Bremen Ole 2019 – Wahnsinns-Stimmung trotz Starkregens 0

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Die legendäre Ole-Party Tour machte wieder Halt in Bremen auf der Bürgerweide. Neu war, dass genau zeitlich eine weitere Ole-Party statt fand – in Rostock.

Mia Julia: Notlandung in Braunschweig

Dies bedeutete, dass die viele der Künstler pendelten, ein paar Acts hatten zudem noch weitere kleinere Auftritte ausserhalb der Ole-Partys. Und dann war da ja noch der starke Regen und das drohende Unwetter. Die Künstler, die erst in Rostock und dann in Bremen auftraten, hatten noch Glück. So brauchte Willi Herren „nur“ vier statt zwei Stunden. In die andere Richtung gab es zwischenzeitlich 8 Kilometer Stau. Mia Julia versuchte alles, um in Bremen dabei zu sein, bekam sogar einen Privatflugzeug organisiert. Dieses musste aber letztlich n Braunschweig notlanden. Eine Videobotschaft von ihr persönlich wurde später eingeblendet. Dass dies mit einigen Pfiffen und Buh-Rufen geahndet wurde, war unfair. Denn wer möchte schon dafür verantwortlich sein, wenn der Künstlerin da was passieren würde?! Zudem ist Mia Julia bekannt dafür, Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um ihre Auftritte durchzuziehen, dafür verschleppte sie sogar kürzlich eine Erkältung. Und auch für den Auftritt in Bremen wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, aber letztlich siegte diesmal schlicht die „höhere Gewalt“.

Aber auch ohne Mia Julia bebte die Bürgerweide. Mit ganz viel Spaß feierten die Bremer ausgelassen. Es war alles so entspannt, dass selbst die bestens gelaunte Security mitsang und mittanzte! Aber fangen wir erst einmal ganz vorne an…

Nach der offiziellen Eröffnung wurde direkt mit voller Party-Power gestartet. Denn die Hermes House Band gab als erster Act den Eisbrecher. Mit ihren Versionen der Mega-Hits „Country Roads“, „Ring of Fire“ von Johnny Cash, „It’s the Way to Amarillo“ oder auch „Those where the Days“ sorgten sie schon früh für tolle Stimmung. Die Hände gingen in die Luft, nach lautstarken Zugabe-Rufen gab es dann noch „I will survive“.

Die Stimmung sollte beim nächsten Künstler leider etwas kippen. Michael Wendler betrat die Bühne und wurde mit Pfiffen empfangen. Nach „Wovon träumst du heut‘ Nacht“ sowie „Sie liebt den DJ“ schallten „Du kannst nach Hause geh’n“ Gesänge über das Areal. Der Wendler machte selbstbewusst weiter, hatte er doch zumindest ein paar Zuschauer, die zu seiner Musik tanzten und sangen. „Wenn alle Stricke reißen“, „Zelt auf Westerland“ sowie seine neue Single „Was soll ich im Himmel“ folgten. Zum erlösenden Abschluss für den Großteil der Schlager-Fans gab es dann noch seinen Hit „Nina“.

Danach kam der Publikumsliebling Eloy de Jong an die Reihe und sorgte für große Gefühle. Nach den Songs „Schritt für Schritt“ sowie „Liebe ist überall“ folgte sein Mega-Hit „Kopf aus, Herz an“. Die Stimmung wurde wieder sichtlich besser, und auch die Sonne strahlte. Eloys gute Laune steckte an, die Tanzbeine wurden geschwungen. Von einem tollen Chor der Zuschauer begleitet, sang er dann einen Hit von seiner ehemaligen Band, „Caught in the Act“. Seine Debüt-Single „Egal, was Andere sagen“ rundete den tollen Auftritt perfekt ab.

