Die Roy Black Story – Teil 4: Sieger der ersten ZDF-Hitparade 1969 Kommentare deaktiviert für Die Roy Black Story – Teil 4: Sieger der ersten ZDF-Hitparade 1969

CD Cover Singles 1969 1972

Eine Auszeichnung, auf die Roy besonders stolz war, wurde ihm im Frühjahr 1968 verliehen – das renommierte Branchenblatt „Billboard“ verlieh ihm den „Native Artist award“ als Deutschlands erfolgreichster Schlagersänger.

1968: RTL verleiht „Goldenes Radio“ als „Trostpreis“

Den Schlagerjahrgang 1968 läutete Roy gewohnt erfolgreich mit dem von Werner Twardy und Elisabeth Bertram geschriebenen Schlager „Bleib bei mir“ ein. Im Februar 1968 schrieb die BRAVO zu diesem Song, dass er für ihn „nach Maß gemacht“ sei. Und weiter orakelte das Jugendmagazin: „Man könnte wetten: Roy Black wird wieder der Schlagermann des Jahres“.  – Auch der Titel war in Roys Filmdebut zu hören – es reichte erneut für eine Top-3-Platzierung in den deutschen Single-Charts. Mit 336 Punkten rangierte Roy nur knapp hinter Tom Jones und dessen „Delilah“ auf Platz 2 der BRAVO-Jahrescharts 1968. Zum zweiten Mal in Folge verliehen die Leser des Jugendblattes ihm den Preis „Goldener Otto“. Zu Roys Verdruss gab es allerdings 1968 keinen Löwen von RTL – zu stark war seinerzeit die Übermacht von Idolen wie Peter Alexander und Heintje. Gewissermaßen als „Trostpreis“ wurde ihm für seine Beliebtheit ein „Goldenes Radio“ vom Sender verliehen.

Goldene Leinwand für „Immer Ärger mit den Paukern“

Im Sommer 1968 wurde mit „Wunderbar ist die Welt“ die deutsche Version des Louis-Armstrong-Hits „What A Wonderful World“ veröffentlicht – erneut ein von Elisabeth Bertram getexteter Top-10-Hit. Den Schlager sang Roy auch im ersten Kinofilm, in dem er an der Seite von Uschi Glas die Hauptrolle spielte: „Immer Ärger mit den Paukern“ – mit dem am 18. Oktober 1968 uraufgeführten Film wollte man ein Gegengewicht zu den damals beliebten „Lümmel“-Filmen schaffen, was mehr als gelang – rund vier Millionen Kinobesucher wollten den Film sehen, so dass es dafür eine Goldene Leinwand gab. Intensiv berichtete damals  die Bravo über diesen Film.

Stress mit Ö3

Der anhaltende Erfolg Roy Blacks war dem österreichischen Radiointendanten Gerd Bacher offensichtlich ein Dorn im Auge. Im damals recht neuen Radioprogramm Oe3 wurden ihm zu viele romantische Titel gespielt. Im Wortlaut wandte sich Bacher im Juli 1968 wie folgt an seine Mitarbeiter: „In den letzten Monaten beginnt eine mir unerklärliche Schnulzeninvasion über Ö3 hereinzubrechen. Wann immer man Allroundprogramme in Ö3 aufdreht, säuselt einem ein germanischer Schwachsinniger in die Ohren. Da ich mein Ersuchen seit Monaten – leider vergeblich – an die diversen Ö3-Herren und Damen richte, würde ich nach meiner Rückkehr nicht mehr bitten, sondern entsprechende Konsequenzen ziehen.“

Die Konsequenzen wurden tatsächlich gezogen – statt deutschsprachigen Schlager zu spielen, setzte man in Österreich schon vor knapp 50 Jahren auf die Bevormundung und spielte bevorzugt internationale Hits. Die Rede war von einer (tatsächlich erfolgten) „Ent-Roy-Blackisierung“ des Programms. Das Procedere, so zu tun, als hörten Menschen lieber internationale Musik als deutschen Schlager, ist ja heute weiter verbreitet denn je. Insofern sei es erlaubt, die Vita des  Menschen zu beleuchten, der mit dem Schnulzenerlass Geschichte schrieb. Bei Wikipedia steht zu lesen: „Bacher wurde 1938 Mitglied der Hitlerjugend; am 20. April 1943 bewarb er sich um Aufnahme in die NSDAP. Er leistete zunächst Reichsarbeitsdienst in Rankweil in Vorarlberg und meldete sich freiwillig als Soldat zur Wehrmacht.“ …

Erste Deutschland-Tour

Ende 1968 gab es einen weiteren Meilenstein in Roys Karriere – er begab sich erstmals auf Deutschland-Tournee. Vom 29. Oktober 1968 (Köln) bis zum 15. November des Jahres (Augsburg) spielte er 14 Konzerte. Er spielte gemeinsam mit dem Orchester Werner Twardy 24 Titel.  Udo Jürgens richtete dem Kollegen via Telegramm damals viele Grüße aus. Roy trat damals gemeinsam mit dem beliebten Medium Terzett auf.

Erster Preisträger der Goldenen Europa: Roy Black

Im Jahr 1968 wurde vom Saarländischen Rundfunk ein neuer Preis namens „Europa“ (später „Goldene Europa“) verliehen. Der Preis ist eine Erfindung von Dieter Thomas Heck, der damals deutsche Sängerinnen und Sänger würdigen sollte. Zu den ersten Preisträgern zählte 1968 Roy Black.

Erster Sieger der ZDF-Hitparade: Roy Black

Mit dem nächsten Schlager, dem bereits im Herbst 1968 veröffentlichten „Ich denk‘ an Dich“, schrieb Roy einmal mehr Geschichte. Er stellte den Song am 18. Januar 1969 in der allerersten ZDF-Hitparade vor und wurde gleich als Sieger der ersten Show gekürt. Interessant ist, dass es bis 1977 dauern sollte, bis Roy erneut in Dieter Thomas Hecks Kultshow zu Gast war – die weit verbreitete Behauptung, Roy sei in der Glanzzeit seiner Karriere Dauergast der ZDF-Hitparade gewesen, ist schlicht falsch – abgesehen eben von „Ich denk an Dich“, das gleich 3 Mal die Show gewinnen konnte. Auch das gleichnamige Album war sehr erfolgreich und schaffte es bis auf Platz 5 der Album-Charts. Die BRAVO beurteilte den Song im November 1968 wie folgt: „Roy Black verließ die von ihm gewohnte Linie der balladenhaften Slow-Songs. Ich denk an Dich ist fast ein Foxtrott, hat aber natürlich eine breit angelegte und sich sofort einprägende Melodie.“. Die Werbung lohnte sich – die Leser der BRAVO kürten den Titel zum fünftbeliebtesten Schlager des Jahres 1969 (320 Punkte).

Dauerbrenner: „Weihnachten bin ich zu Haus“

Die gleichnamige LP („Ich denk’ an Dich“) wurde Ende 1968 ein echter Dauerbrenner und hielt sich fast ein Jahr lang in den Charts. – Ein großer Erfolg und ein echter Dauerbrenner wurde auch die ebenfalls Ende 1968 erschienene LP „Weihnachten bin ich zu Haus“, für die Roy einige Jahre später im Jahr 1974 eine Goldene Schallplatte erhalten sollte.

Riesenhit: „Das Mädchen Carina“

Auf der Cover-Rückseite des nächsten Top-Hits, des von Georg Buschor und Rolf Arland geschriebenen Songs „Das Mädchen Carina“, bedankt Roy sich artig dafür, 3-Mal in der TV-Hitparade gewonnen zu haben. Einmal mehr setzte sich die B-Seite durch, bei der Erstauflage war nämlich die Umseite „Ich bin so gern bei Dir“ als Zugpferd geplant – vielleicht, weil der Schlager im Kinofilm „Unser Doktor ist der Beste“ zu hören war. Sensationell: „Das Mädchen Carina“ schaffte es bis an die Spitze der deutschen Single-Charts. Zur eigentlichen A-Seite, die dann B-Seite wurde, schrieb die BRAVO am 12. Mai 1969: „Roy Black darf sich gratulieren. ‚Ich bin so gern bei Dir’ wird garantiert ein Bestseller. Es ist ein schönes Liebeslied und genau auf seinen Stil und seine Stimme zugeschnitten. Volltreffer!“. Trotz dieser Verwirrung schaffte es „Das Mädchen Carina“ auf Platz 2 der BRAVO-Jahrescharts mit 377 Punkten – erfolgreicher war in jenem Jahr nur Barry Ryans „Eloise“.

