RAINHARD FENDRICH: Neue Single „Burn Out“ kĂĽndigt neues Album an… 1

Fendrich BurnOut Cover rgb

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Recht lange war es ziemlich ruhig um einen der bedeutendsten Austro-Popper. Drei Jahre ist es schon wieder her, dass Rainhard Fendrich mit „SchwarzoderweiĂź“ ein neues Album am Start hat.

Nun hat sich der erfolgreiche Ă–sterreicher einer Volkskrankheit gewidmet – dem Burnout-Syndrom. Fenrich singt u. a. darĂĽber, dass „es oft lang braucht“, bis man begreift, dass es ein Leben vor dem Tod gebe. Fendrich kritisiert den ständigen Drang nach „höher – schneller – weiter“ und plädiert fĂĽr mehr Menschlichkeit. „Mach dir a Freud und nimm dir Zeit nur fĂĽr di“ – das ist die einfache, aber vielleicht wirkungsvolle Lösung, erst gar nicht in den Burn-Out-Strudel zu geraten. Fendrich hat das Thema nicht ohne Grund gewählt – er kennt Leute in seinem Freundeskreis, die sich offensichtlich mit Tunnelblick ausgebrannt sind.

Fendrichs neues Album „Starkregen“ erscheint am 20. September – und beinhaltet damit nicht nur ein aktuelles Thema (Klimawandel). Laut Rainhard Fendrich gibt es auch einen „Klimawandel“ im Zusammenleben, der Ton wird rauer – auch das soll Thema von „Starkregen“ sein.

Wie es zu dem Titel kam, erzählte Fendrich dem österreichischen Sender Oe3. Er habe bei einer ausländischen Fluglinie einen Flug gebucht. Ein Ăśbersetzungsprogramm habe aus seinem Vornamen „Rainhard“ ĂĽbersetzt: „Rain hard“ – also harter (starker) Regen. Kurzzeit sei er demzufolge als „Starkregen Fendrich“ „umbenannt“ worden. Das empfand Rainhard als Wink des Schicksals und beschloss, sein Album „Starkregen“ zu nennen.

——-

und hier noch ein paar Infos der Plattenfirma:

Früher war mehr „Strada del Sole“ – keine Lire, keine Papiere – Hauptsache weg und immer der Sonne entgegen. Doch die unbeschwerten Sonnenanbeter von damals sind inzwischen erwachsen geworden. Und statt im Liegestuhl zu entspannen, hocken viele von ihnen heute urlaubsreif am Arbeitsplatz.

„Du bis belastbar aber jetzt geht mittlerweile dann und wann das viel zitierte Lämpchen an“

Es ist eines dieser ganz typischen Phänomene unserer Zeit, dem Rainhard Fendrich mit seiner neuen Single „Burn Out“ (Single/Video-VÖ: 02.08.19) nachspürt, eine der großen Volkskrankheiten, deren Symptome nichts mit Husten, Schnupfen oder Fieber zu tun haben, sondern mit einem Erschöpfungszustand, der oft viel zu spät erkannt wird.

„Es braucht oft lang, bis man begreift,(…) es gibt ein Leben vor dem Tod“, singt Fendrich in „Burn Out“ und richtet sich an alle, die im Alltag unter „Dauerstrom“ stehen, die Ehrgeizigen, die Perfektionisten, die Leistungsträger. Spätestens wenn, einer von ihnen die nächste Gehaltserhöhung in den Besuch beim Therapeuten investiert, dann läuft ganz bestimmt was falsch.

Die Lösung? Es am besten erst gar nicht so weit kommen lassen: „Mach dir a Freud und nimm dir Zeit nur für di“. Klingt einfach? Sollte es im Normalfall auch sein.

Und so verbirgt sich hinter dem sommerlich-leicht dahinströmenden Refrain von „Burn Out“ der durchaus ernst gemeinte Aufruf, sich selbst nicht die Luft zum Atmen zu nehmen und auch mal inne zu halten, bevor es andere für einen tun. 

Drei Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von Rainhard Fendrich vergangen. Mit „Burn Out“ liefert die österreichische Musiklegende schon jetzt einen ersten Vorgeschmack auf sein neues Album „Starkregen“, das am 20. September erscheinen wird.

Quelle: Promotion Werft, Thorsten Ammann

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

 

Folge uns:
Voriger ArtikelNächster Artikel

JULI: 18 Jahre nach VĂ– gibt es Platin fĂĽr ihren Hit „Geile Zeit“ 1

Bild von Schlagerprofis.de

JULI: Sieger des Bundesvision-Song-Contests nun mit Platin veredelt

So langsam tauchen EVA BRIEGEL und ihre Jungs von JULI wieder auf – und die Vergangenheit schlägt weiterhin „perfekte Wellen“. Aktuelles Beispiel ist der Song „Geile Zeit“, der erstmals im November 2004 die deutschen Singlecharts stĂĽrmte. Im Februar 2005 war die Band mit genau diesem Song Sieger des ersten „Bundesvision Song Contests„, den STEFAN RAAB damals ins Leben rief – vielleicht kann man diesen Wettbewerb ja mal wiederbeleben. GroĂźe Freude: Nun gibt es Platin fĂĽr diesen Riesenhit – wir gratulieren herzlich!

 

Folge uns:

ANDREA KIEWEL: Quote von „Fernsehgarten on Tour“ schlechter als jede Fernsehgarten-Ausgabe 0

Bild von Schlagerprofis.de

ANDREA KIEWEL: Vielleicht sollte man den traditionellen Schlager doch nicht ganz aussparen?

Zugegeben – mit Verallgemeinerungen sollte man vorsichtig sein. Aber es ist schon ein klarer Trend, dass die Quote des Fernsehgartens immer dann schlechter wird, wenn man den Schlager ganz ausspart bzw. Pseudo-Schlager-Acts einlädt, die erst dann ihre Schlager-Leidenschaft entdecken, wenn man sonst keinen Erfolg hat. Ganz ohne traditionellen Schlageract war die Quote des „Fernsehgarten on Tour“ durchaus ordentlich – aber Fakt ist: Der Marktanteil war schlechter als der von ALLEN (!) Fernsehgärten der Saison 2022 – die Ăśbersicht dazu findet sich HIER. 

Marktanteil weit unter dem „normalen“ Fernsehgarten-Schnitt

Der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison ergab sich bei der Auftaktsendung im Mai – da waren es aber immerhin noch 15,8 Prozent. Und das war das einzige Mal anno 2022, dass die Quote unter 16 Prozent war. Am vergangenen Sonntag betrug der Marktanteil 14,4 Prozent – zugegeben, auch das ist eigentlich ein guter Wert. Aber es sind nun einmal 1,4 Prozent weniger als der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison 2022. Wir behaupten: Wenigstens so 1-2 „echte“ Schlageracts hätten durchaus das eine oder andere Prozent nach oben gerissen…

Was die Gesamtzahl der Zuschauer angeht, sieht es schon wieder etwas besser aus. Im Herbst sitzen einfach mehr Zuschauer vor der Glotze als im Sommer. 1,73 Mio. – das klingt ordentlich, liegt aber auch klar unter dem Fernsehgarten-Durchschnitt. 

Foto: ZDF, Marcus Höhn

 

 

 

Folge uns: