Giovanni Zarrella: Soloalbum „La Vita e Bella“ in der Schlagerprofis-Rezension: So frisch können Klassiker klingen! 0

Bellissimo! Da ist das neueste Solo-Werk von Giovanni Zarrella!

Nach den Single-Veröffentlichungen „Il Piu Buono“ (Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben), „Santa Maria“, „Dammi“ (Wahnsinn) sowie das Duett mit Pietro Lombardi, „Senza Te“ (Ohne Dich), erscheint heute endlich Giovannis erstes Album in seiner Schlager-Karriere! In diesem vereint er seine italienischen Wurzeln und die der Wahlheimat Deutschland. Der gebürtige Römer hat seine deutschen Lieblings-Künstler herausgesucht und geschaut, welche Lieder besonders gut auf Italienisch wirken. Die hat er dann in seiner Muttersprache gecovert. Dabei hat er auch noch zwei sehr beliebte Songs in Duette verwandelt. Wie sein persönlichstes Album klingt, erfahrt ihr nun hier in unserer ausführlichen Rezension.

Der erste Song ist die Single „Dammi“ und ein Cover von Wolfgang Petrys Dauerbrenner „Wahnsinn“. Diesen Titel haben wir bereits ausführlich HIER bewertet.

Einst sang ein Deutscher von „Italienischer Sehnsucht“, nun covert ein Italiener diese Liebeserklärung auf Italienisch. Der Song von Oliver Frank aus dem Jahre 2007 war eine deutsche Liebeserklärung. Giovannis „Nostalgia Italiana“ ist schwungvoller und sehr poppig. Die Beats sind wesentlich kräftiger und machen den Song zu einem richtigen Party-Song. Auch der Chor fügt sich perfekt ein. Gekonnt nimmt der Titel das Tempo immer wieder raus, ehe Giovanni mit Imbrunst den Refrain anstimmt. Keine Frage: Das klingt auf Italienisch um Einiges besser!

Schon der dritte Song ist das Duett von ihm und seinem sehr guten Freund Pietro Lombardi, „Senza Te“. Der Klassiker von der Münchener Freiheit überzeugt ganz klar auch als Duett. Der Song ist zweisprachig. Giovanni singt die italienischen Zeilen, Pietro die deutschen. Die Melodie ist eine komplett Neue und mischt Beats sowie meditarrene Klänge. Auch die Gitarrenriffs überzeugen. Besonders der italienische Refrain gefällt uns sehr gut! Die beiden Kumpels harmonieren prächtig – der Song hat es sogar in die deutschen Single-Charts geschafft, was für einen Schlager ungewöhnlich ist.

Cosi Sei Tu“ ist das Cover des Peter-Maffay-Hits „So bist du“ und eine der Balladen des Albums. Insbesondere durch tiefere Töne und dezenterem Chor macht der Römer den Song zu seinem ganz Eigenen.

Eine weitere Ballade ist „La Valle Dell ‚Eden“. Da hat sich Giovanni einen absoluten Hammer rausgesucht. Die Hymne „Jenseits von Eden“ von Nino de Angelo überzeugt auch auf Italienisch. Das Original schrieb übrigens Drafi Deutscher! Die Piano-Einsätze klingen besonders gut, der Refrain ist ebenfalls sehr stark. Gefühle in Gesang auszudrücken, das können Italiener nunmal einfach sehr gut!

Wer kann ihn nicht mitgrölen?! DEN Mega-Hit von Matthias Reim, „Verdammt ich lieb‘ dich“. Auch heute noch ein Garant für volle Tanzflächen. Giovannis Version heisst „Ti Amo Si“ und ist wesentlich schneller als das Original und auch die Beats haben eine andere Schlagzahl. Das Ganze klingt sehr stimmig.

Santa Maria“ von Roland Kaiser ist Titel Nummer 7. Der Trackname ist hier der Selbe – kein Wunder: Auch Rolands Original wurde ja in italienischer Sprache gesungen. Giovannis Version wurde schon bei „Alle singen Kaiser“ im März performt. Wesentlich poppiger als die Originalversion, weiß die italienische Version zu gefallen. Auch wenn Giovanni hier in ganz tiefe Fußstapfen tritt.