Im Frühjahr 1969 (vermutlich passend zum Muttertag) veröffentlichte Roy eine LP namens „Ich hab Dich lieb“, auf der er sein Image als Schnulzenkönig festigte. Auf dem Cover war er mit einem Strauß roter Rosen abgebildet, und Lieder wie „Gute Nacht, Mutter“ und „Das zerbrochene Ringlein“ dürften insbesondere die älteren seiner Fans angesprochen haben. Den Fans hat’s gefallen – die LP schaffte es erneut in die Top-5 der deutschen LP-Charts.

Goldene Leinwand für „Unser Doktor ist der Beste“

Nachdem „Ganz in Weiß“ musikalisch zur Roys Visitenkarte wurde, entschloss man sich, auch in Sachen Film „Ganz in Weiß“ wahr werden zu lasen – Roy schlüpfte in den weißen Kittel und spielte an der Seite von Helga Anders einen Assistenzarzt namens (ausgerechnet) Dr. Sommer. Auch „Unser Doktor ist der Beste“ wurde ein Kassenschlager. Über 3 Millionen Zuschauer sahen den Film im Kino binnen 3 Jahren – dafür gab es erneut die Goldene Leinwand. Und auch im Fernsehen wurde Roy immer populärer. Im Mai 1969 strahlte das ZDF den 60-minütigen Film „Zum Beispiel Roy Black“ aus, in dem der Sänger portraitiert wurde.

Sehr nachdenklich stimmend ist in dieser hoch interessanten Reportage insbesondere die Statements von Roys Eltern. Wer meint, dass die vor Stolz über den unfassbaren Erfolg ihres Sohnes platzen, sieht sich getäuscht – im Gegenteil wird Roy der Vorwurf gemacht, dass das ruhige Familienleben der Höllerichs wie früher nicht mehr möglich war. Die Annehmlichkeiten werden kaum thematisiert. Man gewinnt den Eindruck, dass diese förmlich spürbare fehlende Anerkennung des Elternhauses mindestens ebenso stark Roys Psyche belastet hat wie der Zwiespalt, eigentlich Rocker sein zu wollen, aber das Image des Schnulzensängers zu bekleiden.

1969: Zweite Deutschland-Tour

Im Herbst 1969 ging Roy erneut auf Tour. Eines der Konzerte, das in der Bielefelder Oetker-Halle, wurde am 21. Oktober 1969 für eine LP-Produktion mitgeschnitten. Die LP „Ein Abend mit Roy Black“ erschien im November 1969. Vor einigen Jahren wurde das Band mit dem kompletten Konzertmitschnitt wiederentdeckt und von Universal als Doppel-CD unter dem Titel „Live in Bielefeld“ 2016 neu und von den Aufnahmen her teilweise erstmals überhaupt veröffentlicht. Bei dem Erfolg war es kein Wunder, dass der Hattrick gelang: Auch 1969 gab es den Goldenen Otto der Zeitschrift Bravo.

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TRUCK STOP: Wahnsinn: Top-5 – beste Chartsnotiz seit fast 40 Jahren 0

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TRUCK STOP: Sensationelle Top-5-Notiz in offiziellen Albumcharts

Damit haben die Jungs von TRUCK STOP wohl nicht wirklich gerechnet. Erstmals seit dem 9. Mai 1982 stehen die Hamburger Jungs mit einem Album wieder in den Top-10 der Charts. „Liebe, Lust und Laster“ machen es möglich.

Erstmals überhaupt mit einem Studioalbum in den Top-10

Während der große Top-5-Erfolg im Jahr 1982 mit einem TV-beworbenen Best-Of-Sampler („Nicht zu bremsen“) gelang, haben die Hamburger Jungs von TRUCK STOP es diesmal mit einer neuen aktuellen Studioproduktion („Liebe, Lust & Laster“) in die höchsten Chartsregionen geschafft und stehen nur knapp hinter MAITE KELLY, die auf Platz 3 gelandet ist, auf Platz 2 der Schlagercharts. Wir Schlagerprofis gratulieren zu einem überraschenden, aber um so erfreulicheren Erfolg!

