Die Roy Black Story – Teil 10: Fulminantes Comeback mit „Ein Schloss am Wörthersee“ Kommentare deaktiviert für Die Roy Black Story – Teil 10: Fulminantes Comeback mit „Ein Schloss am Wörthersee“

California Blue

Roy lernt Carmen Böhning kennen

Am 11. August 1989 erhielt Roy von der Zeitungsgruppe WAZ in der Essener Gruga-Halle die „Goldene Note“ überreicht. Bei der Veranstaltung schaffte es eine junge Frau auf die Bühne, um Roy eine Rose zu überreichen. Nur eine Woche später traf Roy die Dame wieder – und lernte sie näher kennen. Es handelte sich um die Mülheimer Verwaltungsangestellte Carmen Böhning, die bei der Stadtverwaltung  Mülheim angestellt war und mit der er fortan eine feste Beziehung führen würde und die später sogar Mutter seiner Tochter werden würde.

Sensationsquote für Wiederholung eines alten Roy-Films im ZDF

Just an diesem Tag wurde im ZDF zur besten Sendezeit ein alter Roy Black Film wiederholt  („Unser Doktor ist der Beste“). Die Quote übertraf alle Erwartungen  – jeder fünfte TV-Zuschauer hat sich den Film angesehen. Auch die Wiederholung des Films „Kinderarzt Dr. Fröhlich“ war sehr erfolgreich. Durch diese Erfolge wurde RTL und sein Boss Hans Thoma auf Roy aufmerksam. Man überlegte damals, eine Serie zu konzipieren, die an der ZDF-Serie Und tatsächlich: Roy wurde angeboten, den Hotelerben Lennie Berger in der Serie „Ein Schloss am Wörthersee“ zu übernehmen. Die erste eigene Serie eines Privat-Senders wurde akribisch vorbereitet. Gastschauspieler wie Thomas Gottschalk und Hans-Joachim Kulenkampff wurden engagiert. 9 Millionen DM kostete die Produktion, 33 km Filmmaterial und  5.500 Komparsen wurden eingesetzt.

August 1989: Premiere „Ein Schloss am Wörthersee“

Am 17. August 1989 wurde dann „Ein Schloss am Wörthersee“ erstmals ausgestrahlt – der Erfolg war gigantisch. 5,39 Mio. Zuschauer sahen sich die Serie an – das war zu dem Zeitpunkt die viertmeist gesehene RTL-Sendung aller Zeiten – hinter 2 Wimbledon-Endspielen und hinter dem Tanzfilm „Dirty Dancing“. Der Marktanteil (15 Prozent) war an sich schon sensationell – unfassbar war aber, dass Roy gerade bei der Jugend ankam: 19 Prozent der 14- bis 29-jährigen sahen sich die Sendung an. Eine RTL-Sprecherin sagte damals: „Zwei Drittel aller Anrufer waren von der Serie begeistert, lobten Kulisse, Landschaft und Roy Black“.  Nach der Ausstrahlung wurde bereits die Fortsetzung der Serie beschlossen. Musikalisch war Roy in der Serie – abgesehen vom Lied „Ave Maria“ – allerdings nicht zu hören.

Neue Plattenfirma: Teldec

Mit Roys erneutem Plattenfirma-Wechsel zur Hamburger Teldec (kurz darauf unter neuem Namen East West firmierend) gab es auch einen Produzentenwechsel, wobei Jürgen Ehlers, der auch Bassist im Eugen Cicero (Vater von Roger Cicero) Trio war, bereits bei vorherigen Plattenproduktionen mitwirkte, nun aber federführender Produzent war. (Übrigens – angeblich gab es zu Beginn der 1990er Jahre durchaus Bestrebungen, zur Polydor zurückzukehren, woraus wegen Roys Tod nichts mehr wurde).

