WDR4: Gutachten rät davon ab, Helene Fischer und Andrea Berg zu spielen 3

WDR4

Viele öffentlich-rechtliche Sendeanstalten spielen seit geraumer Zeit keine Schlager mehr. Der größte Sender der ARD, der WDR, hat aus seinem einst erfolgreichsten Programm WDR4 einen (provokant gesagt) „Oldie-Dudel-Sender“ gemacht – der Verdacht liegt nahe, dass das nun mal einigen Verantwortlichen besser gefällt als aktueller Schlager. Gestützt wurde die Fokussierung auf internationale Oldies zumeist auf dubiose Umfragen – wer aber hinterfragt, welches Marktforschungsinstitut denn zu der Erkenntnis kommt, dass die WDR-Hörer z. B. Helene Fischer nicht hören wollen, bekam bislang keine Antwort.

Rundfunkrat gibt Bewertung der letzten Programmreform in Auftrag

Unfassbar erfolgreiche Schlagerveranstaltungen wie die Schlagernächte, die regelmäßig auch in NRW sensationell erfolgreich sind, oder Stadionkonzerte von Koryphäen wie Helene Fischer und Andreas Gabalier haben den WDR-Rundfunkrat aber anscheinend doch stutzig werden lassen. Da die Programmverantwortlichen die knifflige Frage, ob es in NRW Helene-Fischer-Fans gibt, natürlich mangels eigener Sachkompetenz anscheinend nicht selber beantworten können, haben sie, bzw. besser gesagt der Rundfunkrat, eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. Auftragnehmer waren „die Netzberater“, namentlich Prof. Dr. Konrad Scherfer und Prof. Dr. Helmut Volpers. Titel der Studie: „Evaluierung der Programmreformen von WDR2 und WDR4“. Für die, die es nicht wissen: „Evaluierung“ ist das Professoren-Wort für „Bewertung, Beurteilung“.

Beleuchtung deutscher Schlagermusik bei WDR4

Den geneigten Schlagerfan interessiert in dieser Studie folgender Aspekt, der zu begutachten war: Ein Wunsch des WDR-Rundfunkrats ist es, die deutsche Schlagermusik bei WDR 4 näher zu beleuchten.“ Hier haben sich Gutachter „schlau gemacht“ und eruiert, was ein Schlager ist. Hierzu wurde „musikwissenschaftliche Literatur“ bemüht. Gemeint sind damit die Bücher aus 2008: „Die 100 Schlager des Jahrhunderts“ und aus 2010: „Schlager! Eine musikalische Zeitreise von A bis Z“. Auf Basis dieser Bücher, als es z. B. das Phänomen Helene Fischer und ausufernde Schlagernächte noch nicht in der Form gab (das heißt, der heutige Boom war noch nicht erkennbar), konnten die Gutachter vier verschiedene Arten von Schlagern ausmachen – hier wird die Reihenfolge übernommen:

1. Volkstümlicher Schlager (mit Bezug zur volkstümlichen Musik) – als Beispiele dienen Heino, die Kastelruther Spatzen, Stefanie Hertel und die Wildecker Herzbuben.

2. „Schlagernacht“-Schlager (Party-Interpreten, die bei den „Schlagernächten“ auftreten). Als Beispiel werden folgende Interpreten aufgeführt: Helene Fischer, Semino Rossi, DJ Ötzi, Claudia Jung, Andrea Berg, Roland Kaiser, Fantasy, Matthias Reim, Wolkenfrei, Michelle, Jürgen Drews, Andreas Martin, Laura Wilde, Ross Antony, Andreas Gabalier, Anna-Maria Zimmermann, Nik P., Roland Kaiser und Maite Kelly.

