Andreas Gabalier laut „Kleine Zeitung“ NICHT bei Amadeus-Award dabei Kommentare deaktiviert fĂĽr Andreas Gabalier laut „Kleine Zeitung“ NICHT bei Amadeus-Award dabei

2018 Stuttgart

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Das ist ein Paukenschlag – zumindest fĂĽr uns. Aber der Reihe nach… – Das, was wir in Deutschland ĂĽber Jahrzehnte beobachtet haben, dass der Schlager oftmals arrogant verschwiegen oder von oben herab präsentiert wurde – bei TV-Ăśbertragungen von RTL wurden zeitweise die Verleihungen der Schlager-Acts in den Werbeblock verlegt -, gehört offensichtlich auch beim österreichischen Schallplattenpreis zum guten Ton. (In Deutschland hat sich mit Helene Fischers Popularität daran allerdings durchaus etwas geändert).

Im Jahr 2015 war es nun so, dass Andreas Gabalier vom Radiosender FM4 sehr „witzig“ gefragt wurde, fĂĽr welchen „Lieblingsdiktator“ er singe und dergleichen. Nun ist Gabalier ja im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen einer, der sich so etwas nicht einfach bieten lässt. In einem Bemerkenswerten Post sagte er damals (2015) zum Thema Toleranz:

„Wir sind beim groĂźen Thema Toleranz und das ist bei mir mehr als nur da, weil das ganze Thema heute schon mit der Bundeshymne begonnen hat, da steht man oben, singt die Hymne, muss sofort Rechter sein, weil man’s so gsungen hat, wie man’s halt lange Zeit gsungen hat und das find ich dann manchmal a bisserl traurig. Ganz egal wie auch immer, ich freue mich, dass es so viele Fans gibt, dass es so viel Toleranz gibt, dass es so viel Platz gibt fĂĽr alles mögliche in diesem Land, fĂĽr unterschiedlichste Kategorien, Rubriken und Musikgeschmäcker. Es wĂĽrde mich freuen, wenn diese Toleranz oft auch einmal auf der anderen Seite spĂĽrbar wäre.

Damit nicht genug, Andreas hat sich fĂĽr einen Preis, den er damals gewann, mit folgenden Worten bedankt: „Man hat’s nicht leicht wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht“ . Die Toleranz, diesen Scherz, der offensichtlich den ESC-Gewinn Conchitas beinhaltete, aufzubringen, ist Andreas Gabalier nicht vergönnt gewesen. Umgekehrt ist eben die „andere Seite“ der Meinung, selber mit Fragen wie „Lieblingsdiktator“ aufwarten zu können und gegenĂĽber dieser Entgleisung Toleranz zu erwarten.

Die Erfolge Andreas Gabaliers sind gigantisch. Momentan dĂĽrfte es keinen männlichen Interpreten der Schlager/VolkstĂĽmliche Musik-Szene geben, der Stadien fĂĽllt. Statt stolz darauf zu sein, halten Neider es offensichtlich fĂĽr erforderlich, Gabalier „mit FĂĽĂźen zu treten“. Wer so behandelt wird, hat natĂĽrlich keine Lust mehr, sich als „Prophet im eigenen Lande“ beschimpfen zu lassen. Da ist es nur folgerichtig, dass Gabalier in diesem Jahr der österreichischen Preisverleihung „Amadeus Awards“, die am kommenden Donnerstag stattfindet, fern bleibt. Das berichtet jedenfalls die österreichische „Kleine Zeitung“ in ihrer Printausgabe.

Das ist natĂĽrlich Pech fĂĽr eine Verfechterin der „EinbahnstraĂźen-Toleranz“ namens Anja Plaschg. Kennen Sie nicht? Kannten wir auch nicht. Die steckt hinter dem Projekt „Soap & Skin“. Kennen Sie nicht? Kennen wir auch nicht. Aber immerhin war sie anscheinend mit einem Album ein paar Wochen in den österreichischen Charts, was fĂĽr eine Nominierung „Album des Jahres“ wohl ausgereicht hatte. Damit stand sie gegen Andreas Gabalier zur Wahl und hätte wohl nicht den Hauch einer Chance gehabt zu gewinnen. Um dennoch Profit aus ihrer Nominierung zu schlagen, kĂĽndigte sie an, dem Amadeus nicht beizuwohnen, weil Andreas Gabalier teilnehme. Ohne Gabalier namentlich zu nennen, bezeichnet sie ihn indirekt mit folgenden Worten: „reaktionäres, nationalistisches, chauvinistisches und sexistisches Lebenskonzept„. Zugegeben – ohne diesen halltlosen Blödsinn hätten wir den Namen „Anja Plaschg“ wohl nie kennengelernt, das Marketingkonzept, eigene fehlende Toleranz anderen vorzuwerfen, ist bei ihr allerdings aufgegangen, das muss man zugeben.

