Immer wieder sonntags mit bestem Marktanteil der Saison – Fernsehgarten solide – Schlager sucht Liebe desaströs 0

+++Schalgerprofis-Quotenanalyse+++Schlagerprofis-Quotenanalyse+++

Auch in dieser Woche wollen wir wieder unsere „allseits beliebte“ Quotenanalyse betreiben, weil Zahlen nun einmal nicht lügen, wenn man davon ausgeht, dass die von der GfK ermittelten Einschaltquoten korrekte Zahlen liefern, wovon wir ausgehen, weil diese Quoten seit vielen Jahren anerkannt sind.

Fangen wir diesmal mit Stefan Mross‘ „Immer wieder sonntags“ an. Ehre, wem Ehre gebührt: Die 9. Sendung der aktuellen Staffel erzielte den höchsten Marktanteil aller bisherigen Folgen dieses Jahres. Mit 17,4 Prozent können Stefan und sein Team mehr als zufrieden sein – in absoluten Zahlen haben 1,68 Mio. Zuschauer zugesehen (der Künstler selbst spricht von 2 Mio. – wir orientieren uns an den Zahlen der GfK, Quelle siehe HIER).

Konstant weit über 2 Mio. Zuschauer sehen seit Wochen den Fernsehgarten. Der „Mondlandungs“-Fernsehgarten hatte zwar einen etwas geringeren Marktanteil als in der Vorwoche (18,1 Prozent), konnte aber immer noch sehr gute 2,16 Mio. Zuschauer verbuchen. Besonders bemerkenswert ist der sehr ordentliche Marktanteil in der jugendlichen Zielgruppe – hier sind 7,7 Prozent aller Ehren wert. Ganz offensichtlich machen Andrea Kiewel und ihr Team hier einiges richtig, die Strategie der Polarisierung geht ganz einfach auf. Wir sind gespannt, was nächste Woche passiert, wenn der sehr beliebte „Mallorca-Fernsehgarten“ über die Bühne geht und MIA JULIA mit dabei ist – vielleicht lernt Kiwi ja bis dahin sogar noch die korrekte Aussprache ihres Namens. Toll ist jedenfalls, dass Kiwi (wie von uns berichtet) überhaupt diesen Topstar der Szene einlädt – andere TV-Shows haben sich das bekanntlich nicht getraut und auf Namen wie Tim Toupet gesetzt – mit bekanntem „Erfolg“.

A propos – mit der sechsten Folge lief das RTL-Format „Schlager sucht Liebe“ aus. Immerhin hat RTL doch noch alle Folgen der Reihe gezeigt, obwohl das Publikumsinteresse von Folge zu Folge immer mehr nachließ. Am Schluss schauten noch 3,7 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zielgruppe zu. Das Medienportal DWDL findet dafür das wohl zutreffende Adjektiv „desolat“. Bleibt zu hoffen, dass der Image-Schaden für den Schlager sich in Grenzen hält und RTL künftig trotzdem noch einmal auf Schlager setzt, aber nicht in einem Trash-Format…

„Bild: SWR/Wolfgang Breiteneicher

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VINCENT GROSS unterschreibt bei TELAMO – neue Single und Album angekündigt 0

Nachdem der sympathische Künstler kürzlich seine Trennung von SONY bekannt gab, ist es seit heute offiziell – Vincent Gross wechselt zu TELAMO. Dazu gratulieren wir herzlich! Das Münchener Label kümmert sich exzellent um seine Künstler – insbesondere die Centerpromotion ist immer ein sehr kluger Schachzug. Nachdem Vincent unserem rasenden Reporter Kevin schon im Interview exklusiv verriet, wann die neue Single und das neue Album kommen, ist auch dies nun ebenfalls offiziell verkündet worden.

Hier noch die offizielle Meldung von TELAMO:

„Vincent Gross und die TELAMO Musik & Unterhaltung GmbH haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. 2020 wird der Schweizer Schlagerstar sein neues Studio-Album beim Münchner Label veröffentlichen.

Der 23-jährige Basler arbeitet intensiv gemeinsam mit seinem Kreativteam mit Oliver Lukas, Frederik Boström, Christian Böhmkes, Felix Gauder und weiteren an Songs für sein drittes Studioalbum. Bereits am 31. Januar wird die erste Single „Über uns die Sonne“ und am 24. Juli 2020 sein neues Album „Hautnah“ bei TELAMO erscheinen.

Vincent Gross: „Mit TELAMO habe ich einen Partner gefunden, der die Leidenschaft zur Musik und zum Schlager mit mir teilt. Es fühlt sich gut an und ist so wie ich eigentlich immer dachte, dass es sein sollte.“

Ken Otremba, TELAMO-Geschäftsführer: „Vincent ist einer der vielversprechendsten und erfolgreichsten jungen Sänger im Popschlager-Segment, der mit zwei Solotourneen, zahlreichen Live-Auftritten und zwei veröffentlichten Studioalben bereits seine besondere Qualität bewiesen hat.


Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Ausnahme-Künstler für uns gewinnen konnten.“

Kevin Drewes

GLÜXKINDER liefern mit neuem Song „Ich bin so wie ich bin“ tolle und aktuelle Message 0

Am vergangenen Freitag brachte das Pop-Duo GLÜXKINDER ihre neue Single „Ich bin so wie ich bin“ heraus. Die Beiden stehen für modernen Pop mit Tiefgang, musikalisch klingen sie wie ein Mix aus Rosenstolz und Glasperlenspiel, finden wir. Erstgenannte Band wird aus unserer Sicht schmerzlich vermisst in der deutschen Musik. Von Zweitgenannten waren sie übrigens sogar schon der Supportact. Dazu haben sie eine beatliche, sehr aktive Fanbase. Rezensionsexperte Kevin Drewes hat sich den neuen Titel der GLÜXKINDER mal genau angehört, hier seine Meinung.

Der Titel wandelt deutlich auf den Spuren von Rosenstolz , die Message ähnelt der von „Ich bin ich“ – nur eben aktueller – sind ja auch schon einige Jahre ins Land gegangen. Denn die GLÜXKINDER greifen aktuelle Themen wie das Schubladendenken und Homosexualität offen auf. Die passende Zeile dazu: „Lass die Schubladen vergessen, wir klettern einfach raus“ und weiter „je mehr Farben desto besser“. Der schnelle Sound ist gut gemischt, einzig die kräftigen Beats beim Part des Sprechgesangs gefallen uns nicht und wirken wie ein Fremdkörper in dem ansonsten überzeugenden Titel. Aber das ist nur unsere Meinung und genau dieser Part des Songs macht den Titel eben klar zu einem modernen Pop-Song.

Unser Fazit. Auf jeden Fall einmal reinhören! Ganz vielleicht kann das Duo die Lücke füllen, die ROSENSTOLZ hinterließ. Auch wenn dies natürlich nahezu unerreichbar ist. In jedem Fall ist es schön, dass sich jemand in diese Richtung wagt – den Segen von Peter Plates Mann Ulf Leo Sommer haben sie jedenfalls. Dieser gratulierte und wünscht viel Glück!

Auch wir wünschen dem Duo viel Erfolg mit der kommenden EP (Release 27.03.2020) und diesem gelungenen Song!! Das Musikvideo erscheint übrigens am 27.01.2020.

Kevin Drewes