Matthias Reim schreibt erste Teldec-Single

Den Einstieg markierte ein u. a. von Matthias Reim, der kurz darauf erst seinen Durchbruch hatte, geschriebener Titel namens „So wie damals“, den Roy am 28. September in Dieter Thomas Hecks Show „Ihr Einsatz bitte“ und im Dezember 1989 in der deutschen Schlagerparade vorstellte und am 23. Januar 1990 als Sieger der Sendung präsentieren durfte. Kurz darauf erschien die viel beachtete CD „Ein Hauch von Sinnlichkeit“. Dem Branchenblatt Musikmarkt sagte Roy damals zu seinem Album: „Ich sehe das Album als einen weiteren Schritt der Entwicklung, die ich mit den beiden letzten LPs schon eingeschlagen habe. Das ist kein Sprung vom Schnulzen- zum Rocksänger, aber eine kontinuierliche Entwicklung hin zur Pop-Musik mit deutschen Texten“.

Direkt zum „Wende“-Wochenende kam am 13. November 1989 Roys erstes Teldec-Album auf den Markt: „Ein Hauch von Sinnlichkeit“, das bemerkenswerte Cover-Versionen enthält. Unter anderem nahm Roy den Klassiker „Frag den Abendwind“ neu auf.

Hit California Blue bringt Goldene Stimmgabel

Im April 1990 war Roy schon wieder in Jürgen Drews‘ Schlagerparade zu Gast – diesmal mit seiner von Irma Holder getexteten deutschen Version des Roy(!)-Orbison-Klassikers von „California Blue“. Auch dieser Song kam an – am 23. Mai 1990 präsentierte Roy den Song erneut als Spitzenreiter. Mit diesem Titel wurde er sogar Jahressieger der Deutschen Schlagerparade und erhielt deshalb die Goldene Stimmgabel von Dieter Thomas Heck überreicht. Der Titel schaffte es auch in die Single-Charts, wo er sich 12 Wochen hielt.

Nach langer Zeit wieder in der ZDF-Hitparade zu Gast

Die großen Erfolge der ARD-Schlagerparade sind offensichtlich auch dem  ZDF nicht verborgen geblieben. Folglich wurde Roy am 3. Oktober 1990 mit seinem neuen Schlager „Ein kleines bisschen Zärtlichkeit“ nach Berlin eingeladen. Erstmals seit fast zehn Jahren gelang ihm wieder ein Podestplatz – er wurde immerhin Zweiter der damals von Uwe Hübner moderierten Show. Den Titel komponierte Produzent Jürgen Ehlers unter seinem Pseudonym Al Vissond. Experten sehen große Ähnlichkeiten zum Elton John-Song „Whispers“… – am 13. September 1990 war Roy mit dem Titel einmal mehr im „Großen Preis“ zu Gast. Unter dem Pseudonym schrieb Ehlers übrigens auch den Song „Holiday am Wörthersee“, der auf dem 1990 erschienenen Album „Zeit für Zärtlichkeit“ zwar veröffentlicht wurde, aber erstaunlicherweise nicht als Single herauskam.

Musikalischer Erfolg trotz „Wörthersee“ nicht zufriedenstellend

Trotz des großen „Wörthersee“-Erfolgs war Roy nicht voll zufrieden, weil seine Tonträger zwar besser liefen als in den Jahren zuvor, aber noch nicht wirklich „durch die Wand“ gingen. Der Musikmarkt formulierte es in einer Schlagzeile damals so: „Fernsehserie frischte Roy Blacks Ruhm auf. Tonträgerabsatz hält sich noch in Grenzen“. Roy Black selbst äußerte sich im Branchenblatt wie folgt: „Es liegt eine gewisse Diskrepanz zwischen den Zuschauerzahlen der Serie und den Schallplattenverkäufen. … Im Moment sind aber die Schallplattenabsätze nicht das wichtigste für mich, sondern die neuen Folgen der Fernsehserie. …“

