Die Roy Black Story – Teil 4: Sieger der ersten ZDF-Hitparade 1969 Kommentare deaktiviert für Die Roy Black Story – Teil 4: Sieger der ersten ZDF-Hitparade 1969

CD Cover Singles 1969 1972

Eine Auszeichnung, auf die Roy besonders stolz war, wurde ihm im Frühjahr 1968 verliehen – das renommierte Branchenblatt „Billboard“ verlieh ihm den „Native Artist award“ als Deutschlands erfolgreichster Schlagersänger.

1968: RTL verleiht „Goldenes Radio“ als „Trostpreis“

Den Schlagerjahrgang 1968 läutete Roy gewohnt erfolgreich mit dem von Werner Twardy und Elisabeth Bertram geschriebenen Schlager „Bleib bei mir“ ein. Der Titel wurde erstmals am 25. Januar 1968 in der ZDF-Show „Der Goldene Schuss“, moderiert von VICO TORRIANI, vorgestellt – die Sendung ist aktuell sogar auf YouTube verfügbar. Und am 26. Juni 1968 war ROY damit in der von MARIANNE KOCH moderierten Sendung „Meine Melodie“ zu Gast.

Im Februar 1968 schrieb die BRAVO zu diesem Song, dass er für ihn „nach Maß gemacht“ sei. Und weiter orakelte das Jugendmagazin: „Man könnte wetten: Roy Black wird wieder der Schlagermann des Jahres“.  – Auch der Titel war in Roys Filmdebut zu hören – es reichte erneut für eine Top-3-Platzierung in den deutschen Single-Charts. Mit 336 Punkten rangierte Roy nur knapp hinter Tom Jones und dessen „Delilah“ auf Platz 2 der BRAVO-Jahrescharts 1968. Zum zweiten Mal in Folge verliehen die Leser des Jugendblattes ihm den Preis „Goldener Otto“. Zu Roys Verdruss gab es allerdings 1968 keinen Löwen von RTL – zu stark war seinerzeit die Ãœbermacht von Idolen wie Peter Alexander und Heintje. Gewissermaßen als „Trostpreis“ wurde ihm für seine Beliebtheit ein „Goldenes Radio“ vom Sender verliehen.

Goldene Leinwand für „Immer Ärger mit den Paukern“

Im Sommer 1968 wurde mit „Wunderbar ist die Welt“ die deutsche Version des Louis-Armstrong-Hits „What A Wonderful World“ veröffentlicht – erneut ein von Elisabeth Bertram getexteter Top-10-Hit. Die BRAVO schrieb damals dazu:

„ROY BLACK hätte für seine neue Platte keine bessere Melodie wählen können: Wunderbar ist die Welt ist die deutsche Fassung des Louis-Armstrong-Songs „What a wonderful World“, der wochenlang auf Platz 1 der englischen Hitparade rangierte. Jeder kennt mittlerweile dieses schöne Lied, das für die warme volle Stimme von ROY wie geschaffen ist.“

Den Schlager sang Roy auch im ersten Kinofilm, in dem er an der Seite von Uschi Glas die Hauptrolle spielte: „Immer Ärger mit den Paukern“ – mit dem am 18. Oktober 1968 uraufgeführten Film wollte man ein Gegengewicht zu den damals beliebten „Lümmel“-Filmen schaffen, was mehr als gelang – rund vier Millionen Kinobesucher wollten den Film sehen, so dass es dafür eine Goldene Leinwand gab. Intensiv berichtete damals  die Bravo über diesen Film und widmete USCHI und ROY damals sogar einen „Starschnitt“.

Stress mit Ö3

Der anhaltende Erfolg Roy Blacks war dem österreichischen Radiointendanten Gerd Bacher offensichtlich ein Dorn im Auge. Im damals recht neuen Radioprogramm Oe3 wurden ihm zu viele romantische Titel gespielt. Im Wortlaut wandte sich Bacher im Juli 1968 wie folgt an seine Mitarbeiter: „In den letzten Monaten beginnt eine mir unerklärliche Schnulzeninvasion über Ö3 hereinzubrechen. Wann immer man Allroundprogramme in Ö3 aufdreht, säuselt einem ein germanischer Schwachsinniger in die Ohren. Da ich mein Ersuchen seit Monaten – leider vergeblich – an die diversen Ö3-Herren und Damen richte, würde ich nach meiner Rückkehr nicht mehr bitten, sondern entsprechende Konsequenzen ziehen.“

