Julian David im Interview mit Schlagerprofis.de – Der vielseitige Sänger über Entwicklung und Dankbarkeit 0

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Am Samstag führte unser rasender Reporter während des SchlagerOlymp in Berlin auch ein Interview mit Julian David, der kürzlich sein neues Album „Ohne Limit“ veröffentlicht hat. HIER findet ihr unsere ausführliche Rezension, und HIER ist das Album erhältlich. 

Es geht als das lauteste Interview aller Zeiten in die Schlagerprofis-Geschichte ein, witzelten unser Reporter Kevin und der Schlagerstar schon vor Interview-Beginn. Julians Vorschlag, „Wir schreien uns einfach an“, sorgte für den ersten Lacher, denn im Hintergrund war ordentlich laute Musik auf der Bühne des Olymps. Die beiden hatten mächtig Spaß, entstanden ist ein sehr interessantes und sympathisches Interview. Aber lest selbst 🙂

Schlagerprofis: Julian, du hast Ende Juli dein neues Album „Ohne Limit“ herausgebracht. Welcher Titel ist denn dein Favorit auf dem Album?

Julian (lacht): Ich habe zwölf Favoriten auf dem Album. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht festlegen, ich liebe jeden einzelnen Song. Denn jedes Lied spiegelt auch eine persönliche Geschichte aus meiner Entwicklung der letzten vier Jahre, zwischen meinem ersten Album „Süchtig nach dir“ und jetzt „Ohne Limit“, wider. Und jeder entdeckt sich in dem einen oder anderen Lied auch selbst. Ich hab  bereits so viel tolles Feedback von den Schlagerfans bekommen: „Da kann ich mitfühlen. Das habe ich auch schon erlebt“, sind Parade-Beispiele. Für mich ein super Kompliment. „17 für die Ewigkeit“ ist natürlich sehr wichtig für mich. Das war die erste Veröffentlichung nach meiner längeren, musikalischen Abstinenz und die erste Nummer 1 in den Radiocharts. Viel mehr als ich mir erhoffen konnte! Ansonsten zählen „Soviel zu leben“, „Ewigkeit hoch 10“, „Ring frei“, „Echt“ und das Duett „In diesem Augenblick“ mit meinem Bruder Marco zu den großen Lieblingstiteln auf dem Album.

Schlagerprofis: Du bist ja auch Moderator beim Projekt „Herzstück“ von Amazon Music. Wie findest du das Projekt?

Julian: Herzstück ist ein absolutes Herzensprojekt. Ich finde es toll, dass ein großes Unternehmen wie Amazon erkannt hat, dass der Schlager eben ein wichtiges Element des Musikmarktes ist und uns nicht so weglächelt wie andere das gerne tun. Die Fläche wird immer kleiner für uns Künstler,  und deswegen ist es großartig, dass sich Amazon Music Deutschland den Schlager ganz groß auf die Fahne geschrieben hat. Dass ich als Moderator für Herzstück tätig bin und Gesicht des Projektes sein darf, ist natürlich die Krönung des Ganzen.

Schlagerprofis: Würde für dich denn auch mal eine eigene TV-Sendung in Frage kommen?

Julian (lacht herzlich): Da würde ich definitiv nicht „Nein“ sagen. Ich durfte bereits eine TV-Show moderieren, ein weiteres Highlight meiner Karriere. Ich mag ja jeden Bereich des Entertainments. Das Singen, das Tanzen, das Moderieren. Unterhalten. Und wenn ich früher oder später wie Florian Silbereisen oder damals Peter Alexander alle Bereiche des Entertainments bedienen darf, wäre das natürlich ein Traum!

Schlagerprofis: Das glaube ich! Und inwiefern hilft dir deine Musical-Ausbildung bei deiner Karriere als Sänger?

Julian: Musical hat mich vorallem Disziplin gelehrt. Du musst sehr auf dich achten, lernen, auf deinen Körper zu hören. Teilweise spielst du acht  Shows die Woche und da musst du fit und vernünftig bleiben. Nicht dauernd über die Stränge schlagen, pünktlich sein, der Stimme auch mal Ruhe geben. Das ist alles sehr hilfreich für eine langfristige Sängerkarriere.

Schlagerprofis: Welche Entwicklung hast du genommen, seitdem du deine Solo-Karriere gestartet hast?