Anschließend betrat die Schlager-Queen Michelle die Bühne, die wahrlich vollen Einsatz zeigte. Denn nach ihren Hits „Paris“ sowie „Herzstillstand“ setzte ein heftiger Starkregen ein. Genau wie die Künstlerin zogen viele hartgesottene Schlager-Fans durch und ließen sich das Feiern vom Regen nicht vermiesen. Dabei blieb Michelle ganz vorn am Steg stehen und zog ihr Programm durch. Der Vorreiter ihres letzten Album’s „Tabu“, „In 80 Küssen um die Welt“ sowie der Mega-Hit „Nicht verdient“ (satte 25 Millionen Klicks auf Youtube) folgten. Letzteren sang sie solo, ohne ihren Duett-Partner Matthias Reim. Die Stimmung war trotz des Wetters große Klasse!! Im Norden ist man nun mal nicht aus Zucker…

Nachdem es wenige Minuten so aussah, als wäre der Regen überstanden und Pietro Lombardi folgte, ging der Regen erbarmungslos weiter. Unter großem, sehr lautstarkem Kreisch-Konzert der zahlreichen weiblichen Fans wurde der Sänger empfangen. Sein Auftritt glich einem Regentanz, denn sein Mega-Hit „Bella Donna“, sowie „Senorita“ lassen es in den Füßen kitzeln, es wurde ausgelassen getanzt. Unser rasender Reporter konnte hier nur wenige Bilder knipsen, er suchte unterhalb der Bühne Schutz vor dem Regen, die Kamera drohte nicht zu überleben.

Aus diesem Grund können wir euch leider auch nicht ganz genau vom anschließenden Act Olaf Henning berichten. Die Halle 7 wurde geöffnet, damit sich die Schlager-Fans Schutz vor dem nicht enden wollenden Regen suchen konnten. Und auch unser Reporter ergriff diese Chance. Als es dann endlich aufhörte zu prasseln, erlebten wir noch, wie Olaf mit seinem Dauerbrenner „Cowboy und Indianer“ für tolle Stimmung sorgte und mit der Cover-Version des Robbie Williams Mega-Hits von „Angels“ überraschte.

„Oh, wie ist das schön“ besang anschliessend der HONK, passend dazu, dass es erst einmal wieder trocken war. Sein Auftritt riss erstmals an diesem Abend die Hütte komplett ab. Seine neueste Single „Anna-Lena“, die er gemeinsam mit Deejay Matze aufnahm sowie diverse angeteaserte Cover-Versionen, darunter „Hey, wir woll’n die Eisbären seh’n“, Almklausis „Mama Lauda“ sowie „Allee, Allee“ von Tim Toupet verwandelten die Bürgerweide in eine riesengroße Malle-Party. So skandierte er: „HINSETZEN!“, was natürlich befolgt wurde, ehe die Fans aufsprangen und zu „So geil auf Malle“ abfeierten. Der krönende Abschluss war passenderweise „Wochenende, saufen, geil“, den er ursprünglich mit Andy Luxx aufnahm. Was für eine Stimmung!

Wie man für richtig Party-Feeling sorgt, das wusste auch das Kult-Duo „Klaus & Klaus“. Den idealen Anfang machte „Wir feiern heut ’ne Party“, ursprünglich mit dem CHAOS TEAM aufgenommen. Die Melodie stammt von „It’s the Way to Amarillo“. Pflichttitel in ihrer Heimat ist natürlich „An der Nordseeküste“, zu dem ausgelassen eingehakt und geschunkelt wurde. Für Mega-Stimmung sorgte auch „Die Krankenschwester“ und Achim Reichels „Alohe Heja He“, bei dem etliche Feierwütige mit vollem Einsatz ruderten. Abgerundet wurde der starke Auftritt von einem Hit-Medley von „Da steht ein Pferd auf’n Flur“, Ein Freund, ein guter Freund“, sowie den Klassikern „Viva la Mexico“ und „Der Eiermann“. Ihre neue Single wird übrigens bald erscheinen, wie sie uns exklusiv verrieten. Dazu mehr im Interview!

