Schlagerprofis.de im Interview mit Jan PerDu – Zwei erfolgreiche Songwriter starten ihre eigenes Projekt 0

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Unser rasender Reporter Kevin Drewes führte heute Abend ein sehr spannendes und tolles Interview mit Jan von dem Duo Jan PerDu. Die beiden Belgier haben vor kurzer Zeit ihre eigene musikalische Karriere gestartet, nachdem sie schon für einige Künstler sehr erfolgreich Songs geschrieben haben. Jan war über uns top informiert und hatte auch so manchen interessanten Fakt parat, aber lest am besten selbst 🙂

Schlagerprofis: Jan, du bist mit Berislav schon seit 18 Jahren befreundet. Wie kam es dazu, dass ihr nun eine eigene Künstlerkarriere gestartet habt?

Jan: Das ist relativ zufällig entstanden. Im Prinzip dadurch, dass ich immer die Demos für die Künstler, für die wir schrieben, eingesungen habe und dann weiter verschickte. Dadurch kamen dann die Labels auf uns zu und fragten, ob wir nicht mal was mit meiner Stimme machen wollen. Und dann kam dieser Moment, in dem wir unseren Stil gefunden hatten und uns dies wirklich vorstellen konnten.

Schlagerprofis: Ihr habt relativ lange schon für andere Künstler geschrieben, richtig?

Jan: Für Künstler richtig professionell erst 2016, davor war das eher hobbymäßig. Unser erstes kommerzielles Projekt war das Debüt-Album von „Gestört aber Geil“.

Schlagerprofis: Beim Mega-Hit „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott hast du dann sogar erstmals im Backing mitgesungen. Wie ist das entstanden?

Jan: Wir haben uns mit der Kerstin in Berlin im Studio getroffen, um gemeinsam Songs zu schreiben, darunter auch Regenbogenfarben. Ich sang die Demo ein und dann brauchten wir ja Chöre. Auch diese hatte ich eingesungen. Die fanden alle cool, und daher wurden die dann auch so übernommen.

Schlagerprofis: Euer Debüt-Song „Ich kann es nicht allein“ ist Pop-Schlager mit 80er-Jahre-Feeling. Ist das schon der Stil, für den ihr euch entschieden habt?

Jan: Ja, wir wollen auf jeden Fall immer diesen 80er-Touch mit drin haben, weil wir mit der Musik aufgewachsen sind und die Musik uns auch geprägt hat. Und Schlager machen wir ja auch viel für andere Künstler, das passte dann einfach ganz gut.

Schlagerprofis: Plant ihr denn schon ein Album?

Jan: Wir planen erst einmal mehrere Singles zu machen und wollen dann weiter schauen. Ob und wie es überhaupt angenommen wird.

Schlagerprofis: Morgen erscheint der neue „Anstandslos&Durchgeknallt“-Remix von „Ich kann es nicht allein“. Klar, ihr kanntet die beiden ja schon, aber wie ist es zur Idee des Remix‘ gekommen?

Jan: Genau, wir kannten uns schon gut und haben uns darüber unterhalten und hatten da alle Bock drauf. So ist das dann entstanden.

Schlagerprofis: Habt ihr geplant, mit Kerstin Ott erneut etwas zu machen?

Jan: (Lacht). Wie wir ja heute bei euch ganz exklusiv erfahren haben, arbeitet sie ja gerade an ihrem neuen Album. Da ist noch nichts offiziell oder entschieden, aber wir sind auf jeden Fall in Kontakt.

Schlagerprofis: Ihr habt ja auch für Helene Fischer und Michelle Songs geschrieben. Welche denn zum Beispiel? 🙂

Jan: Bei Helene war es halt „Regenbogenfarben“, welches sie im Duett mit Kerstin Ott neu aufnahm. Bei Michelle waren es „Aus und vorbei“ und „Feuerwerk des Lebens“ von der akutellen Platte.

Schlagerprofis: Könntet ihr euch mal einen gemeinsamen Song mit den „Senoritas“ vorstellen? Ich glaube, mit denen seid ihr in gutem Kontakt….

Jan: Textlich haben wir das sogar schon, wir sind für das halbe Debüt-Album der beiden zuständig. Fehlt nur noch die gesangliche Zusammenarbeit. Das könnten wir uns das vorstellen. Ob das realisiert wird, keine Ahnung, vielleicht?! (lächelt)

Schlagerprofis: Ja, super Jan!! Das klingt alles mega interessant. Ich danke dir sehr für das tolle, spannende Interview und wünsche euch alles Gute!! Wir sind ja miteinander vernetzt.

Jan: Sehr gerne, vielen Dank dir!!

