SONIA LIEBINGs Debüt-Album „Wunschlos glücklich“ in der Schlagerprofis-Rezension: Ein Volltreffer! 1

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Heute war es soweit. SONIA LIEBING, die Newcomerin, die schon im Vorfeld für mächtig Furore sorgte, brachte heute ihr Debüt-Album auf den Markt. Unser Rezensionsexperte Kevin Drewes hat es sich angehört. Hier seine ausführliche Meinung.

Der titelgebende Song „Wunschlos glücklich“ macht den Anfang. Schon das 30-sekündige Opening ist ein echter Kracher. Stark gemischter Sound mit genialem Backing gehen dann in den Text über. Der Titel handelt von der großen Liebe, sie schwärmt von ihm. Die Zeile „Du bist mein Traumbegleiter, gefühlt seit tausend Jahren“ besingt dies passend. „Geh unter ohne dich“, ist sie sich sicher. Der Refrain, „Wenn ich vor dir steh und in deine Augen seh, dann bin ich, bin ich, bin ich wunschlos glücklich“ ist ein perfekter Ohrwurm. Die Beats fügen sich ebenfalls ideal ein. Was für ein Auftakt!

Nimm dir was du brauchst“ war ihre zweite Single, die im Dezember 2018 erschienen ist und schon bei den Schlagernächten sehr überzeugte. Der Song handelt von einer Trennung, in der er wenig Mut beweist. So fordert sie ihn auf „Geb schon zu, dich hält nichts mehr hier“. Dafür gibt es die gerechte Strafe, so wünscht sie ihm „Ich will, dass du mich weinen hörst, wann immer du sie küsst“. Und weiter „hast mit einem Schlag meinen Traum zerstört“. Keine Frage, sie macht ihm klar, dass er das gemeinsame Glück für alle Zeit vergeigt hat. Dabei bietet der Song einen exzellent gemischten Sound, das Tempo wird dabei immer wieder gekonnt rausgenommen und nimmt beim Refrain dann wieder richtig an Fahrt auf. „Ich werde dir verzeihen, vergessen jedoch nie“, macht deutlich, dass die Tür bei ihr zu ist.

Titel Nummer 3 „Auch wenn’s für uns kein Morgen gibt“ erschien Anfang Juli als Radio-Single, diese haben wir bereits ausführlich HIER rezensiert.

Ihr Mega-Hit „Tu nicht so“, der so richtig abgeht, ist inzwischen schon sehr bekannt. Kein Wunder, war es doch ihr Debüt-Song und ist ein Pflichttitel bei Sonias Auftritten. Dieser wird schon jetzt lautstark mitgegrölt. Der Party-Song überzeugt mit starken Beats und einem Ohrwurm, der so richtig festsitzt „Tu nicht so, als wäre nichts gewesen, tu nicht so als ob du mich noch liebst…“. Allein wie der Sound den Refrain einläutet, ist genial.

Ein Zimmer auf dem Mond“ ist ein tanzbarer Schlager-Hit. Dabei wollen die beiden schwer Verliebten hoch hinaus. „Wir fliegen zu den Sternen hoch und fühlen uns gut dabei“ lautet die passende Zeile. Dabei bucht sie nichts geringeres als „Ein Zimmer auf dem Mond, nur für uns zwei“: Die sanften Melodien passen zu diesem Song perfekt. „Wir warten nicht auf morgen und leben im Jetzt und Hier.“ macht deutlich, dass das Paar jeden Augenblick genießen will.

Ruhigere Töne schlägt „Jedes Lächeln“ an. In der Ballade schwärmt sie von ihrer großen Liebe, die für sie wie ein Fels in der Brandung ist. „Jedes Lächeln macht mich stark“, macht sie deutlich. Und auch Inspiration findet sie bei ihm: „Ich schau in dein Gesicht und die Zuversicht öffnet Grenzen die versperrt sind“ lautet die passende Zeile. Dabei performt die Kölnerin den Titel mit ganz viel Gefühl, er zeigt, dass ihre starke Stimme unglaublich vielseitig ist und dass die Sängerin auch ruhigere Töne perfekt beherrscht.

