Christian Bruhn: Dokuportrait „Meine Welt ist die Musik“ kommt am 10. Januar 2019 in die Kinos Kommentare deaktiviert für Christian Bruhn: Dokuportrait „Meine Welt ist die Musik“ kommt am 10. Januar 2019 in die Kinos

CD Cover Meine Welt ist die Musik

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Die Filmemacher Marie Reich (Regie) und Constantin Ried (Produktion) haben den legendären Komponisten Christian Bruhn über mehrere Jahre (zwischen 2013 und 2017) für eine Film-Biografie begleitet, die den bezeichnenden Titel „Meine Welt ist die Musik“ trägt. Dieser Song aus dem Repertoire von ca. 2.500 Schlagern, die Bruhn insgesamt komponiert hat, nimmt offensichtlich eine Sonderstellung für den Erfolgskomponisten ein – seine Autobiografie „Marmorstein und Liebeskummer“ ziert diese Schlagzeile als Untertitel.

Meister der Schlager, Werbemelodien und Sondtracks

Das filmische „Doku-Portrait“ beschäftigt sich natürlich insbesondere mit Bruhns Musik, wenngleich der Meister selbst der Musik im 80-minütigen Film wohl einem Zeitungsbericht zufolge gerne noch mehr Raum gegeben hätte. Kein Wunder – die Liste seiner großen Hits liest sich wie ein Schlagerlexikon: „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Liebeskummer lohnt sich nicht“, „Wunder gibt es immer wieder“, „Heidi“, „Ein bisschen Spaß muss sein“, „Er ist wieder da“ und viele andere Melodien wurden zu großen Erfolgen.

Große Werbemelodien (z. B. „Milka, die zarteste Versuchung“) und unzählige TV-Soundtracks (z. B. Captain Future und Timm Thaler) machte Bruhn ebenso zum Hit wie das Setzen von Trends. Indem er das Schlagzeug in die volkstümliche Musik holte (Stichwort „Heidi“), „erfand“ er den volkstümlichen Schlager schon lange Zeit, bevor der in den 1990er Jahren eine Art „Hochzeit“ erfuhr.

Zu Wort kommen viele von seinen Weggefährten wie Ralph Siegel, Katja Ebstein, Harold Faltermeyer, Curt Cress und viele andere.

Kein Interesse seitens der Fernsehsender…

Recht traurig ist, dass die Filmemacher Marie Reich, Constantin Ried, Salomé Lou Römer und Markus Götzfried bei den TV-Anstalten auf taube Ohren gestoßen sind, den Jahrhundert-Schlagerkomponisten auch für das Fernsehen filmisch zu portraitieren. Es fand sich kein TV-Sender als Co-Produzent des Films. Somit gab es auch nicht die erhoffte Filmförderung – entsprechend setzte man (mit bescheidener Resonanz) auf Crowdfunding. Das Hauptproblem war es, die Lizenzkosten in Höhe von ca. 15.000 EUR zu stemmen. Allen Problemen zum Trotz wird der bemerkenswerte Film „Meine Welt ist die Musik“ nun (endlich) ab dem 10. Januar 2019 in den Kinos gezeigt werden. –

Erfolge bei ersten Previews des Films

Am 27. Oktober 2017 wurde das filmische Portrait des wohl „bedeutendsten Nachkriegskomponisten“ (Zitat Katja Ebstein) erstmals bei den 51. Hofer Filmtagen aufgeführt. Die Münchner Abendzeitung schwärmte vom „absoluten Publikumsliebling“. Mit einer kleinen Kinotour ging es im Frühjahr 2018 (Stationen Heidelberg, Frankfurt, Saarbrücken, Hamburg und München) weiter. Im Sommer wurde der Film erfolgreich bei den Oberaudorfer Musikfilmtagen vorgestellt und im Münchner Kino „Neues Maxim“ präsentiert. Auch am 14. September war der Film beim Fünf-Seen-Filmfestival in Starnberg (wie schon zuvor in Anwesenheit Bruhns selbst) zu sehen, einen Tag später wurde er in Gauting vorgeführt. Und am 3. Oktober 2018 wurde der Film beim Filmfestival Kaufbeuren vorgestellt – über 100 Schlagerfreunde durften nach dem Film noch mit den Filmemachern und Christian Bruhn höchstselbst diskutieren.

Wir drücken die Daumen…

Wir von den Schlagerprofis freuen uns sehr auf das filmische Portrait Christian Bruhns, der wirklich Schlagergeschichte geschrieben hat und zu den ganz alten Veteranen zählt. Schade, dass darüber bislang kein Schlagerportal berichtet hat (auch wir haben von dem Projekt eher Zufällig „Wind bekommen“) – vielleicht wäre das Crowdfunding bei Einbeziehung der einschlägigen Schlager-Webseiten etwas erfolgreicher verlaufen – um so schöner, dass der Film allen Widrigkeiten zum Trotz in die Kinos kommt. Richtig toll wäre, wenn das Werk eines Tages auch als DVD erscheinen würde. Wir drücken für einen Erfolg des Films ganz feste die Daumen…

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VANESSA MAI: Ihr 7. Album „Mai Tai“ erscheint im Frühjahr 2021 0

Bild von Schlagerprofis.de

VANESSA MAI lässt die Bombe platzen

Nun wissen wir Bescheid – VANESSA MAI hat ihren Fans heute erzählt, wie ihr neues Album heißen wird: „Mai Tai“ – durchaus ein orgineller Name, wie wir finden. Und mal wieder sieht sie toll auf dem Cover aus, das kann wohl niemand abstreiten. – Aber: Wieder einmal wird es mehrere Editionen geben (wir erinnern uns: Beim letzten Album hat man eine Edition zurückgezogen, damit auch wirklich alle Fans alle Lieder hören können…).

