Sarah Connor: AusfĂĽhrliche Infos zu ihrem morgen (31.5.) erscheinenden Album „Herz Kraft Werke“ Kommentare deaktiviert fĂĽr Sarah Connor: AusfĂĽhrliche Infos zu ihrem morgen (31.5.) erscheinenden Album „Herz Kraft Werke“

CD Cover Herzkraftwerke

Sarah Connors Entscheidung, in ihrer „Muttersprache“ Deutsch zu singen, war goldrichtig – ihr gleichnamiges Album war ein gigantischer Erfolg. Morgen erscheint nun das lang erwartete Album „Herz Kraft Werke“, auf das wir uns auch sehr freuen. Mit „Vincent“ hat Sarah einen tollen Vorab-Song präsentiert, ihr Auftritt im Vorfeld des ESC war groĂźartig – viel besser als die meisten Eurovisions-Beiträge. Und dass Sarah ohnehin schon immer besser singen konnte als Madonna, hat sie einmal mehr mit Live-Gesang bewiesen.

Nun hat Sarah auch das „Vincent“-Video veröffentlicht – das Video ist wie der Song: weit ĂĽberdurchschnittlich. Orginell und mit einer gänzlich (zumindest fĂĽr uns) neuen Idee: Gegen Ende des Songs singen ein Gospelchor und Sarah den Song „live“ (zumindest mit Live-Charakter) weiter – richtig stark! Schade ist lediglich, dass Wincent Weiss, der sich angeboten hatte, im Video mitzuwirken, nun doch dort nicht vorkommt.

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 Sofern wir bemustert werden, werden wir eine CD-Rezension veröffentlichen – hier schon mal der Text der Plattenfirma mit einem – auch das auĂźergewöhnlich – sehr persönlichem Statement Sarah Connors, die auch ĂĽber die „Macher“ des Album erzählt – sehr inormativ, weit aufschlussreicher als so manch anderer Pressetext:

Es ist vielleicht ihr persönlichstes Album, zweifellos aber ein bewegendes und mitten-ins-Herz-treffendes Werk geworden: Am Freitag erscheint das neue Album von Sarah Connor„HERZ KRAFT WERKE“ – und die Fans warten bereits seit der AnkĂĽndigung sehnsĂĽchtig darauf. Mit dem Song „VINCENT“ schickte die Sängerin und Songwriterin den ersten Vorboten – und liefert in dieser Woche das Video dazu ab:

Zu dem neuen Album „HERZ KRAFT WERKE“ erzählt Sarah Connor mit ihren Worten:

Kind, drei Tourneen und viele Eindrücke später, ist mein nächstes musikalisches Baby nun endlich bereit, das Licht der Welt zu erblicken und auf Reisen zu gehen. HERZ KRAFT WERKE habe ich es getauft!