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TRUCK STOP: Pressetext der Plattenfirma:

So klingt ehrliche, handgemachte Country-Musik mit norddeutschem Gütesiegel. Mit ihrem neuen Album „Liebe, Lust & Laster“ geht die Band musikalisch „Back to the roots“. Die 14 brandneuen Songs, produziert von Truck Stop und Stephan Gade, haben den typischen Country-Sound voll getroffen, der Jung und Alt begeistert. Ab dem 02. April 2021 ist das Album als CD sowie als Download und Stream erhältlich. Die Fans dürfen sich ebenfalls auf eine streng limitierte Fanbox-Edition freuen.

Schon der erste Vorbote zum neuen Album die Single „Mein Zuhaus“ startete im Herbst erfolgreich in die Rundfunkcharts. Gerade zur Corona-Zeit spricht der Song mit Text und Melodie vielen aus dem Herzen. Ein gefühlvolles Stück über echtes Vertrauen, bedingungslose Akzeptanz, auch mit Fehlern und Macken, Ecken und Kanten. Zu dem Song von TRUCK STOP gibt es auch ein Fan-Video gibt – unbedingt anschauen!

Dass die Musik von Truck Stop den Kopf so richtig schön durchpusten und frei machen kann, wissen ihre Fans seit über 45 Jahren – und auch auf dem neuesten Album reichen nur wenige Takte, um Trott und Tristesse über Bord zu befördern: „Man hat total den Kopf voll/mit dem, was man so tun soll“, heißt es zwar zunächst noch im Eröffnungs- und Titelsong, aber zum Glück gibt es ja „Liebe, Lust und Laster“ (und richtig viel gute Musik), um all diese Pflichten für den Moment vergessen zu machen. Sie selbst fahren seit Jahrzehnten gut mit diesem Dreiklang und verbreiten ihre Message im ganzen Land.

Rasant und rhythmisch anspruchsvoll, fliegen danach bei Singlekandidat „Yeehaw“ alle sechs Hüte in die Luft, wenn die Country & Western-Kings aus dem Norden mit Fiddle-Nachdruck, Hüftschwung und Hufschlag, die Pferde loslassen und die Kühe einfangen – so klingt Partysound mit Rodeo-Feeling.

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Den Gegenpool dazu bildet ein Kompliment, wie’s nur Cowboys machen können: „Wie’n schönen Countrysong“ ist ein Schmuse-Liebeslied, das die eigene Beziehung mit einem Lieblingssong vergleicht – einer perfekten Komposition, die einen immer und immer wieder verzaubert und fesselt.

Die Bandbreite zwischen rockigen und ruhigen Nummern ist auf dem neuen Album auch deshalb so groß, weil sich zu Andreas Cisek auch Uwe Lost und Knut Bewersdorff abwechselnd als Sänger präsentieren.

Da sie die nächste Tournee gerade auf den Winter 2021 verschieben mussten, sind natürlich auch Fernweh und die Sehnsucht nach dem Unterwegssein ein großes Thema: „Endlich wieder auf Tour“ ist einfach nur ein ehrlicher Wunsch – und zugleich ein Dank für das Leben als „Lonesome Rider zwischen Studio und Tour“: „Freiheit pur“.

Mal der Klassiker, als Roadtrip mit Akustikgitarre „Easy Rider keep on ridin‘“, mal episch und in ganz anderen Gefilden unterwegs, der wie ein Filmsoundtrack wirkende Titel „40 Wagen westwärts“, führt der Weg natürlich auch immer wieder in die Hansestadt Hamburg.
„…normal ist nicht dein Ding“, wissen die Großstadtcowboys über ihre geliebte Heimat mit dem Titel „Großstadt“ zu berichten – eine Hommage an Hamburg. Selbst eine „Einsame Insel“ liegt auf ihrer imaginären Route. Den Traum kennt jeder – ab auf die Insel – was dort jedoch nicht fehlen darf: Hund, Haus, „deine Liebe“, Fußballkneipe, die Jungs am Tresen, noch ein Frischgezapftes…;)

