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GOLDENE HENNE 2026 mit tollem Marktanteil, aber weniger Zuschauer!
Unbestritten: Mit den Quoten der Goldenen Henne kann man mehr als zufrieden sein. 2,85 Mio. Menschen sahen zu – das liegt in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs, was ein Erfolg ist, weil ja leider immer weniger Menschen linear fernsehen und so gesehen das Halten des Niveaus ein Erfolg ist, was sich insbesondere im Marktanteil niederschlägt: 18,0 Prozent Marktanteil sind ein Top-Wert, der z. B. besser ist als der Marktanteil der letzten GIOVANNI-ZARRELLA-Show. (Aber: GIOVANNI hat auch nicht live gesendet und hatte auch keine HELENE FISCHER als Topact dabei).
Damit nicht genug: Wie DWDL zu berichten weiß, sind die Quotenwerte bei den jungen Zuschauern bis 49 Jahre ebenfalls als Erfolg zu werten: Immerhin 220.000 Menschen in diesem Segment haben eingeschaltet, damit konnte das Niveau der neuen RTL-Show „Gladiators“ durchaus erreicht werden. 9,6 Prozent in diesem Publikums-Segment – damit kann man bei der ARD absolut zufrieden sein.
Jetzt kommt das ABER: Im Pressetext ist von „bis zu 3,4 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer“ die Rede. Auch wenn man hier loben muss, dass der Gender-Wahnsinn bei den öffentlich-rechtlichen halbwegs ein Ende gefunden zu haben scheint, ist inhaltlich zu sagen, dass die Aussage „bis zu…“ nicht wirklich seriös sind. Solche Angaben kennen wir sonst eher von privaten Sendern. Auch wenn man es gerne hätte – die 3-Mio.-Marke wurde nun einmal NICHT überstiegen, auch wenn sie punktuell vielleicht erreicht worden ist (womöglich beim Auftritt von HELENE FISCHER)?
Abschließend ein Hinweis: Die Goldene Henne hat sich sogar gegen das Top-Erfolgsformat „Heute Show“ durchgesetzt, und das auch noch zwei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, so dass das Interesse an der ersten Ausgabe nach der Sommerpause wahrscheinlich besonders hoch war – das ist ein schöner Erfolg. Wir tippen allerdings, dass die Heute-Show bei den bereinigten Quoten und im Streaming kräftig zulegen kann, das soll aber hier nicht Thema sein.

Goldene Henne 2026
Foto: BrauerPhotos / M.Nass für Burda Media
Pressetext
Momente, die berühren, und Stars, die begeistern: Die Goldene Henne 2026 hat die Leipziger Messe gestern Abend in eine ganz besondere Bühne verwandelt. Große Stars, emotionale Auszeichnungen und musikalische Höhepunkte machten die 32. Verleihung zu einem glänzenden Abend – vor Ort und vor den Bildschirmen. Bis zu 3,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten im Ersten ein, der Marktanteil lag bei 18 Prozent.
Für musikalische Highlights sorgten internationale und nationale Topstars: Take That, Helene Fischer, Johannes Oerding, Unheilig, Michael Schulte, Peter Maffay und vor allem auch Florian Künstler und der MDR Kinderchor brachten die Bühne zum Leuchten. Helene Fischer präsentierte erstmals live ihre neue Single, Take That sorgten gemeinsam mit Michael Patrick Kelly für eine besondere Deutschlandpremiere.
Doch die Goldene Henne 2026 war weit mehr als eine große Primetime-Show. Im Mittelpunkt des größten Publikumspreises, moderiert von Esther Sedlaczek und Florian Silbereisen, standen Menschen und Geschichten, die bewegen. Armin Mueller-Stahl wurde für sein Lebenswerk geehrt, Hape Kerkeling erhielt die Goldene Henne in der Kategorie Film & Fernsehen. Auch Felix Lobrecht und das Eiskunstlaufpaar Minerva Hase und Nikita Volodin durften sich über eine Goldene Henne freuen. Und mit der Ehren-Henne für das Fernseh-Event „Babylon Berlin“ wurde eine Serie ausgezeichnet, die deutsche Fernsehgeschichte geschrieben hat und am 10. September mit ihrer finalen Staffel in der ARD Mediathek zurückkehrt.

Foto: BrauerPhotos / M.Nass für Burda Media
Besonders berührend waren die Auszeichnungen für Menschen, die sonst nicht im Rampenlicht stehen: für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Tierheims Berlin, für Lebensretter und für das Kinder- und Jugendhospiz Leuchtturm. Sie zeigen, was die Goldene Henne seit jeher auszeichnet: große Unterhaltung und große Wertschätzung für Menschen, die unsere Gesellschaft bereichern.
Die Goldene Henne 2026 ist eine Veranstaltung von MDR und SuperIllu in Zusammenarbeit mit NDR, BR und rbb.
Titelfoto: Foto: BrauerPhotos / O.Walterscheid für Burda Media
Pressetext: ARD, MDR












3 Kommentare
Wenn heute nicht eine gravierene Trendwende kommt, auch durch den Auftritt jetzt hier, bahnt sich an, dass An meiner Seite ein absoluter Streamingflop wird. Gestern zum Releasetag gab es hierzulande gerade mal 5170 Streams, wie man auf Helenes Profil sehen kann. Zum Vergleich hatte der meistgestreamte Song in DE gestern 360 562 Streams. Wenn Helene nicht ein paar Tausend CDs davon verkauft hat und, wie gesagt das jetzt deutlichst zunimmt, wird An meiner Seite eventuell es noch nicht mal in die Charts schaffen. Das Video auf Youtube läuft ganz in Ordnung, aber dessen Einfluss auf die Charts ist wohl vernachlässigbar.
Rolle rückwärts. Ich weiß nicht, warum das auf Helenes Profil nicht stimmt, aber es sind doch 208070 Streams. Also alles gut.
Oder wurden plötzlich binnen Sekunden aus 5 K Streams 208 K wie von Zauberhand? Hä ähm…