Carmen Nebel – Einschaltquote bietet Stoff für Diskussionen 0

Etwas enttäuscht war die Fangemeinde von Carmen Nebels Einschaltquote. Es gibt aber auch Fans, die meinen, dass nicht nur die Quote, sondern auch die Qualität der Show entscheidend sei.

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FLORIAN SILBEREISEN: Elf Fragen zu den Schlagerchampions 3

Die „ungewöhnlichste“ Schlagerpreisverleihung des deutschen Fernsehens wurde uns versprochen – und „ungewöhnlich“ war wirklich, was sich am 11. Januar 2020 in Berlin tat. Angeboten wurde, die FRAGEN an die Stars des Jahres als Zuschauerfragen abzusetzen. Wir hätten da auch mal elf Fragen…

1. Warum trug MARINA MARX, als sie „überrascht“ wurde, ein VIP-Bändchen?

Okay, es ist sehr erfreulich, dass dem Schlagernachwuchs hier und da Platz in den Silbereisen-Shows eingeräumt wird. Auch im vergangenen Jahr gab es wieder eine Schlagerchance-Show, bei der u. a. MARINA MARX zu Gast war. Die ganze Zeit lag JULIAN DAVID vorne, gewonnen bei einem nicht nachvollziehbaren Wertungssystem hat dann aber JULIAN REIM. Dennoch wurde nun MARINA MARX „überrascht“. Wir Schlagerprofis haben ihren Auftritt bereits mehr als eine Stunde vor der Show HIER kommuniziert. Marina trug, als Florian sie „überraschte“, ein VIP-Bändchen und absolvierte ihren Auftritt choreografisch in Kenntis der Bühne einwandfrei. Schon komisch, so eine Überraschung – oder?

2. Warum wurden die AMIGOS nicht nach der Preisverleihung interviewt und konnten sich nicht einmal bedanken?

Unser Redakteur Thomas Kaiser schrieb sich noch während der Sendung seinen persönlichen Frust von der Seele. Wir haben dafür eine Abdruckgenehmigung: „Man muss die Amigos nicht mögen oder Sie hören. Aber Jürgens-TV und auch Florian Silbereisen haben den Amigos die kalte Schulter gezeigt. Ich fand es eine Frechheit, sie anzusagen, den Auftritt zu sehen und dann hat man nicht ein Wort mit Ihnen gewechselt. So nach dem Motto: „Wer seid Ihr denn schon!“ Den anderen hat man Zuschauerfragen gestellt nur den Amigos nicht. Florian ist noch nicht mal zu Ihnen auf die Bühne gegangen. Arroganter geht es nicht. Hauptsache andere werden hofiert wie Kerstin Ott oder die Kelly-Family.“ Hinweis: Auch andere Künstler wie Rosanna Rocci wurden nicht persönlich begrüßt, die hat allerdings auch keinen Preis gewonnen.

3. Warum geht MARY ROOS nach ihrem Bühnenabschied auf große Tour?

Okay, dass man aus Promotiongründen großspurig seinen Rücktritt ankündigt, ist nun weiß Gott nichts Neues. Dass die Künstler sich damit nicht immer wohl fühlen, wissen wir spätestens seit HEINO, der bekanntlich im vergangenen Jahr den Preis für das Lebenswerk erhalten hat. (Übrigens haben die Schlagerprofis als erstes Schlagerportal schon HIER Marys Preis prognostiziert). Und dass eine Künstlerin sich groß verabschiedet und danach erst mal auf große Tour geht (mit WOLFGANG TREPPER), gibt es auch nicht alle Tage. Schwer vorstellbar, dass Mary im Rahmen der Tour nicht auch als Sängerin auftreten wird.

4. Hat KERSTIN OTT keinen Teleprompter?

Dass KERSTIN OTT gerne mal ihre eigenen Texte vergisst, ist ja nicht soo ungewöhnlich, wie man u. a. HIER nachlesen kann. Der BILD-Zeitung ist nun aufgefallen, dass sie beim Vollplayback wieder keinen Text hatte – es ist aber durchaus denkbar, dass sie dachte, dass ihr Duettpartner HOWARD CARPENDALE dran sei. Schon doof, wenn der Vollplayback-Betrug dann doch mal richtig deutlich auffällt. Einen humorvoll-witzigen Aspekt bekam die Sache, als Howard angab, er sei von Kerstins „Stimme“ fasziniert.

