Roland Kaiser u. a.: HR berichtet in „Hauptsache Kultur“ über „Sex im Schlager“ Kommentare deaktiviert für Roland Kaiser u. a.: HR berichtet in „Hauptsache Kultur“ über „Sex im Schlager“

Cecile Schortmann Hauptsache Kultur

Dass Schlager momentan „in“ sind, wissen außer den WDR4-Verantwortlichen inzwischen eigentlich fast alle Branchen-Insider.

Für das „Establishment“ ist das bisweilen schwer zu ertragen. Aber für die, die Schlager nur „heimlich“ hören, haben wir einen Tipp: Ganz offiziell dürfen sie sich am morgigen 9. Mai mit dem Thema ganz offiziell beschäftigen. Dann geht es nämlich in einer Kultursendung des Hessischen Rundfunks (HR) namens „Hauptsache Kultur“ um ein brisantes Thema: „Sex im Schlager“. Laut Ankündigungstext war man beim HR „erstaunt, was sich bei Roland Kaiser und Co. so alles zwischen den Zeilen lesen lässt.“

Dabei hat doch spätestens Wolfgang Trepper schon orakelt, was denn in Heinos dritter Hütte passiert wird. Im „blauen Enzian“ sang Heino bekanntlich „in der ersten Hütte haben wir zusammen gesessen, in der zweiten Hütte haben wir zusammen gegessen – in der dritten Hütte hab ich sie geküsst – keiner weiß, was dann geschehen ist„. Trepper gab vor, zu wissen, was denn da geschehen ist – O-Ton: „gebumst hat er sie!“….

Roland Kaiser war immer für erotische Texte gut. Nicht nur bei „Manchmal möchte ich schon mit dir“ wurde der Kaiser recht deutlich – erinnern wir uns an den Hit „Santa Maria“: „Und tief in ihrem Inneren verborgen – brannte die Sehnsucht, Santa Maria (Maria) – den Schritt zu wagen, Santa Maria (Maria) – vom Mädchen bis zur Frau“.

Diesen Schritt ist Connie Francis schon lange gegangen: „Die Liebe ist ein seltsames Spiel – sie kommt und geht von einem zum anderen„(!) – diese Offenheit für das, was bisweilen „hwG“ (häufig wechselnder Geschlechtspartner) genannt wird, wurde von Wolfgang Trepper (augenzwinkernd) mit dem Begriff „Flittchen“ quittiert.

Aber auch und gerade moderne Schlager werden auch in sexueller Hinsicht expliziter. So singt Maite Kelly vom „längsten One Night Stand der Welt“ in ihrem aktuellen Song „Heute Nacht für immer“.

Wir sind gespannt, welche Texte in der morgigen Kultursendung zitiert werden…

(Das Foto zeigt die Moderatorin der Sendung, Cécile Schortmann).

Foto: © HR/Benjamin Knabe 

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DANIELA ALFINITO: Eins der Besten als beste Sängerin des Jahres 4

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DANIELA ALFINITO: Damit haben wir nicht gerechnet…

Wow, das ist eine faustdicke Überraschung. DANIELA ALFINITO hat tatsächlich die „Eins der Besten“ als Sängerin des Jahres erhalten – die GfK hat es so ermittelt. Ihr Album „Splitter aus Glück“ war das erfolgreichste Album einer SÄNGERIN, das 2020 veröffentlicht wurde. Sehr clever: KERSTIN OTT, HELENE FISCHER, MAITE KELLY, ANDREA BERG – sie alle haben 2020 kein neues Album veröffentlicht. Wenn man dann zu Jahresbeginn ohne Konkurrenz das Album raushaut.. – passt es.

