Christin Stark: Interview mit Schlagerprofis.de – über Lernprozesse, von schönen Ereignissen und von der Liebe zu ihren Fans 0

Foto Kevin Christin Stark e1564513839517

+++Schlagerprofis-Interview+++Schlagerprofis-Interview+++

Am gestrigen Abend führte unser rasender Reporter Kevin Drewes ein sehr interessantes und super sympathisches Interview mit Christin Stark. Das Interview ist besonders gelungen, weil die beiden unvergessliche, gemeinsame Erinnerungen an die Wohlfühlgarantie-Tour von Beatrice Egli vom vergangenen Jahr haben.

Schlagerprofis: Passend zum Einläuten des Sommers hast du im Mai deine neue Single-Auskopplung „Ewiger Sommer“ veröffentlicht, letzte Woche kam ein neuer Mix. Wie enstand denn das Musikvideo?

Christin: Wir haben überlegt, wie man am besten einen Song in Bildern verpacken kann, der auch die richtigen Gefühle dafür auslöst. Der Titel ist ja eine Liebeserklärung an die schönen Dinge in der Sommerzeit und auch die große Liebe zu empfinden. Natürlich kann man da durch die ganze Welt reisen, aber ich hab das unfassbare Glück an einen der schönsten Orte Deutschlands leben zu dürfen. Daher haben wir gesagt: „Lass uns das doch direkt am Bodensee machen. Direkt hier, wo wir leben.“ Ich wollte den Leuten zeigen, wie ich mir meinen ewigen Sommer vorstelle.

Daher habe ich auch ganz bewusst die zwei zauberhaften Schauspieler eingeladen, die das perfekt ausdrücken könnten. Mit einem Lächeln und Charme. Und die beiden haben das so super gemacht. Den „ewigen Sommer“ einfach zu symbolisieren. Das war genau das, was ich wollte, ein Song, der emotional den Sommer und die große Liebe ausdrückt. Mit einem Pärchen, mit Sonnenschein UND mit dem Bodensee.

Schlagerprofis: Arbeitest du schon wieder an neuen Titeln?

Christin: So langsam aber sicher ja. Das heißt, ich arbeite eigentlich immer. Also, wenn ich eine Idee habe, dann halte ich die fest. Völlig unabhängig davon, ob ich gerade ein neues Album herausbringe oder nicht. Gerade wir hier in unserem Musikerhaushalt sind stets und ständig mit Musik in Verbindung und ganz speziell für das neue kommende Album, welches vorraussichtlich im kommenden Frühjahr erscheinen wird, gehen wir im Herbst dann ins Studio. Und da freue ich mich schon ganz doll drauf, weil wir ganz viele Ideen haben, die wir dann umsetzen wollen.

Schlagerprofis: Mega, da bin ich schon sehr gespant drauf!

Christin: Ja, ich auch! (Lacht herzhaft)

Schlagerprofis: 2018 warst du bei der Wohlfühlgarantie-Tour von Beatrice Egli als Support-Act dabei. Wie war das für dich?

Christin: Für mich war das wirklich eine Wohlfühlgarantie-Tour. Also wenn die Tour den Namen nicht schon gehabt hätte, hätte ich ihr diesen Namen verpasst. Auf der einen Seite hab ich mich natürlich wahnsinnig gefreut, dass ich als Künstlerin irgendwo als Supportact dabei sein darf, das ist nicht selbstverständlich. Und auf der anderen Seite auch, weil es eine Frauenpower-Tour war. Beatrice ist wirklich eine herzensgute Person mit so tollen, fröhlichen Liedern. Das habe ich wirklich als pures Glück empfunden, ein Teil ihrer Tour sein zu dürfen und meinen Beitrag dazu leisten zu dürfen. Dass ich da meine 25 Minuten hatte und das mit ihren Fans teilen durfte, was ja auch überhaupt nicht selbstverständlich ist.

