Carmen Nebel – Einschaltquote bietet Stoff für Diskussionen Kommentare deaktiviert für Carmen Nebel – Einschaltquote bietet Stoff für Diskussionen

Archiv-Artikel

Etwas enttäuscht war die Fangemeinde von Carmen Nebels Einschaltquote. Es gibt aber auch Fans, die meinen, dass nicht nur die Quote, sondern auch die Qualität der Show entscheidend sei.

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MAITE KELLY zum Fernsehgarten-„Chaos“: „Ich war pünktlich“ Kommentare deaktiviert für MAITE KELLY zum Fernsehgarten-„Chaos“: „Ich war pünktlich“

Maite Kelly Ich dreh mich nie wieder um

Kuriose Szenen im Fernsehgarten

Eine kleine Panne gab es beim gestrigen Fernsehgarten, als MAITE KELLY ihren zweiten Auftritt absolvieren sollte. Gewohnt souverän moderierte ANDREA KIEWEL den Schlagerstar an, der aber – so wurde der Anschein erweckt – noch nicht bereit war. Verzweifelt (aber durchaus souverän und selbstsicher) versuchte „KIWI“ die Situation zu retten, indem sie erneut darauf hinwies, dass MAITE mit „Michi“(!) WENDLER in der DSDS-Jury sitze (- wir können das noch immer nicht fassen und hoffen, dass vielleicht doch noch Vernunft einkehrt, das nur am Rande). Nach etwa 1 1/2  Minuten war MAITE dann bereit – eigentlich kein besonders erwähnenswertes Vorkommnis.

Berichterstattungen: „Chaos“ im Fernsehgarten

T-Online und andere Portale sprachen nun von einem „Chaos“, das von MAITE KELLY ausgelöst worden sei – so kann man die Schlagezeilen zumindest interpretieren. Darauf haben sich natürlich gleich viele andere Webseiten gestürzt mit dem Tenor, dass MAITE ihren Auftritt erst verspätet angetreten habe.

MAITE KELLY: „Aus Liebe zu meinen Kollegen des ZDF-Fernsehgartens“

Das wäre nun Grund genug, sich zu rechtfertigen und seine Sicht der Dinge klarzustellen. Tenor des MAITE-Statements bei Facebook ist daher natürlich auch, dass sie „zeitig und überpünktlich“ vor Ort gewesen sei. Recht eindeutig geht aus dem Text hervor, dass die Verzögerung im Ablauf eben NICHT MAITEs Schuld war. Das ist natürlich ihr gutes Recht, das klarzustellen.

„Aus Liebe zu meinen Kollegen des ZDF-Fernsehgartens“

Kurios hingegen ist die Formulierung von MAITEs Erklärung, die sie „aus Liebe zu meinen Kollegen des ZDF-Fernsehgartens“ abgebe. Mal ganz ehrlich gesagt – ist das nicht schlicht scheinheilig, den Mitarbeitern des Fernsehgartens zu attestieren, es nicht geregelt zu bekommen (nichts anderes geht ja aus den Schilderungen zuvor) und dann so zu tun, als wolle man sich vor das Fernsehgarten-Team stellen? Geht es hier nicht vielmehr um Rechtfertigung der eigenen Person bzw. des eigenen Verhalten? Wir meinen: Das ist ihr gutes Recht – aber bitte nicht derart scheinheilig und unaufrichtig.

„Wir sind alle Profis“

Versöhnlich stimmt uns, dass MAITE in ihrem Statement erwähnt: „Wir sind alle Profis„. (Achtung Ironie!–>) Schön, dass unser Portal so viel Identifikationspotenzial bietet, dass MAITE dazu aufruft: „Wir sind alle Profis!“.

ROSS ANTONY TV-Kritik: „Abwechslung und Vielfalt bei der Schlagerparty!“ 4

Bild von Schlagerprofis.de

Ordentliche Quote auf SILBEREISEN-Niveau

Die gestrige „Schlagerparty mit ROSS ANTONY“ konnte sich quotenmäßig gegen starke Konkurrenz (RTL mit Jauch, Schöneberger, Gottschalk, ARD mit GUIDO CANTZ) sehr gut behaupten. Am Samstagabend 1,4 Mio. Zuschauer bzw. 5,6 Prozent gegen dieses Gegenprogramm zu holen und damit Zahlen „auf SILBEREISEN-Niveau“  zu generieren, das ist schon aller Ehren Wert.

Unser Kritiker THOMAS KAISER sah sich gestern die vom MDR ausgestrahlte Schlagerparty an. Ihm hat die Sendug sehr gut gefallen.Hier seine Kritik:

Vielfalt und Abwechslung

Die gestern ausgestrhlte und lang ersehnte Schlagerparty mit Ross Antony stand unter dem Motto „Vielfalt und Abwechslung“! Zu sehen war das unter anderem an den Auftritten von LAURA WILDE, den SCHLAGERPILOTEN, VINCENT GROSS, ANDRE STADE oder dem Neuling CHRIS CRONAUER.Komischerweise scheint solch eine breite Streuung beim MDR in Sachen „Schlager“ nur möglich zu sein, wenn die Konzeption und die Gesamtleitung nicht in den Händen von Jürgens TV zu liegen scheint. Die Federführung hatte in dieser Sendung die Saxonia Entertainment GmbH.

