Beatrice Egli zum dritten Mal auf Platz 2 in den deutschen Albumcharts 5

CD Cover Natürlich

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Puh – da hat man gaaaanz tief in die „Trickkiste“ gegriffen (Album-Release um eine Woche verschoben, um Springsteen aus dem Weg zu gehen – äääh wegen Geburtstag, Fanbox, ausgiebige Autogrammstunden) – und es hat dennoch nicht gereicht – erneut holten sich Rammstein die Chartsspitze (Albumcharts).

Platz 2 ist für Beatrice einerseits ein schönes Ergebnis – andrerseits war der Wunsch, die „Eins“ zu holen wie bisweilen zu hören war schon recht groß.

Vielleicht wäre das auch mit anderen Ratgebern gelungen. Das „Schlager sucht Liebe“-Format, das nach unserem Wissensstand mehrere prominente Sängerinnen als Moderatorin abgelehnt. Nicht wenige Fans freuen sich zwar über neues „Material“ von Beatrice, das aber dem einen oder anderen als noch nicht ganz ausgegoren erschien.

Release im Zusammenhang mit einer großen TV-Show hat sich oft als erfolgversprechend erwiesen. Okay, Florian Silbereisen hat über ein halbes Jahr keine große „Feste“-Show im Programm, aber am 13. Juli ist immerhin die ZDF-Show „Willkommen bei Carmen Nebel“, die nach unserer Meinung auch einen guten Release-Startpunkt gegeben hätte.

Ob es richtig gut ankam, eine Releaseparty u. a. mit „ausgewählten Pressevertretern“ zu geben, die bei weitem nicht so intensiv berichten wie zum Beispiel wir, mag da nur eine Randnotiz sein. Nach unserer Meinung wäre es hier vielleicht fair und durchaus auch sogar geschäftstüchtig (KLUGE Ratgeber wissen, dass sich das nicht ausschließt) gewesen, Fanclubleitungen einzubeziehen, wenn man sich schon im Rahmen einer Party bedankt – so viel Loyalität und Feinfühligkeit kann man aber in diesem Zusammenhang wohl nicht erwarten.

Trotz allem ist Platz 2 natürlich ein toller Erfolg, zu dem wir nur gratulieren können. Hier die Übersicht von Beatrice‘ Chartsplatzierungen in Deutschland. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 5-mal Top 3 und 3-mal Zweite. Fehlt noch Rang 1 – das ist zuletzt nur Daniela Alfinito und den Calimeros gelungen …

Feuer und Flamme – 43. (2011)
Glücksgefühle – 2. (2013)

Pure Lebensfreude – 7. (2013)
Bis hierher und viel weiter – 3. (2014)
Kick im Augenblick – 3. (2016)
Wohlfühlgarantie – 2. (2018)
Natürlich – 2. (2019)

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5 Kommentare

  1. Schlagerprofis, ich mag euch sehr. Aber es ist peinlich, wie gekränkt ihr in diesem Fall seid. Und was „Schlager sucht Liebe“ betrifft: niemand, der vorher das neue Album kaufen wollte, hat es sich auf Grund der Sendung anders überlegt. Wer es vorher nicht kaufen wollte, hat es auch trotz der Sendung nicht getan. Es sind durch die Sendung also ausschließlich Käufer dazu gekommen und deswegen war es eine kluge Entscheidung, die Sendung zu moderieren. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung war super, aber Rammstein sind eben übermächtig. Trotzdem Glückwunsch an Beatrice Egli für den tollen zweiten Platz!