DANIELA ALFINITO bringt ihren Sohn mit

Da anscheinend niemand mehr ohne Familienmitglieder kommen darf, hat DANIELA ALFINITO ihren Sohn MAURIZIO mitgebracht, der eindrucksvoll bewiesen hat, dass er absolut nicht in die Show passte…

Großer Respekt für den „Papst“

Okay oft kritisieren wir den „Papst“. Aber diesmal muss man sagen – doof ist der Mann nicht. Das ist wirklich doppelt clever. Erstens: Er hat DANIELA ALFINITO eingeladen und straft diejenigen Lügen, die behaupten, dass sie nicht eingeladen würde. Und dann wird ein derart peinlicher unterirdischer Auftritt mit ihrem Sohn präsentiert, der zwei Dinge bietet: Wieder mal das beliebte Familiending. Und dann gibt es ja Statistiken, die die Umschaltimpulse messen. Wir tippen, dass der Wasserverbrauch beim ALFINITO-Auftritt sprunghaft angestiegen ist.

Kinderchor taktisch klug drübergelegt

Trotz Vollplaybacks sorgte der „Bergwerk“-Auftritt von DANIELA ALFINITO und ihrem Sohn für Irritationen. Gesangliche Defizite wurden hier und da bemängelt, aber immerhin: Man hat einen Kinderchor drüber gelegt, um es passabel klingen zu lassen. Okay, wir sind es selber Schuld. Wir haben gesagt, sie ist erfolgreich, daher muss sie in die Show. Nun ist es passiert – gnadenlos wurde uns gezeigt, was passiert, wenn man einfrach nur nach kommerziellem Erfolg geht. In dem Fall war der Papst dann wohl doch unfehlbar…

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BEATRICE EGLI: Herzlichen Glückwunsch zum 3. Swiss Music Award SMA! 0

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BEATRICE EGLI: Aller guten Dinge sind Drei

Zum dritten Mal nach 2015 und 2017 hat BEATRICE gestern den „Swiss Music Award“ in der Kategorie „Best Female Act“ gewonnen – momentan läuft es bei der schweizer Sängerin. Sie tritt ja heute Abend auch (im Duett mit ELOY DE JONG) auf. Theoretisch könnte man ihr da ja direkt gratulieren – praktisch wurde die SILBEREIESEN-Show schon längst aufgezeichnet. – Wie dem auch sei: Herzlichen Glückwunsch zu disem bemerkenswerten Erfolg!

Fanforum mit aktuellen News

Bis zur Plattenfirma scheint sich diese tolle Neuigkeit noch nicht herumgesprochen zu haben, jedenfalls haben wir ein offizielles Statement, wie es in ähnlichen Fällen zu vernehmen ist, noch nicht gefunden. Vermutlich ist man ja im Wochenende. Vielleicht ist das aber auch ein Grund, warum „Bunt“ „nur“ 11 Wochen in den Charts war und „Mini Schweiz…“ bislang(!) 25 Wochen. Zum Glück gibt es ja ein sehr gutes Fanforum, so dass Infos dieser Art schnell kommuniziert werden können.

BEATRICE EGLI: TV-Quote erneut „durchwachsen“

Was ihre Fernsehsendung angeht (bei dieser Mischung aus Clipsendung und Werbung für einen Indoorpark kann man nun wirklich nicht von einer Show sprechen), sind die Quoten bestenfalls „durchwachsen“. Im Sendegebiet schaffte sie keinen zweistelligen Marktanteil (9,4 Prozent). Zum Vergleich: Die Sendung vorher „Elefant, Tiger und Co.“ hatte einen Marktanteil von 24,7 Prozent und das „Riverboat“ holte 15,7 Prozent.

Vielleicht sollte BEATRICE EGLI auch mal Moderationsangebote für’s Fernsehen ablehnen  – die (mit vorheriger Ansage) desaströse „Schlager sucht Liebe“-Geschichte dürfte noch präsent sein. Mal sehen – vielleicht kann sie ja das „SWR Schlager – die Show“-Format nach vorne treiben (, sofern es davon eine zweite Ausgabe geben wird).

 

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