ZDF-Fernsehgarten: Trotz Lombardi-„Kappen-Gate“ im Quoten-Höhenflug Kommentare deaktiviert für ZDF-Fernsehgarten: Trotz Lombardi-„Kappen-Gate“ im Quoten-Höhenflug

Foto Andrea Kiewel

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Trotz (oder gar wegen?) Pietro Lombardis sehr kurzfristiger Absage konnte Andrea Kiewel am vergangenen Sonntag eine sehr gute Einschaltquote verbuchen. Der großartige Wert der Vorwoche konnte von den Marktanteilen mit 17,5 Prozent in etwa gehalten werden, und auch 1,86 Mio. Zuschauer sind ein erfreulicher Wert (Quelle: Quotenmeter.de).

Die Lombardi-Fans loben an ihrem Künstler, dass dieser sich nicht verbiegen lasse und konsequent sei.

Wir sehen das etwas anders:

– Laut Aussage des ZDF hätte seine Kappe überklebt werden können (Quelle: Bild.de) – darauf sei er nicht eingegangen. (Wir gehen davon aus, dass das ZDF hier nicht lügt).
– Entgegen seines Statements ist er sehr wohl schon ohne Kappe in der Öffentlichkeit ohne Mütze aufgetreten.
– Dass er als RTL-Gesicht dem ZDF vorwirft, dass es gebührenfinanziert ist und den Sender kritisiert, dass es Wert auf „Compliance“-Spielregeln legt, ist schon grenzwertig.
– Warum weder er noch sein Management offensichtlich den Vertrag mit dem ZDF gelesen haben, in dem bestimmte Spielregeln (, die allem Anschein nach verschärft wurden,) nun mal drinstehen, ist fraglich – das ist aber nicht dem ZDF anzulasten.
– Ob es gerade „höchsten professionellen Ansprüchen“ genügt, in sozialen Netzwerken den Fans NICHT zu „empfählen“ (genau SO geschrieben), den Fernsehgarten zu besuchen, möge jeder in der „Generation Instagram“ selber beurteilen.

Wir finden: Divenhaftes Entfernen vom Auftrittsort erweckt bei uns den Eindruck, dass Pietro einen eventuellen Deal mit einer Firma höher gewichtet als das Wohlbefinden seiner vermutlich in beachtlicher Anzahl angereisten Fans. Irgendwie kam seine ehemalige Ehefrau da doch sehr viel sympathischer rüber.

Mal nebenbei bemerkt: Für den 22. Juni war in der Oberhausener KöPi-Arena ein Konzert mit Pietro (und anderen Acts) geplant, das aus „produktionstechnischen Gründen“ abgesagt wurde (siehe HIER). Immerhin war es keine „kreative Phase“, die zur Absage führte, aber dennoch kann man sich hier seinen Teil denken.

Sei es wie es sei: Unter dem Strich hat Pietros „Kappen-Gate“ niemandem geschadet. Der Fernsehgarten hat auch ohne Pietro eine Top-Quote holen können (auch im Vergleich zu Stefan Mross, der mit 1,23 Mio. Zuschauern bzw. 13,8 Prozent Marktanteil auch zufrieden sein kann). Und so wie Pietro den Fernsehgarten niemanden „empfählen“ kann, so kann sicher auch der Fernsehgarten auf ihn verzichten. – Pietros Song verbessert sich derweil aktuell im Spotify-Ranking, so dass der „Sturm im Wasserglas“ unter dem Strich womöglich auch ihm genutzt hat.