„Wie ein Stern am Horizont“ – Platz 3 der ZDF-Hitparade

Die letzte von Jürgen Ehlers produzierte Single war wieder ein Cover-Song. Aus dem Mixed-Emtions-Song „One-Way-Love“, den Drafi Deutscher gemeinsam mit Chris Evans schreib, machte Irma HolderWie ein Stern am Horizont“. Am 23. Januar 1991 gelang damit ein 3. Platz in der ZDF-Hitparade. Im Februar 1991 wurde der Titel auch in der ARD-Schlagerparade vorgestellt – es kam, was kommen musste: Am 19. März 1991 grüßte erneut Roy als Sieger des Wettbewerbs.

Beginn der Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen

Kurz darauf wurde bekannt, dass Roy erneut den Produzenten gewechselt hatte. Auf Jürgen Ehlers folgte kein geringerer als Dieter Bohlen, der seinen Einstand als Produzent mit einer eigenen Komposition gab. (Damals bot sich übrigens auch Ralph Siegel als Produzent an, was Roy aber verneinte, weil man sich im Unfrieden getrennt hatte nach dem „Sand in Deinen Augen“-Erfolg). Unter seinem Pseudonym Blue System veröffentlichte er den Song „Lisa Said“. Daraus machte sein kongenialer Textdichterkollege Joachim-Horn „Knibbel“ Bernges „Frag Maria“. Am 22. Mai 1991 war Roy mit seinem aktuellen Titel in Uwe Hübners ZDF-Hitparade zu Gast. In der gleichen Show trat übrigens auch Dieter Bohlen auf. Premiere feierte der Titel allerdings in Dieter Thomas Hecks Musiksendung „Musik liegt in der Luft“ am 27. April 1991. Immerhin 6 Wochen hielt sich der Titeln in den Single-Charts. Das Album ließ nicht lange auf sich warten – am 23. August 1991 erschien „Rosenzeit“.

„Ich träume mich zu dir“ – letzter Fernsehauftritt  in der ZDF-Hitparade

Im fröhlichen Reggae-Stil kam Roys letzte Single daher, die es noch zu Lebzeiten in die Single-Charts schaffte. Dieter Bohlen komponierte und produzierte „Ich träume mich zu Dir“, den Text schrieb erneut Joachim Horn-Bernges. Premiere des Titels war am 7. September 1991 in Gunther Emmerlichs Show „Nimm Dir Zeit“. Am 18. September 1991 absolvierte Roy in Uwe Hübners ZDF-Hiparade seinen allerletzten Fernsehauftritt mit diesem Schlager.

Vaterfreuden 

In jener denkwürdigen Sendung erzählte Roy auch von seinen Vaterfreuden – voller Vaterstolz erzählte er von der am 19. September 1991 geborenen Tochter Nathalie, die bei der Geburt 50 cm groß war. Roy  war bei der Geburt nicht dabei – er stand auf der Bühne im holländischen Kerkrade, wo der Organisator Harry Thomas seit vielen Jahren den Schlager in den Niederlanden hochleben ließ. Roy trat dort aus alter Verbundenheit auf, weil Harry Thomas Roy auch in schweren Zeiten beigestanden hatte. Tragisch: Nur kurz nach Roy verstarb auch Harry Thomas am 29. Oktober 1991.

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Links zur Roy Black Story

Bei Facebook regte René Deutscher an, die bisherigen Teile unserer Roy Black Story noch einmal als Links zusammenzufassen. Das hielten wir für eine gute Idee – hier also noch mal alle Links:

Teil 1: Die Anfänge

Teil 2: Erster Hit „Du bist nicht allein“

Teil 3: Riesen-Hit „Ganz in Weiß“

Teil 4: Sieger der ersten ZDF-Hitparade

Teil 5: Riesen-Hit „Schön ist es, auf der Welt zu sein“

Teil 6: Beginn der Zusammenarbeit mit Ralph Siegel

Teil 7: Ende der Polydor-Ära

Teil 8: Comeback-Song „Fremde Erde“

Teil 9: Rückkehr zu Polydor und Herz-OP


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NO ANGELS: Nach über 17 Jahren wieder auf Platz 1 der Albumcharts 0

