wird zudem freuen, dass auch die Original-LP „Weihnachten mit Heintje“ zeitgleich als limitierte Jubiläums-Edition wieder erhältlich sein wird.

Am 1. November 1968 begann eine ganz besondere Vorweihnachtszeit für den damals 13-jährigen Heintje: An jenem Tag nämlich, vor ziemlich genau 50 Jahren, veröffentlichte er mit „Weihnachten mit Heintje“ sein erstes Album mit Interpretationen von Weihnachts- und Adventsliedern – ein weiterer Meilenstein seiner damals noch sehr jungen Karriere, der ihm postwendend Platz 2 in den deutschen Charts sicherte. Mit sage und schreibe 1,7 Millionen verkauften Einheiten gilt die LP seither als eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Weihnachtsalben überhaupt…

Nahezu auf den Tag genau ein halbes Jahrhundert nach der Erstveröffentlichung, legt Hein Simons nun ein wunderschönes Update zu diesem besinnlichen Album-Meilenstein vor: Ebenfalls im Duett mit seinem jüngeren Ich eingesungen, präsentiert Hein Simons zeitlose Weihnachts-Klassiker von „Stille Nacht“ und „Süßer die Glocken“ bis hin zu „Ihr Kinderlein kommet“ und „Vom Himmel hoch“ – insgesamt sind es ganze 14 zusätzliche Festtags-Titel, die das exklusive 2CD-Weihnachtspaket abrunden.

Der sensationelle Erfolg zum 50. Bühnenjubiläum basiert auf einer genialen Idee, einem absoluten Novum der Musikgeschichte: „Heintje und Ich“ ist tatsächlich das erste Duett- Album überhaupt, das ein Künstler mit sich selbst, genauer gesagt mit seinem jüngeren Ich aufgenommen hat – die moderne Technik macht’s möglich. Konzeptioniert und wunderschön produziert von Christian Geller, trifft die unvergessene, glockenhelle Stimme des kleinen Heintje auf vollkommen neue Textpassagen aus dem Mund des reifen Hein Simons: So blickt er zurück auf sein Leben und sein Werk – und erzählt damit nicht nur ein unvergessenes Kapitel Schlagergeschichte neu, sondern startet mit reichlich Rückenwind und neuen Charterfolgen den nächsten Abschnitt dieser Ausnahmekarriere.

Geboren im August 1955, war Hein „Heintje“ Simons schon im zarten Alter von 12 Jahren der absolute Superstar, als er mit seiner Stimme eine ganze Nation verzauberte: Seine „Mama“ hielt sich fast ein Jahr lang in den deutschen Charts und avancierte zum meistverkauften Titel des Jahres. Während sich seine Songs in den darauffolgenden Jahren über 40 Millionen Mal verkauften, startete er auch vor der Kamera durch (u.a. in Filmklassikern wie „Hurra, die Schule brennt“) und begeisterte seine Fans immer wieder mit neuen Hits wie z.B. „Kleine Kinder, kleine Sorgen“, „Aba Heidschi Bumbeidschi“, „Mamatschi“, „Du sollst nicht weinen“ – oder eben jenen zeitlosen Weihnachtstiteln, die er nun erstmals im neuen Gewand präsentiert.

Zum Fest verzaubert Hein Simons seine Fans mit einem weiteren Highlight: die erweiterte Weihnachts-Edition von „Heintje und Ich“ – inklusive Bonus-Album „Weihnachten mit Heintje“ im brandneuen Duett-Gewand!

Das Album „Heintje und Ich – Weihnachten“ ist ab 02. November 2018 erhältlich.

Quelle: Telamo

 

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VERSENGOLDs Heimspiel in Bremen begeistert – Der Tag, an dem es bis in den Süden schallte 0

VERSENGOLD mit ihrem Erfolgsalbum „Nordlicht“ auf großer Tournee! Ganz besonders ist jedes Mal das Heimspiel in Bremen. In einigen Städten restlos ausverkauft – so auch am gestrigen Abend. 1350 Feierwütige brachten die Aladin Musichall zum Beben – mit ganz viel norddeutschem Charme und Spaß (und so manchem Krug Bier…)

Nach einem spektakulären „Nordlicht“-Intro inklusive riesigem Vorhang vor der Bühne, fiel unter großem Jubel dann eben dieser und es erfolgte der perfekte, temporeiche Start mit „Durch den Sturm“. Die Stimmung sofort auf hohem Level, getreu der Zeile „Eure Stimmen sind der Wind“ liefern die Fans direkt einen schönen Chor. Auch beim darauffolgenden „Niemals sang- und klanglos“ aus dem gleichnamigen Album von 2017 ging es direkt flott weiter. Schon jetzt bewiesen die Norddeutschen, dass man hier weiß, wie man feiert.