    1. Im Gegensatz zu anderen Portalen schreiben wir eben nicht alles schön. Jeder soll seine Meinung haben. Ob es eine „Kluge Entscheidung“ war, das Trashformat zu moderieren, wird sich zeigen. Unseres Wissens haben andere die Moderation abgelehnt – sicherlich aus guten Gründen und mit GUTEN Beratern…

      1. Natürlich könnt und sollt ihr eine Meinung haben, dagegen habe ich ja auch nichts gesagt. Aber es schwingt ein deutlicher besserwisserischer und sarkastischer Unterton mit und das finde ich völlig unnötig.
        Dass es sehr wohl eine kluge Entscheidung war diese Sendung zu moderieren, hat sich ja bereits in der Chartplatzierung gezeigt. Mag sein, dass andere Sängerinnen die Moderation abgelehnt haben, von denen ist aber auch keine auf Platz 2 in die Albumcharts eingestiegen. Da fragt sich, wer hier gut beraten wurde und wer nicht.
        Dass ihr euch von den „Ratgebern“ um Beatrice Egli übergangen fühlt, wurde bereits in mehreren Artikeln deutlich und deren Umgang mit euch in Frage zu stellen, ist eine Sache. Deren Umgang mit der Künstlerin immer wieder betont in Frage zu stellen, finde ich falsch. Ich möchte auf diese Weise nicht manipuliert werden und werde die Artikel dieser Seite zukünftig nicht mehr lesen. Alles Gute weiterhin.

  2. Wer allen Ernstes behauptet, es sei eine „kluge Entscheidung“ gewesen, das desaströs gescheiterte Format „Schlager sucht Liebe“ zu moderieren, dem können wir auch nicht mehr helfen. Okay, offensichtlich ist Beatrice jetzt das „neue RTL plus“-Gesicht, das ist natürlich ein gewaltiger „Karrieresprung“, nachdem sie bereits eine Samstagabend-Show in der ARD moderiert hat.

    Die Leute, die abgesagt haben (vorausgesetzt, dieses Branchengerücht stimmt), sind in den Charts eher erfolgreicher als Beatrice Egli, sind aber NICHT als Moderatorengesicht „verbrannt“, weil sie eben nicht ein Flop-Format nach dem anderen angenommen haben und entsprechend GUT beraten waren.

    Wir werden ja sehen, wie der „Chart-Run“ von „Natürlich“ sich entwickeln wird. Wir tippen, dass der Erfolg von „Glücksgefühle“ nicht wiederholt werden kann.

    Unsere Seite „künftig nicht mehr zu lesen“ ist eine Entscheidung, die jedem frei steht. Wer sich lieber berieseln lässt, keine Kritik zulässt und indifferenziert alles gut findet, ist bei uns in der Tat nicht richtig – da gibt es durchaus bessere Alternativen, die dann auch noch tolle Schlagzeilen dazu liefern. Viel Spaß beim Studium dieser Seiten und auch Ihnen alles Gute!

  3. Das könnten wir ewig so weiterführen. Dass ich mich nicht einfach berieseln lasse, zeigt mein Unmut über Ihren Artikel. Ich habe in keinem Satz erwähnt, ob ich die Sendung gut finde oder nicht. Nicht mal, ob ich Beatrice Egli gut finde oder nicht.
    Diese Fernsehpräsenz zur Veröffentlichung war verkaufsfördernd für das Album. Unabhängig davon, ob die Sendung nach RTL-Abendprogramm-Standard ein „Quotenflopp“ war. Wer diesen Zusammenhang nicht sieht, dem kann ich nicht helfen.

    Dieses „Branchengerücht“ sagt nicht aus, ob diese ominöse Sängerin diesen Moderartions-Job nicht ebenfalls angenommen hätte, wenn zu diesem Zeitpunkt eine Veröffentlichung geplant gewesen wäre.

    Mir geht es darum, dass hier eine Künstlerin als schlecht beraten dargestellt wird, weil Sie sich persönlich übergangen und gekränkt fühlen. Das ist genau das Niveau der Seiten, von denen Sie sich in Ihrem letzten Kommentar eigentlich abgrenzen wollten.

KERSTIN OTT: Am Freitag Videopremiere ihrer neuen Single 0

Kerstin Ott

KERSTIN OTT – Videopremiere

Wie wir „zuerst bei Schlagerprofis.de“ HIER berichtet haben, veröffentlicht KERSTIN OTT am kommenden Freitag aus ihrem gleichnamigen Album „Ich muss dir was sagen“ als Single. Wahnsinn: Das Album ist inzwischen seit 29 Wochen in den offiziellen Albumcharts platziert. In den vergangenen fünf Wochen hielt sich KERSTIN kontinuierlich in den Top-10 (allein mit ihrem aktuellen Album war sie schon 15-mal Top-10). Mit anderen Worten sind sehr viele Fans schon auf die Videopremiere gespannt.