Während die „7.000 Meilen“ für ein weinendes Auge sorgen, weil die Distanz zur großen Liebe einfach zu groß ist, gibt es kurz vor Schluss von Knut noch ein paar ausgelassen-augenzwinkernde Abhandlungen darüber, wie man am besten seine Existenz verzockt – „Sinnlos verprasst“.
Und dass man garantiert wahrscheinlich nie seine Vorsätze verwirklichen wird, klärt Uwe in seinem Song „Morgen gleich morgen“. Wer kennt das nicht…

Denjenigen, bei denen das Glas grundsätzlich halb leer scheint, gibt der Mulitinstrumentalist und Truck Stop-Bassist der frühen Stunde mit „Wird schon gehen“ auch auf den Weg, dass man mit einer gewissen Gelassenheit mindestens ebenso gut, wenn nicht noch etwas geschmeidiger durchs Leben kommen kann.

Was auch auf diesem Album keinesfalls fehlen darf, ist ein Beitrag von Trommler und „Urgestein“ Teddy Ibing, der sich wieder als Sänger versucht, sich selbst am allerschönsten selbstbeweihräuchert und eben ganz einfach der „Supermann“ ist.

Da ist es wieder, dieses 100% Lebensnahe, dieses Geerdete, das Truck Stop auszeichnet – Anekdoten und Gefühle, die jede*r kennt. Ihre Bandgeschichte ist der beste Beweis dafür, was alles möglich ist, wenn sie zusammenhalten und immer aufeinander zählen können und seit 1973 die Höhen und Tiefen miteinander teilen.

Die drei Urgesteine Wolfgang „Teddy“ Ibing, Knut Bewersdorff und Uwe Lost knüpften gemeinsam mit Sänger/Gitarrist Andreas Cisek (neuer Frontmann seit 2012), Chris Kaufmann (Lead-Gitarre) und Tim Reese (Fiddle, Gitarre, Banjo und Mandoline) an ihre alten Erfolge an, als sie sich im Herbst 2015 mit dem Album „Männer sind so“ den bis dato höchsten Charteinstieg sicherten. Auch die beiden zuletzt veröffentlichten Longplayer „Made In Germany“ (2017) und „Ein Stückchen Ewigkeit“ (2019) gingen jeweils direkt in die Top-25 der Offiziellen Deutschen Albumcharts.

Bevor die Tour-Laster (also: die Lastwagen) endlich wieder auf die Autobahn gehen können, um die Musik aus dem Norden in die anderen Teile der Republik zu verfrachten, gibt es einen ganz eigenen Dreiklang, der Truck Stops Karriere schon immer begleitet: „Liebe, Lust und Laster“. Es ist ihr Rezept für eine gute Zeit.

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Quelle: TELAMO
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GIOVANNI ZARRELLA: Heute erscheint sein neues Album „Ciao“ – und erste Infos zur ZDF-Show 1

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GIOVANNI ZARRELLA: Zweites Italo-Album nach Juli 2019

Als GIOVANNI ZARRELLA mit seinem neuen Konzept antrat, deutsche Schlager auf Italienisch zu interpretieren, hat wohl kaum jemand mit einem derartigen Erfolg gerechnet. „La vita e bella“ hielt sich bislang (!) unglaubliche 73 Wochen in den Charts und schaffte es bis auf Platz 2 der offiziellen Albumcharts. Die Meslatte für „Ciao!“ liegt also enorm hoch, allerdings hat man auch mit gleich mehreren Editionen (Vinyl, Fanbox) viele wichtige Marketingmaßnahmen ergriffen.

Zeitschrift Super TV verrät, was GIOVANNI ZARRELLA als Moderator anders machen will

Parallel zur Albumveröffentlichung erschien bei der Fernsehzeitschrift Super TV. Einige wenige Dinge konnte das Blatt aus GIOVANNI ZARRELLA entlocken – so werde es in der auf ihn und seine Spontaneität zugeschnittenen Show „Überraschungen“. Das ist natürlich ein „völlig anderes“ Konzept als es Kollege FLORIAN SILBEREISEN verfolgt – hä ähm. Wenig überraschend ist auch, dass wir uns auf eine Musikshow mit prominenten Gästen freuen dürfen. Für Schlagerfreunde bedenklich ist, dass GIOVANNI ZARRELLA gegenüber Super TV die Einladung auch internationaler Stars vorsieht.