Ich habe jeden Schritt genossen, war wahnsinnig aufgeregt und habe lange überlegt, welche Songs ich singe. Und im Endeffekt gingen diese vielen Termine durch Deutschland, Österreich und der Schweiz so schnell zu Ende. Wahnsinn! Aber es ist eine megatolle Zeit geworden, wo man viele tolle Musiker kennenlernen durfte. Und wie du ja mitgekriegt hast, ist Birgid (Jansen, u. a. auch Backgrundsängerin von Semino Rossi, die Red.) ja auch in der Zukunft und in der Gegenwart ein großer Teil davon geworden. Ich denke ganz, ganz gerne an diese Zeit zurück. Und wenn ich Beatrice mal wieder über den Weg laufe, ist das immer so ein herrliches und herzliches „Hey, wie geht’s dir?“

Schlagerprofis: Das ist toll! Und die Fans haben dich ja ganz schnell angenommen gehabt.

Christin: Ja das war wirklich zauberhaft süß. Also auch das ist für mich überhaupt nicht selbstverständlich gewesen. Weil sie kaufen ja ein Ticket, um Beatrice zu sehen und nicht für Christin Stark. Und dass sie dann so offen und liebevoll gesagt haben: „Hey, wer bist du? Wir kennen dich nicht, aber mal gucken“. hat mich sehr berührt. In einem rasanten Tempo sind wir gefühlt eine riesige Familie geworden, das fand ich zauberhaft. Wenn Menschen mit ihrem Herzen so offen sind, ist das ganz, ganz toll. Das war wirklich eine wunderschöne Zeit.

Schlagerprofis: Du sagst es! Mit deinem offiziellen Fanclub arbeitest ja auch eng zusammen, aktuell habt ihr ein Gewinnspiel gestartet. Um was geht es dort genau? Erzähl doch mal ein bisschen darüber.

Christin: Ich hab mir ein Überraschungspaket überlegt und ganz bewusst noch nicht so wirklich verraten, was da alles drin ist. Weil ich eigentlich wissen möchte, wieso man welchen Song von mir am liebsten hört. Mir begegneten jetzt schon so viele Menschen die „Ich nicht“ sehr sehr lieben. Auf der einen Seite, weil er Power hat, weil er eine eigene Meinung hat und auf der anderen, weil man sich darin selber wieder erkennt. Sich selbst da durchzusetzen und zu sagen: „Ich liebe den Menschen an meiner Seite“. Das kann auch ein guter Freund sein.

Und mich interessiert einfach: „Warum hört ihr einen Christin Stark Song?“ Also wirklich „Warum? Was gefällt euch daran so?“ Das interessiert mich wahnsinnig. Und deshalb haben die liebe Sabrina, meine Fanclubleitung, welche wirklich sehr engagiert ist und sehr sehr an mir dran ist, und ich uns überlegt, das jetzt mal zu starten. Ich möchte da mal was zurückgeben, mal etwas schenken. Und nicht nur sagen: „Hier ist mein neues Album, kauft das jetzt.“ Also da geht es nicht um’s Kaufen sondern um’s Schenken. Schauen wir mal, was da kommt. Ein paar Videos sind schon eingetrudelt. Das ist spannend, auf jeden Fall (lacht).

Schlagerprofis: Ganz tolle Aktion von dir! Dein Album „Rosenfeuer“, welches 2018 erschienen ist, ist dein bisher erfolgreichstes Album. An diesem wirkte dein Lebensgefährte Matthias Reim mit, wie kam es zur Zusammenarbeit? Kanntet ihr euch schon vorher?

