VANESSA MAI feiert mit Fans den Neustart – tolle Stimmung in Hamburg! 0

Gestern fand die erste von VANESSA MAIs vier Teaser-Club-Shows im Grünspan auf der Reeperbahn in Hamburg statt. Die Sängerin feierte mit rund 500 Fans den offiziellen Neuanfang. „Heute ist der Startschuss für alles, was kommen wird!“ kündigte sie an. (Wir hoffen sehr, dass es nach dem damaligen Slogan „Die Reise beginnt“ für sie nun wirklich wieder aufwärts geht.) Die Fans stimmten ihr mit lautem Jubel zu. Wir waren vor Ort und haben für euch unseren Eindruck von der Show und natürlich den neuen Songs, welche auf dem Album „Für Immer“ zu finden sein werden.

Den Anfang machte der titelgebende Song „Für Immer„, ein Partytitel, der den Abend furios eröffnete. Es folgte „Wiedersehen“ vom Album „Schlager“, der ursprünglich mit Olexesh im Duett gesungene Song „Wir 2 immer 1“ sowie „Nie wieder„. Noch war von Neuanfang keine Spur.

Die Betonung liegt auf „noch“. Denn mit ihrem Song „Venedig“ begann sie, einige neue Lieder zu spielen. „Venedig“ ist bei den Fans sichtlich beliebt, in Hamburg wurde lautstark mitgesungen. Strahlend filmte Vanessa ihren Auftritt mit ihrem Smartphone.

Es folgte „Sag niemals immer„, eine Up-Tempo-Nummer, sowie „Wir sind noch stärker„, ein sehr basslastiger Song. Beide Titel kamen gut an. Im Anschluss war Zeit für einen kleinen Plausch und ein großes Danke für den herzlichen Empfang. Sie fühle sich wie zu Hause, betonte die Künstlerin.

Weiter mit einer humorvollen Fragerunde. „Wer wurde denn mitgeschleppt?“ rund zwanzig Hände schossen mutig in die Höhe. Dann eine knifflige Frage: „Welcher war der erste Song unter dem neuen Namen Vanessa Mai, nach der Wolkenfrei-Zeit“? Die Antwort: „Mein Herz schlägt Schlager„. Mit Stereoact damals. Die Einleitung zur neuesten Kooperation „Ja, Nein, Vielleicht„.

Das Rund-Um-Sorglos-Paket hatte als Nächstes ein echtes Highlight parat. Das Akustikset. Zuvor erzählte sie ihren Fans, dass ihr die Karriere zu schnell anstieg und sie eigentlich nur glücklich sein wollte. Daher hat „Jeans, T-shirt und Freiheit“ inzwischen eine besondere Bedeutung für die Sängerin.

Und auch von ihrem kommenden Spielfilm-Debüt berichtete Vanessa Mai. Dabei präsentierte sie direkt den Soundtrack zum Film: „Spiegel, Spiegel“ – ebenfalls akustisch.

Weiter ging es mit Worten an ihre treuen Anhänger. Sie hatte damals ein Album fertig, doch keiner der Titel schaffte es auf „Für Immer“.
Sie hat sich „von allen Negativen befreit„. Es gebe nur noch Andreas und sie. Das kommende Album sei mit „Spaß und klarem Blick“ entstanden. Sie verspricht, dass es ihr bedeutsamstes Album geworden ist. Wir drücken die Daumen, dass ihre Fans dies so annehmen.

Als letzten Titel des Akustik-Sets perfornte sie „Beste Version„. Auch dieser Titel ist auf „Für Immer“.

Stark kam der nächste Titel an. „Denn zusammen sind wir ein Meisterwerk„. Die Hände gingen links nach rechts. Eine tolle Stimmung!

Nach „Ich vermiss dich so“ vom Album „Regenbogen“ kam unser persönliches Highlight – und auch das der meisten Fans im Grünspan. Ein Wolkenfrei-Medley mit den Hits „Ich versprech dir nichts und geb dir alles“, „Du bist meine Insel“, „Von Tokio bis Amerika“ sowie „Wolke 7“. Die Stimmung auf dem Höhepunkt!!