Einmal mehr beweist Andreas Gabalier etwas, das heutzutage selten geworden ist: „A Meinung haben“ – das ist bei ihm keine WorthĂĽlse. Damit hat er sich den von uns neu ausgedachten Preis „Goldener Arsch in der Hose“ einmal mehr verdient…

Gabalier hat im August in Ă–sterreich drei Live-Konzerte mit je ĂĽber 100.000 Zuschauern gegeben – wir sind gespannt, wer den Preis „bester Live-Act“ gewinnen wird. Sein Album „Vergiss mein nicht“ war das meistverkaufte Album des Jahres 2018 in Ă–sterreich (siehe auch HIER), so dass auch spannend sein wird, wer den Preis „Album des Jahres“ abräumen wird. Auch im Bereich „Schlager / Volksmusik“ darf man gespannnt sein, wem der Preis vergeben wird…

 

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NICOLE: Ihr Schlagerbooom-Beitrag auf Instagram wurde gelöscht – Zensur? SILBEREISEN-Show so geheim? 1

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NICOLE: Handschriftlicher auf Instagram geschriebener Brief plötzlich verschwunden

Es ist einfach nur „kurios“, mit welchen Methoden alles daran gesetzt wird, die aktuellen Planungen zum Thema „Schlagerbooom“ zurĂĽckzuhalten. Es ist nicht einmal ein Monat hin, bis die „Show mit FLORIAN SILBEREISEN“, so wird sie von der ARD angekĂĽndigt, während der kommunikativere ORF, der sich dessen bewusst ist, nicht das PrivatvergnĂĽgen eines einzelnen Papstes zu sein, glasklar den „Schlagerbooom 2022“ „live aus Dortmund“ ankĂĽndigt, wie wir HIER als erstes Schlagerportal berichtet haben. Die Kollegen von smago! haben es ebenso bemerkt wie einige Kommentatoren in sozialen Medien: Der NICOLE-Beitrag auf Instagram ist verschwunden. 

Zur Erinnerung – der Brief von NICOLE enthält folgende Informationen: 

  • Am 21.10.22 ist die Generalprobe vom Schlagerbooom und
  • am 22.10.22 wird der Schlagerbooom als Liveshow ausgestrahlt.

In beiden Shows ist NICOLE als Gast dabei, so dass folgende Konzerte verschoben werden mussten: 

  • 21.10.2022 St. Wendel auf 19.12.2022 verschoben.
  • 22.10.2022 Homburg / Saar auf 20.12.2022 verschoben.

Am 28. Oktober wird NICOLE in der Talkshow Riverboat zu Gast sein. Auch an dem Tag war eigentlich ein Konzert vorgesehen: 

  • 28.10.2022 Idar Oberstein auf 30.10.2022 verschoben.

Man muss das Kind beim Namen nennen, das haben wir im Fall von BEATRICE EGLI auch bereits im anderen Zusammenhang getan: Hier wird ganz klar der Album-Promotion und dem TV-Auftritt der Vorrang gegenĂĽber zahlenden Konzertbesuchern gegeben. Dass es nicht einfach ist, diesen Drahtseilakt zu bewerkstelligen, ist verständlich. NICOLE hat das in ihrem offensichtlich „zensierten“ Post recht gut formuliert:

Ich versuche wirklich, den Erwartungen hier wie dort gerecht zu werden.  