Christin: Also ich hatte von der Sony ein Platten-Deal-Angebot. Und mir wurde vorgeschlagen, dass Matthias Reim das Album produzieren würde. Mit einem Top-Produzenten zusammenzuarbeiten, darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut. Matthias hat ja das vorherige Album auch schon produziert und wird auch das kommende Album produzieren. Wir schreiben halt auch zusammen. Wenn ich Ideen habe, formt er sie so, dass es auch klingt. Da ist er Meister drin. „Wenn nicht er, wer dann?!“ Und andersrum halt auch. Er hat auch Ideen und Visionen für seine Künstlerin Christin Stark, die er quasi entdeckte. Ihr eigene Sprache zu geben, ihr Titel zu schenken wie z.B. „Roter Regen“, ein Mega-Song, wie ich finde. Oder auch „Ich nicht“ und „Wollen wir uns“. Wir sind kreativ, wir sind zusammen und es ist eine super Kombi. Uns hat das Schicksal, das Leben einfach irgendwie zusammengewürfelt.

Schlagerprofis:  Und nun bist du auch fester Bestandteil seiner Band als Backgroundsängerin. Momentan seid ihr auf großer Open-Air-Tournee. Da sammelst du sicher tolle Erfahrungen oder?

Christin: Also mich freut es wahnsinnig. Ich bin nicht einfach nur eine Interpretin, damit will ich das jetzt nicht schmälern. sondern ich bin sehr, sehr wissenshungrig. Ich wollte schon immer verstehen, wie man Songs schreibt, wie die entstehen, welche Worte man wann benutzt usw.

Eine Backgroundsängerin zu sein, bedeutet für mich nicht, in die zweite Reihe zu rutschen. Ganz im Gegenteil. Ich bin Teil eines Teams, einer Band, einer Gemeinschaft. Ich lerne da, mich musikalisch weiterzuentwickeln. Es geht da um soviele Punkte, ich lerne auf der Bühne, wie Musik funktioniert. Das ist tausendmal geiler als eine Musikschule, weil das Praxis ist. Und dann natürlich auch noch vor so einem riesigen und liebevollen Publikum. Und ich genieße auch da jeden Moment.

Schlagerprofis: Und wie das Schicksal so spielt, ist ja auch Birgid im Backgroundchor von Matthias.

Christin: Ja, ich find das super. Ich hab mich da wahnsinnig gefreut, als es hieß, das Birgid auch dabei ist, weil wir uns ja schon kannten und hätte überhaupt nicht damit gerechnet, dass wir uns auf diesem Wege wieder sehen. (lacht) Sie warscheinlich auch nicht. Das war auf allen Seiten ein ganz großes Grinsen, ein „Ach wie cool!“ Und von Birgid kann ich auch wahnsinnig viel lernen, weil sie hochmusikalisch und nebenbei ja auch Gesangslehrerin ist. Dafür gehe ich sehr gerne mal in die zweite Reihe und ich wie gesagt wahnsinnig wissbegierig bin. Und Birgid ist eine MEGA Sängerin, also wenn die losbrettert, habe ich dreifache Gänsehaut. Und wir verstehen uns auch einfach super.

Schlagerprofis: Das ist echt eine super Lernphase für dich zurzeit also!

Christin: Ja absolut! Ich genieße jede Sekunde, ich sauge alles auf, was ich lernen kann. Weil ich lernen will. Musik ist für mich nicht einfach nur Musik, sondern behinhaltet so viel mehr. Und gerade der Weg dahin von Songs, bis zum Backgroundgesang, zum Studioalbum bis zu Videodrehs. Da mische ich überall mit. Gebe überall meinen Senf dazu, weil ich das so will. Das ist meine Art und Weise, eine Künsterlin zu sein.

Kevin: Wahnsinn! Mit soviel Ehrgeiz und Herzblut dabei!

Christin: (Lacht herzlich) Ja total! Ich geh damit auch bestimmt ganz, ganz vielen Leuten auf die Nerven. Aber das ist meine Art und Weise (lacht erneut)

Kevin: (Lacht auch herzlich) Das macht dich doch umso sympatischer! Und mit wem würdest du gerne mal ein Duett singen?