Bild von Schlagerprofis.de

NO ANGELS: Die gewaltige Promo hat sich ausgezahlt

Wieder mal „alles richtig gemacht“ hat der Produzent CHRISTIAN GELLER. Die Idee, zum 20. Jubiläum der Gilrgroup NO ANGELS diese wieder aufleben zu lassen, ist offensichtlich aufgegangen, wobei die Promotion natürlich auch groß war. Die Auftritte bei FLORIAN SILBEREISEN und Co. zeigen Wirkung – und so können sich die Mädels über ihre erste Nummer-1-Platzierung seit dem 08. September 2003 freuen.

Insgesamt das vierte Nummer-1-Album

Insgesamt haben die NO ANGELS es damit zum vierten Mal auf die Pole-Position der Albumcharts geschafft:

  • 2001 mit „Elle’ments“,
  • 2002 mit „Now Us“,
  • 2003 mit „Pure“ und eben
  • 2021 mit „20“.

Auch wenn es nicht wirklich ein Schlageralbum ist, dürfte die Schlagerpromotion einen gehörigen Anteil am Erfolg haben, so dass wir den vier charmanten Damen und ihrem Produzenten herzlich zu diesem tollen Erfolg gratulieren.

Produktinformation zum Album „20“

Zum 20. endlich zurück!
NO ANGELS VERÖFFENTLICHEN IHR JUBILÄUMSALBUM „20“ AM 04.06.
Nur die allergrößten Hits – neu interpretiert & arrangiert
… plus 4 brandneue Songs von Sandy, Lucy, Jess und Nadja!

Zwei Jahrzehnte nach ihrem kometenhaften Aufstieg klingen diese vier Stimmen so umwerfend wie nie zuvor: No Angels veröffentlichen ihr mit Spannung erwartetes Jubiläumsalbum „20“ am 04. Juni! Während sich ein Großteil der Tracklist wie das ultimative Best-of der „Nullerjahre“ liest, setzen die vier Engel zum runden Jubiläum noch einen drauf und spendieren ihrer zuletzt wieder erwachten Fanbase gleich vier brandneue Titel, die sie mit ihrem Produzenten Christian Geller aufgenommen haben!

„The rhythm of our hearts united/And now the angels sing again“ – aus „We Keep The Spirit Alive“

Auf diesen Moment haben ihre Fans gewartet: Die No Angels sind zurück! Dabei sah es lange Zeit nicht wirklich nach einem dritten Karrierekapitel aus – obwohl sie alle in unterschiedlicher Form der Musik treu geblieben sind. Doch wo Großes in Bewegung gesetzt wird, entstehen zwangsläufig Wellen; diese Wellen können einen Sog auslösen – und genau das sollte zu diesem dritten Kapitel führen:

Nachdem ihr vielfach prämierter Backkatalog erst im Herbst 2020 erstmals digital erhältlich gemacht geworden war, formierten sich alte und neue Fans binnen kürzester Zeit zu einer neuen, „digitalisierten“ No Angels-Community, deren Wünsche schon bald nicht mehr zu überhören waren: Mehr Musik! Neu produzierte Musik! Neue Musik! Kommt endlich zurück!

Da die heute in Bulgarien lebende Lucy immer wieder darüber nachgedacht hatte, dass man so ein rundes Jubiläum ja nicht einfach so verstreichen lassen konnte, kam schließlich eines zum anderen – und plötzlich ging’s ganz schnell: Die „erfolgreichste Girlband der deutschen Chartgeschichte“ einigte sich auf eine „Celebration Version“ ihrer allerersten Hitsingle „Daylight In Your Eyes“.

