ANDREAS GABALIER: Nun schreibt schon die New York Times über ihn… 0

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Dass Andreas Gabalier in der deutsch(sprachig)en Presse gerne auch mal aneckt, ist bekannt. Das Phänomen Gabalier hat sich inzwischen aber sogar international herumgesprochen. Gestern berichtete sogar die New York TImes über den Steirer Buam. Wenn ein Österreicher das Ernst-Happel-Stadion als erster nationaler Künstler füllt, ist das auch dem weltweit bekannten Blatt einen Bericht wert.

Das amerikanische Blatt stellt schon in der Unter-Schlagzeile fest, dass Gabalier angeblich auch als Vehikel für rechte Botschaften gelte.Festgemacht wird das u. a. am Hinweis, dass Gabalier sein Konzert kurz unterbrach, um eine kurze Rede über die Bedeutung von Traditionen zu halten. Aus amerikanischer Sicht fällt folgerichtig auch das Tragen von Dirndln und Lederhosen auf. Dass Gabalier sich freut, so viele Sinnesgenossen zu treffen, die die Tradition pflegen, scheint nicht jedem zu „schmecken“.

Musikalisch wird Gabalier eine Mischung aus Country- und Folk-Rock-Elementen attestiert. Selbstverständlich wird auch Arnold Schwarzeneggers Duett zum Thema gemacht. Folgerichtig wird seine Musik auch politisch gesehen – nicht unerwähnt bleibt, dass die (linke) SPÖ kürzlich bei einer Wahlkampfveranstaltung verboten hat, Gabaliers Musik zu spielen.

Dass damit einmal mehr genau DIE Toleranz einfordern, die sich selbst Deutungshoheit und Intoleranz herausnehmen, ist man ja gewohnt. Dass Andreas Gabalier nun inzwischen aber schon in den USA ein Thema ist – bis hin zu seiner politischen Meinung, das ist schon sehr ungewöhnlich. Eigentlich wäre der nächste Schritt, dass der Volks-Rock’n’Roller den Amerikanern das Jodeln beibringt…

Erstmal wird er sich aber bei Carmen Nebel die Ehre geben. Wir sind gespannt, ob Gabalier wieder LIVE performen wird – und ob Carmen ihn auf den New-YOrk-TImes-Artikel ansprechen wird. Wir gehen davon aus, dass morgen dieses Thema auch bei anderen Portalen zu finden sein wird…

Quelle: New York Times

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MICHELLE begeistert 1600 Fans beim Tourauftakt in Gera 0

Es war ein besonderer Moment für viele Michelle Fans. Nach über zwei Jahren tourt sie wieder live mit Band durch Deutschland.

Bei Michelle weiß man nie, was einen erwartet. Die Künstlerin erfindet sich immer wieder neu, was sicherlich ein Grund ist, weshalb sie seit Jahren zur ersten Liga des deutschen Schlagers gehört. Es ist Punkt 20 Uhr als drei riesige LED Wände zu leuchten beginnen. Ein Intro, das in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht, Spannung und Neugier werden geweckt, für den Bruchteil einer Sekunde ist Michelle zu sehen.

Und plötzlich steht sie da – Michelle – im Rampenlicht. Sie eröffnet ihre Show mit einem Song des neuen Albums. „Lass sie reden„, was könnte passender sein. Ihre Band hat sie völlig neu zusammengestellt. Jung und dynamisch könnte man die vier Jungs bezeichnen. Begleitet wird sie von einem Schlagzeug, Gitarre, E-Bass und Keyboards. Anscheinend musste man etwas Platz machen, denn auch vier Tänzer sind diesmal an Bord. Und die wirbeln sowohl Michelle als auch die Bühne ganz schön durcheinander.

Eine absolute Seltenheit in Michelles Live-Karriere ist die aktuelle Setlist. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren spielt sie wieder ihren ersten Single-Hit „Und heut Nacht will ich tanzen“ und nicht nur das. Auch „Erste Sehnsucht“ und der „Traumtänzerball“ finden zurück ins Repertoire. Überhaupt ist der erste Teil wie eine Reise in die Vergangenheit. Zwar finden auch neue Hits wie „Große Liebe“ ins Programm, dennoch dominiert die Jean-Frankfurter-Zeit.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Show. Die Band ist im Hintergrund, und Michelle steht oftmals allein auf weiter Flur. Sicherlich ist das so gewollt, und viele Interpretationen erinnern an ihre „Feste“-Auftritte. Aber Uwe Kanthak und sein „Michow-Concerts“-Team scheinen alles richtig gemacht zu haben, denn die Stimmung ist bombastisch. Das Publikum steht aber ab dem dritten Song, und Michelle feiert sich, die Menschen und den Abend.

Bei „Dein Püppchen tanzt nicht mehr“ ist die Halle endgültig am Beben. Nach der Pause geht es direkt rasant weiter. Noch bevor der erste Ton ertönt, steht Gera erneut Kopf und Michelle kann in „80 Küssen“ um die Welt reisen, auch „Ich tanz dich einfach weg“ findet den Weg vom neuen Album auf die Bühne.

Im Anschluss folgt ein akustischer Teil, wo es unter anderem in „Das Hotel in St. Germain“ geht. Auch beim Einlauf ins große Finale beweist Michelle ein glückliches Händchen und haut ihre Hits wie am Fließband raus. „Wer Liebe lebt“ bildet unter standing ovations das Ende des offiziellen Teils. Während sie im Zugabeteil ihren „Idiot“ im Publikum sucht, kommt Matthias Reim zu „Nicht verdient“ via Leinwand auf die Bühne. Zum Abschluss geht es nach „Paris„. Da das Publikum vehement Zugaben fordert, kommt Michelle trotz des bereits erscheinenden Lichts in der Halle nochmal hinaus und singt die Gänsehaut Ballade „Es gibt Dich„.

Unser Fazit: Das Showkonzept ist völlig neu, und Michelle mutet Ihren Fans einiges zu, da der Wandel zur „Dancing Queen“ ohne Vorankündigung kam. Wer sich darauf einlässt, wird einen fantastischen Abend erleben. Dennoch sei angemerkt: Ein bisschen trauern wir der „alten“ Band rund um Christoph Papendieck nach.

Foto: Anelia Janeva

NORMAN LANGEN präsentiert „Cordula Grün“ im Discofox-Style 0

Der Discofox-Spezialist Norman Langen (bzw. genauer gesagt seine Plattenfirma TELAMO) hat eine gute Idee gehabt – der Song, den der Österreicher Josh. ursprünglich zum Hit gemacht hat (wir haben früher als mancher TV-Show-Spezialist HIER auf die Qualitäten des Songs hingewiesen), kann nun auch die Clubs und damit die Foxtänzer der Nation begeistern. Norman hat eine tanzbare Version dieses Riesenhits erstellt – sehr zur Freude der tanzwütigen Fans.

Der Titel ist bereits am vergangenen Freitag erschienen und somit bereits auf den einschlägigen Downloadportalen erhältlich.