Die Roy Black Story – Teil 1: Die Anfänge Kommentare deaktiviert fĂĽr Die Roy Black Story – Teil 1: Die Anfänge

20180706 Black

Roy Black ist zweifellos einer der bedeutendsten Schlagersänger aller Zeiten. Wir wollen euch diese starke Persönlichkeit im Rahmen einer Serie vorstellen. Heute beginnen wir mit der Jugendzeit Roy Blacks und seinen Anfängen.

Kindheit und Jugend

Am 25. Januar 1943 wurde Gerhard Georg Höllerich um 20 Uhr als ältester Sohn des Kaufmanns Georg Höllerich (1918-1990), der beim Lebensmittelgroßhändler Bernhard Müller Augsburg (BMA) tätig war, und dessen Frau Elisabeth („Else“) in Straßberg bei Augsburg geboren. Die Geburt erfolgte auf dem großväterlichen Bauernhof. Die Hebamme hieß Sofie Heinzelmann. Seine dichten schwarzen Haare hat er von seiner Mutter geerbt, die blauen Augen vom Vater. In seiner Heimatstadt Straßberg besuchte Gerd ab Herbst 1949 die Volksschule Straßberg und verließ diese mit einem guten Zeugnis: „Er ist ein aufgeweckter und selbständig mitarbeitender Schüler“, wurde ihm attestiert – folgerichtig durfte er auf das Gymnasium gehen. Woher Roy sein musikalisches Talent hatte, wusste er wohl selber nicht. In seinem Buch „Roy Black über Roy“ schrieb er dazu: „Ich bin der einzige Künstler in unserer Familie. Es gibt auch niemanden unter meinen Vorfahren, der sich auf musikalischem Gebiet besonders hervorgetan hat. Es weiß also keiner, woher ich mein Talent habe. Wie meine Mutter mir sagte, wurde in unserer Familie allerdings immer viel und fröhlich gesungen, aber nur in der Küche und in der Badewanne.“.

Abitur trotz „Ehrenrunden“

Auch nach dem Umzug der Familie nach Göggingen am Stadtrand von Augsburg (1958) besuchte er zwischen 1954 und 1964 die Holbein-Oberrealschule Augsburg (heute Holbein-Gymnasium Augsburg), wo er auch sein Abitur machte, in der 8. Klasse musste er allerdings wegen der beiden „M“ (Mädchen und Musik) den Jahrgang wiederholen, und 1963 drehte er eine weitere „Ehrenrunde“. Seinen Berufswunsch, Biologe zu werden, verwarf er und begann aus rationalen Gründen ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in München. Das Studium hat er aber nicht abgeschlossen und brach es (des musikalischen Erfolges wegen) nach zwei Semestern ab.

Erste Anfänge als Beatmusiker in Augsburg

Schon ab 1962 nahm Gerd erfolgreich als Solosänger an Talentwettbewerben teil. Seinen ersten öffentlichen Auftritt als Sänger absolvierte er im Fasching 1963 in der Augsburger Kneipe „Charlys Affenstall“, die dem Musikclown Georg Strobel gehörte, mit seiner Beat-Band „The Honky Tonks“. Der Auftritt wurde von Gerds Mitschüler Hans Medla vermittelt, der ihm auch den Kontakt zur Musikgruppe vermittelt hatte. Er arbeitete im Affenstall als Aushilfskellner. Als Gage für Gerd waren 15 Mark vereinbart. Im Augsburger Viertel Spickel spielte die Band Songs von Elvis bis Cliff Richard. Mitglied der „Honky Tonks“ war u. a. der Bassist Peter Schwedes. Schon damals wurde Gerd wegen seiner Haarfarbe „Blacky“ genannt. Und weil Gerd so ein Roy-Orbison-Fan war, beschloss man am 14. September 1963 in Gerds Partykeller, die Band „Roy Black & the Canons“ zu gründen. Bei der Namensfindung hatte man vermutlich auch den damaligen Lokalmatador aus dem Augsburger Café Rogers im Hinterkopf, Mike Roger. Der hatte als „Mike Roger and his machine guns“ Erfolg. Die Bandmitglieder waren neben Gerd und Peter Schwedes dessen Neffe Dieter Schwedes, der im Dezember 2017 leider verstorben ist (Gitarre), Bandleader Helmut Exenberger (Gitarre), Günter Ortmann (Piano) und Dieter Sirch (Schlagzeug). Neben den Honky Tonks rekrutierten sich die Musiker aus den lokalen Bands „Stringers“ und „French Combo“.

