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ANDY BORG: Seine Ausnamestellung zeigt ein Blick auf die „Musi“-Quote!
Der letzte Schlager-Spaß hatte bundesweit wieder eine gigantisch gute Einschaltquote, worüber wir top-exklusiv HIER berichtet haben: In Summe sahen in Deutschland bundesweit 1,89 Mio. Menschen den „Schlager-Spaß mit ANDY BORG„, allerdings – das muss der Fairness halber auch erwähnt werden – ausgestrahlt auf ZWEI Kanälen, nämlich auf SWR und MDR. Dennoch ist das für eine recht kleine Produktion ein bemerkenswerter Erfolg – die Sendung wird ohne Publikum im Studio live produziert.
Wir haben uns mal umgehört, wie die Quotenwerte denn bei „Wenn die Musi spielt“ waren – immerhin ein Format, das live vor Publikum produziert wird. Und da ist der Unterschied schon bemerkenswert – nicht einmal halb so viele Zuschauer waren bei dem Format, das ja durchaus die gleiche Zielgruppe hat, dabei – hier die nackten Zahlen (noch mal: BUNDESWEIT und nicht regional auf das Sendegebiet bezogen):
- 0,89 Mio. Menschen haben zugesehen.
- Das entspricht einem bundesweiten Marktanteil von gerade mal 3,8 %.
- Ganz bitter ist es beim Marktanteil des jungen Publikums zwischen 14 und 49 Jahren – hier betrug der Marktanteil 0,6 %.
Bleibt die Musi im Kanon der Musikshows bestehen?
Anders als in Deutschland sind die Musi-Quotenwerte in Österreich sehr ordentlich. Und verglichen mit den Vorjahren hat sich die „Musi“ ja sogar leicht gesteigert. Nur – wenn man die Formate „Schlager-Spaß“ und „Musi“ miteinander vergleicht, holt ANDY BORG – zumindest bezogen auf die Momentaufnahme – locker doppelt so viele Zuschauer vor die Bildschirme.
Folgende Aspekte muss man beim Vergleich einpreisen, das gilt es zu beachten:
- Der Schlager-Spaß wird auf ZWEI Kanälen ausgestrahlt (SWR und MDR), die Musi wurde in Deutschland „nur“ vom MDR ausgestrahlt.
- Die Konkurrenz war bei der Musi exorbitant groß – u. a. ging es gegen das Dschungelcamp und die Handball-EM.
- Das Format ist eher auf Österreich als auf Deutschland zugeschnitten.
Freuen wir uns, dass es noch viele Musikformate gibt – aber man sollte schon auch die doch DEUTLICHEN Quoten-Unterschiede im Auge haben, wenn es um die Popularität der Formate geht. Auf jeden Fall: Herzlichen Glückwunsch an ANDY BORG, der seine tolle Quote im Januar bescheiden (oder mangels guter Promoter) nicht einmal groß kommuniziert hat. Wir gratulieren umso herzlicher! 🙂
Foto: SWR, Kerstin Joensson