Christin: Oh, das ist eine sehr gute Frage!! Die ist warscheinlich so gar nicht realisierbar. Ich kann dir gar nicht explizit einen Künstler sagen, wo es mich so sehr reizen würde, dass ich sagen könnte: „Nur mit dem.“. Also ich hätte gerne ein ganzes Projekt von mehreren Menschen. Natürlich würde ich Beatrice mit reinpacken. Ich würde nationale UND internationale Künstler nehmen. Von Pink bis Robbie Williams, Beatrice, Roland Kaiser, Matthias natürlich. Das würde ich gerne mal alles mischen und dann mal gucken,was dabei rauskommt.

Schlagerprofis: WOW, das ist echt interessant. Da hast du ein paar ganz interessante Künstler genannt. Haben Matthias und du denn schonmal darüber nachgedacht, ein Duett zusammen zu singen?

Christin: Oh, das werden wir sehr oft gefragt, wie du dir vorstellen kannst. Und zuhause singen wir auch ständig zusammen. Aber ich seh das noch nicht, weil Matthias hat einen ganz anderen Stand als Künstler. Matthias hat viel, viel mehr Erfahrung, ist viel ausgeprägter und spielt in ganz anderen Dimensionen. Das klingt jetzt ein bisschen blöd, aber ich glaube, du weißt sofort, was ich meine. Es wäre so leicht, jetzt ein Duett zu machen und zu veröffentlichen. Das fänd ich schade, wenn man das darauf reduzieren würde. Wenn wir einen Song gemeinsam schreiben, der unsere Geschichte erzählt. Nicht, weil eine Plattenfirma das möchte und nicht, weil das Management das verlangt, sondern weil wir es wollen. Wenn er dann irgendwann kommen sollte, ist der Grund, dass wir ihn für uns persönlich geschrieben haben. Also ich kann dir weder ein „Ja“ oder Nein“ geben, lassen wir es einfach mal rollen.

Schlagerprofis: Das finde ich stark!! Und ich hab noch eine gute, aber etwas fiese Frage. Ich hoffe du kannst mir das verzeihen (lacht). Was war denn dein persönliches Highlight in deiner Musik-Karriere bisher?

Christin: Ohha! Das ist jetzt richtig fies. Das ist echt schwer, weil ich ein Mensch bin, der jeden Schritt genießt. Also wenn man zum Beispiel ein ein Album veröffentlicht und man landet damit in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Charts. Dann ist das schon ein Higlight, also dann ist das schon „Yeah!“. Aber ich empfinde eigentlich auch den Weg dahin, das Album zu produzieren, womit du ja Stunden und Monate verbringst. Da ist das Schönste, der Moment, wenn du das Album veröffentlichst und weißt, dass nun jeder das hören kann. Das ist für mich zum Beispiel ein Highlight. Natürlich absolut (lächelt) auch die Wohlfühlgarantie-Tour mit Beatrice. Ich durfte das allererste Mal mit einer weiteren Künstlerin die Bühne teilen und vor ihrem Publikum spielen, das war ein Highlight. Oder auch damals zu erfahren, dass Matthias ein Album für mich produzieren wird. Also es gibt soviele Highlights. Aber ich muss auch sagen, mit eines der schönsten Highlights sind immer wieder die Begegnungen mit dem Publikum. Und zu hören, warum sie meine Songs hören. Das ist etwas, was im Kopf hängen bleibt. Es gibt soviele Menschen, die soviel in ihrem Leben erleben, da sind wir uns alle gleich. Und ich glaube, das verbindet. Das sind für mich die größten Highlights. Wenn mir jemand sagt, dieser Song hat mich so berührt, weil es mir genauso geht. Dann weiß ich, dass ich als Künstlerin etwas richtig gemacht habe.

Schlagerprofis: Hast du noch etwas, was du deinen Fans sagen möchtest?

Christin: Dass sie bitte, bitte, bitte so, so ehrlich, liebevoll und offenherzig bleiben sollen, wie sie sind. Und vor allem gesund und glücklich. Und dass es vollkommen egal ist, was andere denken. Mach dein Ding!