Die Konsequenzen wurden tatsächlich gezogen – statt deutschsprachigen Schlager zu spielen, setzte man in Österreich schon vor knapp 50 Jahren auf die Bevormundung und spielte bevorzugt internationale Hits. Die Rede war von einer (tatsächlich erfolgten) „Ent-Roy-Blackisierung“ des Programms. Das Procedere, so zu tun, als hörten Menschen lieber internationale Musik als deutschen Schlager, ist ja heute weiter verbreitet denn je. Insofern sei es erlaubt, die Vita des  Menschen zu beleuchten, der mit dem Schnulzenerlass Geschichte schrieb. Bei Wikipedia steht zu lesen: „Bacher wurde 1938 Mitglied der Hitlerjugend; am 20. April 1943 bewarb er sich um Aufnahme in die NSDAP. Er leistete zunächst Reichsarbeitsdienst in Rankweil in Vorarlberg und meldete sich freiwillig als Soldat zur Wehrmacht.“ …

Erste Deutschland-Tour

Ende 1968 gab es einen weiteren Meilenstein in Roys Karriere – er begab sich erstmals auf Deutschland-Tournee. Vom 29. Oktober 1968 (Köln) bis zum 15. November des Jahres (Augsburg) spielte er 14 Konzerte. Er spielte gemeinsam mit dem Orchester Werner Twardy 24 Titel.  Udo Jürgens richtete dem Kollegen via Telegramm damals viele Grüße aus. Roy trat damals gemeinsam mit dem beliebten Medium Terzett auf.

Erster Preisträger der Goldenen Europa: Roy Black

Im Jahr 1968 wurde vom Saarländischen Rundfunk ein neuer Preis namens „Europa“ (später „Goldene Europa“) verliehen. Der Preis ist eine Erfindung von Dieter Thomas Heck, der damals deutsche Sängerinnen und Sänger würdigen sollte. Zu den ersten Preisträgern zählte 1968 Roy Black.

Weitere Preisträger waren damals VICKY, REX GILDO, ALEXANDRA und (in Abwesenheit) UDO JÃœRGENS. Verliehen wurde der Preis am 01.02.1969 in der Mainzer Rheingoldhalle – damals noch im Rahmen des damaligen Filmpreises. ROY sang zwei Titel, begleitet vom Orchester KURT EDELHAGEN.

Erster Sieger der ZDF-Hitparade: Roy Black

Mit dem nächsten Schlager, dem bereits im Herbst 1968 veröffentlichten „Ich denk‘ an Dich“, schrieb Roy einmal mehr Geschichte. Er stellte den Song am 18. Januar 1969 in der allerersten ZDF-Hitparade vor und wurde gleich als Sieger der ersten Show gekürt. Interessant ist, dass es bis 1977 dauern sollte, bis Roy erneut in Dieter Thomas Hecks Kultshow zu Gast war – die weit verbreitete Behauptung, Roy sei in der Glanzzeit seiner Karriere Dauergast der ZDF-Hitparade gewesen, ist schlicht falsch – abgesehen eben von „Ich denk an Dich“, das gleich 3 Mal die Show gewinnen konnte. Auch das gleichnamige Album war sehr erfolgreich und schaffte es bis auf Platz 5 der Album-Charts. Die BRAVO beurteilte den Song im November 1968 wie folgt: „Roy Black verließ die von ihm gewohnte Linie der balladenhaften Slow-Songs. Ich denk an Dich ist fast ein Foxtrott, hat aber natürlich eine breit angelegte und sich sofort einprägende Melodie.“. Die Werbung lohnte sich – die Leser der BRAVO kürten den Titel zum fünftbeliebtesten Schlager des Jahres 1969 (320 Punkte).

Auch die Plattenfirma erkannte, dass ROY „unerreicht an der Spitze der Hit-Parade im ZDF“ war:

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Dauerbrenner: „Weihnachten bin ich zu Haus“

Die gleichnamige LP („Ich denk’ an Dich“) wurde Ende 1968 ein echter Dauerbrenner und hielt sich fast ein Jahr lang in den Charts. – Ein großer Erfolg und ein echter Dauerbrenner wurde auch die ebenfalls Ende 1968 erschienene LP „Weihnachten bin ich zu Haus“, für die Roy einige Jahre später im Jahr 1974 eine Goldene Schallplatte erhalten sollte.