Hier gibt’s was zu sehen

Auf dem Videokanal „Ich find Schlager toll“ könnt ihr euch das Video HIER am 29. Mai ab 16 Uhr anschauen – wir freuen uns schon darauf!

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Foto: „Ich find Schlager toll“

AUTOKINO-Konzerte? Jetzt ist Deine Meinung ist gefragt! 0

Autokino-Konzerte

Was wir betonen möchten

Vorweg müssen wir sagen, dass wir lange überlegt haben, ob wir dieses Thema angehen wollen. Denn uns ist es wichtig, diese Thematik nicht zu beurteilen, sondern vielmehr EURE Meinung zu hören!

Das Thema AUTOKINO-KONZERTE

Mittlerweile wird es ein absolut „coronaler“ Trend, Konzerte im Rahmen eines Autokinos zu veranstalten. Es bleiben auch wenige Alternativen – bis auf die Variante „dann gar nicht“. Einige Künstler begeben sich also auf die Bühne und tragen dort ihr Repertoire vor. Keine Band, keine Musiker, Playback ‚vom Band‘. Ok, das ist allerdings nichts ungewöhnliches, viele Künstler konzertieren auf diese Weise. Was aber völlig dabei auf der Strecke bleibt: Kein Sichtkontakt zu den Fans, der Künstler kann keine Reaktionen in den Reihen sehen. Er/sie weiß nicht, wo gerade Emotionen stattfinden und kann auch nicht gezielt auf die Fans eingehen.

Fehlt da was?

Es fehlt das (hörbare) Mitgesinge, das Klatschen und auch die sonstige Stimmung! Denn es sitzen ja alle in ihren Autos hinter Windschutzscheiben, die für den Künstler kaum zu ‚durchblicken‘ sind. Im Grunde besingt der Protagonist also eine „Fanreihe“ aus VW, Opel, BMW, Mercedes, Toyota, Renault (wir müssen ja einige verschiedene Hersteller nennen 😉 )  und einige Autos mehr.Autokono-KonzertAm besten stehen also die Fahrzeuge vorne, die ein „freundliches Gesicht“ (Kühlergrill) haben, damit es nicht ganz so absurd wird. Hupen als „Applaus“ ist mittlerweile auch wieder verboten, also nutzt man die stumme Lichthupe und macht die Scheibenwischer an (die Wischblätter danken es mit dem vorzeitigen abstumpfen).

Keine Interaktion

Die Interaktion zwischen Künstler und Publikum ist auf ein „coronales Minimum“ beschränkt! Aber ist nicht diese Interaktion und die Fan-Nähe genau das, was den Künstler immer wieder auf die Autokino-KonzertBühne treibt? Zu Singen und zu unterhalten? Das unmittelbare Feedback des Publikums? Doch all das fällt im „Autokino-Konzert“ de facto flach. Was also treibt denn den Künstler nun noch auf die Bühne? Nun „könnte“ man natürlich mutmaßen, dass in Zeiten von Corona die ausfallenden Gagen möglicherweise nicht ganz unwichtig sind – aber das ist nur eine Mutmaßung. Andererseits fällt uns momentan kein wirklich anderer Beweggrund ein, wir denken aber angestrengt weiter nach.

Eure Meinung ist gefragt!

Wie seht ihr das? Autokino-Konzerte ja, damit der Zuschauer endlich mal wieder seinen Liebling auf der Bühne sieht? Oder doch lieber „gar nicht“ – weil das nichts „richtiges“ ist?

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Wir sind gespannt!

Titelbild/-grafik: Schlagerprofis.de
Fotos: swr4/Instagram (Autokino-Konzert Ramon Roselly & Michelle)