HELENE FISCHER Bundespräsidentin?: Atemlos ins Schloss Bellevue?
Aber der Reihe nach: Es gibt inzwischen eine Petition, die sich für Hape Kerkeling als unabhängigen Kandidaten stark macht. Bereits mehr als 100.000 Hape-Fans haben unterschrieben! Respekt, der Horst Schlämmer der Herzen scheint ausgerufen. Auch der Name Herbert Grönemeyer ist schon gefallen. Überdies wanzt sich Martenstein an Schlager-Urgestein Roland Kaiser ran. Aus dem deutschen Showbiz sei nur er wirklich mehrheitsfähig. Hm, mal überlegen: Kaiser firmiert als Schlager-Sexperte. „Manchmal möchte ich schon mit dir“ und so Sachen. Zeugungsakt statt Staatsakt. Keine gute Idee. Außerdem: Einen Kaiser hatten wir schon mal und besser geworden ist mit dem irgendwie auch nix. Also, Deckel drauf!
Zuletzt packt Martenstein die Keule der Geschlechtergerechtigkeit aus: Eine Frau muss es machen, hurra, wir nehmen Helene Fischer! Was qualifiziert Frau Fischer für diesen Posten? Der Kolumnist weiß es: Im Song „Atemlos“ bekenne sie sich zum Sozialstaat („Fall in meine Arme und der Fallschirm geht auf“), zu nötigen Reformen („Ich schließe meine Augen, lösche jedes Tabu“) und zum modernen Deutschland: „Nein, wir wollen hier nicht weg, alles ist perfekt.“ Lässt sich daraus ein präsidialer Auftrag ableiten? Nö!