Regenbogen“ überzeugte ebenfalls. Begleitet von einem großen Lichtermeer, spielte sie zuerst die Pianoversion,, ehe sie die normale Version und dann noch „Ich sterb für dich“ performte. Als Zugabe gab es dann noch einen neuen Titel, bei dem wir den Titel Namen nicht raushören konnten.

Im Anschluss nahm sich Vanessa für Fotos, Autogramme und kleinen Smalltalk, bis jeder Fan dran war, Zeit. Dies war vom Personal vor Ort leider nicht gut organisiert und so entwickelte sich keine klare Reihe.

Unser Fazit zum „Neuanfang“: Die meisten neuen Titel klingen auf jeden Fall frisch und modern, ein weitestgehend neuer Stil. Ob sich dies durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Der Markt ist voll von Newcomern mit modernem Pop-Schlager und Newcomer haben es heutzutage nicht mehr ganz so leicht. Persönlich hätten wir uns gewünscht, dass die Sängerin wieder Titel im Wolkenfrei-Stil liefert. Wir wünschen Vanessa auf jeden Fall alles Gute und Erfolg. Es wäre dringend zu empfehlen, erst einmal auf kleinere Konzerte zu setzen, getreu dem Motto „Weniger ist mehr“. So wie heute im Grünspan! Denn das war ein gelungener Abend! Ihre Band mit einem Gitarrist und einen Schlagzeuger gefiel uns sehr gut!

Bericht und Fotos: Kevin Drewes

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ZDF-HITPARADE: Erfolgs-Compilation „50 Jahre ZDF-Hitparade“ bekommt eine „Zugabe“ 0

Bis heute legendär ist die ZDF-Hitparade. Eine Sendung, in der LIVE gesungen wurde – heutige TV-Macher behaupten bekanntlich, dass das angeblich nicht gehe, aber Leute wie Andreas Gabalier beweisen, dass man auch 2019 noch live im TV singen kann. Und  Weltstars wie Robbie Williams setzen sich bei Shows wie „Ein Herz für Kinder“ einfach mal durch und singen wirklich – anders als z. B. Andrea Berg, die sich lieber für das Vollplayback entschied.

Der 50. Geburtstag der ZDF-Hitparade wurde groß und erfolgreich gefeiert. Thomas Gottschalk moderierte die Erfolgs-Show, die eine sensationelle EInschaltquote einfuhr. Der dazu passende Sampler wurde ebenfalls ein großer Erfolg. Kein Wunder, dass Sony Music Catalog es sich nicht nehmen ließ, nun auch einen zweiten Teil der Compilation zu veröffentlichen. Aus sicherer Quelle wissen wir, dass diese Compilation von Fachleuten zusammengestellt wurde, so dass es diesmal (im Gegensatz zu früher) nicht zu peinlichen Tracks kam, die niemals in der ZDF-Hitparade zu Gast waren.

Recht „heimlich“ wurde nun ein zweiter Teil der Compilation erstellt, der nach unserer Kenntnis eigentlich am 10. Januar veröffentlicht werden sollte – passend zum smago!-Award 2020, der im Zeichen des Hitparaden-Jubiläums steht. Das hat man sich dann angesichts des Rummels um die ARD-Show „Schlager Champions“ allem Anschein nach doch wohl nicht wirklich getraut. Klugerweise wird das 3-CD-Set daher am 17. Januar veröffentlicht – mit dem Motto: „Zugabe!“. Ob die eigentlich geplante „Vol. 3“ auch noch erscheinen wird, bleibt zu hoffen 🙂

Gerne informieren wir als erstes Schlagerportal über diese tolle Neu-VÖ und freuen uns schon darauf, wenn die Kollegen diese Information auch weitergeben – ganz nach unserem Motto: „zuerst bei Schlagerprofis.de“ :-)…

Kolumne: DAS WORT ZUM SONNTAG – Folge 4: Nebel-Quote, TV-Überschneidungen, Petry-„Comeback“ und Schlagerprofis-Influencer… 0

Auch die vergangene Woche bot wieder einige interessante Schlagerthemen, über die es sich zu reden lohnt:

