Ben Zucker Open-Air in Bassum – Starker Auftritt in schönem Ambiente an der Freudenburg 0

Der sympathische Berliner mit der einmaligen Stimme gastierte anlässlich seiner Open-Air-Tour am gestrigen Freitagabend in Bassum. Innerhalb von nicht einmal zwei Jahren ist Ben einer der beliebtesten Schlagersänger der heutigen Zeit geworden. Nicht verwunderlich, dass der Platz an der Freudenburg gerammelt voll war! Ländlich gelegen, umringt von Bäumen lieferten er und Supportact Oonagh rund drei Stunden auf einer kleinen, aber feinen Bühne eine starke Performance ab. Unser rasender Reporter Kevin Drewes war für euch vor Ort.


Eine Höchstnote gibt es auch für den sehr entspannten Einlass. Die Security war freundlich und locker, nicht ein Einziger rannte wie verrückt zur Bühne. Alles glich einem lockeren Waldspaziergang. Um 20 Uhr betrat dann die sympathische Oonagh die Bühne. Erst kürzlich feierte sie mit „Kuliko Jana – Eine neue Zeit“ ihr Comeback, nun ist sie mit Ben Zucker auf Tournee.

Nachdem sie ein paar schöne Worte über ihre Auszeit zum Besten gab, sang sie einige ihrer beliebtesten Titel. Darunter natürlich ihren Hit „Gää“ und „Tanz mit mir“. Bei Letztgenanntem herschte eine besonders tolle Stimmung! Auch ihre neueste Single wurde gut angenommen. Stark war auch ihre Band. Besonders hervorheben wollen wir den Drummer, der auch mit einer Djembe sehr überzeugte! Anschließend nahm sich Oonagh Zeit, um am Merch-Stand fleißig Autogramme zu geben und Selfies zu machen.

Um ca. 21Uhr begann dann die geile Zeit mit Ben Zucker! Schon früh beim Song „Du warst immer dabei“, war die Stimmung super. Nach den Titeln „Ja – ich will!“ vom aktuellen Album sowie „Die Welt wartet auf dich“ aus seinem Debütalbum folgte das erste Duett des Abends.

Ben Zucker holte sich Nathalie, einer der beiden Background-Sängerinnen, an seine Seite um gemeinsam die Cover-Version des Hits „Still“ von Jupiter Jones zu performen. Dieser wurde sehr stark umgesetzt und bekam den verdienten, ausgiebigen Applaus. Nach Herzschmerz mit dem ruhigeren Titel „Ich kann“ dürfte allen Zuschauern warm um’s Herz geworden sein. Denn der Berliner hielt eine emotionale Rede an die älteste Dame im Publikum, die in der ersten Reihe stand. Gisela, 84 Jahre alt und in voller Fan-Montur gab trotz ihres gesetzten Alters alles. Dafür gab es einen dicken Drücker sowie einen Blumenstrauß von Ben Zucker, starke Geste!! Das Video dazu findet ihr übrigens auf der Facebook-Seite vom offiziellen Ben Zucker Fanclub.

Mit starken Beats folgte anschließend einer der besten Songs von Ben Zucker, „Du haust mich um“. Die Liebeserklärung an alle Mütter lieferte einen starken Beitrag an diesem Abend. Auf hohem Niveau weiter ging es mit „Ich spür, wie die Liebe zerbricht“, ehe bei „Verschworen“ die Hände in die Luft gingen. Davor berichtete der Sänger, dass seine Familie die größten Kritiker von ihm sei, was er sich immer sehr zu Herzen nehme.

Wie ein Familienmitglied für ihn ist auch Elena, seine zweite Backgroundsängerin. Die beiden kennen sich schon seit der Schulzeit und sind seit stolzen 28 Jahren befreundet. Was für eine tolle Geschichte! Gemeinsam sangen sie das legendäre Duett von James Morrison und Nelly Furtado „Broken Stings“. Eine sehr gelungene Cover-Version!

Bei „Du bist alles“ wurde es anschliessend laut, denn der „OHO, OHO“ Chor hallte durch das Gelände. Beim Stimmtest waren die Frauen die klaren Sieger, das muss man(n) zugeben! Auch „Hals über Kopf“ sowie der ruhigere Titel „Ich lass dich geh’n“ überzeugten.

