LUKE MOCKRIDGE: Karma is a bitch? 0

Luke Mockridge

+++Schlagerprofis-Kolumne+++Schlagerprofis-Kolumne+++

Am Freitag d. 13.09.2019 ist es nun soweit: SAT.1 wird um 20:15 die „Luke! Die Greatnightshow“ senden.

Ihr erinnert euch? ‚Comedian‘ Luke Mockridge (30) verärgerte Mitte August im ZDF-Fernsehgarten die Zuschauer, Gäste und vor allem die Moderatorin Andrea Kiewel. Die Details zu seinem hochnotpeinlichen Auftritt dürfte zwischenzeitlich jeder kennen.

Mittlerweile bestätigte es sich, dass diese ‚Darbietung‘ einzig und allein für Lukes neue Show bei SAT.1 diente – die „Gags“ schrieben Kinder.

Wir von den Schlagerprofis werfen mal einen Blick in unsere redaktionelle Glaskugel und prophezeien wie folgt:

Die Premiere der sehr durchschnittlichen Sendung wird nur halbwegs erträgliche Quoten erreichen – und zwar nur wegen des Skandals im Vorfeld und der daraus erfolgten Medienpräsenz. Die Show selbst ist eine Aufzeichnung – hatte da jemand Angst, dass ‚Kiwi‘ eine Live-Sendung crasht? Obwohl ein solches Niveau bei Kiwi keinesfalls zu vermuten ist. Andererseits kann man Live-Sendungen natürlich nur mit professionellen, gestandenen und erfahrenen Moderatoren/Hostern machen, insofern verstehen wir SAT.1 natürlich.

Die Aufzeichnung der Show selbst wurde bereits schon redaktionell von der BILD-Zeitung begleitet. Das Fazit ist ernüchternd: Nichts besonderes, kein „Wumms“, den man eigentlich vermuten (w)sollte – aber auch hier sagen wir: Eben typengerecht zum Moderator! Die Quoten werden in den folgenden Ausstrahlungen sicherlich sinken und schnell an die Grenze stoßen, wo man über die Absetzung der Show bei SAT.1 nachdenken wird.

Und nun kommt die Weisheit „Karma is a bitch“ ins Spiel: Damit hat der Witzbold … Comedian Luke Mockridge kein Format mehr, welches er besetzen könnte. Die Aufgabe ist es dann, einem in der Branche „geächteten“ und dann mittlerweile ‚Pseudo-Entertainer‘ ein neues Format zu konzipieren. Das kostet viel Geld und will natürlich auch produziert werden – ob die bisherige Produktionsfirma Brainpool das Risiko eingeht? Bis dahin vergeht aber viel Zeit und Luke M. wird schnell in den Eimer der Vergessenheit fallen. Gut so! Da kann man wenigstens einen Deckel drauf machen.

Und am Ende wird jeder vernünftige Kaufmann wissen, dass neue Formate und Konzepte dann doch besser mit frischen und jungen Nachwuchstalenten besetzt werden sollten – statt mit unlustigen und ‚verbrannten‘ Hilfsmoderatoren, denen nichts zu peinlich ist, die (vermeintlich) eigene Karriere anzukurbeln. Und wir meinen damit einen Comedian, der es nicht mal ansatzweise schafft, sich bei denen zu entschuldigen, denen er direkt vor die Füße gespuckt hat – insbesondere Andrea Kiewel.

Wir sind und bleiben gespannt!

Voriger ArtikelNächster Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

12 − 4 =

SCHLAGERCHAMPIONS 2020 – Viel Abwechslung, so manche Überraschung und ganz großes Kino! 0

Nach der feierlichen Eröffnung der Schlagerchampions 2020 von Florian Silbereisen stand direkt das erste Highlight des frühen Abends an. Giovanni Zarrella brachte mit „Dammi“ das Velodrom in Stimmung, es schallte lautstark „Bella, Bella, Bella“! Das war Wahnsinn! Nach der goldenen Schallplatte für „La vita e Bella“ beim Schlagerboom hatte Moderator Florian Silbereisen dieses Mal erneut einen Hammer für den sympathischen Künstler – Die Eins der Besten für den „Newcomer des Jahres“!

 

Weiter ging es mit DJ Ötzi und seiner Version von „Der hellste Stern (Böhmischer Traum)“ – seine neueste Singleauskopplung. Es war nicht wirklich eine Sternstunde, das Playback gelang ihm schon einmal besser. Dennoch verdient gab es GOLD für sein Jubiläumsalbum „20 Jahre DJ Ötzi – Party ohne Ende“.

Dann wurde es sehr emotional im Velodrom – Ross Antony präsentierte die starke Liebeserklärung „Goodbye Papa“ LIVE – dazu wurden auf der Bühne via Leinwand-Vorhang persönliche Aufnahmen gezeigt. Für uns eines der absoluten Highlights des Abends, Ross‘ Vater kann da oben sehr stolz auf seinen Sohn sein!