Julian: Das ist eine gute Frage, muss ich mal googeln (beide lachen herzlich). Der Anfang meiner Solokarriere war sehr spannend und natürlich aufregend. Raus aus der Band, sofort ans eigene Projekt machen. Ich habe mich ausprobiert, war experimentierfreudig, das wurde dann auch mal sehr extrem mit den Haaren oder dem Look. Es hat sich zu dieser Zeit richtig angefühlt, es war also für den Anfang meiner Solokarriere wichtig, dass ich das so gemacht habe. Aber irgendwann habe ich mich selbst hinterfragt, mich kritisch betrachtet und festgestellt, ich hatte eine Art Kunstfigur geschaffen. Diese Selbstreflexion, auch selbst vor sich zugeben, dass manche Entscheidung auch den einen oder anderen verschreckt haben könnte, hat vier Jahre gedauert. „Ist dieser Job genau das und auch die Art und Weise, wie ich ihn mache, das, was ich mein ganzes Leben lang machen möchte?“, war mitunter die Frage. Und ich bin zu dem Entschluss gekommen: „Nein, ich kann so sein wie ich bin. Ich muss keine Rolle spielen, ich muss nicht etwas sein oder darstellen, um gemocht zu werden. Ich darf ich sein.“

Schlagerprofis: Hast du noch eine weitere Single-Auskopplung geplant? Das Album kommt ja super an!!

Julian: Auf jeden Fall! Ich bin mit „17 für die Ewigkeit“ nach wie vor sehr erfolgreich in den Charts vertreten. Das ist einfach nur mega. Seit Wochen Dauergast in den Hitparaden, die Airplaycharts auf der #1 angeführt. Deswegen ist aktuell noch gar kein Bedarf für eine neue Single, aber natürlich rauchen die Köpfe schon, was der Nachfolger sein könnte. Ich denke Richtung Herbst könnte eine neue Auskopplung kommen.

Schlagerprofis: Welche Termine stehen bei dir in nächster Zeit an?

Julian: Viele Live-Termine. Ich darf ja auf allen großen Schlager Open-Airs singen. Der nächste TV Termin ist „Immer wieder sonntags“ am 25.08.19. Ich gebe zu, einer zu sein, der nur von Woche zu Woche weiß, wo er ist. Und der Job ist ja ab und an auch sehr spontan. Für nächste Woche muss ich direkt in den Kalender schauen (lacht).

Schlagerprofis: Ja cool! Und hast du noch etwas, was du deinen Fans da draussen sagen möchtest?

Julian: Ich bin wahnsinnig stolz und dankbar, dass ich so eine fantastische Fanbase habe. Die mir vier Jahre über treu gelieben ist. Das ist absolut nicht selbstverständlich, vier Jahre sind eine lange Zeit. Ich war ja nie wirklich weg, bin aufgetreten, aber musikalisch war kein neues Album da. Ich hab einfach die besten Fans der Welt, die mir den Rücken stärken und zeigen, dass mein neuer Weg der richtige ist. Eben „Ohne Limit“. Das ist das größte Glück für mich!!

Schlagerprofis: Wir wünschen dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute für die Zukunft und unterstützen dich jederzeit sehr gerne! Das hast du verdient, Julian!!

 Julian: Vielen lieben Dank, Kevin!! Ich freue mich aufs nächste Interview.

Kevin Drewes

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SARAH CONNOR: Nachholtermine stehen fest 0

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Während wir heute eine sehr sagen wir „merkwürdige“ Konzertabsage kommunizieren mussten, über deren Hintergründe wir wirklich gespannt sind, gehen andere Managements souverän und klug mit in dem Fall krankheitsbedingten Konzertabsagen um.

Schon jetzt wurden zeitnahe Nachholtermine für SARAH CONNOR gefunden, die momentan überall für Furore sorgt und deren Konzerte von großartiger Qualität sein sollen – so wird es uns zumindest berichtet.

Hier die NACHHOLTERMINE der ausgefallenen Konzerte:

01.12.19 Zürich
02.12.19 Mannheim
03.12.19 Stuttgart.

Für Mannheim und Zürich solle es lt. Sarah Connor (Facebook) noch vereinzelt Tickets geben.

Wir wünschen allen Konzertbesuchern viel Spaß und würden uns freuen, wenn ihr über eure Eindrücke von den Konzerten berichtet.

Quelle: Facebookseite Sarah Connor

BARBARA SCHÖNEBERGER: Die „Frau für alle Fälle“ hat zwei klassische Stücke für Kinder aufgenommen 0

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Wenn es im deutschen Showbusiness eine Frau gibt, die als Universalwaffe einsetzbar ist und sich mit Fug und Recht als „Frau für alle Fälle“ bezeichnen darf, dann ist es sicherlich BARBARA SCHÖNEBERGER. Egal, ob als junge Fernsehassistentin oder „Blondes Gift“, ob heutzutage Moderatorin von Talkshows oder ESC-Vorentscheidungen – oder eben als launige unterhaltende Sängerin – Barbara hat’s einfach drauf.

Eine Facette der blonden Powerfrau blieb zuletzt im Hintergrund – ihre Liebe zur klassischen Musik. Immerhin war ihr Vater Soloklarinettist an der Bayerischen Staatsoper.

Und so war es für sie sicher eine Freude, als Moderatorin bzw. Sprecherin gemeinsam mit dem Rundfunkt Sinfonieorchester Berlin (RSB) zwei „Klassiker“ im wahrsten Sinne des Wortes aufzunehmen – die unverwüstlichen klassischen Kinderstücke „Peter und der Wolf“ (, wofür eine neue Textfassung erstellt wurde) und der „Karneval der Tiere“.