Sieben Jahre nach der zweiten Auflösung fanden sich vier der fünf Gründungsmitglieder – Sandy Mölling, Lucy Diakovska, Jessica Wahls und Nadja Benaissa – im Studio zusammen und machten sich mit ihrem langjährigen Producer Christian Geller daran, den richtigen Ton für diese Jubiläumsaufnahme zu finden. Das Resultat bahnte sich seinen Weg wie die Sonnenstrahlen zu Tagesbeginn: Der Beat, die vier Engel, die sich nacheinander zu Wort melden – bis der ikonische Refrain alles überstrahlt.

„Es ist die Hymne unseres Lebens und wahnsinnig wichtig für uns!“ – No Angels über „Daylight In Your Eyes“

„Ich hab mich total gefreut, als Lucy dann eines Tages anrief und mir von der Idee erzählte, dass wir uns 20 Jahre nach ‘Daylight In Your Eyes’ alle wiedertreffen sollten – und dass es wohl die Möglichkeit gab, den Song mit Christian Geller neu und zeitgemäß einzuspielen, einfach als Tribut an unsere Fans. Fantastisch!“. Mit diesen Worten wird Nadja im exklusiven Jubiläumsbuch zitiert, das der limitierten Fanbox von „20“ beiliegt. Tatsächlich war es ein bisschen wie damals, denn auch 2001 waren plötzlich alle Kameras auf sie gerichtet, als dieses Stück erschien – und binnen weniger Tage alles überrollte. Es war die erste von etlichen #1-Singles. Der Vorbote von drei #1-Alben in Folge. Der perfekte Auftakt fürs erste Karrierekapitel. Und nun auch fürs dritte…

Zur Musik: Auch das Jubiläumsalbum „20“ läuten No Angels mit jener Gänsehaut-Neuinterpretation von „Daylight In Your Eyes“ ein, auf die gleich die nächste Single folgt – ihr Update zu „Still In Love With You“: Genauso ikonisch und unvergessen, ist die grandios leichte, sommerliche, organische Neuaufnahme der perfekte Soundtrack zur Sommer-Saison 2021!

Die Gitarre entführt einen direkt an den Strand, in eine Szenerie, in der lässiges Fingerschnipsen als Beat vollkommen ausreicht: Hauchfein arrangiert, sommerlich leicht und doch klanglich so viel ausgereifter als damals, klingt die „Celebration Version“ der neuen Single „Still In Love With You“ absolut frisch und neu – und zugleich wahnsinnig vertraut und zeitlos.

Obendrein als exklusive Bonus-Akustikversion noch ein weiteres Mal auf dem Album vertreten, geht es weiter mit noch so einem bahnbrechenden Hit von damals: „It’s something about us/straight from the heart/we belong together/right from the start…“, heißt es im Text von „Something About Us“, jener wichtigen Single, mit der sie zum Auftakt des zweiten Albumzyklus die eigene Ausnahmestellung als erste Reality-TV-Girlgroup thematisierten – inklusive der Fallstricke und einfach nur wahnsinnig ehrlich für einen Popsong.

Tatsächlich war’s damals nicht nur der nächste #1-Hit, sondern auch ein wichtiger Schritt zu noch mehr Akzeptanz: Aus einer Casting-Band wurden richtige Musikerinnen, die sich in den Jahren danach auch als Songwriterinnen immer mehr einbringen sollten…

Eine Hook von damals reiht sich an die nächste: Ihre Stimmen klingen auf „When The Angels Sing“ noch umwerfender, der Dancefloor-Spirit der Nullerjahre ist mindestens so ansteckend wie damals („Rivers Of Joy“), auch „Someday“ klang nie satter, und das sphärische „Cold As Ice“ mit seinem tief gesungenen Refrain war schon immer ein heimliches Highlight vom Debütalbum.