Nach dem sehr schönen Song „Längst nicht mehr verliebt“, folgte einer der Höhepunkte des Abends: Die Lichter tauchten die Bühne in ein sattes gelb, denn nun ging es „Der Sonne entgegen“. Gemeinsam mit seiner Band tanzte Ben Zucker zu dem genialen Road-Trip Song. Und auch das Publikum ging mit.

Das Musikvideo dazu wurde in Südafrika gedreht. Dort nahm auch sein Supportact Oonagh ihr neues Album auf. Und eben diese betrat dann erneut die Bühne, um mit dem Berliner den Mega-Hit „Freiheit“ von Westernhagen zu performen. Schon bei der Stadion-Tour von Helene Fischer 2018 sang Ben Zucker diesen Song im Duett. Dort war ER der Supportact. Bei ihm ist Oonagh als Unterstützung dabei. Ein Bogen, der sich perfekt schließt. Begleitet vom schönen Chor der Fans wurd eine Gänsehaut-Atmosphäre erzeugt.

Es folgte „Schau nur“, ehe die Hommage an seine Heimatstadt folgte. „Mein Berlin“ war ein weiteres Highlight in Bassum! Die Beats gingen mächtig ab! Und auch Bens Debut-Hit „Na und?!“ wurde lautstark mitgesungen!

Doch da fehlt doch noch was?! Na klar, dürfen diese Titel nicht fehlen. Als Zugabe gab es „Wer sagt das?!“, den Titelsong seines gleichnamigen aktuellen Albums sowie seinen Dauerbrenner „Was für eine geile Zeit“. Ein perfekter Abschluss dieses Open Air Konzertes! Wir waren begeistert!

Fannähe ist dem Berliner sehr wichtig, so gab er anschliessend noch fleissig Autogramme und erfüllte jeden Selfie-Wunsch.

Hier die weiteren Open Air Termine:

06.07.19, Samstag, 20:00, Schloss Husum 25813 Husum

12.07.2019, Freitag, 20:00, Congresshalle 66111 Saarbrücken

13.07.2019, Samstag, 18:30, Sommerfestival Rosenheim 83024 Rosenheim

14.07.2019, Sonntag, 19:00, Sommersound 79650 Schopfheim

03.08.2019, Samstag, 19:30, Selliner Sommerkonzerte 18586 Ostseebad Sellin

23.08.2019, Freitag, 20:00, Festwiese Apolda 99510 Apolda

24.08.2019, Samstag, 20:00, Freilichtbühne Schiffenberg 35394 Gießen

29.08.2019, Donnerstag, 20:00, Freilichtbühne Junge Garde 01277 Dresden

30.08.2019, Freitag, 20:00, Freilichtbühne Spremberg 03130 Spremberg

31.08.2019, Samstag, 20:00, Freilichtbühne Schwerin 19061 Schwerin

Kevin Drewes

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Anita & Alexandra Hofmann – ihr Musikvideo „Komet“ ist sehr gelungen – Kurzrezension von Kevin Drewes 0

Nachdem wir erst kürzlich HIER über die neueste Single-Auskopplung „Komet“ des Geschwister-Duos Anita & Alexandra Hofmann berichteten, folgt nun von unserem Rezenzionsexperten Kevin Drewes die Kurzrezension zum Musikvideo.

Der futuristische Clip beginnt mit Kometen, die auf die Erde zurasen, ehe wir erstmals Anita und Alexandra sehen. Die beiden sind von einem animierten Radar umgeben, der ein Zahlen-Wirrwarr anzeigt. Die passende Zeile dazu: „Unberechenbar schlägst du in mein Leben ein“. Das Duo setzt beim Musikvideo verstärkt auf Computereffekte, die auf gutem Niveau sind. So sehen wir passend zur Zeile „Du warst wie ein Satellit, dort auf meiner Umlaufbahn…“einen Satelliten, der um die Erde kreist. Der blaue Planet steht hier symbolisch für das Herz.