„Kleiner Hinweis: Die Rede ist hier tatsächlich von „Wolkenfrei“, obwohl sich Vanessa Mai längst umbenannt hat – ob das für die Sachkompetenz eines teuer in Auftrag gegebenen Gutachtens spricht, möge jeder für sich beurteilen.*

3. Retroschlager (Kultschlager)
(Interpreten, deren Glanzzeit in den 1970er Jahren lag). Beispiele: Katja Ebstein, Christian Anders, Howard Carpendale, Costa Cordalis, Roy Black, Mireille Mathieu)

4. Deutschpopschlager (erweiterter Schlagerbegriff). Hier werden allen Ernstes folgende Interpreten als „Schlager“sänger apostrophiert: Heinz-Rudolf Kunze, Pe Werner, Annett Louisan, Rosenstolz, Klaus Lage, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Pur, Nena, Karat, Reinhard Mey, Max Giesinger, Xavier Naidoo, Andreas Bourani, Christina Stürmer, Ich & Ich, Adel Tawil.

Interne Unterlagen bezüglich Musikpräferenz „nicht völlig transparent“

In der „Evaluierung“ wird erwähnt, dass der WDR bei mindestens einer dieser Schlagerdefinitionen interne Forschungen angestellt hat – Zitat: Interne Unterlagen zeigen, dass die Musikpräferenzen bei Hörern abgefragt wurden – auch Titel aus der Kategorie der „Schlagernacht“. Was mit diesen internen Unterlagen genau gemeint ist, wird im späteren Verlauf der Untersuchung beschrieben. Demnach hat ein so genannten „WDR-Tracking“ ergeben, dass bei WDR4 die „Musik deutlich besser“ geworden sei. Wer daran zweifelt und das gerne belegt haben möchte, wird enttäuscht. Zitat: Diese Befunde sollen aufgrund der für die Gutachter nicht völlig transparenten Erhebungsmethode nicht überbewertet werden. Sehr nett formuliert: „nicht völlig transparente Erhebungsmethode“… – ohne Worte…

Fazit: Helene Fischer, Andrea Berg und andere Topstars führen zu „Abschaltimpuls“

Wie dem auch sei – zu welchen Empfehlungen kommen die Gutachter? Auch hier soll ein Zitat Aufschluss geben: „Die Akzeptanzuntersuchung zeigt, dass gegenwärtig die Musikfarbe auf erhöhte Zustimmung stößt. Somit spricht aus Gutachtersicht nichts dagegen, den Anteil dieser Retroschlagerinterpreten moderat zu erhöhen. Ein Zuwachs dieser Titel würde das WDR 4-Musikkonzept nicht rückgängig machen. Von einer Ausweitung der Schlagerausrichtung auf volkstümliche Schlager oder ‚Schlagernacht‘-Titel ist abzuraten. Denn diese beiden Schlagergenres sind nicht programmkompatibel (folgt man dem aktuellen Musikkonzept). Ein Umschalt- oder Abschaltimpuls wäre wahrscheinlich.

Mit anderen Worten: Bei Helene Fischer, Andrea Berg, Gabalier und Vanessa Mai (entschuldigung: Wolkenfrei, um die Nomenklatur des Gutachtens zu bemühen) schalten die Leute ab. Bei den „Schlagersängern“ Heinz-Rudolf Kunze und Xavier Naidoo hingegen nicht (was Reinhard Mey und Herbert Grönemeyer dazu sagen, wenn sie als „Schlagersänger“ bezeichnet werden, hätten die Gutachter ja vielleicht auch mal in der Musikliteratur ergründen können…) – . Begründet wird das mit einer „Akzeptanzuntersuchung“, die die Gutachter höchstselbst als „nicht völlig transparent“ bewerten und deshalb „nicht überbewerten“ wollen, wobei – nochmal – die Schlagerkenntnisse der Gutachter sich auf Literatur stützt, die mindestens älter als 8 Jahre ist.

Carpendale und Kaiser sollten sich als „Retroschlager“-Interpreten bezeichnen…

Manchmal ist ein Blick in die Lebenswirklichkeit vielleicht hilfreicher als veraltete Musikliteratur und Professorentitel – die Behauptung, dass bei Namen wie Helene Fischer, Andrea Berg, Andreas Gabalier und Konsorten ein „Abschaltimpuls“ bei den Hörern veranlasst wird, ist gelinde gesagt gewagt. Noch spannender wird es bei Namen wie Howard Carpendale, Roland Kaiser und Marianne Rosenberg. Die veranlassen einerseits einen „Abschaltimpuls“, weil sie in den Schlagernächten auftreten – sind andrerseits aber programmkompatibel, weil sie ja auch für die „Retroschlager“-Rubrik stehen.

