BVMI kommuniziert: Schlager auch 2025 weiter auf absteigendem Ast!
Schon vor knapp fünf Jahren deutete es sich an (siehe HIER) – und der Trend wird fortgeschrieben.
- 2014: 6,5 %
- 2015: 6,1 %
- 2016: 5,3 %
- 2017: 5,3 %
- 2018: 4,2 %
- 2019: 4,0 %
- 2020: 3,4 %
- 2021: 3,1 %
- 2022: 3,1 %
- 2023: 3,0 %
- 2024: 2,5 %
- 2025: 2,2 %
Verglichen mit 2014, hat der Schlager-Marktanteil in er Musikbranche nur noch einen Drittel der Relevanz, die der Schlager noch elf Jahre zuvor hatte – und diese Entwicklung ist, wie man oben sehen kann, erschütternd und beeindruckend nachhaltig.
Bleibt zu hoffen, dass u. a. die großen Schlager-Tourneen und damit teils einhergehender Album-Veröffentlichungen den Trend wenigstens ein bisschen drehen können. Immerhin hat HOWARD CARPENDALE mit „ZEITLOS“ ja bewiesen, dass es auch heutzutage noch möglich ist, ein Schlageralbum auf Platz 1 zu bekommen in Deutschland – daher haben wir das trotzig als Titelbild genommen.
Die Zahl „2,2 %“ ist dennoch alarmierend – wenn man dann noch bedenkt, dass der Bereich „volkstümlicher Schlager“ mit 0,2 % ebenfalls ein absolut historisches Tief erreicht haben dürfte, sollte das allen Marktteilnehmern vielleicht zu denken geben. Was der Szene vielleicht etwas fehlt, sind mal wieder richtig gute neue Namen mit Star-Appeal. Dazu müsste man aber so mutig sein, wie man es vor 20-30 Jahren war, als Stars wie FLORIAN SILBEREISEN, HELENE FISCHER und Co. „geboren“ wurden.
Das Thema „ewig gleiche Gäste“ in den großen TV-Shows kocht da wieder hoch, das bereitet vielen Fans Kopfschmerzen, manchmal sogar Seitenstechen. Nur – man muss natürlich auch erst mal Namen finden, die den großen Shows gewachsen sind. Warten wir mal ab, vielleicht bringt das Schlagerjahr 2026 ja noch Überraschungen, wir schauen einfach mal optimistisch nach vorne.