Kevin Drewes

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Anita & Alexandra Hofmann – ihr Musikvideo „Komet“ ist sehr gelungen – Kurzrezension von Kevin Drewes 0

Nachdem wir erst kürzlich HIER über die neueste Single-Auskopplung „Komet“ des Geschwister-Duos Anita & Alexandra Hofmann berichteten, folgt nun von unserem Rezenzionsexperten Kevin Drewes die Kurzrezension zum Musikvideo.

Der futuristische Clip beginnt mit Kometen, die auf die Erde zurasen, ehe wir erstmals Anita und Alexandra sehen. Die beiden sind von einem animierten Radar umgeben, der ein Zahlen-Wirrwarr anzeigt. Die passende Zeile dazu: „Unberechenbar schlägst du in mein Leben ein“. Das Duo setzt beim Musikvideo verstärkt auf Computereffekte, die auf gutem Niveau sind. So sehen wir passend zur Zeile „Du warst wie ein Satellit, dort auf meiner Umlaufbahn…“einen Satelliten, der um die Erde kreist. Der blaue Planet steht hier symbolisch für das Herz.

Das Ganze erinnert an die Musikvideos der 80er Jahre, besonders an „Major Tom“. Nur, dass die Technik inzwischen viel weiter ist. Auch im Video der Hofmanns ist immer wieder ein Astronaut zu sehen. Während das Duo den Song in einer Raumstation performt, werden viele schnelle und verschiedene Lichteffekte eingesetzt. Die Outfits der beiden Damen sind zudem auch sehr futuristisch. Eine ausgefallene Idee, die natürlich perfekt zum Song passt.

Während die Kometen näher kommen, hören wir die Zeile „Und so knallst du in mein Herz, lässt mein Weltbild explodieren“. Wenig später ist es dann auch soweit, ein Komet erreicht das Meer und lässt die Wellen hoch schlagen. Die passende, kräftig besungene Zeile dazu: „Komet schlägt ein“. Und so sehen wir anschließend erstmals, wie der Astronaut seinen Helm abnimmt, Mission erfüllt! „Ich war allein, jetzt wirst du mein Himmel sein“ besingt dies ideal.

Anitas und Alexandreas Video-Ideen kommen inzwischen so gut an, dass sich auch Kolleginnen von ihnen anregen lassen. Bei Facebook hat Stefanie Hertel mitgeteilt, dass sie bei ihrem neuen Video auf das Hofmann-Team zurückgegriffen hat – Anita und Alexandra standen ihr beim neuen Video beratend zur Seite, über Stefanies neuen Song werden wir noch gesondert berichten.

Das „Komet“-Video wurde von Beat Hug aufgenommen, bearbeitet und geschnitten – seit Jahren greifen Anita und Alexandra auf seine Künste zurück und bringen sich in Regie- und Drehbuchfragen selber ein – das Ergebnis, ein gut gemachtes und außergewöhnliches Musikvideo, verlinken wir gerne:

 

 

Vanessa Mai: SAT1 redet im Frühstücksfernsehen Klartext – aber ist die Kritik gerechtfertigt? 0

Zum Frühstücksfernsehen bat SAT1 die „Society-Expertin“ Vanessa Blumhagen um ihre Einschätzung zu Vanessa Mai. Das Gespräch mit Moderatorin Alina Merkau hatte es in sich. (In rot haben wir unsere Gedanken eingefügt, die in der Sendung nicht vorkamen):

Schriftzug: „Die Luft ist raus bei Vanessa Mai“

Alina läutete das Gespräch mit der Fragestellung ein, warum Vanessa Mai derzeit so „unerfolgreich“ sei. „Dafür bin ich ja da, das erzähle ich dir jetzt„,  versprach Vanessa Blumhagen. Während der Schriftzug „Die Luft ist raus bei Vanessa Mai“ eingeblendet wurde, erfuhren wir, dass Vanessa zur Zeit für die ARD einen Film mit Axel Prahl drehe, was „man ja mal machen könne„, wenn „es ansonsten läuft„. Prognose der Expertin: „Das wird ihre Karriere auch nicht mehr retten, weil alles schief läuft, was schief laufen kann„. Wir erfahren das, was bei den Schlagerprofis schon öfter mal Thema war: „Das neue Album war neun Wochen in den Charts und ist dann im Nirgendwo verschwunden„. Auch die aktuelle Single „Beste Version“ wurde bekanntlich kein Hit.