Es wurde nicht nur eine CD aufgenommen – nein, es wird am 17. und 18. November mit diesem Programm in Berlin auch Live-Termine geben. Außerdem ist Barbara am 19. November bei „Leute heute“ zu Gast und am 12. Dezember bei der José-Carreras-Gala.

Hier die Presseinfo dazu:

Neue, humorvolle Texte und eine grandiose Besetzung: Barbara Schöneberger und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin modernisieren zwei der größten Klassiker für Kinder

Deutschlands beliebteste TV-Moderatorin Barbara Schöneberger und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) haben zwei der bekanntesten klassischen Stücke für Kinder aufgenommen: Camille Saint-Saëns` „Der Karneval der Tiere“ und Sergei Prokofjews „Peter und der Wolf – Ein musikalisches Märchen op. 67“ – in neuen Textfassungen. Mit von der Partie sind die Cellistin Raphaela Gromes und das Pianistinnen-Duo Ferhan & Ferzan Önder.

Barbara Schöneberger ist bereits seit frühester Kindheit Klassik-Fan. Ihr Vater war Solo-Klarinettist an der Bayerischen Staatsoper und entsprechend war das erste Album, das die junge Barbara geschenkt bekommen hat, Camille Saint-Saëns` „Karneval der Tiere“. Diesen, seinen wahrscheinlich größten „Hit“, hat der französische Komponist tatsächlich auf Improvisationen aufgebaut, die er für den Schulunterricht geschrieben hatte. Insofern ist das Werk auch der perfekte Einstieg für Kinder, um sich der Welt der klassischen Instrumente zu nähern. Genau für diesen Einstieg hat auch Sergei Prokofjew sein musikalisches Märchen

„Peter und der Wolf“ komponiert. Vielen Erwachsenen sind die charakteristischen Motive der Oboe und Querflöte daher auch noch aus dem Musikunterricht der Grundschule vertraut.

Aus diesem schulischen Kontext heraus ist auch die Idee für das Album entstanden: Dirigent Johannes Zurl wollte die beiden Werke, die auch seinen Kindern im Schulunterricht begegneten, live und mit der vollen Lebendigkeit und dem Charme und Witz präsentieren, die sie ursprünglich in sich trugen. Für das Familienkonzert am 17. November und das Schulkonzert am 18. November im Haus des Rundfunks Berlin, als auch die Studio-Produktion des Albums, konnte Zurl nicht nur das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin gewinnen, sondern auch Nachbarin Barbara Schöneberger – die sofort als Sprecherin mit an Bord war: „Für mich ist das Tollste daran, dass beide Werke absolut alle Altersgruppen ansprechen: ob man noch am Babyfläschchen nuckelt, oder schon an der Schnabeltasse – alle lieben diese Stücke! Und sie sind einfach im besten Sinne zeitlos und nie gealtert. Ich dachte, diese Musiken sind so genial, diese Geschichten so perfekt – das kann selbst ich nicht kaputt kriegen…“.

Ein besonderes Highlight auf dem Album sind die neuen Textversionen von Uwe Schönbeck und der Einsatz einer echten Glasharmonika im „Karneval der Tiere“, gespielt von Philipp Marguerre. Beides war so noch nie auf einer Aufnahme zu hören!

Mit von der Partie sind auch die Cellistin Raphaela Gromes und das Pianistinnen-Duo Ferhan & Ferzan Önder. Das Album „Der Karneval der Tiere – Peter und der Wolf“ erscheint am 15. November bei Sony Classical.

Live

So., 17. November 2019 – 15 Uhr,

Haus des Rundfunks, Berlin

Mo., 18. November 2019 – 11 Uhr,

Haus des Rundfunks, Berlin

 

Tourplan „Barbara Schöneberger“

DatumOrtVeranstaltungsortLand
12.11.2019BerlinVerti Music HallDE
27.10.2020Halle/SaaleSteintor VarietéDE
28.10.2020StuttgartHegelsaalDE
29.10.2020BremenMetropol Theater BremenDE
30.10.2020NürnbergMeistersingerhalleDE
02.11.2020WeimarWeimarhalleDE
03.11.2020MünchenPhilharmonieDE
04.11.2020DüsseldorfTonhalleDE
09.11.2020HamburgLaeiszhalleDE
10.11.2020MannheimRosengarten/MozartsaalDE
11.11.2020HannoverKuppelsaalDE

TV

DatumSenderSendungLand
19.11.2019ZDFLeute heuteAT
19.11.2019ZDFLeute heuteCH
19.11.2019ZDFLeute heuteDE
12.12.2019MDRJosé Carreras GalaAT
12.12.2019MDRJosé Carreras GalaCH
12.12.2019MDRJosé Carreras GalaDE

 Barbara Schöneberger Pressefoto 2018: © Benno Kraehahn

Quelle: Sony Music