Damit hat keiner gerechnet!!!

Damit hat nun wirklich niemand gerechnet! VANESSAs Album wird am 26.03.2021 in folgenden Editionen veröffentlicht:

  • Standard CD mit 13 Songs + Bonustrack
  • Fanbox
  • Magazin Edition mit unveröffentlichtem Bildmaterial, Songtexten und persönlichen Texten.

–> Alle Editionen werden streng limitiert sein. (Leider wurde „vergessen“, die Stückzahl zu nennen, in deren Höhe die Limitierung erfolgen wird – vielleicht wird das Geheimnis ja noch gelüftet und die „Bombe platzen“ gelassen.

Große Angst bei VANESSA MAI

…zum Glück nur wegen der Versteckten Kamera. Gerne verraten wir euch als erstes Portal einen besonders spannenden TV-Termin. VANESSA tritt nämlich in einer ARD-Samstagabendshow auf. Erneut allem Anschein nach nicht bei FLORIAN SILBEREISENs „Schlagerjubiläum“, dafür aber eine Woche später bei „Verstehen Sie Spaß“ am 31. Oktober 2020. Und dort wird ihr ein Schrecken eingejagt – das verrät der Pressetext.

Pressetext „Verstehen Sie Spaß“

„Highlight“-Videodreh wird für Vanessa Mai zur Tortur

Gemeinsam mit der spanischen Band Lerica will Vanessa Mai ein Video zu ihrem neuen Song „Highlight“ drehen. Nachdem die Corona-Reisebeschränkungen ihr Kommen fast verhindert hätten, freut sich die Sängerin umso mehr, dass die Jungs doch überraschend dabei sein können. Was sie nicht weiß: Das „Verstehen Sie Spaß?“-Team hat ihr nicht die echten Lerica geschickt, sondern eine völlig überdrehte Fake-Combo. Bald kommt Vanessa Mai die ganze Sache ziemlich spanisch vor …

Quelle Pressetext: Das Erste

 

 

RENÉ DEUTSCHER: Klarstellung zu einem Artikel des Portals Extratipp 0

Bild von Schlagerprofis.de

Spezialist für reißerische Schlagzeilen

Das Portal „extratipp.com“ hat inzwischen in großen Teilen der Szene den fragwürdigen Ruf, mit reißerischen Schlagzeilen zu „punkten“. Zuletzt haben DIE AMIGOS und KIM FISHER das sehr deutlich kommentiert. Auch wenn „extratipp.com“ – anders als andere Boulevard-Magazine – immerhin noch den Anstand hat, Quellen oft als solche zu benennen, heiligt der Zweck dann doch nicht jedes Mittel. Das hat sich auch RENÉ DEUTSCHER gedacht und folgende Klarstellung zu „seinem“ Artikel (siehe Titelbild) formuliert:

RENÉ DEUTSCHERs Klarstellung im Wortlaut

+++ KLARSTELLUNG ++++++ KLARSTELLUNG ++++++ KLARSTELLUNG +++

Hallo liebe Freunde,

heute wurde ich auf einen Artikel des Portals EXTRATIPP aufmerksam gemacht, der in seiner Headline REIßERISCH titelt

„Schlager: Veröffentlicht der Sohn von Drafi Deutscher bald ein Duett mit seinem Vater?“

Dazu von mir ein klares Statement: NEIN!

Zwar klärt sich das im dann nachfolgenden Artikel von EXTRATIPP auch auf, aber bereits die bloße Absicht mit einer mehr als geschmacklosen Titelzeile Klicks generieren zu wollen, ist zutiefst ekelerregend!

Ich bin ein absoluter Gegner davon, Duette mit Verstorbenen „aufzunehmen“. Hier muss und sollte man ganz klar Grenzen ziehen. Mein Vater ist verstorben und wir haben damalig ein solches Projekt nicht gestartet – und ich werde zum heutigen Zeitpunkt garantiert nicht ohne sein Einverständnis so etwas unternehmen. „Ohne sein Einverständnis“? Ja, richtig gelesen! Da es dieses zwangsläufig nicht geben kann, ist die ganze Thematik also völlig indiskutabel. Natürlich könnte man sich die Rechte der Erbengemeinschaft (wozu ich auch gehöre) einholen und ein solches Projekt starten (rein aus juristischer Sicht), aber das Veröffentlichen von posthumen Duetten mit verstorbenen Künstlern überlasse ich dann doch lieber Künstlern, die hier keine moralischen Bedenken haben – mich persönlich bringt das wirklich an eine unfassliche Grenze des Würgereizes.

Alleine schon zu sehen, wie mit solchen Schlagzeilen versucht wird die Leser heranzuziehen, macht mich fassungslos. Das kenne ich sonst nur von anderen Portalen, wo regelmäßige „Todesdramen“ kommuniziert werden – wobei es dann am Ende doch nur die Küchenschabe der Nichte der Großtante im vierundzwanzigsten Grad war.

Lasst euch nicht verarschen!

Viele Grüße
René Deutscher