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Pressetext: GIOVANNI ZARRELLA – Ciao

Seit Giovanni Zarrella im Sommer 2019 sein gefeiertes „La vita è bella“-Solodebüt vorgelegt hat, zählt er zu den größten Stars der aktuellen Popschlager-Landschaft: Direkt Platz 2 in Deutschland und danach 15 Monate lang nonstop in den Top-100 vertreten, gab’s zwischenzeitlich jede Menge Edelmetall – und mit der Ankündigung seiner eigenen ZDF-Samstagabendshow gleich den nächsten Ritterschlag.

Jetzt läutet der sympathische Allrounder das zweite Kapitel seiner Solokarriere ein: Das neue Album „CIAO!“, auf dem er weitere große deutsche Hits mit seinem angestammten Produzenten Christian Geller ins Italienische überführt, kommt am 09. April bei 221 Music! Als erste Single erscheint der gleichnamige Song CIAO! – seine Interpretation von Opus‘ Achtziger-#1-Hit „Live is Life“ – pünktlich zum Pre-Order-Start des Albums an Silvester!

Auch für das zweite Soloalbum „CIAO!“ taucht Giovanni Zarrella tief ein in die jüngere deutsche Musikgeschichte und überträgt ausgewählte Pop- und Schlager-Hits, allesamt persönliche Favoriten des 42-Jährigen, mit viel Feingefühl und dem Know-how seines Produzenten Christian Geller (Thomas Anders & Florian Silbereisen, Eloy de Jong,) in die Sprache seines Elternhauses: So klingt Giovannis elektrisierender, 100% ansteckender, authentischer #Italopopnachschlag für den Neustart 2021! „CIAO!“ erscheint am 09. April 2021 als Standard-Edition (digital, CD, Doppel-LP) sowie als limitierte Fanbox mit diversen Extras.

Dass es ihm auch dieses Mal um sommerliche, tanzbare, nach Zuversicht klingende Songs geht, zeigt er schon mit dem druckvollen Minimalismus des Titelsongs: „CIAO!“ ist seine Version von Opus‘ „Live is Life“ aus dem Jahr 1984 – ein Riesenhit, der Giovanni Zarrella somit schon fast sein ganzes Leben lang begleitet.

Wie unglaublich gut das Dreamteam Geller/ Giovanni Zarrella inzwischen eingespielt ist, hört man gleich, denn der Refrain klingt im #ciao!-Update dermaßen rund und ansteckend, dass man meinen könnte, es habe sich schon immer um einen Exportschlager aus Italien gehandelt – und nicht aus Österreich.

Mindestens so ergreifend wie das Original von Sarah Connor klingt „SEI BELLA TU“, Giovannis italienische Interpretation von „Wie schön du bist“ – spätestens beim ersten Refrain ist Gänsehaut vorprogrammiert. Gerade dieser Song sei für ihn persönlich ein extrem wichtiger Titel, so der Sänger, schließlich ist Sarah Connor eine sehr gute alte Freundin, die er schon seit den ersten Bro’Sis-Erfolgen kennt …

Dass auch Pietro Lombardi wieder dabei sein würde, stand für den 42-Jährigen nach dem gemeinsamen Hit „SENZA TE“ sofort fest: „Pietro ist wie ein kleiner Bruder für mich“, sagt der Sänger. Dieses Mal überführen sie Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ mit verspielten Gitarren und mediterranem Flair in sehr viel sonnigere, sorglosere Gefilde – wobei sie hier auf einen Mix aus Deutsch und Italienisch setzen.

„Wir wollten auf jeden Fall einen Nachfolger machen zu „SENZA TE“, und dieser Titel passt einfach wahnsinnig gut!“ Schließlich zählt auch Singlekandidat „BASTA! BASTA!“ zu den absoluten Highlights des neuen „CIAO!“-Albums: Mit dieser Hommage verneigt er sich vor Helene Fischer, ab sofort auch vor der Kamera eine Kollegin von ZDF-Neuzugang Giovanni, wenn er ihr unvergessenes „Ich will immer wieder dieses Fieber spür’n“ mit treibenden Beats in einen 100% zeitgenössischen Italo-Dancehit verwandelt.