Es folgten die nächsten Eskalations-Experten, „Die Atzen“. Mit ihrem Dauerbrenner „Das geht ab (wir feiern die ganze Nacht“, Strobo Pop“ oder auch „Atzin“ sorgten sie mit einem starken Auftritt für eine mega Stimmung. Maskottchen Oleo mischte dabei ausgelassen mit. Zu „Disco Pogo“ entstand natürlich auch ein Pogo-Mob im Publikum!

Danach gab es keine andere Wahl, als das Open-Air vorerst zu unterbrechen. Es wurde aufgerufen, dass alle Zuschauer bitte in der Halle 7 Schutz suchen mögen, ein starkes Unwetter drohte. Damit die Sicherheit aller gewährleistet werden kann, musste – auch, wenn damit nicht alle Schlager-Fans einverstanden gewesen sein möge, musste diese Maßnahme ergriffen werden. „Mia Julia Ole“ Gesänge wurden angestimmt. In Bremen hatte man mächtig Glück, Rostock Ole wurde mittendrin komplett abgebrochen! Erstaunlich war auch, dass die Deutschen nicht nur keine Rettungsgasse können . Anstatt koordiniert und zügig durch das Foyer in die Halle zu gehen, staute es sich deftig, es wurde gedrängelt und gepresst, was das Zeug hält. Glücklicherweise blieb es anschließend trocken und das Unwetter kam nicht an der Weser an. So konnte das Open-Air wenig später fortgesetzt werden.

Die gute Laune kehrte mit dem Auftritt von Willi Herren schnell zurück. Froh, nach der langen Fahrt endlich Party machen zu können, legte er bestens gelaunt los. Den Anfang machte „So geh’n die Deutschen“, wobei er immer wieder hämisch „so geht der Wendler“ sang, was beim Publikum super angenommen wurde, da der Wendler bei aller Fairness wirklich der einzige Flop dieser tollen Veranstaltung war. Nachdem er DJ Ötzi’s „Ein Mann für Amore“ coverte, wurde es besonders spaßig. Denn der Künstler hatte die wahnwitzige Idee, etliche Kinderlieder anzustimmen – und die Schlager-Fans grölten bei jedem dieser Klassiker lautstark mit. Trotz des bei einigen Zuschauern höheren Alkohol-Pegels, saß das „ABC“ noch einwandfrei. Egal, was er anstimmte, alles saß wie eine Eins. Ob „Alle meine Entchen“, „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ oder auch „Mein Hut, der hat drei Ecken“, das Publikum ging voll mit. Bei hellichtem Tag gab es ein Lichtermeer zum Maffay-Klassiker „Ich wollte nie erwachsen sein“, nach Cover-Versionen „Ohne dich“ von der Münchener Freiheit sowie „Ein Kompliment von „Sportfreunde Stiller musste er, sichtlich beeindruckt von der Wahnsinnsstimmung, erst einmal seine Frau anrufen, damit die das auch mitbekommt. Diese ging leider nicht ran… Nachdem er mehrmals „Schatzi“ ins Telefon sprach, stimmte sehr zum Lacher aller, ein Fan „Schatzi schenk mir ein Foto“ an.

