HERBERT GRĂ–NEMEYER koppelt aus seinem „Tumult“-Album nächste Single aus… Kommentare deaktiviert fĂĽr HERBERT GRĂ–NEMEYER koppelt aus seinem „Tumult“-Album nächste Single aus…

Grönemeyer Lebensstrahlen

Mit „Tumult“ schaffte es HERBERT GRĂ–NEMEYER einmal mehr an die Spitze der deutschen Albumcharts. Nun hat er einen weiteren Titel als Single ausgekoppelt – wir haben die Presseinformation dazu fĂĽr euch:

Ein Liebeslied. Ein Lied über Hoffnung und Sicherheit. Ein Lied über die Heimat in Zeiten, in denen viele Menschen sich heimatlos fühlen. Und vor allem: ein Lied über das Licht. „Mein Lebensstrahlen“ heißt die neue Single von Herbert Grönemeyer, eine zarte, sacht instrumentierte, intime Komposition: getragen bloß von einem Rhythmus, der an den ruhigen Schlag eines Herzens erinnert; und beschienen von silbrig schillernden Klängen, die aus der Ferne heranzuwehen scheinen wie durch die noch warme Luft eines allmählich endenden Tages, flirrend wie in einem pointillistischen Bild; winzige Tupfer von Tönen, die mal vorwärts, mal rückwärts abgespielt werden; eine Musik mit einer eigenen Zeit.

Die Zeit und das Licht, das sind die Motive, um die Herbert Grönemeyers Liebeserklärung kreist. Liebe: so heißt hier das Glück in der Gegenwart eines Menschen, der gegen einen ohne Vorbehalt ist; eines Menschen, der alles verschenkt; der nur gibt und nichts fordert und darum von einem doch alles erhält, was man zu geben vermag; ein Mensch, dessen Licht das eigene Leben erhellt, in dessen Strahlen man sich wärmt, gleich zu welcher Zeit. „Du bist mein Lebensstrahlen“ singt Herbert Grönemeyer im ersten Refrain des Lieds, da kündet er vom Glück des Geliebtwerdens; im zweiten Refrain wechselt er in die Warte desjenigen, der zurückgibt, der selber leuchten und lieben kann, weil er das Wunder der vorbehaltlosen Liebe erfuhr, „ich mach Dich mir zu meinem Lebensstrahlen“.

„Tumult“ ist der Titel des Albums, von dem dieses Lied stammt; seit seinem Erscheinen im letzten November hat es für Aufsehen gesorgt und für Diskussionen, vor allem, weil es ein hoch politisches Album ist. „Tumult“ handelt von den unruhigen Zeiten, in denen wir leben, von der Befindlichkeit des Landes und der Dringlichkeit des Widerstands gegen die „alten Geister“, die wieder „über uns kreisen“. Aber wenn Herbert Grönemeyer von Politik singt, dann singt er immer auch von der Liebe. Denn wir sind ja politische Wesen, weil wir uns nach Liebe sehnen, nach Heimat und Geborgenheit; weil wir nach einem guten und vorbehaltlosen Leben suchen, gerade in diesen unguten, verkämpften Zeiten.

„Sekundenglück“ hieß die erste Single, die Herbert Grönemeyer vor einem Jahr aus dem „Tumult“-Album veröffentlichte; das Stück handelt vom Zauber eines neuen Beginns, von den kleinen Momenten, in denen die Gefühle größer werden und immer größer. „Mein Lebensstrahlen“ kann man als Gegenstück dazu anhören, als Komplement, als Vervollständigung. Es betrachtet die Liebe nicht aus der Warte des Kommenden und der Verheißung, sondern aus dem Winkel desjenigen, der geliebt worden ist und der weiß, welches Geschenk ihm damit gemacht wurde. In der Zeit und dem Licht dieses Lieds: Darin spiegelt sich die Liebe, die uns am Leben hält; und der Wunsch, dass wir eines Tages, wenn die Strahlen des Lebens erlöschen, ohne Bitterkeit und Groll scheiden können. „Werde ich dann irgendwann einmal gehen“, heißt es in der letzten Strophe, „werde ich mich sicher nochmal umdrehen / gehe ich gefüllt mit heller Zeit / meine Pfade, Pfade ganz leicht“.