Auch die großen Coverhits bekommen eine klangliche Generalüberholung: „All Cried Out“, „ein absolut großartiger Song“ von Alison Moyet, wie Jess findet, hat in der neuen Version sogar noch mehr Tiefenschärfe – und auch der #1-Hit „There Must Be An Angel“, im Original von Eurythmics, darf zum Jubiläum nicht fehlen.

Dass die Chemie im Studio 100% inspirierend war, konnte man zuletzt auf den Socials der Beteiligten sehen – als etwa Produzent & Manager Christian Geller seine Begeisterung über Nadjas Neuaufnahme von „Feelgood Lies“ in einem Behind-the-Scenes-Clip teilte: „…passt mal auf, wie geil das ist“, freute sich der Studioprofi, der für dieses Jubiläumsalbum sein ganzes Hitgespür ausgepackt hat, um die unvergessenen Melodien ins Jahr 2021 zu überführen.

Tatsächlich durfte auch Geller ein bisschen zeitreisen – denn auch den Song „Cry For You“ vom Debüt, den er schon vor 20 Jahren zusammen mit Thomas Anders geschrieben hatte, haben sich die Engel noch mal vorgeknöpft. Abgerundet wird das Album „20“ mit mehr ruhigen Balladen („Washes Over Me“) und persönlichen Favoriten („Faith Can Move A Mountain“), um schließlich gleich vier brandneue Titel bereitzuhalten – vier Songs mit Gänsehautgarantie, weil sie inhaltlich und klanglich perfekt zur aktuellen Lebens- und Schaffensphase der Engel passen…

Die neuen Songs: 4x Gänsehaut pur

Ihr aktuelles Motto vertonten sie mit dem neuen Song „We Keep The Spirit Alive“, dessen Produktion die eindringlich-treibende Luftigkeit von Eighties-Arrangements und einen packenden XL-Refrain zusammenbringt: „There’s always been something about us/That can’t be destroyed“, stellen die unverwüstlichen Engel klar und laden mit diversen clever eingestreuten Songtext-Zitaten auch noch mal ganz offiziell zur musikalischen Zeitreise ein:

„Come with us back in time“! Ganz anders klingt „Mad Wild“: Klassischer R&B-Sound trifft auf extrem tanzbaren Funkpop, worüber die vier Sängerinnen ein echtes Gefühlschaos besingen, das eigentlich einen Schlussstrich nach sich ziehen müsste – aber doch immer wieder ins geteilte Bett führt…

„It’s time to open up the doors again/feel the sunlight on my skin/and wake up/wake up and rise“, heißt es dann über der sphärischen, unglaublich weiträumigen Produktion von „A New Day“, in dessen Verlauf die No Angels allesamt ihre Wünsche und Visionen artikulieren: Nadja will raus aus dem Dickicht des Alltags, Lucy wünscht sich „bessere Träume“, Jess ist es wichtig, dass man auch zu seinen Fehlern steht, und Sandy braucht mehr Schwung, mehr Fun, mehr Lebensfreude.

Als vierten brandneuen Titel liefern sie mit „Love You For Eternity“ den ultimativen Liebesschwur, für den sie jede Silbe mit Nachdruck betonen. „It’s like a fairytale/without the evil spell“ – alles wie im Märchen also, nur ganz ohne bösen Zauber – auch diese Zeile dürften ihre Fans sofort unterschreiben. Der Tiefgang, der bei diesen brandneuen Exklusivstücken durchschimmert, basiert auf ihrer Lebenserfahrung:

„Zwischenzeitlich haben wir das getan, was in den Anfangsjahren viel zu selten möglich war: Gelebt, geliebt, sind mal auf die Nase gefallen, dann wieder aufgestanden, um weiterzugehen“, heißt es dazu im Vorwort des Jubiläumsbuchs. „Manches geht einfach nur außerhalb des Rampenlichts. Und irgendwann standen wir dann alle wieder an derselben Wegkreuzung.“ Zum Glück standen dort auch ein paar Mikrofone, um dieses lang ersehnte Wiedersehen festzuhalten für die Fans…