Über 4 Mio. Zuschauer sahen Carmen Nebels Show „Die schönsten Weihnachtshits“

Es ist schon kurios. Was die nackten Zahlen angeht, hat Carmen Nebel in absoluten Zahlen die beste Quote seit längerer Zeit hingelegt – über 600.000 Zuschauer mehr als im Vorjahr. Das haben wir auch anerkannt. Und dennoch gab es hier und da Kritik. Ein großes Schlagerportal befragte z. B. die Fans und bekam Antworten, die wohl SO nicht geplant waren. Die BUNTE nahm das zum Anlass, einen Artikel mit der Überschrift: „„Grauenvoll“: Ihre ZDF-Weihnachtsshow sorgt bei Fans für heftige Diskussionen“ zu bringen – siehe HIER. Damit nicht genug, hat die BUNTE diese These bei Facebook zur Diskussion gestellt und teilweise recht eindeutige Kommentare generiert. So hat sich beispielsweise der ehemalige Manager und Lebensgefährte Patrick Lindners zu Wort gemeldet: „Gute Quote? Noch nicht mal 15 % sind eine Katastrophe. Und gegen ‚Bonusfamilie‘ zu gewinnen, ist wirklcih kein Kunststück. Das schafft selbst das Testbild.“ – okay, so kann man es natürlich auch sehen. Trotzdem muss man eine Quote von gut 4 Mio. heutzutage erst einmal hinbekommen – und immerhin ist Carmen Nebel nun auch einmal Gegenstand der Diskussionen und nicht immer nur Florian Silbereisen.

Diverse Schlagershows am Samstagabend

Eigentlich sind wir Schlagerfreunde ja traurig darüber, dass es kaum noch große Shows des Genres gibt. Aktuell gibt es im Ersten Florian Silbereisen und im ZDF Carmen Nebel. Zum Glück bieten auch die dritten Programme hier einige positive Aspekte. Am gestrigen Samstag aber war es kurios – gleich DREI Schlagershows (na gut, „Ein Herz für Kinder“ ist keine Schlagersendung, aber es waren mit WOLFGANG PETRY, ANDREA BERG und ROLAND KAISER gleich drei Schlager-Hochkaräter der allerersten Liga dabei) buhlten um die Gunst der Zuschauer. Während sehr viele Stars traurig darüber sind, bei TV-Shows NICHT berücksichtigt zu werden, hatte SEMINO ROSSI ein Luxusproblem: Seine Fans mussten sich entscheiden, bei wem sie einschalten. Zur Auswahl stand im SWR „Weihnachten mit Andy Borg“ und im MDR „Weihnachten bei uns“. Schade, dass die Schlager-Shows sich leider aufgrund der Programmplanungen gegenseitig die Zuschauer wegnehmen…

Das ominöse Wolfgang-Petry-„Comeback“

Seinen ersten TV-Auftritt seit 13 Jahren absolvierte der Schlager-Superstar WOLFGANG PETRY. Und da liegt vielleicht schon das Problem – „Wolle“ hatte nun mal mit SCHLAGERN seinen irren Erfolg und nicht mit irgendwelchen englischen Rocksongs. Das „Problem“ hat schon Roy Black gehabt, und auch Wolfgang Petry scheint Frust zu schieben, dass sein Alter Ego „Pete Wolf“ nicht wirklich eingeschlagen ist – das erste Album dieses Projekts ist kolossal gefloppt. Man darf gespannt sein, ob das an exponierter Stelle zelebrierte TV-„Comeback“ (genau SO hat Johannes B. Kerner es angekündigt) zum Erfolg führen wird. Auf Englisch singe Wolle – so Johannes B. Kerner, weil er „von jedem verstanden werden will“ – eine merkwürdige Logik…

Schlagerprofis – Influencer anderer Portale?

Nachdem wir auch in dieser Woche gefühlt dutzende von Artikeln später „woanders“ bei anderen Portalen gefunden zu haben glauben, haben wir zu einem kleinen Trick gegriffen. Am Freitag haben wir HIER exklusiv als erstes Portal über die Tracklist der neuen Amigos-CD berichtet. Dabei haben wir ein paar kleine Test-Änderungen vorgenommen. Drei Titel von der Tracklist haben wir im Vergleich zur „Original“-Tracklist verändert. Und siehe da – bei einem anderen Schlagerportal wurde das per Copy & Paste einfach so eingefügt. Unsere Themen kamen da in dieser Woche auch besonders gut an. Schön, wenn wir unserem in der Branche teilweise scherzahft gernannten Namen „DPA der Schlagerszene“ da wirklich gerecht werden konnten…