Das Ganze erinnert an die Musikvideos der 80er Jahre, besonders an „Major Tom“. Nur, dass die Technik inzwischen viel weiter ist. Auch im Video der Hofmanns ist immer wieder ein Astronaut zu sehen. Während das Duo den Song in einer Raumstation performt, werden viele schnelle und verschiedene Lichteffekte eingesetzt. Die Outfits der beiden Damen sind zudem auch sehr futuristisch. Eine ausgefallene Idee, die natürlich perfekt zum Song passt.

Während die Kometen näher kommen, hören wir die Zeile „Und so knallst du in mein Herz, lässt mein Weltbild explodieren“. Wenig später ist es dann auch soweit, ein Komet erreicht das Meer und lässt die Wellen hoch schlagen. Die passende, kräftig besungene Zeile dazu: „Komet schlägt ein“. Und so sehen wir anschließend erstmals, wie der Astronaut seinen Helm abnimmt, Mission erfüllt! „Ich war allein, jetzt wirst du mein Himmel sein“ besingt dies ideal.

Anitas und Alexandreas Video-Ideen kommen inzwischen so gut an, dass sich auch Kolleginnen von ihnen anregen lassen. Bei Facebook hat Stefanie Hertel mitgeteilt, dass sie bei ihrem neuen Video auf das Hofmann-Team zurückgegriffen hat – Anita und Alexandra standen ihr beim neuen Video beratend zur Seite, über Stefanies neuen Song werden wir noch gesondert berichten.

Das „Komet“-Video wurde von Beat Hug aufgenommen, bearbeitet und geschnitten – seit Jahren greifen Anita und Alexandra auf seine Künste zurück und bringen sich in Regie- und Drehbuchfragen selber ein – das Ergebnis, ein gut gemachtes und außergewöhnliches Musikvideo, verlinken wir gerne:

 

 

Vanessa Mai: SAT1 redet im Frühstücksfernsehen Klartext – aber ist die Kritik gerechtfertigt? 0

Zum Frühstücksfernsehen bat SAT1 die „Society-Expertin“ Vanessa Blumhagen um ihre Einschätzung zu Vanessa Mai. Das Gespräch mit Moderatorin Alina Merkau hatte es in sich. (In rot haben wir unsere Gedanken eingefügt, die in der Sendung nicht vorkamen):

Schriftzug: „Die Luft ist raus bei Vanessa Mai“

Alina läutete das Gespräch mit der Fragestellung ein, warum Vanessa Mai derzeit so „unerfolgreich“ sei. „Dafür bin ich ja da, das erzähle ich dir jetzt„,  versprach Vanessa Blumhagen. Während der Schriftzug „Die Luft ist raus bei Vanessa Mai“ eingeblendet wurde, erfuhren wir, dass Vanessa zur Zeit für die ARD einen Film mit Axel Prahl drehe, was „man ja mal machen könne„, wenn „es ansonsten läuft„. Prognose der Expertin: „Das wird ihre Karriere auch nicht mehr retten, weil alles schief läuft, was schief laufen kann„. Wir erfahren das, was bei den Schlagerprofis schon öfter mal Thema war: „Das neue Album war neun Wochen in den Charts und ist dann im Nirgendwo verschwunden„. Auch die aktuelle Single „Beste Version“ wurde bekanntlich kein Hit.

Vanessa Blumhagen spart die „kreative Phase“ aus…

Dann kommt das Statement, dass Vanessas Tour abgesagt wurde, weil nicht genügend Tickets verkauft worden seien. Sicher – das weiß jeder, aber nun müssen wir mal „reingrätschen“: DER Knackpunkt der vielen Fehler war das (aus unserer Sicht) Märchen, dass Vanessa wegen einer angeblichen „kreativen Phase“ die Tour abgesagt hat. Wer die eigenen Fans so verar… hat es schwer, wieder auf die Beine zu kommen – so unsere Meinung. So gesehen war Frau Blumhagen noch „nett“ zu Vanessa und ihren Ratgebern. – Zurück zur „Society Expertin“. Nach deren Meinung waren die „Nackt – und Nippelfotos“ ein Fehler, die „Dance-Show“ (gemeint: „Let’s Dance“), der (O-Ton) „Dingsda-Rapper“ Olexesh eine Fehlbesetzung – die Fans seien  abgewandert. Auch hier ist Frau Blumhagen noch nett, zu behaupten, dass Olexesh rumgebaggert habe – nicht wenige Fachleute munkeln, dass das Duo klar lanciert wurde.