Weiter ging es im abwechslungsreichen Programm mit voXXclub, welche DEN Wies’n Hit 2019 performten – „Anneliese“! Das Velodrom stand Kopf.

Der Traum aller Fans im gesetzten Alter wurde wahr – die Amigos bekamen ihren Auftritt bei den Schlagerchampions. Sie performten „Die Legende vom Babylon“ und bekamen von Florian Silbereisen die Eins der Besten für das „Duo des Jahres“.

Bergattrappen wurden auf der Bühne aufgebaut – Willi Gabalier hüpfte um eben diese herum. Der Bruder von Andreas Gabalier überzeugte leider eher wenig. Sein Debüt hätte bei der Hüttenparty sicherlich um einiges besser gepasst.

Nach Tiroler Alpenfeelig kamen die Männer aus dem hohen Norden – VERSENGOLD! Mit ihrem Kracher „Thekenmädchen“ sorgten sie für tolle Stimmung. Vermisst haben wir Daniel – da dürften sich die Fans die Augen gerieben haben, wer der „Neue“ war. Auf jeden Fall brachten die Nordlichter ordentlich frischen Wind mit!

Im Glitzeroutfit und damit im Teamlook mit den Discokugeln kam anschließend Maite Kelly auf die Bühne. Genau wie schon beim Schlagerboom sang sie „Heute Nacht für immer“ – in der Version mit eingefügten Backings bzw. dem Chor der Tänzer, die uns ausgesprochen gut gefällt.

 In einem bezaubernden und beeindruckenden Kleid sehen wir auf der rechten Seite der Bühne Anna-Carina Woitschack, links ihren Verlobten Stefan Mross. Das Paar performte „Stark wie Zwei“ – und wurde anschließend von Florian Silbereisen neugierig gefragt, wann denn geheiratet wird. Wir wünschen den Beiden auf jeden Fall alles erdenklich Gute! Der Auftritt war ebenfalls klasse!

Mit „Diamanten“ sorgte darauffolgend Schlager-Titan Bernhard Brink bei seinem Heimspiel für ordentlich Stimmung – verwundert waren wir, warum er keinen Preis für seine Airplaycharts-Platzierung bekam.

Nach der Schlagerlegende betrat eine Newcomerin die Bühne – Marina Marx! Schön, dass ihr hier eine so tolle Chance, sich zu präsentieren geboten wurde. Mit ordentlich Power und Spaß performte sie ihre Debüt-Single „One Night Stand“.

Es war zwar eine schöne Show von Andrea Bocelli – was er jedoch bei den Schlagerchampions zu suchen hatte, können wir nicht beantworten.

Costa Cordalis war wahrlich ein Schlagerchampion, eine Schlagerlegende. Sein Sohn Lucas erwies ihm im Velodrom eine Ehre und performte den Dauerbrenner seines Vaters „Anita“. Das Bühnendesign mit den Riesenkakteen war hier wieder einmal beeindruckend, dort versteckte sich Daniela Katzenberger als Anita. Innovative Idee, toll umgesetzt!

Weiter ging es mit einem Duett – Rosanna Rocci und Semino Rossi performten ihre frisch veröffentlichte Singleauskopplung „Unbeschreiblich weiblich, umständlich männlich. TV-Premiere für diesen schönen Titel, die absolut gelungen war.

Als nächster Act war Julian Reim an der Reihe, auf welchen Matthias Reim zurecht stolz sein kann. Sein Auftreten und seine Performance sind in dem jungen Alter beeindruckend. Insbesondere die weiblichen Fans zog er mit seinem Auftritt besonders auf seine Seite – geile Show! Florian Silbereisen überreichte ihm die Eins der Besten für den „Shootingstar des Jahres“ – das wird sein Jahr.

Nachdem Altmeister Howard Carpendale „Wem…“ performte, kündigte er Kerstin Ott an. Eine tolle Geschichte, wie Kerstin von seinem großen Klassiker inspiriert wurde und sie an diesem Samstag erstmals „Wegen dir (Nachts wenn alles schläft)“ gemeinsam performten. Leider lief das Playback bei Kerstin ungewohnt mächtig schief Das kann sie doch um einiges besser. Dafür lief es nach dem Auftitt richtig gut – sie bekam von Howard Carpendale Gold für ihre Single „Regenbogenfarben“, Platin für ihr letztes Album „Mut zur Katastrophe“ und nun kommt der Hammer: Gold für ihr aktuelles Album „Ich muss dir was sagen“, welches vor gerade einmal zwei Monaten erschienen ist.