Schlagerprofis: Das ist eine schöne Botschaft!! Ich danke sehr für deine Zeit und das schöne Interview. Hat mich sehr gefreut, mal wieder mit dir quatschen zu können. Fühl dich gedrückt!

Christin: Dito, du dich auch!! Vielen, vielen lieben Dank und pass auf dich auf! Bis bald!

Kevin Drewes

Voriger ArtikelNächster Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins × 5 =

ANDREAS GABALIERs Reaktion auf die Nicht-Nominierung beim Amadeus-Award: Ein Mann mit Eiern 0

Gabalier

Alle Jahre wieder… wird der österreichische Musikpreis „Amadeus“ verliehen, der von der Bedeutung her vergleichbar mit dem früheren deutschen ECHO ist.

Eine Kategorie ist „erfolgreichster Live-Act“. Der Award gestaltet sich laut Wikipedia wie folgt:

Die Nominierungen für die Kategorie Live Act … ergeben sich zu 50 % aus der Jurywertung und zu 50 % aus den Ticketverkäufen des Vorjahres, wobei der Künstler in dem Jahr mindestens drei Liveauftritte absolviert haben muss. Die fünf Künstler mit dem höchsten Ergebnis bei diesem Ranking werden zur Abstimmung gestellt; wie bei den meisten anderen Kategorien zählen Publikums-Onlinevoting und Juryvoting jeweils 50 %.

In diesem Jahr wurden folgende Acts nominiert:

– Bilderbuch
– Erste Allgemeine Verunsicherung
– Folkshilfe
– Pizzera & Jaus
– Seiler und Speer

Begründung: Gabalier hatte zwar sehr viel mehr Publikum als alle diese Acts. Die Jury hat ihn aber augenscheinlich abgelehnt. – Solche selbstherrlichen am Publikumsgeschmack vorbei getroffenen Entscheidungen kennt man sonst nur von WDR4-Redakteuren und Chefs von deutschen Vorentscheiden zum Grand Prix. –

Wir haben bislang darüber nicht berichtet, weil das natürlich einfach nur lächerlich ist, den mit weitem Abstand erfolgreichsten Musiker erneut auszusparen. Die Meldung hatten wir in ähnlicher Form ja bereits im Vorjahr – siehe HIER. Über die „Vorgeschichte“ hatten wir schon im vergangenen Jahr berichtet – wir zitieren uns hier einfach mal selbst:

„Andreas hat sich für einen Preis, den er damals gewann, mit folgenden Worten bedankt: „Man hat’s nicht leicht wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht“ . Die Toleranz, diesen Scherz, der offensichtlich den ESC-Gewinn Conchitas beinhaltete, aufzubringen, ist Andreas Gabalier nicht vergönnt gewesen. Umgekehrt ist eben die „andere Seite“ der Meinung, selber mit Fragen wie „Lieblingsdiktator“ aufwarten zu können und gegenüber dieser Entgleisung Toleranz zu erwarten.“

Und auch in diesem Jahr hat Andreas Gabalier „a Meinung“ und grenzt sich damit von vielen Stars des Schlagergenres ab. Während andere Interpreten solche Dinge totschweigen (man erinnere sich an das Jahr, als der Echo seine Regeln änderte, um Helene Fischer nicht schon wieder mit Preisen zu überhäufen), bezieht Gabalier einmal mehr Stellung.

Geschätzte Musikexperten, Musikjuroren und Kritiker, die ihr alle für die Nominierungen und die Preisvergabe des Amadeus Music Awards zuständig seid. Ich weiß, dass es sich in der Musik nicht ausschließlich um Fakten und Zahlen dreht, wenn es um die Vergabe oder die Nominierungen von Preisen geht, sondern dass es da viele andere Faktoren gibt. Ein klitzekleines Grundmaß, wie es in der Kunst oft gefordert wird, an Wertschätzung wäre jedoch angebracht gewesen.