Mit „hier wie dort“ sind die Interessen der Plattenfirma und der TV-Verantwortlichen (besser gesagt des TV-Verantwortlichen) auf der einen Seite und des Konzertveranstalters und der Zuschauerinnen und Zuschauer auf der anderen Seite gemeint. – Ganz offensichtlich sind aber die Erwartungen eines einzelnen Entscheidungsträgers hier am wichtigsten, da wird dann der Post, in dem die neuen Konzerttermine stehen, einfach mal gelöscht. 

Kommunikatives Desaster

Auf der offiziellen NICOLE-Seite finden sich aktuell (23.09.22, 21 Uhr) noch immer die ALTEN (falschen) Tourdaten – siehe HIER. 

Auch der Konzertveranstalter kommt bei dem Hin und Her durcheinander, indem er HIER den Homburg/Saar-Termin auf den 17.12. legt. 

Nun muss man sagen: All das war vorhersehbar. Die Kollegen von smago! haben sogar bereits im August auf die irritierenden Termine hingewiesen – offensichtlich hat man das nicht ernst genommen. Traurig ist, dass dieses Durcheinander auf NICOLE, die fĂĽr die unliebsame Situation als KĂĽnstlerin, die fĂĽr administrative Dinge nicht zuständig ist, NICHTS kann, zurĂĽckfällt.

Auf ihrer eigenen Instagram-Seite hat NICOLE klargestellt, welche Termine verschoben wurden und was die GrĂĽnde dafĂĽr waren. Dass sie ganz offensichtlich dazu genötigt wurde, diesen ehrlichen Post zu löschen, spottet jeder Beschreibung. Nicht wenige Schlagerfans fĂĽhlen sich da sicher fĂĽr dumm verkauft unter dem Motto: Wenn das gelöscht ist, weiĂź es auch keiner mehr. Und wenn ich die Hände vor die Augen halte, sieht man mich nicht – das ist wohl die Logik, die hier verfolgt wird und selbstredend nicht aufgeht. 

Da es auf den Seiten von NICOLE nirgends zu finden ist, geben wir gerne den Hinweis, dass am 15.12. die NICOLE-Fans aus NRW auf ihre Kosten kommen werden (, wenn dann nicht wieder eine Show von FLORIAN SILBEREISEN dem entgegensteht). An dem Datum gibt sich die KĂĽnstlerin in Hagen die Ehre – siehe HIER. 

Problem des Vertrauens in den Vorverkauf

Wir haben es schon bei BEATRICE EGLI getan und stehen nach wie vor dazu: Wenn derart offensichtlich immer Promotion der Vorrang gegeben wird und das sogar so weit geht, dass man erläuternde Posts dazu löschen muss, dann besteht die groĂźe Gefahr des Vertrauensverlusts. Motto: Dann kaufe ich halt das Ticket an der Abendkasse, wenn eh ständig die Konzerte verschoben werden – gerne auch Wochenendkonzerte auf einen Wochentag.

Wenn dann noch Hotelbuchungen eine Rolle spielen, könnte der eine oder andere auf die Idee kommen zu sagen – wenn die KĂĽnstlerin selbst es wichtiger findet, in einer Phantomshow aufzutreten, bei der die Produktionsfirma selbst einen Monat vor Ausstrahlung noch nicht mal das Stattfinden der Show bestätigt geschweige denn den Ticketverkauf dafĂĽr startet – wenn DAS wichtiger ist als Fans, die ein Ticket gekauft haben, dann ist das nicht nur fĂĽr die KĂĽnstlerin gefährlich, sondern fĂĽr die ohnehin strauchelnde Veranstaltungsbranche, weil man so eine Erfahrung vielleicht 1- oder 2-mal macht, dann aber eben keine Tickets mehr im Vorverkauf erwirbt.

Dass der Auftritt von NICOLE, auf den sich angesichts ihrer Krankengeschichte, ihres Könnens und ihrer groĂźartigen Karriere sehr sehr viele Fans freuen, wegen organisatorischer Fehlplanungen (sorry, so stellt es sich uns dar, wir verweisen auf den smago-Artikel, aus dem hervorgeht, dass man das viel frĂĽher hätte klären können, wenn man professionell vorgegangen wäre) unter so einem schlechten Stern steht, ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Trotzdem drĂĽcken wir NICOLE sehr feste die Daumen fĂĽr einen schönen Auftritt beim Schlagerbooom, bei dem sie nach unserer Vermutung auch den Klassiker „Es gibt ein Wiedersehen“ präsentieren wird. 