Ab 2000 überrollten die No Angels alles: Als Gewinnerinnen des bahnbrechenden Reality-TV-Formats „Popstars“ ins Rampenlicht gespült, fungierte die #1-Debütsingle „Daylight In Your Eyes“ als Startschuss für eine bis heute unerreichte Erfolgsgeschichte! Mit 188 Wochen in den Single- und 164 Wochen in den Albumcharts, sind sie bis heute die erfolgreichste Girlgroup Deutschlands.

Auch im kontinentaleuropäischen Vergleich unerreicht, belegten sie allein 16 Wochen lang den 1. Platz der deutschen Singlecharts (u.a. auch mit „There Must Be An Angel“, „Something About Us“ und „No Angel (It’s All In Your Mind)“). Nachdem in den Jahren 2001-2003 jedes ihrer ersten drei Studioalben an die Spitze der Charts gegangen war, lösten sie sich auf, um ab 2007 mit zwei weiteren Studio-Releases die nächste Hitserie zu starten – u.a. mit Singles wie „Goodbye To Yesterday“, „Disappear“ und „One Life“. Bis zu ihrer zweiten Auflösung im Jahr 2014 gewannen sie rund zwei Dutzend Preise.

Das Album „20“ erscheint bei BMG am 4. Juni 2021 und ist bereits jetzt schon vorbestellbar.

„20“ ist erhältlich als:

* CD im hochwertig veredelten Digipack mit einem 32 Seiten Booklet
* Doppelvinyl im Gatefold mit bedruckten Innersleeves und Coloured Vinyls + gefalztem DIN A2Poster
* Fanbox inkl. CD, Brosche mit Stabverschluss, hochwertigem Hardcover-Fanbuch mit 192 Seiten, handsignierte Fotokarten, No Angels Stickerbogen und einem DIN A2 Poster

Quelle Pressetext: BMG Rights Management

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FLORIAN SILBEREISEN & GIOVANNI ZARRELLA: BILD berichtet von „Zoff“ wegen „GIOVANNI-ZARRELLA-Show“ 1

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GIOVANNI ZARRELLA: Erste Details seiner Show bekannt

Mit ihrer heutigen Ausgabe sorgt die BILD mal wieder als erstes „Organ“ für Klarheit bezüglich des neuen ZDF-Formats mit GIOVANNI ZARRELLA. Laut BILD gilt nämlich Folgendes:

  • Die Show wird schlicht „Die GIOVANNI-ZARRELLA-Show“ heißen.
  • Die erste Ausgabe wird am 11. September 2021 gesendet.

Gerüchte waren schon im Umlauf, dass der Sendetermin tatsächlich genau der 20. Jahrestag der New Yorker Terroranschläge sein würde – das haben wir nicht unbedingt für möglich gehalten, aber man hat wohl tatsächlich diesen Termin, der uns seitens des ZDF nicht bestätigt wurde, gewählt. Die BILD sorgt nun für Klarheit.

Hat sich das ZDF beim MDR-Personal „bedient“?

Lt. Angaben der BILD-Zeitung hat das ZDF gleich mehrere Produktionsmitarbeiter vom MDR abgeworben. Was in der BILD-Zeitung als Problem dargestellt wird, dürfte eigentlich unproblematisch sein: Letztlich werden die „Feste“-Shows ja von JÜRGENS-TV produziert. Es wäre uns neu, dass der MDR in produktionstechnische Dinge eingebunden wäre. Der MDR kann ja offensichtlich selber mit seinen Mitarbeitern so eine Show nicht produzieren, sonst würde man ja nicht eine fremde Firma damit beauftragen. Hier wird nach unserer Einschätzung einfach alles abgenickt und gut. – So gesehen wäre dann auch der Abgang von Mitarbeitern zumindest hinsichtlich der „Feste“-Shows völlig unproblematisch.