Der Gute-Laune-Song „Sonnenwindpiloten“ erschien bereits im Mai als Single und ist ein schon jetzt ein sehr beliebter Titel von ihr, gehört zum festen Repertoire bei den Auftritten. Diesen haben wir HIER ausführlich rezensziert:

Lass mich nicht fallen“ ist ein Musterbeispiel für einen klassischen, perfekten Schlager. Die Melodien sind sehr stimmig, der Sound perfekt gemischt. Der Titel handelt vom Herzschmerz. Sie hat sichtlich Mist gebaut und ging fremd, die passende Zeile dazu „Ich dachte ich bin drüber weg und kann ihm wiedersteh’n“. Und bittet ihn „Kannst du mir noch einmal verzeihen?“ Und weiter: „Baby, frag mich bitte nicht, wie soll das weitergehen“. Sie kämpft um jeden Preis und hofft, dass er ihre Entschuldigung annimmt, „auch wenn’s dir schwer fällt zu verstehen“. Ein weiterer sehr gelungener Beitrag auf diesem Debüt-Album.

Mit starkem Backing und flottem Sound beginnt „Verführ mich wenn du kannst“. Der Titel handelt vom Verlangen in der großen Liebe. Sie will nicht nur reden, sondern erwartet Initiative von ihm. Die passende Zeile dazu „Besprechen tausend Dinge im Fieber dieser Nacht, doch in Wahrheit hat sich mein Herz immer zu gedacht: Verführ mich wenn du kannst…“ Neugierig und süchtig nach ihm besingt sie „Ich bin total gespannt, wie du dich anfühlst, wie du küsst…“ Der Titel gefiel uns ganz besonders gut, die Melodien sind sehr stimmig, gehen direkt ins Blut. Ein echtes Brett!

Nur weil du einsam bist“ handelt von einer innigen Freundschaft, die droht, mehr zu werden, obwohl beide genau wissen, dass dies nicht richtig wäre. „Bin für dich da wie eh und je“ macht deutlich, dass sie immer füreinander da waren und man diese Freundschaft nicht riskieren sollte. Der Refrain warnt „nur weil du einsam bist, darfst du dich nicht verschwenden und dein Herz zur falschen Zeit am falschen Ort verschenken“. Der Sound ist sehr stimmig, die Beats halten sich dezent im Hintergrund.

Der elfte Song „Bis du die Sterne siehst“ ist ein melancholischer Titel mit sehr schönem Text. Die Ballade überzeugt mit sehr stark gemixten Sound, insbesondere der Refrain überzeugt sehr. Das Gesamtpaket ist perfekt. „kein Weg ist mir zu weit, kein Berg ist mir zu hoch, sind unsterblich verliebt“ besingt, dass die Liebe dieses Paares für immer zu sein scheint. Sie hält große Versprechen für ihn bereit, die passende Zeile „würd für dich durch’s Feuer gehen und die Erde ein Stück drehen“ und weiter „reich mir zärtlich deine Hand, ich zeig dir mein Wunderland“. Eine Ballade auf sehr hohem Niveau, die erneut unterstreicht, wie vielseitig Sonia ist.

Jugendliebe“ ist die Cover-Version von Ute Freundebergs Klassiker. Das Lied hat für Sonia und ihren Mann Markus eine tiefe Bedeutung, Beide gehen seit 14 Jahren durch dick und dünn, sind seit sieben Jahren miteinander verheiratet. Passend besingt der Song: Jugendliebe bringt den Tag, wo man beginnt“. Diesen Titel singt sie ebenfalls schon seit Beginn an auf ihren Konzerten, dabei ergibt die Zeile „Lachen trägt die Zeit, die unvergessen bleibt, denn sie ist traumhaft schön“ immer wieder einen Chor mit Gänsehaut-Garantie.

Der vorletzte Titel „Gänsehaut“ hat ebenfalls eine besondere Bedeutung, wie sie erst gestern in ihrer Instagram-Story verriet. Der Sound ist erstklassig, die Beats begleiten den Song hervorragend, sind ideal platziert. Schon das Opening ist klasse. Im Titel schwärmt sie von ihrer großen Liebe, die passende Zeile dazu „Du lachst wie die Sonne, wenn der Tag beginnt“ und weiter im Refrain „Immer wenn ich an dich denke, dann krieg ich Gänsehaut“. Denn „Liebe ist viel mehr als ein Wort“.

