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SARAH ENGELS und Co.: DIESE fünf Acts stellt Universal auf!
Man kann es vielleicht kritisch sehen – und mit der Übermacht von RALPH SIEGEL früher vergleichen: Wen ein- und dasselbe Label mehr als die Hälfte der Teilnehmer stellt, hat das schon ein „Gschmäckle“. Und wenn die Vorab-Statements verklärend über die ruhmreiche 70-jährige Vergangenheit berichtet und wieder mal kein Schlagerinterpret dabei ist, dann ist es eh egal. Dann kann man sagen: Freuen wir uns auf eine SCHÖNEBEGER / BRUGGER-Show mit etwas Musik als Beiwerk. Da SARAH ENGELS mehrfach bewiesen hat, singen zu können, soll sie halt ran, einen Schlager zu singen hat sie sich nicht getraut – Mut scheint nicht das zu sein, was das abgegriffene Modewort „Empowerment“ ausmacht. Wichtig auch: BELA ist nicht mit „BELA B.“ zu verwechseln…
Immerhin: Anders als die anderen Teilnehmer stellt Universal „seine“ Schäfchen vor, andere tun das nicht – das wollen wir belohnen, indem wir gerne den Pressetext von Universal abdrucken, selbstverständlich vom Gender-Wahnsinn befreit, dafür wirklich nur die fünf Universal-Acts. Die anderen scheinen nicht der Rede wert zu sein, einen Pressetext haben wir da weder von Plattenfirma noch vom SWR noch von KIMMIG gefunden – so gesehen: Lob an Universal, dass man dort direkt den eigenen Stars eine Bühne bietet:
Pressetext Universal
Deutsche Finale 2026 – BELA, Dreamboys The Band, Ragazzki, Sarah Engels und wavvyboi beim ESC Vorentscheid dabei!
Fünf Acts von Universal Music beim Vorentscheid “Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026” am 28. Februar dabei: BELA, Dreamboys The Band, Ragazzki, Sarah Engels und wavvyboi im Rennen um das ESC-Ticket zum Finale in Wien
Es ist offiziell: Wenn am 28. Februar der ESC-Vorentscheid “Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026” stattfindet, sind gleich fünf Acts von Universal Music im Rennen um das Ticket zum Eurovision-Finale in Wien. Mit dabei sind: BELA, ein junger Künstler, der zunächst hinter den Kulissen der Musikwelt seine ersten Schritte gegangen ist und nun als Soloartist ans Mikro tritt.
Der Vorentscheid “Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026” wird von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger moderiert und am 28. Februar im Ersten ab 20:15 Uhr live übertragen. Wer das Publikum und die Jury am meisten überzeugt, fährt zum ESC-Finale am 16. Mai in Wien und wird Deutschland mit dem Gewinnersong vertreten. Die Vielfalt der Künstler und Songs – von Pop bis Rock und Italo-Disco-Vibes – macht den Vorentscheid schon jetzt zu einem Highlight, das man nicht verpassen sollte. Höchste Zeit, die Teilnehmer:innen und Songs etwas genauer (und in alphabetischer Reihenfolge) vorzustellen …
“Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026”
28.02.26 – Das Erste – 20:15 Uhr

BELA (https://www.instagram.com/nurnochbela/?hl=de)
Diese Direktheit prägt auch seine Single “Herz”: ”Herz” erzählt von meiner Erfahrung, mich in jemanden zu verlieben, der aus einer ganz anderen Welt kommt als ich”, erklärt BELA. “Dieser Unterschied hat mir Angst gemacht – die Angst, in ihrer scheinbar perfekten Welt keinen Platz zu haben. Trotzdem wollte ich den Abstand nicht akzeptieren. Also habe ich mein Herz geöffnet und alles gegeben, in der Hoffnung, dass genau das reicht.”