Riesenhit: „Das Mädchen Carina“

Auf der Cover-Rückseite des nächsten Top-Hits, des von Georg Buschor und Rolf Arland geschriebenen Songs „Das Mädchen Carina“, bedankt Roy sich artig dafür, 3-Mal in der TV-Hitparade gewonnen zu haben. Einmal mehr setzte sich die B-Seite durch, bei der Erstauflage war nämlich die Umseite „Ich bin so gern bei Dir“ als Zugpferd geplant – vielleicht, weil der Schlager im Kinofilm „Unser Doktor ist der Beste“ zu hören war.

Für „Ich bin so gern bei dir“ wurde im Musikmarkt sogar eine Anzeige geschaltet: 

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Sensationell: „Das Mädchen Carina“ schaffte es bis an die Spitze der deutschen Single-Charts. Zur eigentlichen A-Seite, die dann B-Seite wurde, schrieb die BRAVO am 12. Mai 1969: „Roy Black darf sich gratulieren. ‚Ich bin so gern bei Dir’ wird garantiert ein Bestseller. Es ist ein schönes Liebeslied und genau auf seinen Stil und seine Stimme zugeschnitten. Volltreffer!“. Trotz dieser Verwirrung schaffte es „Das Mädchen Carina“ auf Platz 2 der BRAVO-Jahrescharts mit 377 Punkten – erfolgreicher war in jenem Jahr nur Barry Ryans „Eloise“.

Im Frühjahr 1969 (vermutlich passend zum Muttertag) veröffentlichte Roy eine LP namens „Ich hab Dich lieb“, auf der er sein Image als Schnulzenkönig festigte. Auf dem Cover war er mit einem Strauß roter Rosen abgebildet, und Lieder wie „Gute Nacht, Mutter“ und „Das zerbrochene Ringlein“ dürften insbesondere die älteren seiner Fans angesprochen haben. Den Fans hat’s gefallen – die LP schaffte es erneut in die Top-5 der deutschen LP-Charts.

Mit seinem „Carina“-Song begeisterte ROY übrigens nicht nur die deutschen Fans. Beim Schlagerfestival Brasov (Rumänien) sang er den Titel in Landessprache und räumte in Rumänien mit dem Schlager mächtig ab.

Goldene Leinwand für „Unser Doktor ist der Beste“

Nachdem „Ganz in Weiß“ musikalisch zur Roys Visitenkarte wurde, entschloss man sich, auch in Sachen Film „Ganz in Weiß“ wahr werden zu lasen – Roy schlüpfte in den weißen Kittel und spielte an der Seite von Helga Anders einen Assistenzarzt namens (ausgerechnet) Dr. Sommer. Auch „Unser Doktor ist der Beste“ wurde ein Kassenschlager. Über 3 Millionen Zuschauer sahen den Film im Kino binnen 3 Jahren – dafür gab es erneut die Goldene Leinwand. Und auch im Fernsehen wurde Roy immer populärer. Im Mai 1969 strahlte das ZDF den 60-minütigen Film „Zum Beispiel Roy Black“ aus, in dem der Sänger portraitiert wurde.

Sehr nachdenklich stimmend ist in dieser hoch interessanten Reportage insbesondere die Statements von Roys Eltern. Wer meint, dass die vor Stolz über den unfassbaren Erfolg ihres Sohnes platzen, sieht sich getäuscht – im Gegenteil wird Roy der Vorwurf gemacht, dass das ruhige Familienleben der Höllerichs wie früher nicht mehr möglich war. Die Annehmlichkeiten werden kaum thematisiert. Man gewinnt den Eindruck, dass diese förmlich spürbare fehlende Anerkennung des Elternhauses mindestens ebenso stark Roys Psyche belastet hat wie der Zwiespalt, eigentlich Rocker sein zu wollen, aber das Image des Schnulzensängers zu bekleiden.