Den Abschluss macht das Duett mit Schlagerlegende Bernhard Brink, welches wir für den Anwärter des besten Schlager-Duetts 2019 halten: „Du hast mich einmal zu oft angeseh’n“.2018 war es „Nicht verdient“, 2019 vielleicht dieser Song. Der Teaser ging gestern auf ihren Social-Seiten online, es hagelte direkt positive Nachrichten ohne Ende in ihrem Postfach. Als„Xtreme Sound Mix“ liegt der Song auf diesem Album vor. Die Version hat wahnsinnig starke Beats und einen genialen Sound, die mächtig abgehen. Ein Garant für volle Tanzflächen. Im Titel geht es um eine unwiderstehliche Anziehung zweier Mensch, die beide eigentlich vergeben sind. So besingt er passend: „Ich bin ein Mann, der gerade Weg geht, eigentlich“ und sie: Ich bin ne Frau, und eigentlich nicht ganz frei, doch dein Blick sagt, was ist denn schon dabei. Und irgendwie stimmt hier grad die Chemie, denkst du nicht?!“. Gemeinsam besingen sie dann, dass es eh nicht zu ändern ist, die Zeile dazu: „Und was geschehen wird, wird doch sowieso geschehen..“ Die Backings sind perfekt platziert. Wir sind sicher: Der Titel wird bald auf jeder Party laufen!

Schon die vorab veröffentlichten Alben-Vorreiter versprachen viel, doch dass ihr Debüt-Album SO gut wird, ahnten wir nicht. Jeder Titel ist ein Volltreffer. Unser Rezensionsexperte Kevin Drewes hält es gar für das bisher beste Schlager-Album in diesem Jahr. Das Album ist sehr vielseitig, zeigt, was die Kölnerin alles drauf hat. Ihr liegen Party-Titel wie „Tu nicht so“ und „Sonnenwindpiloten“ ebenso gut wie Balladen wie „Bist du die Sterne siehst“. Keine Frage, ihre Stimme ist auf ganz hohem Niveau! Wir sind uns sicher, dass Sonias Karriere nun erst so richtig beginnt und sie auf dem Weg nach ganz oben ist! Wünschen tun wir es der sehr sympathischen Sängerin jedenfalls von ganzem Herzen!

Kevin Drewes

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Schlagerprofis-Klartext: Die Albumcharts in unserer Analyse 0

Okay, „zuerst bei Schlagerprofis“ – diesen Anspruch können wir diesmal nicht erfüllen. Aber dennoch wollen wir noch mal einen Blick auf die für Schlagerfreunde erfreulichen aktuellen Charts werfen.

Am erfolgreichsten lief Oonagh durch das Ziel. Sie schaffte es in die Top-5. Ihre beiden ersten Alben schafften es in die Top-3, das ist diesmal nicht ganz gelungen. Es gab eine Fanbox, und sie hatte ihren Auftritt bei Florian Silbereisen. So gesehen ist ihre Platzierung sehr ordentlich, aber kein sensationeller Erfolg.

Zum vierten Mal in FOlge Top-10 – Platz 8 für Giovanni Zarralla ist ein toller Erfolg. Sicher wird auch der Auftritt bei den „Schlagern des Sommers“ zu diesem Erfolg beigetragen haben – aber andere Teilnehmer der Show konnten sich bei weitem nicht so gut platzieren.

Dass Oli.P die Top-10 knacken konnte und damit das zweite Pferd im Stall von Christian Geller war, das es hoch in die Charts geschafft hat, ist einerseits ein schöner Erfolg – andrerseits gibt es eine dicke Fanbox von ihm und es wurde viel Promotion gemacht. Ob das alleine rechtfertigt, ihn bei allen relevanten Schlager-Tour-Veranstaltungen (Schlagerfest XXL und Schlagernächte) einzuladen, wird sich zeigen.