Sai non C’e“ ist einer der Titel, die für die Ewigkeit bestimmt sind. Der Song „Ein Stern“ von DJ Ötzi und Nik P. wird wohl „noch in 100.000 Jahren“  gespielt werden. Und auch auf Italienisch ist ganz viel Gefühl drin. Mit kräftigeren Beats und einem sehr stimmigen Refrain, den man auch als Deutscher mitsingen kann, ist auch dieses Cover gelungen.

Einer unser Favoriten auf diesem Album ist „Nati Per La Vita“. Einst sang der Graf mit „Unheilig“ den lebensbejahenden Song „Geboren, um zu leben“. Das Opening von der italienischen Version ist genial. Und wie Giovanni diesen Titel in seiner Muttersprache verformt, ist ganz stark! Es wirkt ihm wie auf den Leib geschneidert. Gänsehaut garantiert!

Vom König von Mallorca stammt der nächste Titel „Wieder alles im Griff“. Auf Italienisch: „E Va Bene Cosi“. Die Backings fügen sich klasse in den Song ein, die Beats sind gut platziert. Und auch der Refrain sitzt. Tolles Cover von Onkel Jürgens Klassiker!

„Du hast mich tausend mal belogen“ sang die Schlager-Königin Andrea Berg 2001 vorwurfsvoll. In modernem Gewand singt Giovanni Zarrella „Tu Mi Hai Mentito Mille Volte“. Es ist beeindruckend, wie locker-leicht Italiener diesen Titel aussprechen können. Unsere Wenigkeit bricht sich dabei fast die Zunge. Die italienische Version klingt wesentlich poppiger und wird mit einigen Beats und kräftigen Ryhthmen unterlegt. Zwar längst nicht so schön wie das Original, dennoch sehr stimmig! Wenn auch ganz anders.

Anche Tu“ oder auch „Atemlos durch die Nacht“, einer der Mega-Hits dieses Jahrtausends auf Italienisch. Mit dem Original dürfte sich Helene Fischer unsterblich gemacht haben, auch wenn sicherlich so mancher Deutsche den Song nicht mehr hören kann. Abhilfe schafft hier die italienische Version, weil diese Version sehr erfrischend klingt.

Unser absoluter Favorit auf diesem Album ist der titelgebende Song „La Vita E Bella“. Urlaubsfeeling und Fernweh nach Bella Italia ist hier garantiert. Und so richtig tanzbar ist dieser Song auch. Schon das Opening ist klasse, die Beats sind hervorragend gemischt und gehen direkt ins Blut. Der schnelle Song überzeugte uns sehr!

Eine Pop-Ballade ist ebenfalls auf diesem Album. Eine der wohl schönsten musikalischen Liebeserklärungen. „Das Beste“ von Silbermond. Giovanni singt dieses Cover in sehr sanfter Tonlage mit ganz viel Gefühl. Hier beweist der Italiener, dass auch ruhigere Töne ihm sehr gut stehen. Und auch, dass wirklich was an seiner im Interview getätigten Aussage „ich glaube, dass italienisch die Sprache der Engel ist“ dran sein muss.

Genau wie „Santa Maria“ überzeugte „Il piu Buono“ schon bei der TV-Show „Alle singen Kaiser“. Dieser Titel erschien ebenfalls als Single. Der Klassiker von Roland Kaiser bekommt eine echte Frischzellenkur auf Italienisch. Mit viel Tempo und modernen Ryhthmen macht der gebürtige Römer diesen Titel zu einem komplett neuen Werk, welches gute Laune garantiert.

Cosi Sei Tu“ ist gleich zweimal auf diesem Album. Einmal solo und einmal als ganz besonderes Duett, welches sein persönlichstes Werk noch persönlicher macht. Denn er singt den Klassiker „So bist du“ hier gemeinsam mit seiner Frau Jana-Ina. Genau wie „Senza Te“ übernimmt hier Giovanni den italienischen Part. Jana-Ina übernimmt die deutschen Zeilen. Ganz stark!! Das Duett gefiel uns sehr, sehr gut! Seine Frau hat eine starke Stimme, die toll mit Giovannis harmoniert. Ob da mal ein gemeinsamer Auftritt geplant ist? Dieser würde garantiert klasse ankommen!!