Weiter ging es mit der Kelly Familiy, die erneut extra viel Sendezeit bekamen, das überrascht uns jedes Mal auf‘s Neue… Bei „An Angel“ unterstützte sie Florian Silbereisen, welcher darauffolgend der Kelly Family die Eins der Besten für die „Band des Jahres“ verleiht“…

Dann betrat Schlager-Legende Matthias Reim die Bühne und rockte mit seinem Hit „Tattoo“ das Velodrom- was für ein Hammersong, der natürlich auch an diesem Abend für irre Stimmung sorgte. Einfach eine coole Socke, der Matze.

Während beim nächsten Duett, „Sie hat es wieder getan“ von Thomas Anders und Florian Silbereisen die Halle kochte, entstand in der linken Ecke auf den Rängen eine sensationelle Choreo. Ein Riesenbanner „Schlager ist geil“, Luftballons und gar eine Riesenfahne – was für ein Bild!! Nach dem Auftritt wurde die Katze aus dem Sack geholt: Florian und Thomas bringen ein Duett-Album raus, welches komplett neue Titel enthält – das hat unser rasender Reporter auf Nachfrage bestätigt bekommen.

Es folgte Marianne Rosenberg mit ihrem aktuellen Song „Wann (Mr. 100 %) , dabei wurde die Bühne im Stile ihres Musikvideos dekoriert.

Dann kam der Kaiser, der Roland! Welcher nach seinem Titel „Kein Grund zu bleiben“ mit Barbara Schöneberger noch „Niemand“ performte – noch eine Premiere! Die Stimmung klasse, Jubel-Rufe für Barbara!

Ein Ohrenschmaus war der nächste Act – Santiano mit ihrem gleichnamigen Titel in der Unplugged-Version. Toller Vorgeschmack auf die kommende Tournee, der da in Berlin geboten wurde. Auf der Tour wird es dann hoffentlich auch wirklich live sein. Für das Unplugged-Album gab es zudem Gold!

Apropos live, einen bärenstarken Abschied von der großen Bühne lieferte Mary Roos, die „Aufrecht geh‘n“ performte. Die sympathische Künstlerin bekam völlig zu Recht anschließend die den Preis für ihr Lebenswerk bekam. Wir wünschen ihr viel Freude auf der Tournee mit Wolfgang Trepper!

Noch‘n Duett von Roland Kaiser folgte! Mit Maite Kelly performte er das legendäre Duett „Warum hast du nicht nein gesagt?!“.

Dann riss Ben Zucker mit „Mein Berlin“ die Halle komplett ab, was für ein Song, der hier im Velodrom natürlich besonders gut passte.

Den Abschluss des Abends lieferte Andrea Berg, die völlig verdient den Preis für die „Sängerin des Jahres“ bekam. Mit einem Hit-Medley sowie Jung, verliebt und frei“ sorgten sie noch einmal für tolle Stimmung.

Bericht und Bilder: Kevin Drewes

HELENE FISCHER: Ihre ZDF-Show war die erfolgreichste Musik-Show des Jahres 2019 0

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Dass die „Feste“ von FLORIAN SILBEREISEN das „Maß aller Dinge“ in Sachen Musikshows sind – wer will das bestreiten? Wenn man sich aber die nackten Zahlen ansieht, kann man sich schon wundern. Die beiden beliebtesten Musiksendungen des Jahres wurden nämlich beide NICHT von Florian moderiert.

Die Nase vorn hatte 2019 – einmal mehr: HELENE FISCHER. Die Helene-Fischer-Show hatte nach Angaben von Kimmig-Entertainment 6,11 Mio. Zuschauer – und damit mehr als eigentlich kommuniziert wurde – aber das ist ein Phänomen, das bisweilen wohl vorkommt. Quotenmeter kommunizierte 5,92 Mio. Zuschauer – aber wir gehen davon aus, dass der von Kimmig genannte Wert vermutlich (wie es ja auch bisweilen bei Florian Silbereisen vorkommt) korrigiert wurde.

Laut Kimmig-Entertainment hatte die Jubiläumsshow der ZDF-Hitparade 5,97 Mio. Zuseher – auch das entspricht nicht dem, was ursprügnlich kommuniziert wurde, aber auch hier vertrauen wir der etablierten TV-Produktionsfirma. Wie wir HIER heute exklusiv als erstes Portal berichtet haben, ist das wohl Grund genug, dass es eine weitere ZDF-Hitparaden-Gala geben wird, sofern wir das richtig verstanden haben.

Einmal mehr können wir HELENE FISCHER zu dieser unglaublichen Erfolgsstory nur gratulieren – aber auch dem ZDF, das (für uns recht überraschend) damit doch eindrucksvoll Kompetenz in Sachen Musikshows bewiesen hat.

Quelle: Kimmig-Entertainment