Insgesamt vereint „CIAO!“ 12 brandneue Coverversionen – wobei sich der Sänger alles von „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“ („BELLISSIMO“) über „Er gehört zu mir“ („LEI È SOLO MIA“) und „Hinterm Horizont“ („DIETRO L’ORIZZONTE“) bis hin zu „Tränen lügen nicht“ vorknöpft („LE ROSE BLU“). Abgerundet wird das neueste, extrem facettenreiche Hitpaket mit einem zweiten Gastauftritt: „Das ist eine Riesenehre“, sagt Giovanni über das mit Howard Carpendale eingesungene „RUF MCH AN“ – in dem Fall hatte tatsächlich der südafrikanische Superstar angerufen.

(„Natürlich als ‘unbekannt’, denn Howard ruft immer mit unterdrückter Nummer an“, erzählt Giovanni und muss schmunzeln.) Außerdem haben Christian Geller und der Sänger die Energie im Studio genutzt und mit „HALLELUJAH, HALLELUJAH“, „AMORE“ und „FORZA RAGAZZI“ auch noch drei Originalkompositionen aufgenommen, die eine weitere Facette seines Albums darstellen.

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn erscheint „CIAO!“ nicht nur digital, als CD und Doppel-LP, sondern obendrein auch als limitierte Fanbox. Letztere vereint neben dem Originalalbum (1CD) und einer Bonus-CD („Die Italo-Hitparty“ mit einem halben Dutzend weiterer Exklusivtitel) auch eine ganze Reihe von Fan-Specials – u.a. eine signierte Autogrammkarte, ein Schlüsselband sowie einen Pizzaschneider mit Schriftzug sowie ein kulinarisches Highlight: das persönliche Pizzarezept „Casa Giovanni Zarrella“ – ein Muss, und zwar nicht nur für Kulinarik-Fans.

Schon in jungen Jahren widmete sich Giovanni Zarrella dem Klavier und nahm als Teenager auch Gesangsunterricht. Sein Antrieb war derselbe Traum, den schon sein Vater gehabt hatte: Als Musiker auf den größten Bühnen zu stehen, die Menschen mit Liedern zu begeistern, sie zumindest für den Moment dem Alltag zu entreißen.

Zarrella Jr. verwirklichte diesen Traum bekanntermaßen schon ab Ende 2001 – mit der Gruppe Bro’Sis. Bis 2006 sollte die Band über vier Millionen Tonträger verkaufen; dazu gab’s jede Menge Gold- und Platinauszeichnungen und reihenweise Awards.

Mit dem Rückenwind dieser Erfolge ins neue Jahrtausend gestartet, hat der seit 2005 mit Jana Ina Verheiratete in den letzten fünfzehn Jahren zwar auch in vielen anderen Bereichen geglänzt – als Moderator, Gast-Schauspieler, Synchronsprecher und Social-Media-Größe, nicht zuletzt auch als Tänzer und begnadeter Fußballer –, doch er kehrte in regelmäßigen Abständen zur Musik zurück und verzeichnete auch als Solomusiker schon etliche Erfolge: Angefangen bei der Top-10-Single „Wundervoll“ (2008) über „I Can’t Dance Alone“ feat. Ross Antony bis hin zu den packenden Rat-Pack-Interpretationen wie „Only Man In The World“ (mit dem Trio Vintage Vegas).

Im Sommer 2019 begann schließlich mit seinem Popschlager-Solodebüt eine der größten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre: „La vita è bella“ stieg im Juli 2019 von 0 Platz 2 der Offiziellen Deutschen Albumcharts und die Top-10 in Österreich und der Schweiz ein. Mit der Gold-Edition des Debüts gelang ihm dann im Januar 2020 der Re-Entry auf #2 in Deutschland – insgesamt waren’s schließlich ganze 64 Wochen in den deutschen Top-100.

Ein Dauergast in den Top-25 der deutschen Jahrescharts 2019 und 2020, geht die Erfolgsgeschichte nun in die nächste Runde – mit dem neuen Album „CIAO!“

Quelle: 221 music / TELAMO
Foto: 221 music / TELAMO / Boris Breuer

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