Genau wie sein ehemaliger Bro’Sis Kollege und sehr guter Freund Ross Antony macht Giovanni aus bekannten Schlager-Hits tolle Neuauflagen, die allesamt überzeugen! Die Auswahl ist perfekt getroffen, aktuellere Top-Titel wie „Atemlos durch die Nacht“ und Klassiker wie „Jenseits von Eden“ ergeben eine schöne Mischung! Wir drücken Giovanni Zarrella die Daumen, dass dieses Album genauso gut angenommen wird wie die zuvor veröffentlichten Single-VÖ’s und er die Charts stürmt. Von uns ganz klar eine dicke Empfehlung!!

Kevin Drewes

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KERSTIN OTT: Innovativer neuer Song „Wegen dir (Nachts, wenn alles schläft)“ 0

Mit ihrer neuen Single geht KERSTIN OTT ungewöhnliche Wege, wie man sie sonst von internationalen Stars kennt. In ihren aktuellen Song bindet sie das legendäre „haa haa haa haa haa“-Intro des Carpendale-Klassikers „Nachts, wenn alles schläft“ ein. Auch die Zwischenwürfe des Originals („ich brauche deine Nähe“) finden in ihrem neuen Song, der ansonsten ein eigenständiger Titel ist, Einzug.

Auch wenn das Stilmittel, fremde Songs in eigenen Titeln zu zitieren bzw. legendäre Hook-Lines zu übernehmen, durchaus nicht neu ist – man denke an Madonnas „Hung Up“ oder Michelles „Wir feiern das Leben“ mit Zitaten von „Gimme Gimme Gimme A Man After Midnight“ bzw. „Scatman“ – aber einen deutschen Schlager so „einzubauen“, ist schon ungewöhnlich und in diesem Fall aus unserer Sicht sehr gelungen.

Interessant finden wir, dass sowohl Kerstin als auch Howard Carpendale in zwei Wochen beim Schlagerbooom zu Gast sind. Vielleicht wird Howard sich ja sogar beim Vortrag des Liedes einbringen? Wir würden das begrüßen, der Titel ist jedenfalls ausgesprochen hitverdächtig!

VERSENGOLDs Heimspiel in Bremen begeistert – Der Tag, an dem es bis in den Süden schallte 0

VERSENGOLD mit ihrem Erfolgsalbum „Nordlicht“ auf großer Tournee! Ganz besonders ist jedes Mal das Heimspiel in Bremen. In einigen Städten restlos ausverkauft – so auch am gestrigen Abend. 1350 Feierwütige brachten die Aladin Musichall zum Beben – mit ganz viel norddeutschem Charme und Spaß (und so manchem Krug Bier…)

Nach einem spektakulären „Nordlicht“-Intro inklusive riesigem Vorhang vor der Bühne, fiel unter großem Jubel dann eben dieser und es erfolgte der perfekte, temporeiche Start mit „Durch den Sturm“. Die Stimmung sofort auf hohem Level, getreu der Zeile „Eure Stimmen sind der Wind“ liefern die Fans direkt einen schönen Chor. Auch beim darauffolgenden „Niemals sang- und klanglos“ aus dem gleichnamigen Album von 2017 ging es direkt flott weiter. Schon jetzt bewiesen die Norddeutschen, dass man hier weiß, wie man feiert.

Es folgt ein Lied über die Legende vom Teufelsmoor und „“. Passend dazu gönnt sich Frontsänger Malte einen Schluck aus dem -ziemlich hochprozentigen- Likör. Der Erfinder dieses kostbaren Tropfens war ebenfalls im Publikum, samt Anhang. Versengold hat mit dem Titel erneut eine Legende perfekt in einen Song umgesetzt – der sogar richtig gut zum abfeiern geeignet ist. So auch natürlich in Bremen!