29. November 1963: Erster Auftritt als „Canons“

Den ersten Auftritt als Canons absolvierten die Jungs im Siedlerhof in Augsburg am 29. November 1963. Eine Woche später, am 6. Dezember 1963 traten Roy Black & His Canons ein weiteres Mal auf – im Augsburger Tanzclub „Femina“ gaben sie eine „Twist- und Slopparty“. Später wurde aus dem Tanzclub übrigens unter dem Namen„Big Apple“ eine der ersten Discotheken Deutschlands. – Dieses historische Datum könnte als Geburtsstunde des Namens Roy Black festgehalten werden, weil sein Name erstmals so in einer Zeitung kommuniziert wurde. Das Tanzlokal war für Roy ohnehin von historischer Bedeutung, weil er dort ein Jahr zuvor (schon unter dem Namen „Blacky“) bereits einen Talentwettbewerb gewonnen hatte. Dass er mit seiner Version des Elvis-Hits „Are You Lonesome Tonight“ im „Femina“-Club derart abgeräumt hat, passte übrigens der damaligen Hausband um Mackis Bettini nicht in den Kram. Jedenfalls gab es im „Femina“ nur zwei Anschlussauftritte, danach entschied sich die Wirtin für die Konkurrenz von der „Kapelle Tornado 5“.

Weihnachten 1963: Erfolgreiches Engagement im Augsburger WeiĂźenburger Hof

Der Erfolg des Debut-Auftritts der jungen Band konnte sich sehen lassen: Über die Weihnachtsfeiertage 1963 erhielten sie ein Engagement in der Augsburger „Ami-Kneipe“ Weißenburger Hof, dessen kultiger Wirt Charly Held übrigens im Jahr 2014 83-jährig verstarb. Zu dem Anlass fertigte der Dekorateur Dieter Schwedes ein großes Band-Banner mit dem Band-Schriftzug und dem Kopf Roy Blacks in großer Größe.

30. Dezember 1963: Gewinn beim Nachwuchswettbewerb „Die groĂźe Chance“

Im Café Königsbau, einem großen Vergnügungs-Palast am Königsplatz in Augsburg, gab es 1963 einen Wettbewerb namens „Die große Chance“. Dort traten viele Kapellen und Bands gegeneinander an. Am 30. Dezember des Jahres gab es dann ein Jahresfinale, das Roy, der dort zuvor schon als Solointerpret an Talentwettbewerben erfolgreich mitwirkte, mit seinen Cover-Interpretationen von Elvis, Cliff Richard und Roy Orbinson souverän gewann. Aufgrund des großen regionalen Erfolgs bewarb sich Roy mit seiner Band um einen Auftritt in der ZDF-Show „Spielbude“, wurde aber abgelehnt.

FrĂĽhjahr 1964: Engagement im „Tarantel“

Im Frühjahr 1964 gab es ein weiteres schönes Engagement für die Cannons – Das „Tarantel“ engagierte Roy Black & the Cannons für ein dauerhaftes Gastspiel. Dort wurden später übrigens auch die Verhandlungen mit Hans Bertram geführt. Eine gewisse Rolle soll dabei Roys damalige Freundin Vivien Liver gespielt haben, die ihre weiblichen Reize sehr geschickt einsetzte. Heute würde sie vielleicht sagen „me too“ –dabei war sie es, die Hans Bertram zum Engagement Roys (mit) bewegte, indem sie ihm dessen Reiz auf das weibliche Geschlecht näherbrachte. Übrigens hat die attraktive Ballett-Tänzerin dem Roy damals Tanzschritte beigebracht. Zu Hans Bertram kommen wir aber erst noch.

16. Juni 1964: Legendärer Auftritt im „Moritzsaal“

Am Vorabend des Mathe-Abiturs Roy Blacks, man schrieb Dienstag, den 16. Juni 1964, spielten Roy Black & the Cannons im Augsburger Moritzsaal vor 800 Fans – der Legende nach sollen sie dort einen Beat-Wettbewerb gewonnen haben. Laut Berichterstattung der regionalen Presse sind damals zwei Mädchen in Ohnmacht gefallen. In der Presse war zu lesen: „Moritzsaal: 800 Jugendliche auĂźer Rand und Band. Zwei SchĂĽlerinnen ohnmächtig! Ein brodelnder Hexenkessel. 800 Jugendliche pfiffen, gröhlten, trampelten, kreischten, sprangen wild auf die StĂĽhle und warfen völlig auĂźer sich Taschen, Jacken und MĂĽtzen durch die Luft. Hektisch wippten sie im Rhythmus mit.“ Organisiert wurde die Veranstaltung vom damaligen SchĂĽlersprecher Sieghard Schramm, der fĂĽr kurze Zeit auch Manager von Roy Black & the Canons war – ein entsprechender Vertrag wurde kurz nach der legendären Veranstaltung am 22. Juni 1964 unterschrieben.

In Teil 2 dieser Serie geht es um die Entdeckung von Roy durch Hans Bertram und seinen Durchbruch als Schlagerstar – der 2. Teil wird am kommenden Freitag, 13. Juli, veröffentlicht.