5. Wofür bekam JULIAN REIM seinen Preis?

JULIAN REIM ist nach Meinung der Schlagerchampions der „Shootingstar des Jahres“. Die Frage muss erlaubt sein: Warum? In der Kategorie „Sohn des Jahres“ hätte er sich u. a. mit Alexander Martin, Achim Petry und Lucas Cordalis streiten müssen. Aber „Shootingstar“? Er hat ein Lied veröffentlicht, das es nicht in die Charts geschafft hat (auch in den Top-50 des Jahres sucht man seinen Namen vergeblich, SONIA LIEBING hingegen findet sich da auf Platz 7) und kein Album veröffentlicht. Die einzige Leistung ist, dass er bei der Schlagerchance in einem wenig transparenten nicht repräsentativen Wettbewerb gewonnen hat.

6. Was muss man tun, um „Band des Jahres“ zu werden?

Erneut wurde die KELLY FAMILY „Band des Jahres“. Die Frage ist: Wie wird man Band des Jahres? RAMMSTEIN zum Beispiel haben mit deutschen Texten das Album des Jahres vorgelegt. Was haben die KELLY FAMILY mit „Schlager“ zu tun? Und warum um alles in der Welt mussten die schon wieder ZWEI Songs singen?

7. Warum waren STEFAN MROSS und ANNA-CARINA WOITSCHACK in der Show?

Stefan Mross hat 2019 ein Album veröffentlicht, das es nicht mal in die Top-100 geschafft hat – trotz Plattenfirma TELAMO, deren Alben zumindest in der ersten Woche oft sehr erfolgreich sind. Das ist außer ihm nicht vielen gelungen – vielleicht noch WOLFGANG PETRY unter seinem alter ego PETE WOLF. Sein großes Jubliäumskonzert ist wegen mangelnden Ticketverkaufs abgesagt worden. Warum ist er nun „Schlagerchampion“? Die Logik wäre mal interessant :-)…

8. Was hat COSTA CORDALIS mit den Festen von Florian Silbereisen zu tun?

Zumindest nach unseren Aufzeichnungen ist COSTA CORDALIS nie(!!!) bei Florian Silbereisens Festen aufgetreten. Auch wenn wir uns natürlich freuen, dass LUCAS CORDALIS in die Show eingeladen wurde – warum wurde ein Star gefeiert, der – im Gegensatz zu Acts wie KELLY FAMILY, ALVARO SOLER, ANDREA BOCELLI, BONNIE TYLER etc. NIE zu Gast war, nun plötzlich posthum geehrt wird, finden wir erstaunlich. Na ja, vielleicht werden auch andere Schlagerlegenden wenigstens posthum eingeladen.

9. Warum wurde HELENE FISCHER nicht bei der GOLD-Auszeichnung für „Regenbogenfarben“ genannt?

Auf Platz 82 der Single-Jahrescharts findet sich der (leider) einzige „Schlager“ der Top-100-Singleliste. Name des Songs: „Regenbogenfarben“. Interpreten: KERSTIN OTT und… HELENE FISCHER. Stellt sich die Frage, warum Helene nicht einmal genannt wurde bei der Preisverleihung.

10. Warum wurde die Sendung nicht live, sondern mit ca. fünf Minuten „Verspätung“ aufgezeichnet?

Kurios – die Show wurde in Deutschland mit ca. fünf Minuten Verzug ausgestrahlt. Als verkündet wurde, dass Thomas Anders und Florian Silbereisen ein Duett-Album veröffentlichen werden, konnten wir das deshalb wie üblich „zuerst bei Schlagerprofis.de“ kommunizieren. Wir vermuten, dass es damit zusammenhängt, dass der ORF im Gegensatz zur ARD pünktlich starten wollte. „Das Erste“ wollte lieber noch die Handball-Niederlage der deutschen Handballmannschaft ausführlich zelebrieren.