„Rossingo Antony“

Ross Antony moderirerte wie immer mit seiner quirligen und etwas überdrehten Art durch seine Sendung. Durch den auf seiner Schulter thronenden Flamingo mutierte ROSS ANTONY zu ROSSINGO ANTONY. Naja, wer es mag! Dass es auch stylingtechnisch besser geht, zeigte er bei seinen Auftritten zu „Volare“ und dem Duett mit ANDY BORG „Fiesta Mexikana“. Einen weiteren Auftritt hatte ANDY BORG mit dem eher ruhigen Titel „Lass mi net untergehn“. Man kann gespannt sein, welche Quoten seine weiteren Schlagerspaß-Sendungen beim SWR einfahren werden.

Comoderatoren JULIA LINDHOLM und VINCENT GROSS

Tatkräftige Unterstützung hatte Ross Antony in der Moderation durch den smarten Schweizer VINCENT GROSS und durch die attraktive Schwedin JULIA LINDHOLM. Auch sie präsentierten jeweils zwei aktuelle Songs. VINCENT GROSS sang seinen Airplayhit „Chill out time“ und den Titel „Ich schenke dir mein Herz“ aus dem kommenden Album „Hautnah“. JULIA LINDHOLM präsentierte „Ist es Liebe“ und „Schöne Grüße an den Rest der Welt“. Sehr gut, dass fast alle Schlagerinterpreten sich in mehreren Auftritten präsentieren konnten.

LAURA WILDE ein Highlight

Ein Highlight waren die beiden Auftritte von LAURA WILDE. Nicht nur, weil Sie sich stimmlich durch eine wärmere timbrierte Stimme von vielen Ihrer Schlagerkolleginnen absetzt, sondern auch deshalb, weil Sie Ihre Karriere bereits vor 9 Jahren mit dem Album „Fang deine Träume“ startete. Es ist merkwürdig, dass andere sogenannte Schlagerkünstler wie eine SARAH ZUCKER, eine MARIE REIM oder ein JULIAN REIM durch gewisse familiäre Bande in den Schlagersendungen eines Michael Jürgens trotz der gerade sogenannten beginnenden Karriere mehr Auftritte vorzuweisen haben als eine wesentlich talentiertere und in der Schlagerszene länger tätige LAURA WILDE. Ein kurzer Hinweis zu LAURA WILDE. Vor Ihrer Schlagerlaufbahn besuchte Sie ein Konservatorium und absolvierte Klavierunterricht. Solche musikalischen Ausbildungen scheinen heute keine Rolle mehr in der deutschen Schlagerbranche zu spielen. Das ist mehr als bedauerlich.

Spielchen als Auflockerung

Aufgelockert wurde die Sendung durch Spielchen wie ein Schlauchbootduell. Zwei Teams mussten in einem Schlauchboot in 45 Sekunden so viele Plastikenten wie möglich aus dem Wasser fischen. Die Sieger waren ROTBLOND.Desweiteren traten ROSS ANTONY und ANDRE STADE gegeneinander an. Drei Schlagertitel wurden anhand eines Gießkannenkonzerts erraten. Vortragende waren die SCHLAGERPILOTEN und FEUERHERZ.Wenn schon Spielchen, dann wäre doch an dieser Stelle  ein über mehrere Runden richtiges laufendes Schlagerquiz  besser gewesen.

ROTBLOND und FERNSEHBALLETT

Das Duo ROTBLOND gab ihre neuen Single „Himmelfahrtskommando“ zum besten. Warum übrigens die Tänzerinnen des deutschen Fernsehballetts Ihre Auftritte abseits des Geschehens absolvieren mussten, bleibt einem schleierhaft. Erklären kann man das eigentlich nur mit den Auflagen der Corona-Krise.

ANDRÉ STADE und DIE SCHLAGERPILOTEN

ANDRÉ STADE gab sich ein Stelldichein mit „Die Liebe sind wir“ und „Millionen Lichter“. Auch er ist ein Schlagerbarde, der wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, nicht nur wegen seiner langjährigen Tätigkeit als Produzent. Sehr gut waren auch die bereits erwähnten SCHLAGERPILOTEN. Bei Michael Jürgens trotz ihrer mehtr als überzeugenden Chartplatzierungen nicht beachtet, präsentierten sie hier ein Mallorca-Medley und ihren Song „Bora Bora“. Urlaubsfeeling pur kann man sagen.
FEUERHERZ lustlos, CHRIS CRONAUER „Mega“

Bei FEUERHERZ hatte man den Eindruck, das Sie ihre Auftritte jetzt nur noch abspulen. Ein gewisses Desinteresse konnte man Dominique  ansehen, anders konnte man sich seine mehr als unpassende Kopfbedeckung nicht erklären. ROSS ANTONYs Frage nach dem Karriereende von FEUERHERZ beantwortete er mit der ausgelutschten Standardfloskel „Aufhören, wenn es am schönsten ist“! Ihren Auftritt beendeten Sie mit dem unspektakulären Song „Weißer Sand“. CHRIS CRONAUER bekam hier zum ersten Mal die Möglichkeit, seinen Song “ Mega“ vorzustellen.

Weniger erwähnenswert…

Außerdem folgten zum Ende der Sendung MICKIE KRAUSE und VOLKER ROSIN. Warum die beiden dabei waren, ist mir schleierhaft. Gesehen und vergessen. Leider durfte auch in dieser Sendung ein BEN ZUCKER und seine Schwester nicht fehlen. In meinen Augen nicht nicht erwähnenswert.

Fazit: Gelungene Sendung

Trotz kleiner kritischer Töne war ROSS ANTONYs Schlagerparty eine alles in allem sehr gelungene Sendung. Man darf mehr gespannt sein, wie sich das ganze weiterentwickelt.

Thomas Kaiser

Bild: MDR/Tom Schulze