 

 

 

 

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SARAH CONNOR: Tracklist und Infos zum am 18.11. erscheinenden Album „Not So Silent Night“ 0

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SARAH CONNOR: HeiĂź ersehntes neues Weihnachtsalbum kommt am 18.11.

Wir haben ja bereits „zuerst bei Schlagerprofis“ darĂĽber berichtet, dass SARAH CONNOR ein neues Weihnachtsalbum veröffentlicht. Nun sind Details bekannt: 

  • Das Album enthält 12 selbst geschriebene neue Weihnachtslieder. 
  • Erste Single wird das euphorische „Ring Out the Bells“ werden. 
  • In „24th“ geht es um die geliebten verstorbenen Menschen, die beim Weihnachtsfest vermisst werden. 
  • Der Song „Santa, if you’re there“ ist SARAHs geliebter verstorbener Oma gewidmet. 
  • „Christmas 2066“ ist ein Lied darĂĽber, dass es vielleicht mal eine farbige Weihnachtsfrau geben könnte. 

Diesmal sind die Songs komplett auf Englisch gehalten. Aber SARAH schreibt im Pressetext, der bislang nur bei einschlägigen Internet-Händlern zu finden ist: 

 

Eines ändert sich auch an Weihnachten und auch auf Englisch nicht: ich mache Songs und Texte nah am Leben. Und als Mutter, Tochter, Schwester, Frau, ist es nun mal auch ein bisschen beten, dass alles schön wird.

SARAH hat aus gutem Grund die englische Sprache gewählt: 

Ach ja, das Album ist auf Englisch, weil mir das Songtexte schreiben auf Englisch nach wie vor leichter fällt. Es geht einfach leichter von der Hand. Und ich wollte ja Leichtigkeit. Es gibt einfach mehr Wörter, die gesungen schöner klingen. Das ist aber eigentlich auch völlig egal. Ich bin mir sicher, ihr werdet mich trotzdem gut verstehen. Erscheinen wird NOT SO SILENT NIGHT am 18.11.2022!!

Tracklisting:

CD:

  1. Jolly Time Of Year
  2. Ring Out The Bells
  3. Not So Silent Night
  4. Blame It On The Mistletoe
  5. 24th
  6. (1,2,3,4) Shots Of Patron
  7. Christmas 2066
  8. Santa, If You’re There
  9. Quiet White
  10. Come Home
  11. I Think I’m In Love With You

Zusätzlich nur auf Deluxe Version:

  1. Don’t You Know That It’s Christmas
  2. The Christmas Song

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Auch wenn der Link dazu inzwischen offensichtlich wieder gelöscht wird, scheinen auch zwei Fanboxen in Planung zu sein – eine „ganz in WeiĂź“ und eine „ganz in Rot“. Sollte es weitere Details dazu geben, werden wir darĂĽber berichten.

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Quelle: Polydor / Universal via Amazon.de 

 

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FLORIAN SILBEREISEN: Tickets fĂĽr Eurovisionsshow „Schlagerjubiläum – auf die nächsten 100!“ ab morgen erhältlich 8

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FLORIAN SILBEREISEN: Ticketverkauf startet morgen

Laut Eventim ist es morgen soweit (der MDR hat noch nicht darĂĽber berichtet, es sind ja auch noch ĂĽber zwei Wochen hin bis zum Event…): Der Vorverkauf fĂĽr die von FLORIAN SILBEREISEN moderierte Eurovisionsshow „Schlagerjubiläum – auf die nächsten 100!“ startet am morgigen Freitag, 7.10.2022 ab 14 Uhr. Offensichtlich sind auch fĂĽr die Generalprobe am 21.10.2022 Tickets erhältlich. 

Mit anderen Worten wird die Sendung immerhin live ausgestrahlt (Livegesang ist ja nicht zu erwarten, das ist nur bei GIOVANNI ZARRELLA möglich). Immerhin hat NICOLE damit nicht völlig vergebens ihre beiden Konzerte abgesagt. Gäste werden natĂĽrlich noch nicht bekannt gegeben – das geht nur bei GIOVANNI ZARRELLA. So lässt sich orakeln, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit JĂśRGEN DREWS dabei ist. Und HELENE FISCHERs Anwesenheit halten wir nach wie vor zumindest fĂĽr denkbar – immerhin sind ja einige Gäste, die sonst oft dabei sind (z. B. KELLY FAMILY) nicht dabei – das schafft Sendeplatz.

Wer also Lust auf das „Schlagerjubiläum“ hat und Verständnis dafĂĽr, dass im vergangenen Corona-Jahr 2021 die Ausrichtung des „Schlagerboooms“ möglich war und in diesem Jahr nicht, der sollte sich morgen vor 14 Uhr bereit halten, um bei Eventim die begehrten Tickets zu ergattern.

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