Es folgte der aus unserer Sicht sympathischste Auftritt des Tages. Oli P. ließ es sich nicht nehmen, mehrmals Kontakt zum Publikum aufzunehmen, um Selfie-Wünsche zu erfüllen. Ja sogar einem HSC-Fan erfüllte er den Wunsch, seinen Holzvogel zu küssen, dies scheint eine Art Ritual des Clubs zu sein. Oli machte den Spaß natürlich mit! Seine sehr beliebten Cover-Versionen von „Flugzeuge im Bauch“ (Original Herbert Grönemeyer), „So bist du“ sowie sein Mega-Hit „Gib mir mein Herz zurück“ kamen gut an. Nicht nur die weiblichen Fans waren von seiner Performance begeistert. Auch mit den Kamera-Männern, die einen starken Job machten, interagierte er eifrig. Keine Frage – Oli ist mit richtig Herzblut bei der Sache und hat richtig Spaß an seinem Job! Natürlich hatte er auch seine aktuelle Single „Lass die Sonne in dein Herz“ dabei. Das absolute Highlight folgte bei seiner Cover-Version von Eric Clapton’s „Tears in Heaven“. Denn dort erblickte der Künstler eine Frau auf den Schultern ihres Mannes, die er auf die Bühne rief. Nach Mithilfe von unserem rasenden Reporter und der Security performte sie mit ihm dann den Klassiker. Das Publikum tobte, die Aktion war top! Genialerweise erlaubten sich die Techniker einen Streich und blendeten die Kiss-Cam ein. Die treuen Seelen gaben sich dann einen Kuss auf die Wange 🙂 Auch mit Oli führten wir ein Interview, welches im Laufe des Vormittags (22. Juli) folgen wird! TIPP: Am 09.08.2019 erscheint sein neues Album, „Alles Gute!“

Entschuldigen müssen wir uns bei Scarlet Flair, da wir ihren Auftritt leider verpassten! Wir informierten uns aber und die liebe Scarlet hat sich sogar bei uns gemeldet. U. a. mit DER Megapark-Hymne 2019 „Legenden der Nacht“ legte die Mallorca-Newcomerin einen sympathischen Auftritt hin, der sehr gut angenommen wurde. Nachdem ihr Hit das Sprungbrett zu den Ole-Partys war, dürfte die Sängerin sich nun auch in Bremen in die Herzen der Zuschauer gespielt haben. Auch sie brauchte satte drei Stunden von Rostock nach Bremen. Starker Einsatz auch von ihr!


Foto: Rheinland Fotoknipser

Anschließend kam Almklausi auf die Bühne, der im vergangenen Jahr einen DER Ohrwürmer ablieferte, „Mama Laudaaa“. Den er direkt zweimal sang – einmal als Zugabe. Auch seine Cover von „Cordula Grün“, mit dem „Die Draufgänger“ in den letzten Monat mächtig abräumten, sowie sein Hit „Schwarze Natascha“ wurden lautstark mitgegrölt. Nach einem Medley einiger bekannter Schlager-Hits sowie „Barbie Girl“ von Aqua kamen Lorenz Büffel und Carolina dazu.

Danach begann dann die Lorenz-Büffel-Show. Passend zur Coverversion „Looking for Freibier (Die Draufgänger) gab es eine Ladung Freibier für das Publikum. Zwei Damen aus dem Publikum mit „Carina die Harte“ T-Shirt’s holte er sich bei seinem Hit „Beate die Harte“ auf die Bühne. Die Mädels bekamen jeweils ein Bier, Wett-Trinken war angesagt. Eine der beiden zischte das Bier auf Ex weg, der Büffel war sprachlos, „Das ist mir noch nie passiert“ stellte er erstaunt fest. Auch den zweiten Versuch verlor er, klarer Sieg für „Carina, die Harte“. Gemeinsam performten sie dann den eben genannten Song. Neben weiteren Cover-Versionen „You’ll never walk Alone“ sowie „I like to movit“ folgte „Musst besoffen bestellen“. Lorenz Büffel machte aus dem Songverhörer von Cutting Crew „(I Just) Died in your Arm’s“ ein ganzes Lied.