1969: Zweite Deutschland-Tour

Im Herbst 1969 ging Roy erneut auf Tour. Eines der Konzerte, das in der Bielefelder Oetker-Halle, wurde am 21. Oktober 1969 für eine LP-Produktion mitgeschnitten. Die LP „Ein Abend mit Roy Black“ erschien im November 1969. Vor einigen Jahren wurde das Band mit dem kompletten Konzertmitschnitt wiederentdeckt und von Universal als Doppel-CD unter dem Titel „Live in Bielefeld“ 2016 neu und von den Aufnahmen her teilweise erstmals überhaupt veröffentlicht. Bei dem Erfolg war es kein Wunder, dass der Hattrick gelang: Auch 1969 gab es den Goldenen Otto der Zeitschrift Bravo.

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BERNHARD BRINK: Seit Gründung des MDR 1992 war er dort als Moderator dabei – „Schlagercharts“ als Abschiedsvorstellung? 0

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BERNHARD BRINK stand über Jahrzehnte für erfolgreiche Sendungen im MDR-Programm

1992 bis 2002: Das Deutsche Schlagermagazin – 130 Ausgaben

Seit es den MDR gibt, ist BERNHARD BRINK ein Garant für erfolgreiche Moderation beim Sender. Als der MDR 1992 auf Sendung ging, ging (als Ãœbernahme der 1991 beim DFF gestarteten Sendung) auch das legendäre „Deutsche Schlagermagazin“ auf Sendung. Zwischen 1992 und 2002 moderierte der Schlagertitan die Sendung nicht weniger als 130-mal. BRINK präsentierte eine redaktionell gut aufbereitete Sendung und ebnete einigen Stars den Weg, so hatte ANDREA BERG ihren ersten TV-Auftritt beim Schlagermagazin. 

1995 bis 2015: Schlager des Jahres – 21 Ausgaben

Als „Spin-Off“ des überaus erfolgreichen Schlagermagazins wurde die Show (inzwischen zur Clipshow-Sendung verkommen) „Schlager des Jahres“ entwickelt. Bis heute ist nicht ganz nachvollziehbar, warum die von BRINK sehr erfolgreich moderierte Sendung an FLORIAN SILBEREISEN übergeben werden musste, seinen Teil kann man sich natürlich denken. Was dabei herausgekommen ist, davon konnte man sich im Dezember 2022 ein Bild machen, wir verweisen gerne auf einen Artikel der Kollegen von smago.de. Eins steht fest: Auf das Niveau, bei den „Schlagern des Jahres“ eine „Goldene Hupe“ zu verleihen, hat sich der Schlagertitan definitiv NICHT begeben. 

2009 bis 2015: Schlager des Sommers – 7 Ausgaben

Nachdem die Schlager des Jahres sehr erfolgreich waren, moderierte BRINK auch die Schlager des Sommers. Auch diese Sendung wurde – warum auch immer, vielleicht hatte er zu wenig zu tun – an FLORIAN SILBEREISEN übergeben. Auch hier kann man sagen: Bei BERNHARD BRINK durften die Lieder so gesungen werden wie sie waren, da mussten keine Wörter wie „Indianer“ zensiert werden…

2018 bis 2023: Schlager des Monats – 57 Ausgaben

Nach einer Pause hat man beim MDR wohl bemerkt, dass BERNHARD BRINK durchaus eine Bank als Moderator einer Schlagersendung ist. Und so übertrug man ihm im April 2018 die Clipshow „Schlager des Monats“, die ein bemerkenswerter Erfolg geworden ist. 57 Ausgaben lang holte BRINK konstant gute Quoten – klar gab es Schwankungen aber unter dem Strich war die Quotenausbeute in Ordnung. Schon wieder ist es BRINK widerfahren, dass eine Show, die er erfolgreich etabliert hat, ihm weggnommen wurde – diesmal zugunsten einer Moderatorin, die mit Verlaub außer „Frau von…“ recht wenig an Moderations-Qualifikation aufzuweisen hat. Bemerkenswert: Erneut nimmt BERNHARD es sportlich – da kommt ihm wohl zugute, dass er als leidenschaftlicher Tennisspieler auch das Fair Play beherrscht. 