Quelle: UMD / Vertigo Berlin

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NANA MOUSKOURI: Goldene Henne fĂĽr das Lebenswerk 0

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NANA MOUSKOURI: FLORIAN SILBEREISEN verrät, dass sie die Goldene Henne für das Lebenswerk erhält

Einem sehr groĂźen Namen nicht nur des deutschen Schlagers wird die Ehre der Goldenen Henne fĂĽr das Lebenswerk zuteil. Wie FLORIAN SILBEREISEN beim „Riverboat“ verraten hat, bekommt NANA MOUSKOURI diese Auszeichnung. Ăśber 60 Jahre ist es her, dass NANA ihren deutschen Superhit landete – damals sah die Werbung fĂĽr Schallplatten noch so aus:

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Das Fachblatt „Der Musikmarkt“ machte NANA als erfolgreichste Sängerin des Jahres 1961 aus – noch VOR der damals ĂĽberaus populären CATERINA VALENTE.

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Premiere Oktober 1961 – Gold Februar 1962

Bei einem Galaempfang, den die griechische Botschaft am 5. Oktober 1961 anlässlich der Filmpremiere „Traumland der Sehnsucht“ veranstaltete, feierte der Schlager, der allerdings schon zuvor im Sommer als Schallplatte erschien, seine Live-Premiere. Bereits am 20. Februar 1962 wurde NANA in MĂĽnchen vom Direktor der Musikabteilung der Deutschen Philps, HANS SCHRADE, die Goldene Schallplatte fĂĽr damals – Achtung! – eine Millionen verkaufte Singles von „WeiĂźe Rosen aus Athen“ ĂĽberreicht. Gold gab es auch fĂĽr den Produzenten ERNST VERCH, den Textdichter HANS BRADTKE und (in Abwesenheit) den Komponisten MANOS HADJIDAKIS.

Grund genug, weiter die Werbetrommel zu rĂĽhren (damals nahmen Promoter ihren Job offensichtlich noch ernst) – was von Erfolg gekrönt war – auch „Einmal weht der SĂĽdwind wieder“ und „Ich schau den weiĂźen Wolken nach“ waren ebenfalls Nummer-1-Hits.

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Auftritt im Rahmen von königlicher Hochzeit

Was viele nicht wissen: Anlässlich der Hochzeit der dänsichen Prinzessin ANNE MARIE mit dem griechischen König KONSTANTIN gab der König von Dänemark am Abend des 8. September 1964 einen Abend für die drei Prinzessinnen des dänischen Königshauses. Als besondere Geste gegenüber dem königlichen Bräutigam aus Athen wurde NANA MOUSKOURI eingeladen, um an Mitternacht Lieder ihrer Heimat zu singen. 

Einen groĂźartigen Ăśberblick ĂĽber das Schlagerschaffen liefert der hochwertige Sampler „Die Stimme der Sehnsucht“, den wir HIER vorgestellt haben. 

 

 

 

 

 

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UDO JĂśRGENS: Heute wäre er 88 Jahre alt geworden – unerreicht bis heute 0

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UDO JĂśRGENS: Er fehlt

KĂĽnstler wie UDO JĂśRGENS gibt es heute nicht mehr – mit ROLAND KAISER und HOWARD CARPENDALE gibt es zwar noch zwei Vertreter der „Unterhaltung mit Haltung“, dahinter wird es aber wirklich eng. FĂĽr uns ist UDO JĂśRGENS bis heute einmalig, absolut unerreicht. Die groĂźe philosophische Tiefe seiner Texte und die lyrische Schönheit der von ihm gewählten Worte gepaart mit seinen anspruchsvollen, komplexen Kompositionen waren nur ein Teil seines Schaffens – er konnte genau so gut Stimmung machen und sorgte fĂĽr Evergreens, die bis heute ĂĽberaus beliebt sind. Besser als ein österreichischer Artikel der Wiener Zeitung, der HIER abgedruckt wurde, können wir es nicht ausdrĂĽcken. 

Hier ein Text von WALTER BRANDIN fĂĽr UDO JĂśRGENS getexteter Song aus dem Jahr 1968:

 

Ich glaube, dass man nichts vom Krieg mehr wüsste, 
wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt. 
Ich glaube, diese Welt müsste groß genug, weit genug, reich genug für uns alle sein. 

Auch dieses Lied aus dem Album „Udo 71“ ist aktueller denn je: 

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Danke, UDO, dass es dich gab. Du fehlst!

Foto: Sony Music, Dominik Beckmann

 

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