Schlagertitan Bernhard Brink hat die beste Chartsplatzierung seiner über vier Jahrzehnte andauernden Karriere erreicht – und das ganz ohne Fanbox. Mit Fanbox hätte es vermutlich für die Top-10 gereicht. Aber auch so haben Autogrammstundentour und Silbereisen- und andere TV-Auftritte ihre Wirkung getan. In unseren Augen ein ehrlicher Chartserfolg.

Zum sechsten Mal Top-15 – dass das ein toller Erfolg für Semino Rossi ist, darüber muss man wohl kein Wort verlieren. Herzlichen Glückwunsch! Auch Ben Zucker hat es zum 10. Mal in Folge in die Top-20 geschafft. Ein schöner Erfolg, über den es nichts zu diskutieren gibt – außer, dass das ohne den Silbereisen-Support wohl kaum möglich gewesen wäre…

Drei Sängerinnen haben die Top-20 NICHT, aber immerhin die Top-30 geknackt. Am besten lief Laura Wilde mit „Lust“ durch’s Ziel. Die hatte am Sonntag einen Auftrit bei Kiwi im Fernsehgarten – ob das reicht, um erstmals eine zweite Woche die Charts zu knacken, wird sich zeigen.Immerhin: Laura hat BEI WEITEM nicht den TV-Support, den eine Sonia Liebing hatte, die massiv von vielen Seiten unterstützt wurde und damit immerhin die Top-30 erreicht hat, aber eben nicht „mehr“, was vielleicht dem geschuldet sein könnte, dass sie keine Fanbox und keine Autogrammstundentour hatte. Dennoch finden wir bemerkenswert, dass Silbereisen-TV-Präsenz weniger bringt als eben Autogrammstunden-Tourneen. So gesehen: Glückwunsch an Laura! Dritte im Bunde der Top-30 ist eine Sängerin, die aktuell zwar nicht bei Silbereisen war, aber trotzdem schon wieder die  Top-30 geknackt ha: Beatrice Egli. Acht Wochen Top-30, das hat nicht mal das Vorgänger-Album geschafft, so gesehen müssen wir das einfach loben, auch wenn wir immer noch traurig sind, nicht für eine Rezension bemustert worden zu sein. Da wir aber fair sind, gratulieren wir zu diesem zugegeben tollen Erfolg- auch OHNE „Schlager des Sommers“-Support.

In den Top-100 gibt es weitere interessante Entwicklungen- dass Helene Fischer eine Woche VOR ihrem ZDF-Stadion-Konzert es in die Top-100 geschafft hat, aber Kathy Kelly trotz Silbereisen-Auftritt das nicht geschafft haben und Brenner trotz x-facher Silbereisen-Präsenz es mal wieder nicht hinbekommen haben – geschenkt. Letztlich ist es wirklich spannend, welche Alben sich auf lange Sicht über viele Wochen und Monate halten. Es bleibt spannend, und wir von den Schlagerprofis berichten gerne weiterhin neutral für euch.

 

 

Die JUNX – Gewinnspiel beendet – große Resonanz – über 50 Teilnehmer 0

Als sich unser rasender Reporter am vergangenen Montag zum Interview mit Christopher und Gunnar, „Die Junx“, traf, klügelten die drei Nordlichter ein Gewinnspiel aus. Es gab dreimal jeweils die aktuelle CD „BÄM“ sowie eine handsignierte Autogrammkarte zu gewinnen. Die Resonanz überraschte, schnell folgten etliche Kommentare, es wurde zigmal geteilt. Unter genau zweiundfünfzig Gewinnern wurden dann heute die drei Gewinner per Lostopf ermittelt.

Die Preise gingen an Christine Palm, Elke Ulrich sowie Dagmer Eggert. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch.

Und schon am Freitag gibt es Neues zu hören von dem Duo, denn dann erscheint ihre neue Single „Schau nach oben“. Wir werden bei der Live-Premiere in Steinhude dabei sein!

Das Video von der Auslosung könnt ihr euch HIER ansehen. Und HIER findet ihr das Schlagerprofis-Interview mit den Junx.

Kevin Drewes