Es folgt ein Lied über die Legende vom Teufelsmoor und „“. Passend dazu gönnt sich Frontsänger Malte einen Schluck aus dem -ziemlich hochprozentigen- Likör. Der Erfinder dieses kostbaren Tropfens war ebenfalls im Publikum, samt Anhang. Versengold hat mit dem Titel erneut eine Legende perfekt in einen Song umgesetzt – der sogar richtig gut zum abfeiern geeignet ist. So auch natürlich in Bremen!


Die perfekte Einleitung zum nächsten Titel, „Verliebt in eine Insel“, lieferte Frontsänger Malte, indem er ein Hoch auf Supportact „Mr. Irish Bastard“ aussprach. Die Band war zuvor der perfekte Einstieg in die große Sause. Und eben dieser Titel ist eine Liebeserklärung an Irland und seine legendären Pubs. Die Zeile „Auf dass ein Jeder aus dem Pub laut mit uns allen singt…“ wurde dabei natürlich einwandfrei umgesetzt. Es wurde lautstark mitgegrölt, die Hände gingen in die Luft. Hervorzuheben ist hier auch der starke Violinen-Einsatz von Flo und Alexander.

 

Emotional wurde es dann bei Maltes Rede über die Entstehung des nächsten Songs. Einer der Punkte, die die Band sehr auszeichnet, sind die Texte. So wurde zur Katastrophe der Winterflut 1717 ein Lied geschrieben – anhand Berichten von Zeitzeugen. Daher ist das Lied dementsprechend düster. Live um einiges intensiver, ist der Chor der Band hier doch ganz besonders ausgeprägt und stark, der Summen-Part ist ein echter Mehrwert für den Titel.

Nach dem „Teufelstanz“ folgte eines der Highlights dieses Konzertes. Gesellschaftskritisch mit einem Auge zwinkernd erzählt „Der Tag, an dem die Götter sich betranken“ die Entstehung der Welt. Auch hier hat Malte eine passende Anekdote parat. Deutlich äußert er, was die Musiker von gewissen Menschen hält (die teilweise auch viel zu viel Macht haben), so waren seine Worte: „Warum gibt es so komische Gestalten, die unsere schöne Welt kaputtmachen?!“ Das Aladin verwandelte sich derweil in ein Tollhaus. Ein aufgeblasener Globus wurde ins Publikum geworfen (was für eine geniale, spaßige Idee!), die Stimmung in der Musichall am Kochen.



Es folgte „Solange jemand Geige spielt“ aus dem Album „Funkenflug“. Getreu der Zeile „sie dreht sich, dreht sich, dreht sich, dreht sich mit den Haaren im Wind“ legten einige weibliche Zuschauer ein paar flotte Drehungen hin. Aus demselben Album wurde dann „Haut mir kein Stein“ performt. Der ruhigere, teilweise auch humorvolle Song erzeugte insbesondere beim Refrain eine gänsehaut-reife Atmosphäre. Nach „Feuergeist“ legte Versengold mit „Samhain“, eines aus unserer Sicht stärksten gemixten Songs, eine Hammer-Show hin. Das, vor allem live, so zu performen ist schon richtig große Kunst!

Auf ein weiteres kommendes Highlight wurde anschließend hingewiesen, welches die Fans schon jetzt kaum erwarten können: Die „Nacht der Balladen“ Tour 2020! Lange wartete man auf eine Wiederholung, jetzt steht fest, dass es im kommenden Jahr fortgeführt wird – mit mehr Terminen als beim letzten Mal! Hier findet ihr alle Termine und könnt Karten erwerben: https://www.eventim.de/artist/versengold/versengold-nacht-der-balladen-2020-2545651/

Es brach erneuter Jubel aus, Flo war verwundert, was denn gerade vor sich ging, ehe er feststellte: Schlagzeuger Sean saß inzwischen oberkorperfrei an seinem Instrument (es war ganz schön heiß in der propevollen Musichall)!


Dass die Mischung aus Titeln zum Abfeiern und Songs mit ernsten Themen an diesem Abend exzellent war, bewies Malte bei den Worten über den Grund der Entstehung von „Meer aus Tränen“ erneut. Der sehr gesellschafskritische, hochaktuelle Song greift ein heikles Thema auf. Familien ertrinken im Mittelmeer. Klare Ansage vom Frontsänger: „Wer das toleriert, ist ein Arschloch.“ Ihn beschäftigte das so sehr, dass er um 4 Uhr aufstand und dann innerhalb eines Tages mit der Band den Song fertigstellte. Das Ergebnis ist sehr gelungen und wurde auch im Aladin mit großem Jubel anerkannt.

