Das MDR Osterfeuer 2019 aus Zeulenroda-Triebes Kommentare deaktiviert für Das MDR Osterfeuer 2019 aus Zeulenroda-Triebes

Osterfeuer MDR Screenshot

330.000 Zuschauer (11,8 % MA) schalteten am 20. April um 20:15 Uhr MDR ein, um das „MDR Osterfeuer“ zu verfolgen. Aber nicht nur im TV konnte man das Ereignis genießen, denn es war eine LIVE-Übertragung aus dem thüringischen Zeulenroda-Triebes.

Mehr als 700 Ortschaften bewarben sich um das MDR Jump-Ereignis, und sechs Orte kamen in die engere Wahl. Diese gingen dann in ein ereignisreiches Voting. Die drei Orte mit den meisten Stimmen gingen in ein zweites Voting und am Ende gewann am 15. April: Zeulenroda-Triebes mit 47,6 %. Insgesamt wurden 2,7 Millionen Stimmen abgegeben.
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So pilgerten an dem sonnigen Samstag rund 20.000 Musikfreunde in die 16.000 Einwohner-Stadt Zeulenroda-Triebes in Thüringen.

David Garrett, Bonnie Tyler, Christina Stürmer, Ben Zucker, Karat, DJ Ötzi, Kathy Kelly, Michael Schulte, Lea, Joris, Alvaro Soler, Veronika Fischer und viele weitere Stars gehörten zum großartigen Line-Up an diesem Abend.

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Die Stadt auf der Höhe erlebte am Samstag ein Staraufgebot und einen ungeheuren Besucheransturm. Schon am Nachmittag verfolgten die Besucher die Proben und den Soundcheck. Gegen Abend wurden mehr als 4.500 Menschen auf dem Gelände am Rathaus gezählt. Von weit her reisen Ausflügler an, um dabei zu sein. An den Autokennzeichen, beispielsweise für Görlitz, Hannover, Frankfurt, Kiel und Freiburg, konnte man sehen, dass sie aus allen Gegenden Deutschlands gekommen waren. Ja sogar die Nachbarländer Österreich und Schweiz waren im Publikum vertreten.

Pünktlich zum Showbeginn verfolgten tausende Zuschauer an den zwei Bühnen (Marktplatz, an der Panorama Seestern Bühne) die Auftritte der Stars. Die Auftritte der Stars waren bunt gemischt und wechselten von Bühne zu Bühne. Zwischendurch gab es Einblendungen von den Aufzeichnungen aus der Dreieinigkeitskirche, dem Gasthof „Haus im Haus“ und einem privaten Wohnzimmer-Konzert.

Gegen Abend loderte das Osterfeuer nahe dem Zeulenrodaer Meer, die Musik ging bis in die Nacht hinein.

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Über den Ostersonnabend 2019 wird man in der Stadt Zeulenroda-Triebes noch lange sprechen.

Text: Marcel Krawetzke, Rick Krawetzke

Fotos: Marcel Krawetzke, Rick Krawetzke, MDR Screenshots

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DIETER BOHLEN: Fast 34 Jahre altes MODERN TALKING Album wieder in den Charts 3

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DIETER BOHLEN: Das ist rekordverdächtig

Im Jahr 1987 erschien das fünfte Album von MODERN TALKING: „Romantic Warriors„. Damals groß doppelseitig beworben:

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Damals mit „TV-Start“ in Sendungen wie „Formel 1“, „Na sowas extra“ und „Spielbude“. Das hat immerhin für einen Platz 3 gereicht (die ersten 4 Alben holten dreimal die „1“ und einmal die „2“). Eine neue Vinylausgabe des Albums hat es tatsächlich eigentlich ganz ohne große Werbung möglich gemacht: Nach fast 34 Jahren sind MODERN TALKING wieder in den Charts. Da ist auch Platz 92 ein super Erfolg.