Muttersprache, war nach 15 Jahren – ich nenne es mal vorsichtig „Popkarriere“ – das erste Album in meiner Muttersprache deutsch. Aber nicht nur das war das Besondere an meinem neunten Studioalbum, sondern vor allem die Tatsache, dass ich zum ersten Mal Songs und Texte selbst geschrieben habe. Ich hatte ein Anliegen und ein paar grandiose Co- Autoren, die mir bei diesem Abenteuer UnterstĂĽtzung geleistet haben! Es war eine Herausforderung und die größte Befreiung. Meine Geschichten, Ideen, Sorgen und Ă„ngste flossen in meine Lieder. Ich habe einfach – wie Udo sagen wĂĽrde – „mein Ding gemacht“. Keiner – und ich zu allerletzt – hätte erwartet, dass es später so viele Menschen berĂĽhren wĂĽrde…Ich habe das GlĂĽck, dass ich singen kann, und aufgrund meiner turbulenten Kindheit habe ich ein groĂźes emotionales Repertoire, auf das ich zugreifen kann, wenn ich Worten Töne verleihe. Das ist ein Segen und eine Verantwortung, der ich mir bewusst bin. Das Singen ist mein Outlet fĂĽr Wut, angestaute Aggression, Traurigkeit, Liebe und Freude! Meine Katharsis! Meine andere groĂźe Leidenschaft ist das Schreiben. Worte und die Kraft, die sie entfalten können, faszinieren mich. Immer schon. Das habe ich wohl von meinem Vater, der Germanistik, Politik und Philosophie studiert hat. Nichts bereitet mir mehr VergnĂĽgen als die Suche nach der Essenz! Die einfachsten Worte mit der größtmöglichen Kraft! Wenn ich in meinem Keller (oder sonst wo) hocke und „an etwas dran bin“, dann bin ich wie high, ich esse nicht, schlafe nicht, ich brauche nichts, auĂźer Musik und Worte! Das ist ein WahnsinnsgefĂĽhl, es macht sĂĽchtig und hätte ich nicht meine wunderbaren Kinder, die mich zu Struktur und Organisation zwingen, säßen meine himmelhoch-jauchzend- zu-Tode-betrĂĽbte-Zwillingsseele und ich wahrscheinlich längst verwahrlost auf irgendeiner einsamen Insel und wĂĽrden uns mit einem Volleyball unterhalten. Mein Kopf ist das ultimative Chaos! Er ist immer an, nie aus und saugt alles auf wie ein Schwamm. Meine Texte entstehen aus Gesprächen, Dingen, die ich lese und Begegnungen… manchmal aus Verzweiflung, aber meistens aus Liebe! Die Töne mit den Worten zu verbinden.. erst wenn ich das in Bauch und Herz fĂĽhle, weiss ich, dass ich auf der richtigen Spur bin.. Es hat viel Kraft gekostet, mir Zeit aus meinem Alltag als Partnerin und Mutter von vier Kindern abzuzwacken, um mich davonzustehlen, um mir ĂĽber groĂźe und kleine Fragen und Antworten Gedanken machen zu können. DafĂĽr braucht es Zeit… Zeit fĂĽr sich, zum Lesen, Denken, Reisen.. Zeit, die man nur hat, wenn man sie sich nimmt. Und welche Mutter tut das schon ohne schlechtes Gewissen? Ich kenne keine. Der Spagat zwischen Beruf, Kindern und Liebesbeziehung ist auch fĂĽr mich ein Kraftakt. Genau, wie viele der Frauen um mich herum, die ich kenne, bin ich ein Kraftwerk, das 24 Stunden am Tag auf Hochtouren läuft! Und ich LIEBE es!!!

Zweimal bin ich dafĂĽr je drei Tage in Nashville gewesen, um meine Songs, die in Deutschland entstanden sind, von einer fantastischen Studioband einspielen zu lassen. AnschlieĂźend konnte ich die begnadete – in London lebende- Cellistin Rosie Danvers dafĂĽr gewinnen, String- Arrangements fĂĽr acht meiner Songs zu schreiben! Ihr in London bei der Arbeit zugucken zu dĂĽrfen, war mein persönliches Highlight! Was fĂĽr eine wunderschöne, talentierte Frau! Auch ein richtiges Powerhouse!Rosie Danvers hat u.a. Streicher- und Orchesterarrangements fĂĽr Coldplay, Adele und Kanye West geschrieben, war anderthalb Jahre mit Adele auf Welt-Tournee. Ihre Biografie ist beeindruckend! Rosie ist verheiratet und hat zwei Kinder, die sie mit Tourleben und kreativer Arbeit unter einen Hut bringen muss. Eine inspirierende Begegnung auf der Zielgeraden!