Wenn man alleine die vier genannten Formate nimmt, hat BERNHARD BRINK 215 TV-Sendungen im Schlagerbereich moderiert – Formate wie die morgen stattfindende (vorerst) letzte BRINK-Show „Schlagercharts des Jahres“, „Die besten Hits aller Zeiten“ usw. sind dabei noch gar nicht inkludiert. Wir finden: BRINK hat einfach abgeliefert – eigentlich sollte man ihn nicht abschreiben – mit dem Schlagertitan muss man immer rechnen. 

Heute Abend heißt es aber noch mal „Schlagercharts“ mit charmanten Gästen wie MARINA MARX und IREEN SHEER – wir drücken die Daumen, dass BERNHARD würdig verabschiedet wird und zum guten Schluss noch einmal eine gute Quote holen wird. Auf jeden Fall sagen wir DANKE für langjährige gute und seriöse Schlagerunterhaltung!

Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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NICOLE: Heute Abend in der NDR-Talkshow – viele Tour-Termine 2023 sind bekannt 0

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NICOLE: Eurovisionslegende zu Gast in der NDR-Talkshow

Das ist mutig vom NDR, der bekannt dafür ist, seit vielen Jahren hochnotpeinliche ESC-Ergebnisse abzuliefern und im Anschluss immer noch unprofessioneller den deutschen Beitrag auszuwählen. Nachdem die „hoch kompetente“ Radiojury eiskalt DEN Hammerbeitrag der ESKIMO CALLBOYS ausgesiebt haben und damit wie üblich Schiffbruch erlitten haben, dürfen diese Experten schon WIEDER ran – okay, der peinliche Dilettantismus ist ja inzwischen leider normal, auch in diesem Jahr darf man wieder mal schwarz sehen. Und so bliebt dem NDR nichts anderes übrig, als eine Legende aus der ESC-Zeit einzuladen, als der Bayrische Rundfunk seine Aufgabe nicht als Selbstbefriedigung eigener Interessen ansah, sondern über viele Jahre einen Beitrag suchte, der gut zum Grand Prix passte. 

Peinlich-Beiträge der letzten Jahre ein Thema? Wir sind gespannt…

Und so sind noch heute die Namen DSCHINGHIS KHAN, MARY ROOS, KATJA EBSTEIN, LENA VALAITIS und eben NICOLE in bester Erinnerung, während Namen wie JAMIE-LEE, LEVINA, S!STERS oder JENDRIK selbst bei Insidern vielfach nicht mehr bekannt sind – vielleicht weil die Blamagen schlicht verdrängt worden sind. Die Fortsetzung der Serie scheint in Arbeit zu sein. Wir sind gespannt, ob NICOLE hier Tacheles redet oder die großen NDR-Peinlichkeiten zur Sprache bringt. Wobei die Künstlerin zugegeben ganz andere Dinge zu bewältigen hatte und hat – die zum Glück überstandene Krebserkrankung hat sicher sehr viel Kraft gekostet. Umso schöner, dass sie nun wieder am Start ist. Und viele Termine ihrer Tour hat sie bei Facebook schon kommuniziert – gerne fassen wir das mal zusammen: 

Tourtermine „Ich bin zurück“-Tour 2023 

  • 01.09.2023 Bad Orb, Konzerthalle
  • 02.09.2023 Meschede, Stadthalle
  • 03.09.2023 Hitzacker (Elbe), Kulturzentrum
  • 05.09.2023 Lübeck, Kolosseum
  • 06.09.2023 Verden (Aller), Stadthalle Verden
  • 08.09.2023 Gifhorn, Stadthalle
  • 13.09.2023 Cottbus, Stadthalle
  • 14.09.2023 Osterode am Harz, Stadthalle
  • 15.09.2023 Lohr am Main, Stadthale
  • 16.09.2023 Mannheim, Capitol
  • 17.09.2023 Gießen, Kongresshalle
  • 26.09.2023 Gera, Kultur- und Kongresszentrum
  • 27.09.2023 Rheine, Stadthalle
  • 28.09.2023 Unna, Stadthalle
  • 30.09.2023 Linkenheim-Hochstetten, Bürgerhaus
  • 01.10.2023 Bad Neustadt an der Saale, Stadthalle

(eigene Zusammenstellung aus Facebook-Terminen, ohne Gewähr)

Foto: TELAMO, Nikolaj Georgiew

 

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