Album im Original vergleichsweise schwach platziert

Kurioserweise läutete das Album „Jet Airliner“ das vorübergehende Ende von MODERN TALKING ein, danach erschien noch ein Album – und dann war erst mal für rund zehn Jahre „Pause“. Dass ausgerechnet jetzt das Album ein „Comeback“ erfährt – Respekt!

Versuch eines neuen Sounds wohl misslungen

Mit dem fünften MODERN-TALKING-Album hat DIETER BOHLEN Fanberichten zufolge experimentiert und neue ungewohnte Sounds ausprobiert (z. B. „Blinded By Your Love“) – das kam bei den Fans aber nicht so gut an wie der gewohnte Sound von Liedern wie „Jet Airliner“.

Vergleich mit den NO ANGELS hinkt

Man könnte nun sagen – auch die NO ANGELS sind nach rund 20 Jahren mit „Daylight“ wieder in den Singlecharts vertreten gewesen – auch das ist natürlich ein fantastischer Rekord – nur: Die Promo für das Produkt war natürlich eine ganz andere als die Werbung für das fünfte Album von MODERN TALKING.

DIETER BOHLEN steht nach wie vor für Erfolg

Ein bisschen haben wir ja schon ein schlechtes Gewissen, dass unser Bericht, dass die aktuelle RAMON-ROSELLY-Single nicht DIETER BOHLEN als Produzent ausweist, wohl von einigen dahingehend verstanden wurde, dass es eine Trennung gegeben habe. Das haben wir nicht gesagt – wir vermuten eher, dass der Meister selber eben zum Produktionszeitpunkt auf den Malediven verbracht hat und dann den Mann benannt hat, der ohnehin der Kopf hinter seinen Produktionen ist.

 

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SOTIRIA: Ihr neuer Titel „Vielleicht“ weist große Ähnlichkeiten mit einem Popklassiker auf 1

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SOTIRIA mit neuer Single

Zunächst müssen wir klar sagen, dass SOTIRIA in Sachen Songqualität und Produktion eine tolle Metamorphose durchgemacht hat. Die neuen Songs klingen nicht nur „vielleicht“, sondern sogar bestimmt top produziert und wirken hochwertig. Aber der neue Song bringt uns ins Grübeln…

Ist „Vielleicht“ «inspiriert» von „Big Big Girl“?

Vor einigen Jahren (1998) hatte EMILIA einen großen Hit mit „Big Big Girl“:

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„Vielleicht“ ist nicht ‚vielleicht‘ doch recht ähnlich im Refrain.

 

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Melodieführung, Instrumentierung – da ist man bei SOTIRIA ja fast geneigt, mitzusingen: „I’m a big big girl“… – merke: „Ich bin doch nur ein Mädchen“. Vielleicht hat die Titelzeile ihres letzten Hits, der sogar bei DSDS als Schlagersong zu hören war (natürlich von den DSDS-Kandidaten gesungen), sie ja dazu inspiriert, auf EMILIAS Spuren zu wandeln?

Wir betonen, dass wir hier kein ‚Plagiat‘ unterstellen, aber eine „Inspiration“ von ‚Big Big Girl‘ ist doch recht deutlich.

Songautoren bestätigen: ‚kein Cover‘

Wie dem Pressetext zu entnehmen ist, hat SOTIRIA diesmal alle Lieder selbst geschrieben – im Team mit diversen Songwritern. Diesmal waren ihre Coautoren KRAANS DE LUTIN und BAHAR HENSCHEL. Letztgenannte kannten wir bislang nicht, sind aber auf einen tollen Podcast mit der Textdichterin, die mal selber als Rapperin auf der Bühne stand, aufmerksam geworden. Es ist wirklich angenehm, wenn jemand mal „sympathisch“ und „kompetent“ in Personalunion daherkommt – genau diesen Eindruck haben wir von BAHAR HENSCHEL, die „vielleicht“ noch von sich hören lassen wird. Übrigens hat BAHAR vor ca. zwei Jahren schon mal einen Titel namens „Vielleicht“ für „Gestört aber geil feat. ADEL TAWIL“ getextet. –  HIER kann der Podcast angehört werden – empfehlenswert!