Dreamboys The Band (https://www.instagram.com/dreamboystheband/?hl=de)

Ragazzki (https://www.instagram.com/ragazzki/)
Man braucht nur ein paar Zeilen und die ersten Takte von „Ciao Ragazzki“, um zu wissen: Wenn knackige 80er Italo-Disco auf angesagte Beats und breitbeinigen Hochhaus-Swag trifft, bleibt kein Körperteil trocken. Die Vibes von „Ciao Ragazzki“ sind neu, heiß und herrlich unverschämt. Gemixed haben den kulturellen Cocktail zwei echte Experten: RAGAZZKI sind Musiker, Producer, Multi-Instrumentalist und Media-Creator Marti Fischer, der mehr als 1,2 Millionen Follower auf YouTube begeistert und sich nach „Barbaras Rhabarberbar” und verschiedenen Showformaten sowohl eine Goldene Kamera als auch den Grimme-Preis gesichert hat, und Kreativ-Powerhouse und Musiker mit polnischen Wurzeln, David „Miirtek“ Starosciak.

Sarah Engels (https://www.instagram.com/sarellax3/)













8 Antworten
Wirklich traurig was Deutschland da wieder zur Wahl stellt. Auch der Song „Fire“ und „Ragazzki“ sind nur ein Abklatsch von vergangenen Songs beim ESC. Warum schicken wir /bzw. stellen zumindest einen guten Schlager zur Auswahl.
Hier 3 Schlager die meines Erachtens gute Chancen beim ESC hätten:
-Warum hat Du nicht NEIN gesagt (Kelly/Kaiser)
-Nicht verboten sein (AMZ)
-Verliebt Sein Mike Leon Grosch / Sonja Liebing)
Weil sich die Leute, die „guten“ Schlager machen, auch erstmal bewerben müssten und da, meiner Meinung nach, die Anzahl an Künstler, die ansatzweise guten Schlager machen, sehr begrenzt ist und auch damit dann schon vermeintlich erfolgreich genug sind, scheren die sich nicht um den ESC. Der wird ja hier in Deutschland immer noch mehr als Sprungbrett oder Spaßveranstaltung gesehen, nicht als ernsthafter Wettbewerb, aber das wird er ja leider in vielen Ländern nicht. Dass sich hier gute und wirklich etablierte Künstler da bewerben, ist wirklich eine absolute Seltenheit. Bei einer Sarah Engels zum Beispiel kann man bei bestem Willen auch nicht davon reden, dass sie eine wirkich erfolgreiche Sängerin ist. Da trifft dann eben der Punkt Sprungbrett zu. Gesanglich ist sie bestimmt talentierter als vieles, was bei uns auch vorher im VE so angetreten ist, als Marie Reim zum Beispiel auch. Aber wo ich ein bisschen auf die Spaßbremse treten muss, ist, dass ich nicht sehe, dass ein Schlager, wie Sie ihn vorschlagen, auch nur den leisesten Hauch einer Chance beim ESC hätte. Das ist oft irgendwie so ein Trugschluss der Schlagerfans. Es hat doch kein Lied beim ESC in den letzten mindestens 10 Jahren, was man mit denen vergleichen könnte, nur irgendwas gerissen. Es ist einfach irgendwie doch schwierig.
Lieber Herr Imming, als Sie im September letzten Jahres darüber berichteten, dass für den ESC 2026 der SWR zuständig ist, kam bei mir gleich die Ernüchterung. Ich konnte und kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur „Ein bisschen Schlager“ gibt, denn: wie wir alle wissen, hat der SWR, in erster Linie natürlich SWR4 RP / BW, sich gänzlich vom Schlager verabschiedet.
Dann gab es da auch noch einen Bericht von Ihnen, in dem es um Julian David und seine Bewerbung zum ESC 2026 ging. Auch das glaube ich nicht so ganz (nicht Ihnen, sondern Julian David). Der kündete auch „Großes“ für Ende des Jahres 2025 an. Sollte dies eingetreten sein, habe ich es wahrscheinlich verschlafen.
Dass der SWR den – sorry – Bullshit vom NDR nahtlos fortführt – ich gebe zu, damit habe ich nicht gerechnet – erst recht nicht, wenn man weiß, dass Produzent KIMMIG ist…
Mit SCHÖNEBEGER / BRIGGS-Show ist doch sicherlich SCHÖNEBERGER/BRUGGER-Show gemeint?!
Peinlich / stimmt… Aber die ersten beiden Buchstaben stimmten immerhin (Scherz)….