Für Begeisterung sorgte anschließend auch die ganz klare Ansage gegen Rechts und für Toleranz, ehe extrem laustark der Refrain des passenden Titels „Wir tanzen nicht nach braunen Pfeifen“ mitgegrölt wurde. Das so direkt anzusprechen und in ein Lied zu verpacken, verdient wahrlich Anerkennung!

Die Stimmung eh schon nahe dem Höhepunkt, drehte die Band noch einmal deftig auf. „Hoch die Krüge“, ein Dauerbrenner aus ihrem Album „Zeitlos“, läutetete die totale Eskalation ein, denn es folgte „Thekenmädchen“. Kaum in Worte zu fassen, was sich in der Musichall abspielte. Die Dezibelzahl war gewaltig hoch.


Eine frohe Kunde verkündete Malte darauffolgend: Zum ersten Mal war ihr Heimspiel ausverkauft. In Bremen sollte es bisher nie ganz reichen, in Hamburg hingegen schon. 1350 Fans im Aladin inkl.
dem geöffneten ehemaligen Ballsaal des Tivoli. Mehr passte definitiv nicht rein! Passend dazu begab sich dann Flo, von den Fans getragen, auf zur Theke am anderen Ende der Halle (glücklicherweise verliebte er sich NICHT in das Mädchen hinter der Theke…). Er schaffte es. das Bier „zu exen“ und heizte die ohnehin schon wahnsinnige Stimmung noch weiter ein – die Eike wenig später noch einmal toppen sollte.


Denn nachdem der ruhigere Titel „Wohin wir auch gehen“ (inklusive tollem Lichtermeer des Publikums) so langsam aber sicher das Ende des Konzertes einläutete, folgte die „Eike-Show“. Traditionell begab er sich an die Spitze der Bühne um den Abriss mit „Butter bei die Fische“ einzuläuten – und die Fans aufzufordern, ein Kleidungsstück ihrer Wahl auszuziehen und zu schwenken. Dies wurde beim Wort genommen und plötzlich war Sean nicht mehr der einzige, der viel Haut zeigte…


Nach lautstarken „Zugabe-Rufen“ kam die Band zum Abschluss erneut auf die Bühne – denn auch die diese Tradition darf nicht fehlen: Ein Tresen wurde aufgebaut (ausnahmsweise nicht mitten im Publikum, da es wie schon erwähnt gerammelt voll war) und getreu dem Sprichwort „Dreimal ist Bremer Recht“ bei dem Akustik-Lied „Mach noch ne‘ Runde“ gleich drei „Kurze“ vertilgt wurden. Genial auch „Ich und ein Fass voll Wein“. Alle hakten sich ein, schunkelten und bildeten einen waschechten Seemannschor. Herrlich norddeutsch! Apropos Seemann, Malte unternahm anschließend auf einer fahrenden Mini-Bühne -mit einem Steuerrad ausgestattet- einen Ausflug in das Meer des Publikums.


Zum krönenden Abschluss folgte dann der Klassiker, der „Abgesang“. Unter Standing Ovations wurde die Band dann verabschiedet. Natürlich gab es danach aber noch Autogramme und Zeit für einen kurzen Schnack hatten die Jungs für ihre Fans auch.


VERSENGOLD liefern eine in allen Punkten bärenstarke Show ab. Die Musiker sind allesamt auf sehr hohem Niveau und harmonieren hervorragend. Absoluter Seltenheitswert sind die ganzen verschiedenen Instrumente, die sich ideal ergänzen. Die Volllblut-Musiker liefern ein bunt gemischtes Programm, ohne dabei zu sehr mit der Moralkeule zu schwingen. Sie haben ihre klaren Ansichten, die sie auch deutlich vertreten, wissen aber auch ganz genau, wie man mit Trinkliedern , darunter „Hoch die Krüge“ oder auch „Thekenmädchen“ eine große Sause veranstaltet. Und das mit ganz viel Spaß und Freude!


Wir ziehen den Hut vor diesen ehrlichen und sehr sympathischen Jungs und können nicht nur jedem VERSENGOLD-Fan wärmstens empfehlen, ein Konzert der Band zu besuchen! Wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden aus dem hohen Norden.

Fotos und Bericht: Kevin Drewes