„Schlager ist die Königsdisziplin“

Aus dem Podcast mit BAHAR HENSCHEL, wie gesagt eine Frau die u. a. vom Rap kommt, müssen wir ein Zitat herauspicken, weil es einfach so toll ist. BAHAR sagt nämlich, dass beim Songwriting Schlager die „Königsdisziplin“ sei:

Die Leute denken, alles was zu schlecht ist für Popmusik, kann man als Schlager verwenden. Das stimmt nicht.Schlager ist eine richtige Kunst. Wenn du ein Wort findest wie „Atemlos“, das eben noch nicht gesagt worden ist. Bei Schlager denken viele an „Liebe, Sonne, Mond und Sterne, Gefühl, Meer“. Das gibt es alles schon. Das ewig neu zu erfinden und zu verpacken, will niemand mehr hören. Ich halte es für eine ganz große Kunst, aber ich schreibe sehr GERNE Schlager. Ich sehe es auch unter einem professionellen Aspekt: Man lernt dabei ja auch Handwerk.“ – Das läuft wie Öl – sehr geil!

Neues Album „Mein Herz“ nun für den Sommer geplant.

Zurück zu SOTIRIA: Deren Album „Mein Herz“ (ups, auch das kommt uns bekannt vor…) sollte ja eigentlich am 28. Mai 2021 erscheinen. In diesem Zeitraum erscheinen ja auch die Alben von BERNHARD BRINK, LAFEE und RAMON ROSELLY. Mit anderen Worten können wir für Ende Mai / Anfang Juni eine SILBEREISEN-Show erwarten. Denkbar ist, dass SOTIRIA da eigentlich auch hätte bei sein sollen, aber die „Experten“ der Plattenfirmen andere Prioriäten gesetzt haben. Coronabedingt wurde die Veröffentlichung des Albums nun in den Sommer verschoben. 

Pressetext

Wir sind gespannt, ob das von uns gesetzte Thema weiter hochkochen wird. So oder so wünschen wir SOTIRIA mit der schönen Produktion von HENNING VERLAGE viel Glück und Erfolg – hier noch der Pressetext der Plattenfirma:

Ende letzten Jahres erschien mit der Single “Einfach nur ein Mädchen” schon der erste Vorbote des für den Sommer geplanten zweiten Solo-Albums „Mein Herz”. Sotiria öffnet mit dem Werk das dritte Kapitel ihres Karrierebuchs, nach Eisblume und dem gemeinsamen Album mit dem Unheilig-Grafen „Hallo Leben“. Dieses Mal – zum ersten Mal – hat die Berlinerin alle Titel selbst geschrieben.

So auch bei der nun vorliegenden neuen Single „Vielleicht“, einer emotionalen (Midtempo-) Ballade. Es geht um das große Thema Vertrauen und tiefe Wunden, die heilen müssen. „Mein leiblicher Vater und ich hatten schon immer ein extrem schwieriges Verhältnis, weil er so unzuverlässig war, nicht zu Treffen erschienen ist. Ich habe mir lange gewünscht, dass er mir zuhört und sieht, wer ich bin, dass er mich wahrnimmt und für mich da ist. Jetzt sucht er den Kontakt zu mir, aber für mich ist es gerade nicht möglich es zuzulassen. Dafür war es einfach eine Enttäuschung zu viel. Vielleicht brauch ich einfach mehr Zeit, um meine Wunden heilen zu lassen.“

Das Album „Mein Herz“ erscheint im Sommer in folgenden Konfigurationen: als CD, 2CD-Deluxe-Version, als limitierte Fanbox sowie in digitaler Version.

Quelle: UMD/ Polydor

 

 

 

 

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