Kurbelt der Radioboykott den Plattenverkauf an?

Dennoch bietet diese hoch „kompetente“ Studie auch Schlagerfreunden einen Mehrwert – denn: Würde der Schlager momentan so einen Boom erleben, wenn Sender wie WDR4 ihn nicht mit aller Gewalt „mundtot“ machen wollten? (Zur Erinnerung: Fünf der Top-10 Alben des ersten Halbjahres stammen aus dem Schlagersegment, dabei haben wir noch nicht einmal das Maffay-Album hinzugezählt, das hier ja vielleicht als „Deutschpopschlager“ durchgehen würde). (siehe hier: http://schlagerprofis.de/halbjahresauswertung-der-offiziellen-charts-fuenf-schlageralben-in-den-top-10 – Vielleicht sind die Verkaufszahlen ja genau deshalb so gut, weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Auftrag nicht entgegenkommt.

Zielgruppe: „Über 50-jährige zurückgezogene Hörer – 89 Prozent ohne Schulabschluss“

Und wenn man sich die Zielgruppe von WDR4 ansieht, darf der geneigte Schlagerfan zufrieden sein, weil DAMIT will sich nicht unbedingt jedermann identifizieren. Die Zielgruppe wird nämlich allen Ernstes wie folgt im vorliegenden Gutachten definiert: „Die WDR 4-Zielgruppe besteht aus „Bescheidenen“, „Zurückgezogenen“, „Häuslichen“und „Traditionellen“ im Alterssegment von über 50 Jahren. Die formale Bildung ist dadurch gekennzeichnet, dass 89 Prozent der Hörer keinen Abiturabschluss haben.“ Mit anderen Worten passt moderne Schlagermusik nicht zu (überspitzt gesagt) verblödeten und verklemmten Spießern –diese Zielgruppe hört nach meinung des Gutachtens lieber internationale Oldies und „Schlager“ von Udo Lindenberg.

Welcher private Schlagersender erkennt die Marktlücke?

Vor diesem Hintergrund stellt sich nur noch eine Frage: Wer bedient in NRW und anderen Bundesländer die Hunderttausenden von Schlagerfans, die eben NICHT „häuslich, bescheiden und traditionell“, sondern modern und aufgeschlossen leben? Schlagerparadies, Radio Paloma, B2 und DMR – übernehmen Sie!

Quelle: (*Das Gutachten kann via Downloadlink geladen weren*)

https://www1.wdr.de/unternehmen/rundfunkrat/pressemitteilung-122.html

 

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3 Kommentare

  1. Im Gutachten ist die Rede davon, dass 89 Prozent der Zielgruppe „keinen Abiturabschluss“ haben sprich: nicht das Gymnasium bis zum Ende der 12. oder 13. Klasse besucht haben. Diese haben dann aber großteils entweder die Mittlere Reife oder einen Hauptschulabschluss.

    In der Zwischenüberschrift wir daraus, aus den 89 Prozent ohne Abitur, „89 Prozent ohne Schulabschluss“.

    Vielleicht sollte der Autor auch nochmal die Schulbank drücken, wenn er nicht zwischen Abitur und Schulabschluss unterscheiden kann.

    Abitur bedeutet Abschluss der gymnasialen Oberstufe. Das heißt aber noch lange nicht, dass so jemand „keinen Schulabschluss“ hat!!!

    1. Der Hinweis mag richtig sein, das ist offensichtlich ein Irrtum, der aber keinen Deut an der Kernaussage des Artikels ändert. Und ich musste erst überlegen, was mit „…wir draus, aus den…“ gemeint ist – gemeint ist offensichtlich -> „…wird aus den 89 Prozent ohne Abitur…“ – also bitte wenn man es so genau nimmt auch selber etwas mehr auf Korrektheit legen…

UNHEILIG: Frühe Raritäten zu einer neuen Fanbox zusammengeschnürt 0

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Box-Set mit frühem Material des GRAFEN

Die Gruppe UNHEILIG gehörte für einige Jahre zu den erfolgreichsten Pop-Acts Deutschlands. Vier Nummer-Eins-Alben in Folgen sprechen eine eindeutige Sprache. Inzwischen ist der GRAF „im Ruhestand“, seine Musik ist aber nach wie vor stark gefragt.Die Plattenfirma hat sich um das Frühwerk gekümmert und seltene ehemalige EPs in einer Box zusammengefasst, die u. a. auch eine DVD beinhaltet.