11. Warum wurde Schlagertitan BERNHARD BRINK nicht mit der Eins der Besten für den Airplay-Hit des Jahres ausgezeichnet?

Okay, als erstes Schlagerportal haben wir BERNHARD BRINKS Anwesenheit bei den Schlagerchampions angekündigt. Zugegeben haben wir gepokert – tatsächlich haben einige Portale unsere Info (wie üblich ohne Quellenangabe) übernommen. Eigentlich war klar – Bernhard MUSS dabei sein, er hat den Radio-Hit des Jahres gelandet. Aber wo ist seine „Eins der Besten“?

Zusatzfrage: HIER haben wir als erstes Schlagerportal kommuniziert, wer bei der Hüttenparty zu Gast ist. Quizfrage: Wieviele TELAMO-Acts sind da am Start?

Bild: ARD/JürgensTV/Dominik Beckmann

 

„Willkommen 2020“ – Die Party am Brandenburger Tor mit viel 90er Nostalgie und Schlager-Newcomern – Unsere Kritik 0

Alle Jahre wieder – die Berliner nehmen Reißaus und feiern anderswo den Jahreswechsel, dafür strömen Touristen aus der ganzen Republik und dem Ausland in die Hauptstadt und feiern am Brandenburger Tor. Viel Kritik hagelte es für die Show des ZDF. Unser rasender Reporter war live vor Ort und machte sich selbst ein Bild und bewertet das Ganze mit Fairness und vor allem Hintergrundwissen.

Zum einen wurde der Sendung vorgeworfen, dass das Line-Up nur C-Stars und unbekannte Künstler bot. Vielleicht sollten die, die dies meinen eventuell erst einmal ein wenig recherchieren. Eine große Zeitung wusste nicht einmal, wie man Sonia Liebing oder Vincent Gross korrekt schreibt – das ist schon schwach. Auch wurde Erstgenannte auf Twitter und von anderen Medien als „Helene-Fischer-Double“ abgestempelt. Das empfinden wir doch als sehr unfair. Klar sieht die Newcomerin ebenfalls sehr gut aus und hat eine starke Stimme, doch sie hat ihren ganz eigenen Stil. Da wurde unserer Meinung nach sehr oberflächlich bewertet. Nicht umsonst ist die Sängerin, welche im vergangenen Jahr ihr Debüt-Album herausbrachte, 2020 in nahezu jeder großen Schlager-Event Reihe vertreten! Genau wie die Rock-Band Brenner war sie einer der wenigen deutschsprachigen Newcomer in 2019, welche direkt in den offiziellen Albumcharts unter den TOP-30 landeten. Wir finden die bisherige Karriere von Sonia und den Jungs von Brenner sehr ähnlich – in kurzer Zeit machte man sich einen Namen, beide konnten auf etlichen Events inklusive diverser TV-Auftritte überzeugen und beide haben schon jetzt eine sehr aktive Fanszene. Für sie eine tolle Sache und beste Werbung vor so einem Publikum ein erfolgreiches Jahr abschließen zu können. Der verdiente Ritterschlag!

Sonia Liebing sang ihre beliebte Version von „Jugendliebe“ sowie nach 0 Uhr den Hit, mit dem für die Kölnerin alles begann: „Tu nicht so“. Mit einer klasse Performance und einer Routine, als würde sie das schon seit Jahrzehnten machen, lieferte sie zwei tolle Auftritte ab.

Vincent Gross performte „Dieser Beat“, „Astronaut“ sowie nach 0 Uhr „Servus, Grüezi und Hallo“ – eine perfekte Wahl! Mit seiner ansteckenden guten Laune und einem Ausflug ins Publikum zog er die ersten Reihen gänzlich auf seine Seite.

Kerstin Ott war wenige Tage zuvor gerade erst in Berlin gewesen, denn ihre erste Tournee mit Band machte dort Halt. Eine Premiere feierte sie mit „Berliner Luft“. Als erster Act der Livesendung kam ihr zudem die Ehre zuteil, die Show mit ihrem Mega-Hit „Regenbogenfarben“ zu eröffnen!