Die perfekte Einleitung zum nächsten Titel, „Verliebt in eine Insel“, lieferte Frontsänger Malte, indem er ein Hoch auf Supportact „Mr. Irish Bastard“ aussprach. Die Band war zuvor der perfekte Einstieg in die große Sause. Und eben dieser Titel ist eine Liebeserklärung an Irland und seine legendären Pubs. Die Zeile „Auf dass ein Jeder aus dem Pub laut mit uns allen singt…“ wurde dabei natürlich einwandfrei umgesetzt. Es wurde lautstark mitgegrölt, die Hände gingen in die Luft. Hervorzuheben ist hier auch der starke Violinen-Einsatz von Flo und Alexander.

 

Emotional wurde es dann bei Maltes Rede über die Entstehung des nächsten Songs. Einer der Punkte, die die Band sehr auszeichnet, sind die Texte. So wurde zur Katastrophe der Winterflut 1717 ein Lied geschrieben – anhand Berichten von Zeitzeugen. Daher ist das Lied dementsprechend düster. Live um einiges intensiver, ist der Chor der Band hier doch ganz besonders ausgeprägt und stark, der Summen-Part ist ein echter Mehrwert für den Titel.

Nach dem „Teufelstanz“ folgte eines der Highlights dieses Konzertes. Gesellschaftskritisch mit einem Auge zwinkernd erzählt „Der Tag, an dem die Götter sich betranken“ die Entstehung der Welt. Auch hier hat Malte eine passende Anekdote parat. Deutlich äußert er, was die Musiker von gewissen Menschen hält (die teilweise auch viel zu viel Macht haben), so waren seine Worte: „Warum gibt es so komische Gestalten, die unsere schöne Welt kaputtmachen?!“ Das Aladin verwandelte sich derweil in ein Tollhaus. Ein aufgeblasener Globus wurde ins Publikum geworfen (was für eine geniale, spaßige Idee!), die Stimmung in der Musichall am Kochen.



Es folgte „Solange jemand Geige spielt“ aus dem Album „Funkenflug“. Getreu der Zeile „sie dreht sich, dreht sich, dreht sich, dreht sich mit den Haaren im Wind“ legten einige weibliche Zuschauer ein paar flotte Drehungen hin. Aus demselben Album wurde dann „Haut mir kein Stein“ performt. Der ruhigere, teilweise auch humorvolle Song erzeugte insbesondere beim Refrain eine gänsehaut-reife Atmosphäre. Nach „Feuergeist“ legte Versengold mit „Samhain“, eines aus unserer Sicht stärksten gemixten Songs, eine Hammer-Show hin. Das, vor allem live, so zu performen ist schon richtig große Kunst!

Auf ein weiteres kommendes Highlight wurde anschließend hingewiesen, welches die Fans schon jetzt kaum erwarten können: Die „Nacht der Balladen“ Tour 2020! Lange wartete man auf eine Wiederholung, jetzt steht fest, dass es im kommenden Jahr fortgeführt wird – mit mehr Terminen als beim letzten Mal! Hier findet ihr alle Termine und könnt Karten erwerben: https://www.eventim.de/artist/versengold/versengold-nacht-der-balladen-2020-2545651/

Es brach erneuter Jubel aus, Flo war verwundert, was denn gerade vor sich ging, ehe er feststellte: Schlagzeuger Sean saß inzwischen oberkorperfrei an seinem Instrument (es war ganz schön heiß in der propevollen Musichall)!


Dass die Mischung aus Titeln zum Abfeiern und Songs mit ernsten Themen an diesem Abend exzellent war, bewies Malte bei den Worten über den Grund der Entstehung von „Meer aus Tränen“ erneut. Der sehr gesellschafskritische, hochaktuelle Song greift ein heikles Thema auf. Familien ertrinken im Mittelmeer. Klare Ansage vom Frontsänger: „Wer das toleriert, ist ein Arschloch.“ Ihn beschäftigte das so sehr, dass er um 4 Uhr aufstand und dann innerhalb eines Tages mit der Band den Song fertigstellte. Das Ergebnis ist sehr gelungen und wurde auch im Aladin mit großem Jubel anerkannt.