Als vorletzer Act folgte dann seine Freundin Carolina, die er größtenteils im Hintergrund begleitete. Ihr toller Auftritt war DIE Überraschung des Abends! Nach ihrem Hit „Inselkind“ sowie Lorenz Büffel’s Mega-Brett „Johnny Däpp“, den die beiden gemeinsam performten, zeigte die Künstlerin ihre Tanzkünste und ihre starken Cover-Versionen von Loona’s „Bailando“ und dem legendären „Despacito“ von Luis Fonsi. Ganz starke Performance, die uns sehr überzeugte. Nach ihrer Frage „Wo sind denn hier die Single-Ladys in Bremen?“ teaserte sie Mickie Krauses „Ich bin solo“ an, ehe sie Disneys „Die Eiskönigin“ Soundtrack „Let it Go“ sang. Da konnten besonders die weiblichen Zuschauer lautstark mitsingen.

Für den kompletten Abriss zum Schluss sorgten dann „Stereoact“. Ihre Remix-Versionen von „Denkmal“ (Wir sind Helden) und „Nummer 1“ (Chris Cronauer) legten sie Andreas Gabaliers „Hulapalu“ auf. Danach folgte der Titel, der nicht nur ihr Leben für immer veränderte. „Die immer lacht“, durch den Kerstin Ott (inzwischen einer der besten Schlagersängerinnen Deutschlands) erst berühmt wurde und auch Stereoact den Durchbruch bescherte, sorgte für eine Wahnsinnsstimmung. Und auch „Highway to Hell“ (AC/DC), It’s my Life (Bon Jovi) sowie „500 Miles“ verwandelten die Bürgerweide in eine Riesen-Disco. Dabei flogen Wasserbälle durch das Publikum, die sicherlich für noch mehr Spass gesorgt hätten, wenn nicht fast jeder den Ball direkt für sich beschlagnahmt hätte. Sebastian begab sich zudem ins Publikum, um mit Alkohol-gefüllter Wasserpistole für Erfrischung zu sorgen. Geile Aktion! Nach weiteren Party-Garanten wie „Bella Ciao“ im Hugel-Remix endete dann eine lange, große Sause, die trotz allen Wetter-Widrigkeiten ein voller Erfolg war!!!

Wir danken dem Ole-Team für die Einladung und die gute Organisation und berichten gerne auch weiterhin über diese tolle von Markus Krampe ins Leben gerufene erfolgreiche Partyreihe, die so gut ist, dass sie inzwischen einige Nachahmer gefunden hat. Aber: Das ORIGINAL ist und bleibt: „Ole“!

Kevin Drewes

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Schlagerprofis-Klartext: Die Albumcharts in unserer Analyse 0

Okay, „zuerst bei Schlagerprofis“ – diesen Anspruch können wir diesmal nicht erfüllen. Aber dennoch wollen wir noch mal einen Blick auf die für Schlagerfreunde erfreulichen aktuellen Charts werfen.

Am erfolgreichsten lief Oonagh durch das Ziel. Sie schaffte es in die Top-5. Ihre beiden ersten Alben schafften es in die Top-3, das ist diesmal nicht ganz gelungen. Es gab eine Fanbox, und sie hatte ihren Auftritt bei Florian Silbereisen. So gesehen ist ihre Platzierung sehr ordentlich, aber kein sensationeller Erfolg.

Zum vierten Mal in FOlge Top-10 – Platz 8 für Giovanni Zarralla ist ein toller Erfolg. Sicher wird auch der Auftritt bei den „Schlagern des Sommers“ zu diesem Erfolg beigetragen haben – aber andere Teilnehmer der Show konnten sich bei weitem nicht so gut platzieren.

Dass Oli.P die Top-10 knacken konnte und damit das zweite Pferd im Stall von Christian Geller war, das es hoch in die Charts geschafft hat, ist einerseits ein schöner Erfolg – andrerseits gibt es eine dicke Fanbox von ihm und es wurde viel Promotion gemacht. Ob das alleine rechtfertigt, ihn bei allen relevanten Schlager-Tour-Veranstaltungen (Schlagerfest XXL und Schlagernächte) einzuladen, wird sich zeigen.