Wie bei „Highlander“: „Es kann nur einen geben!“

Das zweite Thema ist eigentlich nicht neu, das gab es schon zu Zeiten von CARMEN NEBEL. Früher waren die Shows und ihre Moderatoren so stark, dass es kein Problem war, wenn UDO JÜRGENS heute bei PETER FRANKENFELD und morgen bei DIETER-THOMAS HECK auftritt. Das ist heute anders. Allein der Moderator trägt die Show offensichtlich nicht, sonst würden nicht merkwürdige Verträge mit den Künstlern geschlossen.

Wenn ANDREA BERG heute bei GIOVANNI ZARRELLA auftritt, wird es offensichtlich als kritisch angesehen, wenn sie Wochen später bei FLORIAN SILBEREISEN mitwirkt. Die Verträge sollen lange Sperrfristen enthalten – das führt dazu, dass es wie beim „Highlander“ ist: „Es kann nur einen geben!“.

ZARRELLA-Team in Not

Wie man sich denken kann, ist FLORIAN SILBEREISEN und sein Team natürlich der „Platzhirsch“. Im Zweifel werden die Stars sich in seine Show begeben. Wenn es nun so ist, dass das Team um GIOVANNI ZARRELLA viele ehemalige MDR-Mitarbeiter geschart hat, ist das ja wirklich ein Problem: Die kennen es ja NUR so, dass immer die gleichen Gäste eingeladen werden. Einfach mal kreativ zu sein, war in beim MDR bezüglich der Feste-Shows ja noch nie eine Option – mal abgesehen von der „Kreativität“, alte YouTube-Clips zu nutzen, um HELENE FISCHER als „Gast“ anzukündigen. Aber diese Form der „Kreativität“ wird sehr oft mit Abwenden des Publikums honoriert.

Vielleicht eben mal NICHT MAITE KELLY und stattdessen TONY MARSHALL einladen, der ein absolut authentisches Lied neu aufgenommen hat, das man ihm abnimmt und das sicher toll auch in Bilder umzusetzen ist und eine Geschichte erzählt. ALLESSA hat heute ein Album veröffentlicht. MELISSA NASCHENWENG würde sicher auch bei GIOVANNI ZARRELLA auftreten. CLAUDIA JUNG, NICOLE, G. G. ANDERSON – es gäbe viele Namen…

Kreativität ist gefragt

Der „Zoff“, von dem die BILD-Zeitung berichtet, gibt Anlass zur Sorge: Will GIOVANNI ZARRELLA beim Kollegen FLORIAN SILBEREISEN abkupfern und mit dem Konzept „Immer die gleichen Gäste einladen, ggf. deren Verwandte mit einladen, alles Vollplayback, dazu konstruierte Geschichten, Fake-„Überraschungen“ und gerne mal Gäste ankündigen, die nicht kommen“ punkten? Einen FLORIAN SILBEREISEN gibt es bereits, hier wäre sicherlich ein eigenes Profil super, das man ganz einfach schaffen könnte, indem man z. B. auch mal live singen lässt und nicht die Bilder, sondern die MUSIK in den Vordergrund stellt. Wobei das ja „technisch nicht möglich ist“. Also bei den öffentlich-rechtlichen. Bei den Privatsendern ist Livegesang ja deutlich öfter zu hören.

Ein heißer Schlagerherbst

Wie auch immer es ausgeht, dürfen sich Schlagerfans auf zwei spannende Schlager-Shows im September freuen – sofern die BILD-Zeitung recht mit der Bestätigung der Daten hat, die ohnehin schon kursierten:

  • 04.09.2021 – Die „Schlagerlovestory.2021“ mit FLORIAN SILBEREISEN
  • 11.09.2021 – „Die GIOVANNI-ZARRELLA-Show“ im ZDF

Foto: ZDF / Timo Knop

 

 

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