Nur physische Veröffentlichung

In einem aktuellen Interview mit der MUSIKWOCHE betont der Management-Director der Plattenfirma Electrola, JÖRG HELLWIG, dass diese Strategie Methode habe: „Vor allem Special Editions und andere exklusive Produkte für Superfans haben sich als eine profitable Ergänzung erwiesen.“, sagte er der MUSIKWOCHE. Ein weiteres Beispiel ist neben UNHEILIG auch HOWARD CARPENDALES „Das Werk meines Lebens“. Kurios: Die Musik des UNHEILIG-Boxsets ist nur physisch auf den Tonträgern zu haben.

Produktinformation

„Der Graf“, seines Zeichens Frontmann der Band Unheilig, hat viele Jahre lang Maßstäbe gesetzt. Vier Nr. 1 Alben in Folge der deutschen Charts sowie ein markantes Konterfei, ein unverkennbares visuelles Image, stets mit Schlips, gepaart mit einer monumentalen Stimme und vielen brillanten Songs.

Nun veröffentlicht Universal unter dem Titel „Schattenland“ ein neues Box Set mit CD-EPs, DVD und Fan-Merchandise in streng limitierter Auflage von 4.000 Stück. An reinem Audio-Material sind fünf rare EPs aus den frühen Jahren (2003-2008) enthalten, als Unheilig noch im elektronischen Pop verwurzelt war und der Graf sogar zeitweilig noch englisch sang. Darin enthalten die EP-Titelsongs von „Maschine“ und „Schutzengel“ (beide 2003), „Freiheit“ (2004), „Astronaut“ (2006) oder „Spiegelbild“ (2008) sowie weitere 30 Tracks inkl. B-Seiten, Remixen nun zahlreichen Raritäten.

Die DVD enthält ebenfalls frühes Material, neben der rund 40-minütigen Doku „Unheilig – Ein Leben für die Musik“ (2008) außerdem noch zwei Live-Auftritte, vom „Feuertanz“-Festival im Juni 2009, sowie vom Amphi-Festival (2009). Sowohl die EPs als auch die DVD sind physisch nur innerhalb dieses eigens für diese Veröffentlichung designtem Box Sets veröffentlicht.

Das speziell aufgelegte Fan-Merchandising besteht aus einem Poster, fünf Postkarten mit Foto-Motiven aus der damaligen Zeit sowie einem Unheilig Fan-Schal (ebenfalls exklusiv nur in diesem Set zu haben)

Boxinhalt:

EP 1 Maschine (2003)

01. Maschine (Club edit)
02. Maschine (Album version)
03. This Corrosion
04. Maschine (Der Graf Remix)
05. Schleichfahrt

EP 2 SCHUTZENGEL (2003)

01. Schutzengel
02. Schutzengel (Orchester Version)
03. Zinnsoldat
04. Damien
05. Vollmond (Radio Edit)
06. Bruder
07. One On The Dead

EP 3 Freiheit (2004)

01. Freiheit (Radio Version)
02. Sieh in mein Gesicht (Extended Version)
03. Morgengrauen
04. Die Muse
05. Freiheit (Teminal Choice Remix)
06. Schmetterling
07. Sieh in mein Gesicht (Staubkind Remix)
08. Freiheit (Neuroticfish Remix)

EP 4 Astronaut (2006)

01. Astronaut (Radio Version)
02. Mein Stern (Piano Version)
03. Ich will alles (Club Version)
04. Der Himmel über mir
05. Schneller höher weiter
06. Astronaut (Orchester Version)
07. Leben wohl
08. Mein Stern (Radio Version)

EP 5 Spiegelbild (2008)

01. Spiegelbild (Extended Version)
02. Spiegelbild (Krupps Remix)
03. Schlaflos
04. Die alte Leier
05. Hexenjagd
06. An Deiner Seite (Orchester Version)
07. Spiegelbild