Als Alternative werden Namen wie Maite Kelly und Anna-Carina Woitschack ins Spiel gebracht: „Es ist nicht so, dass die Welt auf eine Vanessa Mai wartet„, es gebe genügend Alternativen zum „Abwandern“.

Fehlende Authentizität

Dann kommt der nächste Knackpunkt: Vanessa Mai sei nicht authentisch. Alinas Hinweis auf „tolle Berater“ wird mit „Naaaa jaaa“ beschieden. Angeblich – so Vanessa Blumhagen – habe Vanessa den „gleichen Manager“ wie ihre „Stief-Schwiegermutter“ Andrea Berg. Erneut müssen wir hier einen Hinweis geben: Das stimmt ja so nicht mehr – inzwischen hat Andrea Berg sich von Andreas Ferber als Manager getrennt – ganz offensichtlich ist sie Profi genug zu erkennen, dass „kreative Pausen“ als Begründung für desaströsen Vorverkauf eine Katastrophe sind, weil sich dann schlicht (fast) jeder verar… fühlt. 

Vorschlag der Society-Expertin: Volle Konzentration auf Musik, keine Nebenbaustellen!

Der Vorschlag, sich wieder voll auf die Musik zu konzentrieren und alle Nebenbaustellen weg zu lassen, ist sicher kein schlechter – wir teilen die Einschätzung Vanessa Blumhagens, dass die Vanessa mit ihren diversen „Nebenjobs“ einfach ZU schlecht beraten war.

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Warum redet „ausgerechnet“ SAT1 Tacheles?

Wir finden: ENDLICH mal wurde Tacheles geredet. Dass das ausgerechnet bei SAT1 passiert ist, verwundert wenig. RTL ist mit Vanessa Mai wegen DSDS und dieser „Dance Show“ (Let’s Dance) verbandelt. Und die öffentlich-rechtlichen Sender schaffen offensichtlich hinter den Kulissen Fakten – jedenfalls war Vanessa Mai schon länger nicht mehr in einer großen Silbereisen-Show vertreten – vermutlich auch aus den von Vanessa Blumhagen genannten Gründen. Wir erinnern uns noch dunkel an den groß aufgepushten Fanclub „Maiworld“, der nix wurde – genau so wenig wie das „Maiteam“, das u. a. bei Carmen Nebel in Szene gesetzt werden sollte, was auch nicht so richtig funktioniert hat – im Gegenteil: Nach dem Auftritt mit Andrea Berg zusammen hatte Andrea einen Manager weniger…

Selbst die BILD-Zeitung trägt nicht mehr JEDE Story mit

Ein echter Knackpunkt könnte die BILD-Zeitung sein. Die hat ja über Monate Storys wie die „künstliche Beatmung“  mitgetragen – dieser „kreative-Phase“-Wahnsinn war dann aber wohl selbst für das Blatt des Guten zuviel – Schlagzeilen wie „Tour abgesagt, aktuelle Single schafft es nicht in die Charts“ sind dann mal kritischer als gewohnt, aber noch immer gibt es eine Hintertür: „Rettet die TV-Rolle die Karriere von Vanessa Mai?“ – vielleicht fühlte die BILD sich ja auch verar…, weil Vanessa ihr gegenüber bezüglich der abgesagten Arena-Tour sagte: „Am Ticket-Verkauf lag es sicher nicht„… Wir von den Schlagerprofis finden: „Nichts dazugelernt“…

Trotzdem ist Vanessa Mai ein Stehaufmännchen. Wer weiß? Vielleicht hilft der ARD-Film ihr ja, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Wir drücken die Daumen.

HIER kann man sich den Beitrag des SAT-1-Frühstücksfernsehens vom 15. Juli ansehen.

Fotos: Instagram Vanessa Mai
(https://www.instagram.com/vanessa.mai/)