Ich möchte mich bedanken bei meinen Freunden und Kollegen, die mir etwas von ihren Gedanken und ihrem Talent geliehen haben, um dieses Werk mit mir zu realisieren: – Da wäre mein langjähriger Freund Djorkaeff (Konstantin Scherer), der mich nach Nashville begleitet hat und geduldig und liebevoll den GroĂźteil der Platte mit mir produziert hat! Mit ihm habe ich Songs geschrieben wie „Unendlich“, „WeiĂźt Du noch Herz“, „Zelt am Strand“ und „Unter alten Jacken“! Djorki kommt eigentlich aus dem Hip Hop und ist der größte Beatles-Fan auf Erden. Diese Mischung fasziniert mich an ihm! Er hat keine Schranken im Kopf, probiert alles aus, findet keinen Schlaf, bis er’s hat und ist musikalisch irre vielseitig! – Die schönsten Wortgefechte liefere ich mir immer wieder gerne mit Peter Plate und Ulf Sommer! Zwei wahnsinnig scharfsinnige, kluge Köpfe, die vor nichts Angst haben und mit denen ich mich herrlich streiten und lieben kann! Zwei riesige Herzen, von denen ich viel ĂĽber Rotz und Mut gelernt habe. Besonders stolz bin ich auf die Songs „Ruiniert“, „Keiner pisst in mein Revier“ und „Schloss aus Glas“ fĂĽr meine Eltern und natĂĽrlich „Vincent“, die erste Singleauskopplung! – Nico Rebscher, eine dieser wunderbaren neuen Begegnungen, die ich im letzten Jahr machen durfte! Ich bin groĂźer Fan seines Songs „No Roots“ den er mit Alice Merton gemacht hat und habe ihn so lange gestalkt, bis er sich mit mir getroffen hat! Wahnsinn, der Typ! Spielt alle Instrumente und hat u.a. den intensivsten Song meines Albums mit mir gemacht! „Flugzeug aus Papier“, den ich in Gedenken an die kleine verunglĂĽckte Emmy schreiben musste, weil mich ihre Geschichte nicht losgelassen hat. AuĂźerdem haben Simon Triebel, Ali Zuckowski und ich uns nochmal getroffen, weil ich ein Lied fĂĽr meinen Mann zum Geburtstag schreiben wollte! Da ist „Dank Dir“ rausgekommen! Im „Original“ habe ich es mit meinen Kindern gesungen, die jetzt empört sind, dass ihre Version nicht auf die Platte kommt. Auch sehr spannend und noch ganz frisch ist meine Bekanntschaft mit Tobi Kuhn. Mein Mann und Manager hatte die Idee, uns zusammenzubringen und wir haben ein sehr schönes Lied namens „Ich wĂĽnsch’ Dir“ zusammen geschrieben. Erst danach hat Tobi erzählt, dass er eigentlich aus dem Rockbereich kommt und mit den Toten Hosen und Milky Chance arbeitet. Das war definitiv nicht das letzte Mal, dass wir uns getroffen haben.

So, genug erzählt. Jetzt viel Spaß mit HERZ KRAFT WERKE! 

Sarah

TV-Termine:

31.05.2019 / 05:30 Uhr / ARD / MoMa
31.05.2019 / 22:00 Uhr / NDR / 3nach9
04.06.2019 / 20:15 Uhr / ProSieben / Joko und Klaas gegen ProSieben
14.06.2019 / 22:00 Uhr / WDR / Kölner Treff
15.06.2019 / 20:15 Uhr / Pro7Sieben / Schlag den Star
19.07.2019 / 00:00 / rbb / Knapp Daneben

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Zugegeben – mit Verallgemeinerungen sollte man vorsichtig sein. Aber es ist schon ein klarer Trend, dass die Quote des Fernsehgartens immer dann schlechter wird, wenn man den Schlager ganz ausspart bzw. Pseudo-Schlager-Acts einlädt, die erst dann ihre Schlager-Leidenschaft entdecken, wenn man sonst keinen Erfolg hat. Ganz ohne traditionellen Schlageract war die Quote des „Fernsehgarten on Tour“ durchaus ordentlich – aber Fakt ist: Der Marktanteil war schlechter als der von ALLEN (!) Fernsehgärten der Saison 2022 – die Ăśbersicht dazu findet sich HIER. 

Marktanteil weit unter dem „normalen“ Fernsehgarten-Schnitt

Der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison ergab sich bei der Auftaktsendung im Mai – da waren es aber immerhin noch 15,8 Prozent. Und das war das einzige Mal anno 2022, dass die Quote unter 16 Prozent war. Am vergangenen Sonntag betrug der Marktanteil 14,4 Prozent – zugegeben, auch das ist eigentlich ein guter Wert. Aber es sind nun einmal 1,4 Prozent weniger als der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison 2022. Wir behaupten: Wenigstens so 1-2 „echte“ Schlageracts hätten durchaus das eine oder andere Prozent nach oben gerissen…

Was die Gesamtzahl der Zuschauer angeht, sieht es schon wieder etwas besser aus. Im Herbst sitzen einfach mehr Zuschauer vor der Glotze als im Sommer. 1,73 Mio. – das klingt ordentlich, liegt aber auch klar unter dem Fernsehgarten-Durchschnitt. 

Foto: ZDF, Marcus Höhn

 

 

 

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