ANDREA KIEWEL an LUKE MOCKRIDGE: „Shame On You“ – hochnotpeinlicher Skandal-Auftritt im Fernsehgarten 1

Andrea Kiewel Kiwi Marcus Höhn

Der „Comedian“ Luke Mockridge ist offensichtlich von Beruf Sohn und hat es damit bei privaten Sendern zu einer gewissen Popularität gebracht. Man muss sich das nicht ansehen – es gibt genügend  Möglichkeiten, dem auszuweichen. Wohl mehr „aus Versehen“ wurde Luke nun im Fernsehgarten eingeladen – und hat sich wohl etwas überschätzt.

Selbst kleine Kinder stellten beim „Vortrag“ von Bills Sohn Luke fest: „Den Witz kenne ich schon“ – die Gags des „Comedians“ sind also schon so alt, dass sie einen Bart haben. Mit dem ZDF abgesprochen war das offensichtlich nicht, was da abging. Schon während des peinlichen Auftritts war im Bild zu sehen, wie Andrea Kiewel sich (zurecht!) aufregte. Der Auftritt wurde offensichtlich vorab und vorzeitig abgebrochen – da kann man nur sagen: BRAVO!

Was Mockridge sich geleistet hat? Der Komiker sollte mit Spaß unterhalten, stellt aber bald fest: „Oh, ich glaube, ich verliere euch gerade“. Kiwi wurde kurz eingeblendet und machte einen entsetzten Gesichtsausdruck. Luke hatte eine Serie von uralten Peinlich-Witzen abgefackelt und erntete zurecht Pfiffe und Buhrufe. Er gab Affenlaute von sich und „unterhielt“ mit Furzgeräuschen mit seinen Achselhöhlen, telefonierte mit einer Banane und gab zum besten, dass weibliche Fliegen auf Spiegeln sitzen und alte Menschen nach Kartoffeln riechen.

Zunächst bewahrte Kiwi noch Fassung und sagte sinngemäß, dass es wohl für jede Art von Kunst eine Bühne geben solle. Wenige Minuten später wurde sie ungewohnt deutlich und machte eine klare Ansage: „Ich mache diese Sendung jetzt seit 19 Jahren. Das, was Luke Mockridge da abgezogen hat, ist an Unkollegialität nicht zu überbieten! Diese Sendung gibt es seit 33 Jahren. Und dass dieser junge Künstler es wagt, auf meiner Bühne diese Show abzuziehen, ist das mieseste, was man unter Künstlern machen kann. Nach dem Mallorca Fernsehgarten hat KIWI hier einmal mehr Klasse gezeigt und bewiesen, auch in Extrem-Situationen gut zu reagieren. Hier waren wirklich mal harte Worte nötig, wie man sie in einer Unterhaltungssendung so gut wie nie hört – BRAVO!

Nun mag es sein, dass der Eklat Bestandteil einer eigenen Show bei SAT1 oder sonst wo gewesen sein mag oder irgendwo eine versteckte Kamera herumschwirrte. Selbst wenn deren Zuschauer das „lustig“ finden (dem ist ja wohl so), rechtfertigt das trotzdem nicht das asoziale unkollegiale Verhalten eines Berufssohns, der wohl meint, dass der Zweck jedes Mittel heiligt und es dem Zeitgeist entspricht, sich asozial zu verhalten (meist gepaart mit volkommener Unprofessionalität und Diletanz) und zu erwarten, dass das einfach lieb einfach totgeschwiegen wird. „Nicht mit Kiwi“, war heute die Devise – und wir hoffen inständig, dass diese drittklassigen SAT1-Gesichter künftig bei diesen Privatsendern bleiben und nicht ihr hochnotpeinliches Unwesen in den öffentlich-rechtlichen Sendern treiben werden. Diese Respektlosigkeit dem Publikum gegenüber darf nicht mit dem aktuellen Zeitgeist begründet werden, das hat Andrea Kiewel recht gut dargestellt. Schade übrigens für Künstlerinnen und Künstler, die im Anschluss auftreten mussten und die damit vielleicht nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdient hätten…

Fakt ist – es bleibt dabei, dass der Fernsehgarten (in diesem Fall unfreiwillig) polarisiert und damit erfolgreich ist. Als „Siegerin“ geht hier eindeutig Kiwi hervor, deren Krisenmanagement wirklich in dieser Saison aller Ehren Wert ist – Glückwunsch!