Vanessa Blumhagen spart die „kreative Phase“ aus…

Dann kommt das Statement, dass Vanessas Tour abgesagt wurde, weil nicht genügend Tickets verkauft worden seien. Sicher – das weiß jeder, aber nun müssen wir mal „reingrätschen“: DER Knackpunkt der vielen Fehler war das (aus unserer Sicht) Märchen, dass Vanessa wegen einer angeblichen „kreativen Phase“ die Tour abgesagt hat. Wer die eigenen Fans so verar… hat es schwer, wieder auf die Beine zu kommen – so unsere Meinung. So gesehen war Frau Blumhagen noch „nett“ zu Vanessa und ihren Ratgebern. – Zurück zur „Society Expertin“. Nach deren Meinung waren die „Nackt – und Nippelfotos“ ein Fehler, die „Dance-Show“ (gemeint: „Let’s Dance“), der (O-Ton) „Dingsda-Rapper“ Olexesh eine Fehlbesetzung – die Fans seien  abgewandert. Auch hier ist Frau Blumhagen noch nett, zu behaupten, dass Olexesh rumgebaggert habe – nicht wenige Fachleute munkeln, dass das Duo klar lanciert wurde.

Als Alternative werden Namen wie Maite Kelly und Anna-Carina Woitschack ins Spiel gebracht: „Es ist nicht so, dass die Welt auf eine Vanessa Mai wartet„, es gebe genügend Alternativen zum „Abwandern“.

Fehlende Authentizität

Dann kommt der nächste Knackpunkt: Vanessa Mai sei nicht authentisch. Alinas Hinweis auf „tolle Berater“ wird mit „Naaaa jaaa“ beschieden. Angeblich – so Vanessa Blumhagen – habe Vanessa den „gleichen Manager“ wie ihre „Stief-Schwiegermutter“ Andrea Berg. Erneut müssen wir hier einen Hinweis geben: Das stimmt ja so nicht mehr – inzwischen hat Andrea Berg sich von Andreas Ferber als Manager getrennt – ganz offensichtlich ist sie Profi genug zu erkennen, dass „kreative Pausen“ als Begründung für desaströsen Vorverkauf eine Katastrophe sind, weil sich dann schlicht (fast) jeder verar… fühlt. 

Vorschlag der Society-Expertin: Volle Konzentration auf Musik, keine Nebenbaustellen!

Der Vorschlag, sich wieder voll auf die Musik zu konzentrieren und alle Nebenbaustellen weg zu lassen, ist sicher kein schlechter – wir teilen die Einschätzung Vanessa Blumhagens, dass die Vanessa mit ihren diversen „Nebenjobs“ einfach ZU schlecht beraten war.

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Warum redet „ausgerechnet“ SAT1 Tacheles?

Wir finden: ENDLICH mal wurde Tacheles geredet. Dass das ausgerechnet bei SAT1 passiert ist, verwundert wenig. RTL ist mit Vanessa Mai wegen DSDS und dieser „Dance Show“ (Let’s Dance) verbandelt. Und die öffentlich-rechtlichen Sender schaffen offensichtlich hinter den Kulissen Fakten – jedenfalls war Vanessa Mai schon länger nicht mehr in einer großen Silbereisen-Show vertreten – vermutlich auch aus den von Vanessa Blumhagen genannten Gründen. Wir erinnern uns noch dunkel an den groß aufgepushten Fanclub „Maiworld“, der nix wurde – genau so wenig wie das „Maiteam“, das u. a. bei Carmen Nebel in Szene gesetzt werden sollte, was auch nicht so richtig funktioniert hat – im Gegenteil: Nach dem Auftritt mit Andrea Berg zusammen hatte Andrea einen Manager weniger…

Selbst die BILD-Zeitung trägt nicht mehr JEDE Story mit

Ein echter Knackpunkt könnte die BILD-Zeitung sein. Die hat ja über Monate Storys wie die „künstliche Beatmung“  mitgetragen – dieser „kreative-Phase“-Wahnsinn war dann aber wohl selbst für das Blatt des Guten zuviel – Schlagzeilen wie „Tour abgesagt, aktuelle Single schafft es nicht in die Charts“ sind dann mal kritischer als gewohnt, aber noch immer gibt es eine Hintertür: „Rettet die TV-Rolle die Karriere von Vanessa Mai?“ – vielleicht fühlte die BILD sich ja auch verar…, weil Vanessa ihr gegenüber bezüglich der abgesagten Arena-Tour sagte: „Am Ticket-Verkauf lag es sicher nicht„… Wir von den Schlagerprofis finden: „Nichts dazugelernt“…

Trotzdem ist Vanessa Mai ein Stehaufmännchen. Wer weiß? Vielleicht hilft der ARD-Film ihr ja, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Wir drücken die Daumen.

HIER kann man sich den Beitrag des SAT-1-Frühstücksfernsehens vom 15. Juli ansehen.

Fotos: Instagram Vanessa Mai
(https://www.instagram.com/vanessa.mai/)