20200220 Amadeus Gabalier 1
„Ein klitzekleines Grundmaß“…

Das da hinten ist ein Fußballstadion, und wir haben im vergangenen Sommer 15 Stück davon bespielen dürfen. Allesamt zwischen 50.000 und 80.000 Besuchern bis in die letzten Reihen restlos ausverkauft. In der Kategorie „Live-Act des Jahres“ demnach beim größten österreichischen Musikpreis, der die größten Erfolge des vergangenen Jahres ehrt und auszeichnet, nicht einmal nominiert zu sein für eine noch nie dagewesene Stadiontournee  – schon gar nicht von einem Österreicher – ist an Ignoranz nicht nur nicht zu übertreffen, sondern auch das größte Armutszeugnis, das ihr euch an Unprofessionalität selbst ausstellt.

20200220 Amadeus Gabalier 3
„noch nicht einmal nominiert“…

Für den Fall, dass mein Name noch in irgendwelchen anderen Kategorien vorkommen sollte, und ich habe mir die Mühe nicht angetan, weiter zu lesen, dann tut mir und euch einen Gefallen und tut ihn weg und gebt den Preis bitte jemandem, der eine Freude damit hat. Größte Auszeichnung ist ein Millionenpublikum für mich, das jahrein jahraus zu diesen Konzerten pilgert. Ein riesengroßes Dankeschön dafür!

 

20200220 Amadeus Gabalier 4
„tut den Preis weg“…

Und was meinen Kollegenkreis aus Österreich anbelangt, kann ich nur meinen großen Respekt ausdrücken. Größte Wertschätzung – ich freue mich immer wieder, von euch zu hören, was da alles daherkommt – so viel fetzige und lässige Scheiben, die auch mich auf all meinen Wegen begleiten, wenn wir im Auto spazierenfahren oder ich Sport treibe. Ich freue mich riesig über eure Erfolge, wünsche euch weiterhin so viel Muße wie bisher. Trinkt ein Glaserl mit im April. Ich wünsche eine gesellige Nacht beim Amadeus und weiterhin alles Gute! Der Volks-Rock’n’Roller“.

Fazit: Andreas Gabalier ist und bleibt ein Mann mit klarer Haltung. Anders als andere hat er a Meinung und vertritt die auch und gerade dann, wenn das „Establishment“ damit nicht einverstanden ist und fährt damit nicht schlecht. Unser persönliches Fazit: Ein Mann mit Arsch in der Hose und Eiern.

Leider sind wir nicht in der Lage, einen Preis zu verleihen – aber den fiktiven „goldenen Arsch in der Hose“ hat sich Andreas Gabalier damit nun wirklich verdient!

Quelle und Screenshots: Facebookseite Andreas Gabalier

DIE SCHLAGERPILOTEN: Tracklist ihres neuen Albums „Santo Domingo“ ist da 0

CD Cover Schlagerpiloten SantoDomingo

Nachdem wir HIER schon sehr ausführlich bebilderte Informationen zum zweiten Album der SCHLAGERPILOTEN veröffentlicht haben, liegt nun auch die Tracklist vor, die wir euch gerne als erstes Schlagerportal präsentieren:

DIE SCHLAGERPILOTEN – „Santo Domingo“ – VÖ 10. April 2020 – Tracklist:

1. Die Sterne von Santo Domingo
2. Lady Jamaika
3. Bora Bora
4. Über den Dächern von Santorin
5. Sei doch meine Stewardess
6. Anna Lena
7. Kein Plan B
8. Mit dir im Paradies
9. Sonne, Mond und Sterne
10. Wenn nicht wir – wer kriegt’s denn sonst hin?
11. Bella Luna
12. Ein Tag in Weiß
13. Schöne Grüße an dein Bauchgefühl
14. Nimm meine Hand, mein Freund

Quelle: TELAMO