DVD Schattenland

Feuertanz Festival Live (2009)
(inkl. Lampenfieber, Spiegelbild, Tanz mit dem Feuer, Astronaut, Kleine Puppe, An deiner Seite, Feuerengel, Sage Ja!, Maschine, Freiheit, Mein Stern)
Amphi Festival Live (2009)
(inkl. Sage Ja!, Freiheit, Sieh in mein Gesicht, Mein Stern)
DMAX Dokumentation: “Unheilig – Ein Leben für die Musik“

Quelle: Vertigo / Universal

 

BEATRICE EGLI & ELOY DE JONG: Ausführliche Infos zu ihren neuen TV-Shows 0

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„Ich find Schlager toll“ startet am 27. November 2020

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Logo: TVNow

Die von BEATRICE EGLI und ELOY DE JONG moderierte Schlagerranking-Show „Ich find Schlager toll“ geht mit vier neuen Ausgaben in die nächste Runde, gesendet werden die Ausgaben wie gewohnt bei Super-RTL: 

Mittwoch, 25.11.2020, 20.15 Uhr: Folge 1 „Die beliebtesten Schlager des Jahrtausends 2000 – 2010“

Mittwoch, 02.12.2020, 20.15 Uhr: Folge 2 Die beliebtesten Schlager des Jahrtausends 2010 – 2020“

Mittwoch, 09.12.2020, 20.15 Uhr: Folge 3 „Die beliebtesten Schlager-Alben“

Mittwoch, 16.12.2020, 20.15 Uhr: Folge 4 „Die beliebtesten Schlager-Duette“

Pressetext

Beatrice Egli und Eloy de Jong lassen ab dem 25.11.2020, 20.15 Uhr, in vier brandneuen 90-minütigen Folgen der Rankingshow „Ich find Schlager toll“ das erfolgreiche Musikgenre „Schlager“ wieder hochleben. In den neuen Ausgaben stehen diesmal die beliebtesten Schlager des Jahrtausends 2000 – 2010, die beliebtesten Schlager-Duette und die beliebtesten Schlage-Alben im Mittelpunkt. Und auch hier kommen wieder namhafte Experten, wie u.a. der „Deutschland sucht den Superstar“ Gewinner 2020 Ramon Roselly, die Fernsehmoderatorin Jana Azizi, der Schlagersänger Norman Langen, Schauspielerin Janine Kunze, der Sohn von Matthias Reim, Julian Reim, und Schauspieler und Moderator Oliver Petszokat zu Wort. Sie kommentieren die Platzierungen mit lustigen Anekdoten und interessanten Hintergrundinformationen zu den Künstlerinnen und Künstlern.

Schlager ist nach wie vor hipper denn je und keine andere Musikrichtung polarisiert in Deutschland so sehr wie der Schlager! Längst begeistern die Schlager-Stars mit ihren außergewöhnlichen Persönlichkeiten und ungeschminkten Texten generationsübergreifend ein Millionenpublikum. Sie füllen mit ihren spektakulären Shows, die internationalen Konzerten nichts nachstehen, die größten Konzerthallen Deutschlands. Die beliebte Schlagerranking-Show „Ich find Schlager toll“ auf RTLplus legt einen besonderen Fokus auf die Faszination Schlager und lässt gemeinsam mit den bekannten Schlagerstars Beatrice Egli und Eloy de Jong die großen Hits dieser Musikrichtung Revue passieren.

In den vier neuen Folgen werden in unterschiedlichen Kategorien jeweils die beliebtesten 25 Titel in einem Countdown vorgestellt. Das Ranking ist nach einer repräsentativen Umfrage von Media Control ausgewertet worden und sorgt bei der Rangfolge für die ein oder andere Überraschung!

Neben den spannenden Platzierungen wird der Zuschauer in jeder 90-minütigen Sendung auf eine musikalische Zeitreise mitgenommen und erfährt was aus ihren Schlager-Stars von einst geworden ist. Sie erleben, dass Schlager nicht nur Freude und Spaß bedeuten kann und warum Schlager mitten ins Herz trifft.

Auch die neuen Folgen von „Ich find Schlager toll“ werden wieder von Beatrice Egli und Eloy de Jong moderiert. Der sympathische Holländer Eloy de Jong hat mit seiner Band ‚Caught In The Act‘ bereits eine international erfolgreiche Boyband Karriere hinter sich. Mit seinem ersten deutschsprachigen Album „Kopf aus – Herz an‘ eroberte Eloy de Jong nun auch die Schlagerwelt. Aus der ist auch Beatrice Egli längst nicht mehr wegzudenken. Sie war die erste Schlager-Sängerin, die 2013 bei „Deutschland sucht den Superstar“ gewinnen konnte. Mit ihrer lebensfrohen Ausstrahlung hat sich die Schweizerin längst als Sängerin und Moderatorin in der deutschen Musik- und Medienlandschaft etabliert.

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BEATRICE EGLI / Foto: TVNOW / Ruprecht Stempell

Mittwoch, 25.11.2020, 20.15 Uhr: Folge 1 „Die beliebtesten Schlager des Jahrtausends 2000 – 2010“

Welches sind die beliebtesten Schlager des Jahrtausends? In der ersten Sendung der zweiten Staffel „Ich find Schlager toll“ widmen wir uns den Jahren 2000 – 2010. Was war das für eine Zeit im Schlager? Die große Durststrecke der 90er Jahre, als außer Ballermann-Party-Schlager und Wolfgang Petrys Mega-Erfolgen nur wenig funktionierte, war vorbei. Es gab erste zaghafte Berührungspunkte zwischen Schlager und Pop, sogar Schlager und Hip-Hop. Das Sommermärchen der Heim-WM 2006 veränderte den Blick der Deutschen auf sich selbst und auch auf die deutschsprachige Musik. Doch die aktuelle Erfolgswelle, in der der Schlager völlig akzeptiert und gleichberechtigt neben Pop und R’n’B eigene Trends setzt, war noch nicht abzusehen.

„Ich find Schlager toll“ präsentiert die Rangliste der 25 beliebtesten Schlager des Jahrtausends 2000 – 2010 ausgewählt durch eine repräsentative Umfrage von Media Control. In die Rangliste haben es einige der großen Schlagerstars aus den goldenen Zeiten der 70er Jahre geschafft, die auch Anfang des neuen Jahrtausends noch gut im Geschäft waren. Mit Helene Fischer und DJ Ötzi erschienen aber bereits neue Stars auf der Bildfläche, die den Schlager in der Folge ausgiebig prägen sollten. Und es gab einige unterhaltsame Exoten und unerwartete Duette, die in der Schlagerwelt aus den unterschiedlichsten Gründen Erfolge feiern konnten.

In informativen und unterhaltsamen Einspielern widmet sich „Ich find Schlager toll“ Schicksalen, Anekdoten und Hintergründen zu Künstlerinnen und Künstlern, die uns in den Nuller-Jahren begeistert haben. Erzählt und kommentiert werden sie u.a. von Schlager-Insidern wie Bernhard Brink, frischen Schlager-Gesichtern wie Marie Wegener, Feuerherz oder Sonia Liebing sowie Schauspielerin Janine Kunze.

Mittwoch, 02.12.2020, 20.15 Uhr: Folge 2 Die beliebtesten Schlager des Jahrtausends 2010 – 2020“

Die 50er Jahre, die 70er – es gab so einige Glanzzeiten des deutschen Schlagers mit großen Stars und echten Evergreens. Und das zweite Jahrzehnt des neuen Jahrtausends gehört mit Sicherheit auch dazu. Noch nie war die Schlagerszene so facettenreich, die Grenzen zwischen Pop, Dance und Schlager so fließend. Im Internet werden Schlager-Videos millionenfach gestreamt, die Konzerthallen sind voll. Ob in Castingshows wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder in den Charts – Der Schlager begeistert ein riesiges Publikum.