Auch wenn Pietro Lombardi unsere Seite jetzt vermutlich ebenfalls niemandem „empfählen“ kann, wollen wir mal nett sein: Sein Mützchen kann man unserer Kenntnis nach für nicht einmal 35 Tacken HIER bestellen – und NEIN, für diesen Hinweis bekommen wir nicht einen Cent…

Foto: ZDF / Sascha Baumann

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FLORIAN SILBEREISEN: Auch bei „Schlager oder nixx“ die ewig gleichen Gäste 7

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FLORIAN SILBEREISEN: Nach wie vor die gleichen Gäste

FLORIAN SILBEREISEN zieht es gnadenlos durch. Nach wie vor heißt es „keine Experimente“. Die ersten Gäste, die sich in der MDR-Show „Schlager oder nixx“ am 12. März ab 20.15 Uhr  „ungewohnten Herausfoderungen stellen“ und „möglichst viele Schlager singen wollen“, sind:

  • BEATRICE EGLI
  • GIOVANNI ZARRELLA
  • UTE FREUDENBERG
  • RAMON ROSELLY
  • ANNA-CARINA WOITSCHACK und STEFAN MROSS

Show dauert halbe Stunde länger

Auch spannend: Ein FLORIAN SILBEREISEN hat alle Freiheiten. Eigentlich sollte die Show 90 Minuten dauern – nun sind zwei Stunden angesetzt.

Wir hätten eine Idee für eine „ungewohnte Herausforderung“: Lasst doch statt dieses gruseligen Vollplaybacks die Leute einfach mal live singen. Zumindest ROMAN ROSELLY und BEATRICE EGLI. Man darf gespannt sein, wie lange diese Form, immer die gleichen Leute einzuladen, noch mit guten Quoten belohnt wird…

Foto: © MDR/ARD/Thorsten Jander,

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DANIELA ALFINITO: Eins der Besten als beste Sängerin des Jahres 6

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DANIELA ALFINITO: Damit haben wir nicht gerechnet…

Wow, das ist eine faustdicke Überraschung. DANIELA ALFINITO hat tatsächlich die „Eins der Besten“ als Sängerin des Jahres erhalten – die GfK hat es so ermittelt. Ihr Album „Splitter aus Glück“ war das erfolgreichste Album einer SÄNGERIN, das 2020 veröffentlicht wurde. Sehr clever: KERSTIN OTT, HELENE FISCHER, MAITE KELLY, ANDREA BERG – sie alle haben 2020 kein neues Album veröffentlicht. Wenn man dann zu Jahresbeginn ohne Konkurrenz das Album raushaut.. – passt es.

DANIELA ALFINITO bringt ihren Sohn mit

Da anscheinend niemand mehr ohne Familienmitglieder kommen darf, hat DANIELA ALFINITO ihren Sohn MAURIZIO mitgebracht, der eindrucksvoll bewiesen hat, dass er absolut nicht in die Show passte…

Großer Respekt für den „Papst“

Okay oft kritisieren wir den „Papst“. Aber diesmal muss man sagen – doof ist der Mann nicht. Das ist wirklich doppelt clever. Erstens: Er hat DANIELA ALFINITO eingeladen und straft diejenigen Lügen, die behaupten, dass sie nicht eingeladen würde. Und dann wird ein derart peinlicher unterirdischer Auftritt mit ihrem Sohn präsentiert, der zwei Dinge bietet: Wieder mal das beliebte Familiending. Und dann gibt es ja Statistiken, die die Umschaltimpulse messen. Wir tippen, dass der Wasserverbrauch beim ALFINITO-Auftritt sprunghaft angestiegen ist.

Kinderchor taktisch klug drübergelegt

Trotz Vollplaybacks sorgte der „Bergwerk“-Auftritt von DANIELA ALFINITO und ihrem Sohn für Irritationen. Gesangliche Defizite wurden hier und da bemängelt, aber immerhin: Man hat einen Kinderchor drüber gelegt, um es passabel klingen zu lassen. Okay, wir sind es selber Schuld. Wir haben gesagt, sie ist erfolgreich, daher muss sie in die Show. Nun ist es passiert – gnadenlos wurde uns gezeigt, was passiert, wenn man einfrach nur nach kommerziellem Erfolg geht. In dem Fall war der Papst dann wohl doch unfehlbar…

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