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MICHELLE: So war ihr Konzert in Köln
Noch bevor die ersten Töne erklingen, liegt etwas Besonderes in der Luft von Köln. Die Lanxess Arena hüllt sich in erwartungsvolle Stille, bis sie erklingen – die ersten Töne von „Flutlicht“. Die Bühne erstrahlt, und mit ihr Michelle, die seit Jahrzehnten den Soundtrack unzähliger Lebenswege prägt.
Ihre Tour „Zum letzten Mal“ ist kein gewöhnliches Konzert, sondern der Abschied einer Frau, die den Schlager weit vor Helene Fischer salonfähig machte.
Musik, die Leben begleitet hat
Mit „Wer Liebe lebt“ verwandelt sich die Arena in ein Lichtermeer. Kaum ein Song zeigt besser, warum Michelle für viele Fans mehr ist als eine Schlagersängerin:
Ihre Lieder sind Erinnerungen – an erste große Lieben, an Trennungen, an Neuanfänge.
Spätestens bei „Nicht verdient“ und „Idiot“ wird klar:
Die Party kennt keine Grenzen. Es wird gefeiert, getanzt und gelebt – erst recht in Köln, Michelles selbsternannter Heimat.
Michelle auf der Bühne
Michelle wirkt sichtbar bewegt, häufig lächelnd ins Publikum schauend und sich Zeit nehmend, Geschichten zu erzählen. Zwischen den Songs spricht sie offen über ihren Weg, über Höhen und Tiefen sowie über das bewusste Ende einer außergewöhnlichen Karriere.
Ihre Worte wirken ehrlich und ungefiltert – genau wie ihre Musik, die in Köln besonders authentisch erscheint.
Eine Reise durch drei Jahrzehnte
Die Setlist fühlt sich wie eine musikalische Zeitreise durch Michelles Leben und Wirken an.
Klassiker wie:
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„Erste Sehnsucht“
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„Und heut Nacht will ich tanzen“
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„Kopfüber in die Nacht“
treffen auf neuere Stücke wie „Paris“ und „So oder so“.
Besonders intensiv wird es bei „Der letzte Akkord“ – ein Moment, in dem die Stille zwischen den Tönen fast so laut ist wie der Applaus danach.
Begleitet von einer großartigen Band
(Martin Ziaja, Jens Golücke, Jan Lammert, Simon Manthey, Birgit Jandsen, Leslie Jost)
sowie dem bestens aufgelegten Eric Philippi entfaltet Michelle eine Show, die nicht auf pompöse Effekte setzt, sondern auf Nähe.

Das Bühnenbild ist reduziert, das Licht warm und weich – alles richtet sich auf das Wesentliche: die Songs und die Emotionen dahinter.
Tränen, Dankbarkeit und stehende Ovationen
Bei „Gespräch mit Gott“ greifen sich viele Zuschauer an den Händen, einige wischen sich Tränen aus den Augen. Michelle singt mit spürbarer Hingabe, mal zerbrechlich, mal kraftvoll. Jeder Ton scheint ein stilles „Danke“ zu sein – an das Publikum in Köln, das sie all die Jahre getragen hat.
Wenn „Scheißkerl“ erneut Partystimmung entfacht, wirkt der Abend wie ein letztes Aufatmen, bevor der Abschied näher rückt. Die Zugaben schließen den Kreis: ein helles Aufleuchten, bevor das Licht langsam verblasst.
„Zum letzten Gang“ – der letzte Ton.
Ein Abschied, der seinesgleichen sucht
Diese Tournee ist kein melancholischer Abgesang, sondern eine liebevolle Verneigung vor einer einzigartigen Karriere – in Köln besonders spürbar. Michelle verlässt die Bühne nicht leise, sondern mit offenen Armen, voller Stolz und Dankbarkeit.
Michelle verabschiedet sich ganz oben:
Ihr Hit „Richtig oder falsch“ steht bereits in der dritten Woche auf Platz 1 der AirPlay Charts konservativ.
Die Neuauflage ihres Albums „Flutlicht“ hält sich nach dem Top-10-Einstieg in der dritten Woche weiterhin in den Top 40 der offiziellen deutschen Charts.
Was bleibt, sind Erfolge und Lieder, die weiterleben – und das Gefühl, Teil eines ganz besonderen Moments in Köln gewesen zu sein.

Fotos und Text: schlagerprofis.de