Im zweiten Teil unserer Suche nach den beliebtesten Schlagern des Jahrtausends widmen wir uns dem Helene Fischer Jahrzehnt. Mit „Atemlos durch die Nacht“ hat sie 2013 den Schlager revolutioniert. Aber sitzt sie immer noch ganz oben auf dem Schlagerthron? Oder hat sie während ihrer noch andauernden Kreativpause Platz für eine neue Schlager-Queen machen müssen? Oder gar einen neuen Schlagerkönig? Denn es war auch ein Jahrzehnt der spannenden und erfolgreichen Newcomer. Kerstin Ott, Vanessa Mai oder Andreas Gabalier haben längst bewiesen, dass sie weit mehr zu bieten haben, als den einen Zufallshit.

Die Rangliste der 25 beliebtesten Schlager des Jahrtausends 2010 – 2020 wird durch eine repräsentative Umfrage von Media Control bestimmt. Welche Titel haben das Zeug zum Evergreen? Welche Hits schaffen es in die Bestenliste? Welcher Schlager ist der beliebteste? „Ich find Schlager toll“ gibt die die Antworten und noch mehr. In unterhaltsamen Einspielern präsentiert die Sendung Geschichten und Anekdoten zu allen Liedern der Rangliste. Erzählt und kommentiert werden diese von Künstlern, die mit dem Schlager groß geworden sind. Neben Schauspielerin Janine Kunze sind u.a. Sonia Liebing, Schlagertitan Bernhard Brink, sowie die jungen Schlagerstars Marie Wegener und Feuerherz mit dabei, die selbst bereits ihre musikalischen Spuren im Schlager hinterlassen konnten.

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ELOY DE JONG / Foto: TVNOW / Ruprecht Stempell

Mittwoch, 09.12.2020, 20.15 Uhr: Folge 3 „Die beliebtesten Schlager-Alben“

Der Schlagerboom ist unaufhaltsam und so ist es nicht verwunderlich, dass die Schlager-Alben seit Jahren die Spitze der Charts stürmen. Doch welche sind die beliebtesten Schlager-Alben? In der neuen 90-minütigen Folge „Ich find Schlager toll – Die beliebtesten Schlager-Alben“ gehen wir dieser Frage nach. Dabei rausgekommen ist ein bunter Schlager-Mix aus großen Schlagerlegenden und spannenden jungen Künstlern, die mit ihren frischen Sounds und neuen Ideen die Herzen der Fans erobert haben.

Wie auch in der ersten Staffel präsentiert das Moderatorenduo Beatrice Egli und Eloy de Jong die Rangliste der 25 beliebtesten Schlager-Alben, die durch eine repräsentative Umfrage von Media Control ausgewählt wurde und teilen dabei ihre persönlichen Anekdoten mit den Zuschauern. Zu Wort kommen außerdem verschiedene Experten aus dem Bereich Musik und Entertainment wie der Schlagertitan Bernhard Brink, der „Deutschland sucht den Superstar“ Gewinner 2020 Ramon Roselly, die Fernsehmoderatorin Jana Azizi, der Schlagersänger Norman Langen, Janine Kunze, der Sohn von Matthias Reim Julian Reim und Oliver Petszokat.

Mittwoch, 16.12.2020, 20.15 Uhr: Folge 4 „Die beliebtesten Schlager-Duette“

Auch in der Schlagerwelt gibt es unzählige emotionale und außergewöhnliche Duette, die für musikalische Überraschungsmomente sorgen. Genau diese sowie die spannendsten Schlager-Paarungen werden in der neuen Folge „Ich Find Schlager Toll – Die beliebtesten Schlager-Duette beleuchtet. Doch wer hat es in die Rangliste der 25 beliebtesten Schlager-Duette, die durch eine repräsentative Umfrage von Media Control bestimmt wird, geschafft und welches ist das beliebteste Schlager-Duett? Sind es Kerstin Ott und Howard Carpendale oder doch das Männerduo Thomas Anders und Florian Silbereisen?

Der Schlagertitan Bernhard Brink, der „Deutschland sucht den Superstar“ Gewinner 2020 Ramon Roselly, Matthias Reims Sohn Julian Reim, Norman Langen sowie Jana Azizi, Janine Kunze, Oliver Petszokat begleiten mit ihren persönlichen Geschichten und Anekdoten durch die Sendung und kommentieren die unterhaltsamen Einspieler.

Quelle: Super-RTL / Mediengruppe RTL Deutschland
Titelfoto: TVNOW / Ruprecht Stempell