Foto: TELAMO, Nikolaj Georgiew

 

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ELOY DE JONG: Auch sein „dritter Streich“ hat es in die Top-10 der Albumcharts geschafft – Platz 2 bei den Schlageralben 0

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ELOY DE JONG: Auch „Lass das Leben Musik sein“ hat eingeschlagen

Frohe Kunde für den sympathischen Holländer: Erneut hat sein Album es in die Top-10 geschafft. Über sein drittes Album mit deutschen Schlagern erzählte ELOY, dass es sein bislang persönlichstes und intimstes Album gewesen sei. Laut Pressetext habe er mit jedem neuen Song ein weiteres Puzzleteil seiner Geschichte und seiner Weitsicht vertont.

FĂĽr ESC-Fan ist vielleicht ein Highlight das „Duett“ mit JOY FLEMING, deren Original-Stimme bei der Neuaufnahme von „Ein Lied kann eine BrĂĽcke sein“ zu hören ist. Wir gratulieren ELOY DE JONG zu diesem schönen Erfolg, auch wenn die beiden ersten Alben mit Platz 1 und Platz 2 noch etwas höher eingestiegen sind – aber das soll den Erfolg von „Lass das Leben Musik sein“ nicht schmälern. 

Pressetext zum Charteinstieg

Auch mit seinem dritten Solo-Album „Lass das Leben Musik sein“ erreicht Eloy de Jong wieder vordere Chartplätze und steigt direkt auf Platz 6 der Offiziellen Deutschen Albumcharts ein.

Eloy de Jong: „Ich bin der festen Meinung, dass wenn die Zeiten schwierig sind, man Musik für sich gut nutzen kann, um sich ein wenig besser zu fühlen. Dass mein neues Album „Lass das Leben Musik sein“ für viele Menschen so eine Rolle spielt, macht mich glücklich und stolz.“

Ken Otremba, TELAMO-Geschäftsführer: „Herzlichen Glückwunsch an Eloy, an Christian Geller und das gesamte Team. Eloy beweist auch mit seinem dritten Album, dass er fest in der deutschen Musiklandschaft als Solokünstler etabliert ist. Dank an dieser Stelle geht auch an unseren Partner Starwatch, der von Beginn an Eloy unterstützt hat.“
 
Christian Geller, Produzent: „Eloy und ich kennen uns nun schon seit über 20 Jahren, ein langer gemeinsamer Weg! Dass wir nun zum dritten Mal in Folge ein erfolgreiches Album in Deutschland haben, freut mich ganz besonders!“

„Lass das Leben Musik sein“ ist Eloy de Jongs bislang persönlichstes und intimstes Album: Er vertont mit jedem neuen Song ein weiteres Puzzleteil seiner Geschichte und seiner Weltsicht. Das Dreamteam Eloy de Jong und Erfolgsproduzent Christian Geller haben zusammen mit ausgewählten Songwritern den perfekten zeitgenössischen Sound gefunden, um das Leben tatsächlich in Musik zu verwandeln – und so das Motto zu vertonen: „Lass das Leben Musik sein“.

Im Gespräch über die Entstehung des neuen Albums betont Eloy mehrfach diese Nähe zum eigenen Leben, und „dass die Texte noch viel mehr als früher meine persönliche Message tragen.“ Inhaltlich gehe es ganz klar um (Lebens-)Lektionen und Inspirationen, also immer wieder „einfach um das, was wirklich zählt – und was ich gelernt habe und wichtig finde.

Mit seinem „Kopf aus – Herz an“- Solodebüt gelang es dem in Den Haag geborenen Sänger im Jahr 2018 zunächst wochenlang die Spitzenregionen der deutschen Charts aufzumischen, um schließlich sogar die #1 zu erobern. Das erste Solo-Album des ehemaligen „Caught in the Act“ Sängers wurde mit Gold und Platin ausgezeichnet und war 117 Wochen in den Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Auch das Follow up-Album von Eloy de Jong „Kopf aus-Herz an“ erreichte auf Anhieb Platz 2 der Charts.

„Lass das Leben Musik sein“ ist am 16.09.22 bei TELAMO erschienen.

Pressetext: TELAMO

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