Seht hier das Video mit dem peinlichen Auftritt:

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Nachtrag – auch die Twitter-Redaktion des ZDF reagierte im Gegensatz zum Komiker humorvoll und clever: „An alle #Fernsehgarten-Zuschauer – wir haben leider vergessen, das Playback bei #LukeMockridge einzuspielen„.

(Der Klick auf die Grafik führt direkt zu Twitter!)

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FLORIAN SILBEREISEN &THOMAS ANDERS: „Das Album“ kommt auch im Vinylformat 0

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Vinyledition pünktlich zum Adventsfest

Nachdem gerade die „Winteredition“ von „Das Album“, gesungen von THOMAS ANDERS & FLORIAN SILBEREISEN, auf dem Markt ist und vielleicht damit das Album wieder in die Top-10 hieven wird, können wir nun als erstes Schlagerportal über die nächste tolle Neuerscheinung berichten: „Das Album“ kommt im Vinylformat daher – 2 LPs erscheinen am 27. November und damit einen Tag vor dem traditionellen „Adventsfest der 100.000 Lichter“.

Noch mehrere gemeinsame Auftritte

Wie THOMAS ANDERS in einem Interview mit dem MDR-Portasl „Meine-Schlagerwelt.de“ berichtete, wird er zusammen mit FLORIAN SILBEREISEN noch einige Auftritte absolvieren. Der VÖ-Tag der Vinyledition des „Albums“ legt nahe, dass die beiden womöglich auch beim Adventsfest zusammen auftreten werden – vielleicht mit einem weihnachtlich angehauchten Song?

 

NINO DE ANGELO – auch er ist beim Schlager(!!!)jubiläum dabei 1

Bild von Schlagerprofis.de

Erneuter Sinneswandel?

Okay – NINO DE ANGELO war mal einer der besten deutschen Sänger, seine Stimme war einzigartig. Wie seine Stimme heute klingt, weiß man nicht. Er könnte es in der TV-Show „Schalgerjubiläum“ zeigen, denn dahin wurde er tatsächlich eingeladen. Wie das geht, ohne mit Nachnamen REIM zu heißen und ohne als Dauergast ein Abo zu haben? An der Stimme liegt es ganz sicher nicht, die ist in der Show uninteressant – es wird ja wie immer Vollplayback gesungen. Vielmehr ist es taktisch klug, sich von Kopf bis Fuß durchtätowieren zu lassen, dann hat man eine Chance. Und über Schlagermusik herziehen, das kommt auch „gut“…

Gesegnet und verflucht

NINO DE ANGELO sagte 2018 in der BILD-Zeitung: „Ich werde nie wieder Schlager singen. Die Branche ist verlogen und gleichgültig. In den großen Shows bei Carmen Nebel und Florian Silbereisen werden immer die gleichen Leute eingeladen. Die sind alle glatt wie ein Kinderpopo. Der Nachwuchs kriegt keine Chance, alles ist in Vollplayback. Da mache ich nicht mehr mit.“ – Der einzige Satz, der hier wohl fragwürdig ist, ist der letzte. Okay, NINO DE ANGELO war erst kürzlich bei einer „Feste“-Show mit dabei. Warum nun also auch er wieder zu den besagten „immer gleichen Leuten“ gehört, obwohl er doch „nie wieder Schlager“ singen will – man weiß es nicht. (Oder wie der Lateiner sagt: Pecunia non olet).

Vielleicht doch kein Schlager?

Okay, nun könnte NINO vielleicht sagen, „Gesegnet und verflucht“, seine neue Single, sei kein Schlager. (Ähnlich wie bei anderen, wird auch bei ihm ein dämliches Geheimnis um die neue Single gemacht. Vermutlich hat der Song nicht die Qualität, um als Lied zu bestehen und deshalb macht man auf geheimnisvoll?). Wie die Kollegen von smago.de richtig analysiert haben, klingen erste Hörproben nach einer Mischung aus UNHEILIG und „Conquest Of Paradise“. Wenn das vielleicht KEIN Schlager ist, muss der Song aber doch nun wirklcih nicht in einem „SCHLAGERjubiläum“ präsentiert werden? Man kann sich nur wundern, auch wenn wir seinen Auftritt prognostiziert haben