Stereoact lieferte ein Medley von Schlager-Megahits wie „Hulapalu“ von Andreas Gabalier sowie ihrem neuesten Titel „Ja, nein, vielleicht“ – und schossen Konfetti in die Menge!

Die eben schon genannte Rockband Brenner sorgte für mächtig frischen Wind. Bestens aufgelegt performten sie „Die Jungs“ sowie „Alles was ich will“. Was für eine fulminante Show!

Kommen wir zum nächsten Kritikpunkt, den der vielen Künstler, die vor gefühlt einer Ewigkeit große Erfolge feierten. Da fangen wir der Reihe nach mal an.

Howard Jones sang 1984 seinen wohl bekanntesten Titel „What is Love?“. Seine doch sehr holprige Karriere mit einigen Auszeiten war nicht immer von Erfolg gekrönt, im vergangenen Jahr brachte er nach 30 Jahren (!) ein neues Album heraus. „Transform“ war nur eine Woche (Platz 49) in den englischen Charts. Ganz klar ein Flop. „What is Love?“ sowie „The one to love you“ wurden von ihm performt.

Das Duo Orange Blue feierte mit „She’s got the Light“ Anfang der 2000er einen Riesenerfolg. Es folgten ausverkaufte Tourneen und etliche Auszeichnungen. Nun kommt am 14.02.20 ihr neuestes Album raus. Ein zweisprachiges Album, wie Moderatorin Andrea Kiewel ankündigte. Nun versucht also auch dieses Duo sein Glück auf Deutsch. Den Vorreiter des Albums „Die Welt steht still“ performten sie ebenso wie besagten Mega-Hit in Berlin. Wir fanden da ein interessantes Statement von ORANGE BLUE RECORDS: „Wir haben bemerkt, dass so viele Dinge, die uns heute beschäftigen, in englischer Sprache in Deutschland einfach nicht das nötige Gehör finden würden”, so Pianist Vince Bahrdt. „Und diese uns umgebende fortschreitende Akzeptanz von populistischen Aussagen tut einfach weh”, ergänzt Sänger Volkan Baydar. „Da mussten eben Songs auf Deutsch her.” Okay also versucht der Eine es so, der Andere, nennen wir das Kind mal beim Namen, Pete Wolf, singt nun auf Englisch, um Donald Trump zu erreichen…

EAST 17, eine in den 90ern sehr beliebte Boyband, welche nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen konnte, war ebenfalls dabei. Von der Originalbesetzung ist nur noch ein Mitglied übrig, die Comebacks waren nicht von Erfolg gekrönt und das letzte Album erschien 2012 – verständlich, dass sich kaum einer an die Band erinnert. Sie performten in Berlin den Hit „It’s allright“ sowie „Strip“ und „Stay another day“.

Die finnische Rock-Band The Rasmus dürften ebenfalls nicht mehr Viele auf dem Schirm haben. Mit „In the Shadows“ schaffte man 2003 den Durchbruch in Deutschland, es folgten vier Alben. Diese konnten sich international gut in den Charts platzieren, seit dem letzten Album „Dark Matters“ ist es jedoch recht ruhig um die Band hier geworden. Auszeichnungen gab es seit 2005 keine mehr. Ihren größten Hit sowie „Wonderman“ lieferten sie in Berlin, die Stimmung war jedoch wie bei fast allen Acts schwach.

Die Gipsy Kings kann man schon als Kult bezeichnen, eigentlich sind ihre Hits rund um „Bamboleo“ immer noch Titel die für Stimmung sorgen. Doch auch hier sollte die Stimmung nicht wirklich zünden. Ihre größten Erfolge feierten sie im letzten Jahrtausend, bis auf Chico ist die Band noch immer komplett. Wir freuten uns jedenfalls, die Band live zu erleben!