Für Begeisterung sorgte anschließend auch die ganz klare Ansage gegen Rechts und für Toleranz, ehe extrem laustark der Refrain des passenden Titels „Wir tanzen nicht nach braunen Pfeifen“ mitgegrölt wurde. Das so direkt anzusprechen und in ein Lied zu verpacken, verdient wahrlich Anerkennung!

Die Stimmung eh schon nahe dem Höhepunkt, drehte die Band noch einmal deftig auf. „Hoch die Krüge“, ein Dauerbrenner aus ihrem Album „Zeitlos“, läutetete die totale Eskalation ein, denn es folgte „Thekenmädchen“. Kaum in Worte zu fassen, was sich in der Musichall abspielte. Die Dezibelzahl war gewaltig hoch.


Eine frohe Kunde verkündete Malte darauffolgend: Zum ersten Mal war ihr Heimspiel ausverkauft. In Bremen sollte es bisher nie ganz reichen, in Hamburg hingegen schon. 1350 Fans im Aladin inkl.
dem geöffneten ehemaligen Ballsaal des Tivoli. Mehr passte definitiv nicht rein! Passend dazu begab sich dann Flo, von den Fans getragen, auf zur Theke am anderen Ende der Halle (glücklicherweise verliebte er sich NICHT in das Mädchen hinter der Theke…). Er schaffte es. das Bier „zu exen“ und heizte die ohnehin schon wahnsinnige Stimmung noch weiter ein – die Eike wenig später noch einmal toppen sollte.


Denn nachdem der ruhigere Titel „Wohin wir auch gehen“ (inklusive tollem Lichtermeer des Publikums) so langsam aber sicher das Ende des Konzertes einläutete, folgte die „Eike-Show“. Traditionell begab er sich an die Spitze der Bühne um den Abriss mit „Butter bei die Fische“ einzuläuten – und die Fans aufzufordern, ein Kleidungsstück ihrer Wahl auszuziehen und zu schwenken. Dies wurde beim Wort genommen und plötzlich war Sean nicht mehr der einzige, der viel Haut zeigte…


Nach lautstarken „Zugabe-Rufen“ kam die Band zum Abschluss erneut auf die Bühne – denn auch die diese Tradition darf nicht fehlen: Ein Tresen wurde aufgebaut (ausnahmsweise nicht mitten im Publikum, da es wie schon erwähnt gerammelt voll war) und getreu dem Sprichwort „Dreimal ist Bremer Recht“ bei dem Akustik-Lied „Mach noch ne‘ Runde“ gleich drei „Kurze“ vertilgt wurden. Genial auch „Ich und ein Fass voll Wein“. Alle hakten sich ein, schunkelten und bildeten einen waschechten Seemannschor. Herrlich norddeutsch! Apropos Seemann, Malte unternahm anschließend auf einer fahrenden Mini-Bühne -mit einem Steuerrad ausgestattet- einen Ausflug in das Meer des Publikums.


Zum krönenden Abschluss folgte dann der Klassiker, der „Abgesang“. Unter Standing Ovations wurde die Band dann verabschiedet. Natürlich gab es danach aber noch Autogramme und Zeit für einen kurzen Schnack hatten die Jungs für ihre Fans auch.


VERSENGOLD liefern eine in allen Punkten bärenstarke Show ab. Die Musiker sind allesamt auf sehr hohem Niveau und harmonieren hervorragend. Absoluter Seltenheitswert sind die ganzen verschiedenen Instrumente, die sich ideal ergänzen. Die Volllblut-Musiker liefern ein bunt gemischtes Programm, ohne dabei zu sehr mit der Moralkeule zu schwingen. Sie haben ihre klaren Ansichten, die sie auch deutlich vertreten, wissen aber auch ganz genau, wie man mit Trinkliedern , darunter „Hoch die Krüge“ oder auch „Thekenmädchen“ eine große Sause veranstaltet. Und das mit ganz viel Spaß und Freude!


Wir ziehen den Hut vor diesen ehrlichen und sehr sympathischen Jungs und können nicht nur jedem VERSENGOLD-Fan wärmstens empfehlen, ein Konzert der Band zu besuchen! Wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden aus dem hohen Norden.

Fotos und Bericht: Kevin Drewes