Schlagertitan Bernhard Brink hat die beste Chartsplatzierung seiner über vier Jahrzehnte andauernden Karriere erreicht – und das ganz ohne Fanbox. Mit Fanbox hätte es vermutlich für die Top-10 gereicht. Aber auch so haben Autogrammstundentour und Silbereisen- und andere TV-Auftritte ihre Wirkung getan. In unseren Augen ein ehrlicher Chartserfolg.

Zum sechsten Mal Top-15 – dass das ein toller Erfolg für Semino Rossi ist, darüber muss man wohl kein Wort verlieren. Herzlichen Glückwunsch! Auch Ben Zucker hat es zum 10. Mal in Folge in die Top-20 geschafft. Ein schöner Erfolg, über den es nichts zu diskutieren gibt – außer, dass das ohne den Silbereisen-Support wohl kaum möglich gewesen wäre…

Drei Sängerinnen haben die Top-20 NICHT, aber immerhin die Top-30 geknackt. Am besten lief Laura Wilde mit „Lust“ durch’s Ziel. Die hatte am Sonntag einen Auftrit bei Kiwi im Fernsehgarten – ob das reicht, um erstmals eine zweite Woche die Charts zu knacken, wird sich zeigen.Immerhin: Laura hat BEI WEITEM nicht den TV-Support, den eine Sonia Liebing hatte, die massiv von vielen Seiten unterstützt wurde und damit immerhin die Top-30 erreicht hat, aber eben nicht „mehr“, was vielleicht dem geschuldet sein könnte, dass sie keine Fanbox und keine Autogrammstundentour hatte. Dennoch finden wir bemerkenswert, dass Silbereisen-TV-Präsenz weniger bringt als eben Autogrammstunden-Tourneen. So gesehen: Glückwunsch an Laura! Dritte im Bunde der Top-30 ist eine Sängerin, die aktuell zwar nicht bei Silbereisen war, aber trotzdem schon wieder die  Top-30 geknackt ha: Beatrice Egli. Acht Wochen Top-30, das hat nicht mal das Vorgänger-Album geschafft, so gesehen müssen wir das einfach loben, auch wenn wir immer noch traurig sind, nicht für eine Rezension bemustert worden zu sein. Da wir aber fair sind, gratulieren wir zu diesem zugegeben tollen Erfolg- auch OHNE „Schlager des Sommers“-Support.

In den Top-100 gibt es weitere interessante Entwicklungen- dass Helene Fischer eine Woche VOR ihrem ZDF-Stadion-Konzert es in die Top-100 geschafft hat, aber Kathy Kelly trotz Silbereisen-Auftritt das nicht geschafft haben und Brenner trotz x-facher Silbereisen-Präsenz es mal wieder nicht hinbekommen haben – geschenkt. Letztlich ist es wirklich spannend, welche Alben sich auf lange Sicht über viele Wochen und Monate halten. Es bleibt spannend, und wir von den Schlagerprofis berichten gerne weiterhin neutral für euch.

 

 

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+++ In eigener Sache +++ In eigener Sache +++ In eigener Sache 

Nach den aufregenden letzten Monaten habe wir uns eine kleine Auszeit verdient. Auch (Schlager-)Profis müssen mal Pause machen.

Wir besuchten diverse Events, unser ‚Rasender Reporter‘ Kevin Drewes führte tolle Interviews und die Redaktion recherchierte unermüdlich die tollsten und spannenden News für euch.
Nun ist es mal an der Zeit, die Füße für eine Woche hochzulegen und die ‚Sonnentankstellen-Pose‘ einzunehmen.

In der Zeit vom 19.08.2019 – 23.08.2019 bleibt unsere Redaktion geschlossen.

Selbstverständlich sind wir nicht komplett von der Bildfläche verschwunden – topaktuelle News bringen wir bis Freitag bei Facebook und Instagram! Selbstverständlich werden diese dann nachträglich redaktionell am Wochenende hier bei den Schlagerprofis nachgeliefert!

Wir wünschen euch eine tolle Woche, bis dahin
Eure Schlagerprofis