Ein Heimspiel hatte eine weitere Kult-Band. KARAT, welche ihren Dauerbrenner „Über sieben Brücken musst du geh’n“ performten. Eigentlich ideal – wären da tausende Berliner im Publikum gewesen. So kam auch bei diesem Auftritt kaum Stimmung auf. Sehr schade!

Die schwedische Rock-Band Mando Diao, welche ebenfalls Wechsel in der Band und auch Stiländerungen hinter sich haben, performten ihren wohl bekanntesten Hit „Dance with somebody“ sowie „Bang your Head“ und ihre aktuelle Single „Long long way“.

Kommen wir zu den weiteren Acts, die wir tatsächlich auch nicht so richtig kannten und noch etwas Recherche dazu betreiben mussten. Ladies First – ILIRA. Die Schweizer Singer-Songwriterin steht gerade erst am Anfang ihrer Karriere, nach einigen Singles soll bald ihr erstes Album erscheinen. Gemeinsam mit ALLE FARBEN nahm sie 2018 „Fading“ auf, der Titel ist auf YouTube bei knapp 30 Mio. Aufrufen! Diesen Titel sowie „Pay me back“ performte sie am Brandenburger Tor. Gewöhnungsbedürftig war ihr Outfit als wandelnde Geschenkschleife…

YouNotUs gründete sich 2014. Das DJ-&Produzentenduo aus Berlin hat insbesondere mit ALLE FARBEN schon einige große Erfolge gefeiert, allen voran „Supergirl“ und „Please tell Rosie“. Sänger Kelvin Jones unterstützte sie auf der Meile. Sie und auch Justin Jesso (trat ebenfalls auf, Zusammenarbeit u. a. mit den legendären Backstreetboys) sind zwei weitere Beispiele dafür, dass man bei diesem Event nicht von Nonames und C-Promis reden kann.

Der einzige C-Promi war unserer Meinung nach bei aller Fairness Michael Rush. Der ehemalige DSDS-Kandidat wäre für das Dschungelcamp geeignet – nicht für so eine große Bühne…

Graham Candy und Sarah Muldoon performten „Stronger than before“. Graham ist vorallem durch seine Zusammenarbeit mit ALLE FARBEN bekannt. Zudem ging er 2016 mit Silbermond auf Tournee.

Kommen wir zu den weiteren Acts und fangen mit der Band an, die direkt um 0 Uhr performen durfte: Die Hermes House Band. Nach 2017 waren sie erneut dabei und sangen ein Hit-Medley sowie „Daydream Believer“. Auch bei ihnen konnte der Funke einfach nicht gänzlich überspringen. Das lag eventuell auch daran, dass die Zuschauer mit Neujahrsgrüßen, Selfies und Feuerwerk filmen beschäftigt waren.

Einen Einblick in das Musical Simply the Best – Die Tina Turner Story gewährte das Ensemble am Brandenburger Tor, welches ab heute wieder auf Tournee geht. Kritisiert wurde, dass nicht die „echte“ Tina Turner geholt werden konnte. Wir fragen: „Warum?“ Das Ensemble überzeugte und macht Lust auf einen Besuch des Stücks! In der Rolle der Tina brillierte übrigens Dorothea Fletcher, die sich einen Namen auf Tourneen mit dem großen Udo Jürgens gemacht hat.

Den passenden Song zu Silvester lieferte Lotte mit „Auf das was da noch kommt“. Auch wenn uns der Song im Duett mit Max Giesinger noch besser gefällt, war das ein toller Auftritt!

Den idealen Schlussact bildete gegen 0.45 Uhr Frank Zander mit der Hertha-Hymne „Nur nach Hause“. Gesamt gesehen empfanden wir die Show klasse. Viele der Acts erlebt man nicht allzu oft live, das Programm war sehr vielseitig. Zu kritisieren ist sicherlich Johannes B. Kerner, der doch sehr blass war und etwas, was man den Veranstaltenden nicht wirklich negativ anheften kann: Dass das Publikum einfach eher aus Schaulustigen und Touristen besteht als Fans. Die reisen für einen Auftritt von rund 5-10 Minuten einfach nicht so weit…

Text und Fotos: Kevin Drewes